EU expansion down the road.
The revolving provocation and threaten of Isreal by certain potential aggressors should be emphatically rejected by the European Union and answered by a clear political offense – aiming at Israels EU membership.
Negotiations concerning the entry of Turkey could be extended by the idea of integrating Israel as well, once to be followed by other near east mediterranean countries, including Palestine territories.
Endeavour into this direction could be the only credible answer of the European Union against the perpetuating menace of a small near east country whom we owe protection and support – out of cultural, historical and humanitarian solidarity.
2008 might release a good chance to open our minds for a practicable effort towards peace in one of our worlds most critical regions.
Gesichter sehen. Kombinationen.
Es war Ende April 2004, an einem Samstag Mittag.
Wir fuhren vom Yppenplatz heim, wo wir frische Börek eingekauft hatten.
Wir hielten in der Alserstraße beim Coffee-Shop der Coffee-Shop Company.
Rechts an einem Tisch saß ein Mädchen, etwa 15 Jahre alt, und zwei oder drei gleichaltrige Burschen.
Junge Punks, Herumtreiber. Strolche.
Wir musterten Kekse und Kuchen und und begaben uns an einen Tisch.
Der Surfboy am Tresen trug sportliche Dreadlocks.
Ich schaute zu diesen jungen Leuten hin.
Sie schauten zu uns herüber.
Das Mädchen blickte drein, als ob es ein schlechtes Gewissen hätte.
Alle sahen aus, als hätten sie nirgendwo geschlafen.
Das Mädchen hatte Gummistiefel an, Blümchen-Design.
Triefäugig, wie ein kleiner Lederhund.
Sie trug eine zerknautschte Kappe, wie ein Dampfmaschinist oder Lokomotivführer.
Diese Leute sahen aus wie aus der Augsburger Puppenkiste gekrochen.
Wahrscheinlich machte ich ein grimmiges Gesicht – irgendetwas lag in der Luft.
Das Mädchen guckte mich an, als würde es gerade in die Hosen machen.
„Kleine Einbrecher?“ fragte ich mich.
Ich konnte sehen, wie das Mädchen einem der Jungen, der gefärbte zerzauste Haare hatte, unter dem Tisch etwas zureichte.
Es sah aus, als würde sie in Panik etwas Schmuck abstreifen, Armreifen, Ringe oder eine Uhr.
Doch konnte ich keinen Gegenstand erkennen.
Das Gefühl, dass an dieser Situation etwas nicht stimmte und dass wir damit zu tun haben könnten, war ein paar Augenblicke lang sehr intensiv.
Fast wäre ich hingegangen und hätte gesagt: „Laßt doch mal sehen, was ihr da habt.“
Drei Jahre waren seit dem Einbruch in der Kochgasse vergangen.
Eher unwahrscheinlich.
Wahrscheinlich irrte ich mich.
Vielleicht Ecstasy, ein paar Brösel Haschisch.
Etwa ein Jahr später sah ich das Mädchen noch einmal, am 21. März 2005.
Sie schlurfte an der Bahnmauer entlang, hängender Kinnladen, als ich eben die Station Alserstraße verließ.
Sie trug Flip-Flops an schmutzigen, geröteten Füßen und sah ungepflegt aus, heruntergekommen.
Als hätte sie jemand ausgeschickt, um Kippen zu klauben.
Ich dachte, dieses Mädchen besitzt nur Plastikschlappen und Gummistiefel – und heute war Schuhwerk gewechselt worden.
Dann sah ich sie noch einmal, gegen Sommer.
Sie schlappte unten vorm Haus herum.
Das kam mir merkwürdig vor.
Ich sah nach und entdeckte auf einer Seite von Karins Auto einen frischen langen Kratzer.
Dieses Mädchen machte einen stumpfsinnigen Eindruck, wirkte wie aufgezogen und laufen gelassen.
Ich dachte: “Gesicht wie alter Bergschuh.“
Ich überlegte, ob das Mädchen zu Kuehdai und Moehrle gehören könnte, die im Haus neben dem Pilzambulatorium Alsergrund Quartier genommen hatten.
