That Thing
Ideas of resurrection.
I went into that concrete closet the other day to lighten.
Regarding the walls around and whistling rhythm and blues, I noticed those lines of etrange poetry.
Leading my eyes deeper I’d ask myself if maybe that thing might evolve.
Perhaps a lucky tribe of mucus funge, like the famous cellar snot, did once build up and emerge, from a place so blessed and away.
I had seen men stand around like bulgy brown monkeys, with darkening spectacles on.
Are they guards of the jungle sourcing sanctuary, drippy drop thing that breeds out there?
Fisheyed creature of lurch, can you perceive me?
Fall they on their knees to worship and pray?
Do you slip down to the floor and run outside, grow faces and limbs, harm people at night, sneak into their holes, screw up with the opposite blood to melt in a swirling dance in the lunar glow?
Nobody knows.
It’s a secret.
Tuberculosis
I might suffer from pulmonary tuberculosis.
It could have been imported by Sumo, our new cat.
For a couple of weeks, I’ve been feeling something like my pulmonary air cells were covered with a film that makes breathing more difficult.
I would cough some secret up, spit onto a tissue and watch it against the light.
It’s grey, contracting clear mucus with tiny little dark lumps within.
These could be colonies of concentrated mycobacteria tuberculosis.
A couple of days ago Sumo snot some of the same secret out.
I do not cough, but I feel a loss on appetite and suffer from night sweat.
I can also feel slight chest pain and something sticking into my back.
It’s not like it should be, I’d bet I’m lung-sick.
I’ve also heard about people who were infected by intention.
They apply inflammated material against „potsmokers and lefts“ and that’s fucking true.
I need to see my doctor.
Augengläser-Sheriff
Gehirnamputiert.
Zunächst war ihm der Abschied von den Eltern unheimlich schwer gefallen.
Fast hätte der Bus nicht abfahren können, so dramatisch wusste der Bub seinen Anfall von Trennungsschmerz zu gestalten.
Er erinnerte mich an einen Batzen Strudelteig, wie er vorne beim Einstieg herein- und hinausgedehnt wurde und immer wieder zusammengefaltet werden musste, um nicht auf den Boden zu gleiten.
Die ganztägige Reise lang weinte und wimmerte dieser milchbleiche, dünngliedrige, vogelgesichtige Knabe, in einem Nest aus Stofftieren und wärmenden Decken verborgen.
Als wäre er an allen Gliedern gelähmt, musste der heulende Junge von den Tanten gestützt und getragen werden.
Eine dieser Begleiterinnen war eine mächtige blondierte Dame mit voluminös auftoupierter Taftfrisur, die an den Abenden engagiert die Wandergitarre klampfte und rhythmische Ferienlagerlieder wie den Galama Boogie anstimmte.
Sie trug den großen Säugling, der während der ersten Tage nur mit einem Nachthemd und dicken Wollsocken bekleidet war, in den Speisesaal zu den Mahlzeiten und zurück in ein Stockbett im Tantenzimmer, das mit Laken und Handtüchern verhangen war, um ihn vorm Lichte zu schützen.
Dieser Sommerurlaub auf Istrien dauerte zwei Wochen.
Die Reise war unerwartet gekommen, weil ich ansonsten mit den Wölflings-Pfadfindern in die Sommerferien geschickt wurde, wo es täglich in Uniform anzutreten galt und alles etwas strenger war.
Hier wurden verschiedene Gruppen von Kindern und Jugendlichen gleichzeitig betreut, es wurde weniger auf Geschlechtertrennung geachtet und es fanden keine Exerzierparaden statt.
Ich empfand den Aufenthalt als angenehm, weil man in Ruhe gelassen wurde, den Strand und das Meer genießen und den ganzen Tag lang Comicbooks lesen konnte.
Das Programm war luftig und ohne große Anstrengungen zu bewältigen:
Ein wenig Beachvolleyball, Spaziergänge auf staubigen Straßen, zwischen glühenden Pinienwäldern, Busfahrt in ein nahes Dorf, einmal eine kleine Bootspartie zu einem malerischen venezianischen Hafenstädchen, mit einer Kanonenbastei auf einem Schlossberg, den es bei Affenhitze erklimmen hieß.
