Nah’n und Wana.
Verfasst von morath am November 12, 2007
Von Xandl Rehab, begleitet von Leo Klemming an der Singer Profi. Joglland-Panorama.
“Drogen und Faschismus?“
„Medikamente und Müll!“
„Durch eine verfehlte Drogenpolitik und die Zusammenarbeit faschistoider Einrichtungen mit gewinnorientierten Therapiekonzernen ist Österreich eines der ersten europäischen Länder geworden, in dem Menschen wieder in Konzentrationslager geschickt werden sollen.“
„Aggressives Agieren von selbstgefälligen, profilierungsgeilen Sozialarbeiter-TherapeutInnen, die in Zusammenarbeit mit Bürgerwehren und behördlich ermächtigten Schutzgelderpressern psychosozialen Druck auf Individuen und Lebensgemeinschaften ausüben, um personae non gratae - Internetaktionisten, Neue Kulturschaffende, Webkünstler, einer anderen Gesinnung zugeordnet – an den Rand des Tragbaren zu treiben und gleichzeitig die friedliebende Bevölkerung einzuschüchtern.“
„Unfertige Menschen aus Grenzgängermilieus, schwierige Leute aus schwierigen Verhältnissen, bevorzugt Jugendliche, aber auch ältere Personen, aus politischer Willkür, vorsätzlich selektiert und in Substitutionsbehandlungen gedrängt, um ihre Probleme zu potenzieren und sie zum “Grünen Kreis” abschieben zu können, der ihren Versicherern Pflegegebühren verrechnet und ihnen “Arbeitstherapien” verordnet.”
“Da freuen sich die Mamsch und der Molterer!”
“Dort können sie schöne Bilder malen und hohe Künstlerkappen tragen.”
“Bunte Drachen schneidern auf Omamas Nahmaschin’!”
“Am Lebkuchen nagen und Äpfel braten am Kachelofen!”
“Im Wald a handg’schnitzte Maiskolbenpfeifen rauchen …
… und zu Sylvester im Fichtenforst Selbstmord begehen!”
„Der Einstieg in die Perspektivenlosigkeit beginnt nicht, wie seit den siebziger Jahren immer wieder propagiert, mit Cannabis, sondern auch über jene mißbrauchsfähigen Substanzen, welche sich die Gelangweilten und Hoffnungslosen, als leicht zu bekommende Alternative zu anderem Zeitvertreib, von den ihnen zuraunenden Schatten am Rande der Katakomben der Low-Budget-Scene im Vorübergehen verschachern lassen.“
„Eine der Erklärungen für dieses Phänomen sind die von den Kommunen an private Firmen vergebenen Aufträge zur Sondermüllentsorgung.“
„Darum verschwinden regelmäßig Kastenwägen voll abgelaufener verschreibungspflichtiger Medikamente auf ihrem vorgeschriebenen Weg zur Sondermüllverbrennung und tauchen am “Karlsplatz” wieder auf, wo sie im Nu an die zahllosen InteressentInnen vertickt werden.“
„Bei den Endvertreibern handelt es sich um Personen, die den Vorposten der Polizei Informationen über sonstige Vorgänge in der Drogenszene zuspielen und aufgrund der Geringfügigkeit der eigenen Geschäfteln als Auskunftgeber stets unbehelligt bleiben.“
„Schließlich gibt es immer noch genug Dumme, denen man die Lehrlingsentschädigung oder die letzten fünf Euro Sozialhilfe aus der Nase ziehen kann.“
„Für jene, die alte Pillen und Pullen in ein Verteilernetz einschleusen, ein lukratives Geschäft, bei den Endverbrauchern hilflos torkelnde Krämerei mit kleinen Scheinen.“
“Und auf wessen Bank landet das handfeuchte Geld?”
„Verkauft wird alles mit Mißbrauchspotential, verschreibungspflichtige Medikamente als minderwertige Drogenersatz- und -zusatzstoffe, codeinhältige Hustenmittel, Reductil, Tranquilizer und Schlafmittel, aber auch Attraktiveres wie Fentanyl, Oxicontin, Ritalin, veterinärmedizinische Präparate (Ketamin und andere Narkotika) sowie die heißestbegehrten retardierten Morphine - Originalpräparate und Generika, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.“
“Und welcher Waschsalon wäscht dieses dreckige Geld?”
„Andererseits prägen altbackene katholische Sozialarbeiterfaustregeln vom Auslösen des Suchtmechanismus und der therapeutischen Notwendigkeit der Erhöhung des Leidensdruckes die Argumente eines schwer rechtslastigen urbanen Reservenetzwerks, mit dessen Unterstützung Ballungsräume drogen- und randgruppenfrei gemacht werden sollen.“
„Längst richtet sich die expandierende Ausmistung auch gegen Personen, die von Involvierten und Mitwissern als Störfaktoren ausgemacht und unter Aufbringung aller erdenklichen Untergriffigkeiten dazu gebracht werden sollen, die Selbstkontrolle zu verlieren.“
„Es reicht aus, einmal einschlägig vorbestraft, Klient einer Drogenberatungsstelle gewesen und eine Zeitlang in einer Therapieeinrichtung zugebracht zu haben, um nie mehr in Ruhe gelassen …”
“… und Ziel einer Terrormaschinerie zu werden, die das Recht auf ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung durch den aufgezwungenen Wunsch ersetzen soll, den Rest seines Lebens als Dauerinsasse einer Dependence eines psychiatrischen Hospitals verbringen zu wollen.“
“Betrug und Korruption!”
“Nah’n und Wana?”
“Endstation Spittelau?”
“Mit uns ned!”
(Im Auftrag der Somnubene-Forschung).
glumm sagte
sehr schön. prima.