Ich fragte mich, ob ich die nicht auch mal mit einer Keilerpartie hausieren gesehen hatte, junge Taugenichtse, die in der Mariahilferstrasse oder unterm Milleniumtower herumhüpfen und breite grinsend Wildfremden die Hände drücken.
2006 sah ich das Gesicht eines Mädchens auf einem Plakat beim Dönerstand an der Lassallestraße – und dachte erst einmal, das könnte die gewesen sein.
Andererseits kann diese – vom Alter – am Einbruch kaum beteiligt gewesen sein.
Außerdem sieht das vermisste Mädchen auf anderen Fotos eleganter und gepflegter aus, nicht so geschrumpelt und verknautscht.
Angenommen, die wäre das Mädchen aus dem Coffeeshop gewesen, hätten die Eltern 2004 schon etwas merken müssen.
Oder die Lehrer oder Mitschüler.
Hangover, Paranoia, Pillen-Psychose. Offensichtlich verhaltensgestört.
So etwas fällt auf.
Aber eine andere Frage bleibt offen:
Welchen Hintergrund hatte jene Aktion in der Lobau 2006, kurz, bevor Natascha Kampusch aufgefunden wurde und Wolfgang Priklopil Selbstmord beging?
Warum wollte mich die Polizei aus Wien vertreiben?
Vielleicht weiß die Antwort die Creditanstalt.
StEiermark. Von Nachbarn des Schwiegerpapas (?) auf die Falotten-Probe (Rotzpippen-Prüfung) gestellt, ob ich diesem, in dessen Wohnung beleidigend lange allein sitzen gelassen, vielleicht Geld stehlen würde, während der besten Ehefrau die Leviten gelesen wurden, weil sie anläßlich eines Besuchs des Bürgermeisters jenes Städtchens nicht ihre Aufwartung gemacht hätte.
Graz. Die Weihnachsgrüße des regierenden Grazer Bürgermeisters, Megaplakatserie, charmant schwarz-gelb gehalten, verstellen in der Stadt, in der ich aufgewachsen war, dem Automobil-Beifahrer den klassischen Stau-Blick vom Glacis in Richtung Paulustor.
Wien. Schön, wieder zu Hause zu sein, wo es auch Menschen anderen Glaubens geben kann.
Gemeinnützige neue Dienstleister beim Fischen im Trüben.
Diplomierte katholische Sozialarbeiter haben weder Behandlungs- noch Heilungskompetenz, auch wenn sie häufig Zugang zu Krankengeschichten haben, eine Nadel vom AMS am Hütchen tragen und sich oft und gerne in der Nähe von Medizinern, Psychiatern und Psychologen aufhalten.
Die Ausbildung eines katholischen Sozialarbeiters umfasst keine Ausbildung zum Mediziner, Neurologen, Psychiater oder Psychologen.
Die psychologische Kompetenz eines österreichischen Sozialarbeiters entspricht dem Inhalt eines Taschenbüchleins am Wissensstand der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, das von verwaltungspsychiatrischen Faustregeln nach Wagner-Jauregg durchsetzt ist, die als noch überholter zu betrachten sind.
Seit geraumer Zeit fällt auf, dass ehemalige AbsolventInnen der Katholischen Sozialakademien, die in Einrichtungen mit der Zielgruppe „psychosozial problematische Menschen“ tätig gewesen sind, etwa in Drogenberatungsstellen, gerne die Berufsbezeichnungen auf ihren Visitenkarten auf PsychotherapeutInnen abändern.
Niemand weiß, welche psychotherapeutische Ausbildung ehemalige Absolventen der KASOZ genossen haben, die ihr lockeres Umsatteln untermauern.