Ich hatte für diesen Urlaub zwei Bekannte meines Alters zur Unterhaltung gefunden, wir waren in die selbe Volkschule gegangen.
Nachdem eine Woche bereits vergangen war, erschien aus seinem Tantengemach der bleiche Junge Werner, aufgehellter Stimmung, mit einer strahlend weißen Kapitänsmütze auf dem Kopf, um Anschluß zu suchen und sich in Gespräche einzumischen.
Werner sprang zwischen den Grüppchen hin und her, lästig wie die im Südburgenland und der Oststeiermark berüchtigten Prem-Fliegen, kannte keinerlei Disziplin und drängelte sich beim Mittagessen ungeniert vor.
Als ich ihn zurückwies, sagte er zu mir: „Gusch, gehirnamputierter Augengläserscheriff.“
Dann beobachtete ich, wie er heftig in der Nase bohrte und einen saftigen Rawuzer dem nächsten kleinen Mädchen über das Tablett schmierte, wobei er ihr „Guten Appetit!“ wünschte und mich mit gerecktem Kinn provozierend angrinste.
Ich war sprachlos.
Werner begleitete ansonsten eine Gruppe von älteren Jugendlichen, die sich für Diskothek und Zigaretten interessierten.
Er lief seitlich hinter ihnen her, hüpfte dabei in die Höhe und verkündete kleine Neuigkeiten, für die er mit Rum-Kokos-Eislutschern belohnt wurde.
Einmal sprang er heran, um zu trompeten: „Hey, wisst ihr schon das Neueste: Tschitti Tschitti Bäng Bäng erster Platz Jugo Hitparade! Voll Scheisse!“
Ich ärgerte mich tief in den Bauch hinein über diese vorlaute Dummheit, weil die Hitradiomusik von da nach dort kaum einen Unterschied aufwies, überall düdelten Lieder von Abba, Albert Hammond, Neil Diamond und den Sweet.
Am Tag vor der Bootspartie drängte sich Werner an mich heran und mutmaßte, es würde wahrscheinlich Herr Doktor Klima mit seinem Motorboot von Jesolo herüberkommen.
Gewiß würde er dann auf dem Boot vom Doktor Klima an dieser Überfahrt teilnehmen und dürfte wahrscheinlich sogar das Steuer führen.
Seine Eltern wären nämlich gute Freunde vom Doktor Klima, dem Chefarzt der Steyr Daimler Puch AG von ganz Österreich, wußte er stolz zu berichten, während die Eltern der Anwesenden doch nur Arbeiter oder bestenfalls kleine Angestellte wären.
Als an einem der letzten Abende ein buntes Unterhaltungsprogramm stattfand, und bei Cola und Eiscreme fast alle auf einer großen Terrasse verweilten, unter der das Adriatische Meer an die Felsen schwappte, kündigte sich die Bora an.
Kühle und Nebel brachen plötzlich herein und trieben die Leute in den Freizeitsaal.
Ich täuschte dem plappernden Werner aufmerksames Interesse vor, um in einem geeigneten Augenblick sein Käpplein zu schnappen, es in weitem Bogen hinunter ins aufschäumende Meer zu werfen, ihn mit einer Beinfalle zu Sturz zu bringen und fest in den Schwitzkasten zu nehmen.
Während er nach Luft rang, fragte ich nach, wie es sich so anfühlte, ganz allein in der Hand eines gehirnamputierten Augengläsersheriffs, während drüben im belebten Freizeitraum die Jugo-Hitparade klopfte und schallte.
Als ich ihn voll Verachtung von mir stieß, stellte er sich zuerst ohnmächtig, begann dann bitterlich zu schluchzen und lief laut heulend davon.
Kurz darauf erschien er an der Seite eines Athleten aus der Gruppe der älteren Jugendlichen.
„Du gehst auf einen hilflosen asthmakranken Jungen los?“ fragte er mich streng.
Der ältere Bursche, mit gnadenlosem Blick, schlug mir heftig mit der Faust aufs Brustbein, daß es krachte und mir die Luft wegblieb.
Er ließ mich wissen, daß Werner ab sofort unter seinem persönlichen Schutz stünde.
Werner, im Abgang an der Seite seiners Beschützers, streckte, über die Schulter grienend, die Zunge sehr weit heraus und machte eine merkwürdige kindische Geste, indem er einen Daumen an die Schläfe hielt und mit den Fingern winkte.
Schlaflose Nächte
In diesem Land wird gefoltert.
Als Schriftsteller schreibe ich Geschichten, die meiner Phantasie, meinen Vorstellungen entspringen.
Es sind Experimente mit Gedanken.
Sie nähern sich da und dort einer Wirklichkeit an, die sich zutragen oder zugetragen haben mag.
Was dabei heraus kommt, ist Unterhaltung.
Daß sich Personen der Öffentlichkeit angegriffen fühlen, sich mit böser Feder karikiert und beschmutzt sehen, zeugt von deren Unreife.
Ein guter Teil der Unterhaltung resultiert nicht aus den dargestellten Situationen, sondern aus den sich manifestierenden, höchst realen Reaktionen darauf.
Wenn Behörden, Mitglieder einer Regierung, Menschen mit Führungsansprüchen, Entscheidungsträger – Bezieher beträchtlicher Einkommen – meine Gedanken zum Anlaß nehmen, sich in bizarrer Theatralik darüber zu empören, so zeugt das von ihrer mangelnden Größe – und von ihrem schlechten Gewissen.
Und davon, daß es in Wahrheit um jene Ahnungen geht, die in meinen Texten immer wieder an die Oberfläche drängen wollen, Andeutungen eines Wissens, das – ernsthaft und systematisch freigelegt – so ungeheuerlich sein dürfte, daß ein Teil der Regierung dieses Landes bloßgestellt wäre und blamiert vor aller Welt.
Eins steht fest:
Es gibt bei ihnen ein grosses Ablagefach, auf dem steht in fetten Lettern: VERTUSCHEN.
Das könnte Ihnen noch einige schlaflose Nächte bereiten.
Palmolive-Seife
Den Wagen vors Pferd spannen zu können, ist immer die Drohung der Behörden eines Rechtsstaates jenen gegenüber, die zu viel wissen könnten.
Man lässt die Leute wissen, wahr wäre in Wahrheit das Gegenteil von dem, was sie einst im Schulunterricht gelernt haben:
Es gäbe keinen Frieden, nur Krieg, keine Freiheit, nur Gefangenschaft, keine Gerechtigkeit, nur Willkür und Korruption, keine ruhige Minute, nur Folter.
Und man läßt sie mit blutenden Herzen spüren:
Knapp am Zerbersten zischendene Kessel, Rohre und Ventile, kreischende Fräsen und Sägen, rasselnde Ketten, aus heißen Metallen glühende pfeifende Röhren, schrilles Getriller, schmetternde Tröten und Fanfaren, unablässig heulende Sirenen.
Man zeigt ihnen, wie man sie in eine winzigkleine Wohnung verfrachtet, mit Scharfschützen im Haus gegenüber, in ein Viertel mit den schäbigsten Ganoven, dem billigsten Faschierten und den meisten pensionierten Kriminalbeamten.
Man demonstriert ihnen immer wieder, wie gefährlich es sein kann, das Haus zu verlassen.
Tag für Tag sendet man ihnen Holographisches Theater ins Großhirn:
In freudigem Triumph hüpfende, nasenkorrigierte Stehdaumenmännchen, wie sie leidenschaftlich Autos zerschlagen, mit spielerischer Leichtigkeit passende Einrichtungsteile durch versperrte Türen tragen oder den spurlos verschwundenen Schmuck der verstorbenen Schwiegermutter, strahlende Unterhalter, ihren käsebleichen, schniefenden, strohblonden Herzensfräulein, fingerfertige Illusionisten, geschickt um Hals und Arme legen.