Es geht ihnen vielmehr darum, einer Ausbildung, die heute kaum mehr durch eine Beamtenlaufbahn fortgesetzt und die Pragmatisierung gekrönt werden kann, nach mehr oder weniger langer Fachpraxis etwas Metaseriöses nachzusetzen – etwa als selbständige PsychotherapeutInnen am freien EU-Markt für Berater und Coaches aller Art eine Heilbeauftragten-Zertifizierung zu suggerieren.
Man kann davon ausgehen, dass Personen, die sich in österreichischen Drogenberatungsstellen und Therapieeinrichtungen als PsychotherapeutInnen ausgeben, keinesfalls Mediziner oder Psychologen sind, sondern vermehrt diplomierte Sozialarbeiter ohne oder mit einer Zusatzausbildung irgendwo zwischen Fachhochschule und Maßnahmenkurs.
Geblendet werden vor allem die Eltern jugendlicher Klienten – und dazu angehalten, die „Problemkinder“ auf Kosten der Krankenkassen zu regelmäßigen „Therapiesitzungen“ zu schicken, die ihnen nach dem strapazierten Prinzip „Helfen statt Strafe“ nach Vergehen bei Drogendelikten, zumeist nach Besitz und Konsum geringer Mengen Cannabis, sozialarbeiterisch empfohlen oder gerichtlich auferlegt werden.
In vielen Fällen handelt es dabei um Menschen an der Grenze zur Volljährigkeit, die einer Betreuung und fragwürdiger therapeutischer Unterweisungen weder bedürfen noch diese ausdrücklich wünschen.
Solche Leute sollen durch Undercover-Spuk davon überzeugt werden, dass sie einer Behandlung justament doch bedürften, unter anderem dadurch, dass „mangelnde Kooperationsbereitschaft“ durch“wiederholtes Aufgreifen“ sanktioniert werden kann.
Es ist anzumerken, dass ein intensiver Austausch sensibler Daten zwischen Beratungsstellen und Behörden stattfindet, wobei, wie scheinheiligerweise vorgegeben, von Anonymität und Verschwiegenheit keine Rede sein kann.
Solche neuen, resssortübergreifenden „Ermittlungs- und Vorbeugungsmethoden“ erfordern unfreiwillige Mitarbeiter – „Lockvögel, Plaudertaschen und Versuchskaninchen“ – wovon Eltern, die ihren Nachwuchs in guter Obhut glauben, nicht die leiseste Ahnung haben.
Junge Menschen werden wissens ihrer Schwächen und Vorlieben in eine Grauzone gedrängt, von der sie eigentlich ferngehalten werden sollten und es kann durchaus sein, dass ihnen auch wiederholt verschiedene Drogen verkauft werden, um ihr Verhalten studieren, ihren Bekanntenkreis identifizieren und ihren Leidensdruck erhöhen zu können.
Daß sich andererseits die verschiedensten Glücksritter ohne entsprechende Ausbildung immer wieder gerne als Sozialarbeiter ausgeben und als freundschaftlich auftretende Berater und Drogenchecker auf Jugendevents , Musikveranstaltungen und Partys im Trüben fischen, macht den Wunsch nach Veränderung ausgebildeter Sozialarbeiter älterer Semester verständlich, rechtfertigt aber nicht ihre eigene vergleichbare Positionierung als Informationshändler und Rangierer zu großen Therapieeinrichtungen, die Gemeinnützigkeit vorgeben, aber im Hintergrund gewinnorientiert operieren.
Man sollte sich vor Augen halten, dass in Therapiesitzungen mit selbsternannten und dubiosen PsychotherapeutInnen intensive suggestive Kräfte auf junge Leute und ihre Angehörigen ausgeübt werden, mit dem mittelfristigen Ziel, Menschen an verschiedene Einrichtungen zu delegieren, wobei „Narconon“ als Scientology-Filiale und Mitbewerber des „Grünen Kreises“ mit katholisch-konservativem Hintergrund nur eines von vielen bemerkenswerten Beispielen darstellt.
Man könnte in solchen Fällen durchaus von Menschenhandel sprechen – vor allem aber geht es um Informationsbeschaffung hinsichtlich Vermögens- und Erbschaftssituationen.