Die Frage ist nur, woran man glaubt und wie lange es noch dauern kann.
Man könnte auch sagen: die billigste Form der Anhaltung.
Immerhin: Original Palmolive-Seife.
Dr. Buxkandl’s Signatur
Mutters kleine Sadistinnen.
Begegnung mit der typischen Apothekenhelferin, die Süchtige hasst, und im wehenden weißen Mäntelchen mit dem flatternden verterinärmedizinischen Rezept in den Fingerspitzen zuerst einmal hinüber zu ihrer Kollegin schlappert.
Tuscheln.
Beide rastern mit großen Augen herüber.
Hautfarbe gefällt nicht, zu gebräunt, Sonnenbrille verwegen auf den Kopf geschoben.
Das Medikament, ein billiges Cortisonpräparat, ist offensichtlich lagernd, aber sie beschließen, zischelnd vor einer Schublade kauernd, es zurückzuhalten, und mich aus dem Laden zu schicken.
Die junge Dame hat mich schon einmal wegen ein paar Hämorrhoidenzäpfchen vor anwesenden Kunden schäbig blamiert und mit einem mächtigen Terminstempel auf die Verschreibung gehämmert.
Die Paraphe, die sie giftig in den Zirkel kratzt, zeigt ein erigiertes Glied.
Mein Zorn im Moment ist enorm, und ich stelle mir vor, wie diese hübsche Person die Suchtkranken des Grätzels Tag für Tag fiese sekkiert.
Ich beschließe, mich über den Vorfall zu beschweren.
Scientology?
Eine Variante der Hl. Kommunion.
Könnte die Teilnahme an einer von AMS und Wirtschaftskammer geförderten Gruppentherapie unter kollektiver Verabreichung eines garantiert nichtabhängigmachenden Selektiven-Serotonin-Placebos („Enigmatryptamin“) Arbeitsplatz- und Arbeitsmarktkrankheiten wie leichte bis mittelschwere Depressionen heilen?
Depressive Erkrankungen fügen der Wirtschaft großen Schaden zu, und es wurde völlig richtig erkannt, daß viele Krankenstandsdepressionen ernsthafte sozialpsychosomatische Ursachen haben (Übermäßiger Leistungsdruck, Futterneid-Mobbing, Sadomasochismus am Arbeitsplatz, Ausbildungsverweigerung, Maßnahmenpsychose, urbane Vereinsamung) wobei in diesem Zusammenhang an den Rand gedrängt wird, daß es auch chronische Depressionen gibt, die organische Ursachen haben, Vorstufen von Alterskrankheiten, die bereits in einem Ausmaß spürbar geworden sind, daß eine „Problemlösung light“ zum Scheitern verurteilt ist, zumal auch der Erkrankte den Ansatz durchschaut und dem Therapie-Franchisekonzept keinen Glauben schenkt.
Wobei nicht an dessen Wirksamkeit im Prinzip – andere Zielgruppe – herumgekratzt werden soll.
Wer bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschieden ist, tut in diesen Zeiten gut daran, den Lauf der Dinge nicht zurückbiegen zu wollen, ohne sich in Gefahr zu bringen, jene Grundsicherung zu riskieren, deren Anspruch man immerhin erworben hat.
Ist der jugendliche Ehrgeiz vergegangen, sind Bescheidenheit, Genügsamkeit und Freude am Sonnenschein an die Stelle von Konsumorientierung und utopistischen Zielsetzungen getreten, steht endlich fest, was sich nicht mehr bewegt, ist eine Neuprogrammierung zugunsten der Leistungsgesellschaft allein mangels verbleibender Lebenszeit nicht mehr möglich.
Man wird individuelle Depressionen nicht austreiben können, indem man die Menschen zum regelmäßigen Besuch von Motivationsmessen zur Gesundbürstung ihres Selbst- und Pflichtbewusstseins zu vereinnahmen versucht.
Mein soziales Bewusstsein ist heile heile.
Die schreckliche Erkenntnis, im Vorfeld der vergangenen Regierung Feuerzangen an die Schläfen gesetzt bekommen zu haben, um der Seele ein grausiges Zeichen einzuprägen, hinterließ mir Schädigungen des Frontalhirns und in meinem rechten Innenohr – das können wir nicht mehr rückgängig machen.
Das Leben wird kürzer mit zunehmender Dauer – dabei verändert sich die Wahrnehmung von Zeit, während der Raum an Schrecken verliert und der Gedanke, ohne Sauerstoffschutzanzug der Schwerelosigkeit zu begegnen, kein Gefühl der Beklemmung mehr auslöst.
Apropos …
Lokales.
Männer, die in hysterischer Weise vorgeben, unendlich um ihre leiblichen Kinder besorgt zu sein, haben Riesen-Probleme mit der Kindesmutter, glauben sie.
Tatsächlich können sie es nicht ertragen, von der Frau, von der sie annahmen, sie würde sie kraft der gemeinsamen Zeugung eines gelockten, himmelblauäugigen Menschenkindleins weder betrügen und schon gar nicht verlassen, keinesfalls als wichtigste Instanz in ihrem Leben angesehen zu werden.
Ihr ganzes Trachten ist binnen kurzem darauf ausgerichtet, der Mutter durch Unterstellung aller erdenklichen Nachlässigkeiten und moralischen Verwerflichkeiten das Sorgerecht für den Nachwuchs entziehen lassen zu müssen, um dafür Rache nehmen zu können, daß sie den Samen anderer Männer schluckt, mit ihnen ausgefallene Praktiken genießt und sich in überschäumenden Wonnen exzessiver Zeremonien der Lust wälzen könnte.
In genau dieser Lage befindet sich der Sozialarbeiter Ernst-Werner Hucke.
Er ist seit der Trennung von jener Frau, bei deren ersten Anblick vor drei Jahren seine Mutter voller Entzücken in die Hände klatschte und mit Wasser in den Augen dem lieben Gott Dank aussprach, daß ihr guter Sohn endlich die Richtige gefunden hätte, binnen weniger Tage zu einem zwischen Biertresen säuerlich riechender Trinklokale und den fremdartigen Empfangsräumen mehrerer Rechtsanwältskanzleien immer hilfloser hin- und herstolpernden Schlottermann im Trenchcoat mutiert.
Beim jüngsten Abschiedskuß in Umklammerung seines abgöttisch geliebten Engels vermeinte er bereits in deren allerunschuldigsten Kinderaugen – kurz – gestochen scharfe Spiegelbildchen des in ekstatischer Entrücktheit glühenden Gesichts der tausendfach verwunschenen Mätze glänzen zu sehen.
Obwohl er erst vor kurzem zufrieden über die Gewißheit gegrunzt hatte, daß die lästigen Spekulationen über seine abweichenden sexuellen Interessen ein für allemal ein Ende gefunden hätten, verspürte er jetzt mehrere mächtige Stöße eines unendlich grausamen, tränendrüsendrückenden Ergusses von Eifersucht und Selbstmitleid, während er sich zum ersten Mal seit Abschluß seines Studentendaseins, eben noch scheissdrum rülpsend, im Nachtschatten einer Platane unter dem in Milch quellenden, angebissenen Scherzel Mond ausurinierte.
„Mein Kind“, schluchzte er laut,“mein armes Kind!“
Zu Beginn dieses Abends hatte Hucke seiner noch ahnungslosen alten Dame das warme Blech mit den frischen Vanillebuchteln vor die Filztöffler geworfen und die hohe Flügeltür ihrer unbezahlbaren Eigentumswohnung in bester Gegend in sprachloser, brustzerreissender Aufgebrachtheit hinter sich ins Schloß geschmissen, daß die ganze Häuserzeile erzitterte, und die federleichte, greise Frau Hofrat Vrabetzky am Mezzaninfenster sich nach sehr langem Kopfschütteln ihren Reim auf die Angelegenheit machte:
„Das Glück ist halt ein Vogerl, das den Käfig nit mag.“