„PsychotherapeutInnen“ in öffentlich und seriös wirkenden Einrichtungen erfahren kraft ihrer Vertrauenspositionen binnen weniger Sitzungen alles über die Familien- und Besitzverhältnisse ihrer KlientInnen und wissen diese Informationen als Kapital vorzumerken.
Daran sollten Eltern denken, bevor sie ihren Nachwuchs in „psychotherapeutischer Betreuung“ gut aufgehoben glauben.
Es sind Fälle vorgekommen, in denen private Ermittler („Detektive“) in Kooperation mit Drogenberatungsstellen deren jugendliche Klientel für kriminelle Handlangungen missbraucht haben, vorgeblich, um Drogenhändlern das Handwerk legen zu können, der Polizei zuarbeiten zu müssen – und sich selber die Hände nicht schmutzig zu machen.
Es sind Fälle vorgekommen, in denen kranken, labilen und unglücklichen Menschen ihre über den Daumen kalkulierte Erbschaft aus allen Taschen gezogen wurde, bis sie eines Tages gezwungen waren, ihren zu hartnäckigen Gläubigern mutierten Vertrauten Immobilien zu überlassen, die sie ungetrübter Sinne besser behalten hätten.
Ebenfalls ist es vorgekommen, dass Menschen von Vertretern von Behörden gefoltert wurden und „ihre“ PsychotherapeutInnen in Diensten öffentlicher Beratungsstellen von diesen Vorgängen wussten, ohne es für notwendig erachten, sich auf die Seite ihrer Klienten zu stellen und Anzeigen zu erstatten.
Warum der Mandlkalender doch recht hat.
3-D models of molecular strucutures of brain transmitters, whose balance and interactions are responsible for human well-being and mental sanity.
Mehr österreichische Geschichte.
Lange vor dem epidemischen Auftauchen schwarzer Drogendealer in Österreich gab es in der Stadt, in der ich aufgewachsen war, ein berüchtigtes Lokal, das „Stardust“, später: „Club Toleranz“.
Um den Inhaber des Disco-Kellers, der mit Einfallsreichtum und Hingabe diesen Unterhaltungsclub als Verein führte und dadurch geschickt verschiedene Abgaben zu umgehen wusste, rankten sich allerlei Legenden und üble Nachreden.
Das Lokal war anderen Lokalbesitzern, Finanzamt, Gendarmerie und Polizei, Politikern, kriminellen Schutzgelderpressern und sämtlichen Elternvereinen der Stadt ein blutiger Dorn im Auge gewesen – ein gutes Jahrzehnt lang.
Nachdem Ende der siebziger Jahre mittels Nachsperre die Anstaltsapotheke des Grazer Landeskrankenhauses geplündert worden war – ein Ort, an dem sich wirklich gute Drogen in Hülle und Fülle befunden hatten, ging bald das Gerücht, M., der Lokalbesitzer, wäre in die Geschichte involviert – nein – sogar deren Drahtzieher gewesen.
Es wurden in der Folge der Ereignisse zahlreiche junge Menschen, auch aus gutbürgerlichen Häusern, in kurzer Zeit abhängig von Suchtgiften, weil sie vorübergehend an dem fragwürdigen Segen teilhatten, wobei sie von Verbrechern rücksichtslos ausgenützt und übervorteilt wurden.
Die Drogenfahnder von Polizei und Gendarmerie agierten als konkurrierende Elitetruppen der „Vereinten Feinde des Club Toleranz“ und ließen nichts unversucht, die Täter im Umfeld des Lokalbesitzers ausmachen zu wollen.
Das Lokal und die unterschiedlichsten Menschen wurden jahrelang auf Gerüchte hin überwacht, manche auch „psychologisch betreut“- und der Staatsanwaltschaft wurden akribisch gesammelte Indizien vorgelegt, in der kleinformatigen Hoffnung, M. medienwirksam als Hauptangeklagten und obersten Sündenbock bloßstellen zu können.
Jugendliche Mitkonsumenten der zweiten und dritten Reihe wurden viele Monate lang in Untersuchungshaft gehalten, in der Absicht, ihnen früher oder später Geständnisse, die M. belasten sollten, herausquetschen zu können.
Erst nach dem Selbstmord eines Kommissars der Suchgiftgruppe der Polizei, dem bald der seines Amtsnachfolgers folgte, wurden Argwohn und Zweifel lauter, Teile von Behörden wären in die Angelegenheit verstrickt und Mitwissern bis in die höchsten Kreise würde das Wasser bis zum Halse stehen.
Daß sogar der Selbstmord des Verteidigungsministers Karl Lütgendorf (1981) eine Hinrichtung in jenem Zusammenhang gewesen sein könnte, ist gerüchteweise verbreitet worden.
Sicher ist, dass im Gefolge eines unaufgeklärten Kapitalverbrechens weitere stattgefunden haben und etliche Menschen ihr Leben lassen mussten, wobei es sehr einfach war, Drogensucht und Rauschgiftkonsum lapidar als Todesursache anzuführen.
Obwohl die persönlichen Verdachte und Unterstellungen nach einiger Zeit entkräftet wurden, mußte der geheimheimnisvolle „Stardust-Betreiber“ für in jenen Jahren ausgebildete Pädagogen und Sozialarbeiter noch lange als Gottseibeiuns herhalten.
Die Nachrede sexueller Neigungen und abartiger Praktiken im Zusammenhang mit Drogeneskapaden und -abhängigkeiten gab neugierigen und geschwätzigen Personen immer wieder Anlaß zu schmutzig bebilderten Vorstellungen und der Vervielfätigung und Plakatierung aufgeblasener kleingläubiger Theorien.
Bis heute kursieren Ammenmärchen und verweihwässertes Halbwissen in Bildungs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen, was auch in grausamen Experimenten mit Menschen – zu Lasten der sozialen Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Gesundheit – Niederschlag gefunden hat.
Aus meiner Bachblüten-Praxis.
1.Bild: Lieber Vater.
Pappa sitzt, mit einem bequemen Fauteuil verschmolzen, auf dem Etikett einer rotierenden 45-er Polygram-Schallplatte und wird beschallt von einer Extended-Loop-Version des „Wumba-Tumba-Schokoladen-Eisverkäufer“ von Bill Ramsey.
2. Bild. Serengeti.
Open-Air-Unterricht der Katholischen Sozialakademie. Im Hintergrund thront mächtig der Kilimandscharo. Antilopen. Herdentiere. Großwildjagd. Man hört die Explosionen unterschiedlicher Kaliber.
Wer hat die größte Büchs’?
Stanley Livingstone?
Bernhard Schimeczek?
Dr. Daktari?
3. Bild. Der „Fliegende Holländer“ kehrt heim.
Der Patient Lumpazi erscheint nach seiner mehrjährigen extramuralen Phase zwischen Ankara und Buxtehude, nur mit einem Lendenschurz bekleidet und bunten Styroporkügelchen im verfilzten Haar, in der Aufnahme-Abteilung der Siegmund Freud-Klinik „Am Grund“.
Er wird von Primarius Dr. Jürgen Neuwald, assistiert von Psychotherapeutin Herta H. Lebzelter, erstuntersucht:
PTH Lebzelter, von oben: „Ha! Kleiner Mann, was nun?“
Prim. Dr. Neuwald :“ Sie kommen ja daher wie eine wandelnde Schlaftablette! Wie hat uns der Suchtmechanismus diesmal bedient? Meskalin? Nootropil? Schnüffelstoffe? Hustensaft zusammen mit irgendwelchen Pulverln?“
Lumpazi: „Schaun’s mich doch an! Ich seh’ mich nimmer ‘raus. Mein Vater-Sohn-Konflikt ist ungelöst. Ich habe keine Kinder zusammengebracht. Meine Frau ist mit einem Pornodarsteller durchgebrannt. Ich bin höchstwahrscheinlich doch zu schwach für ein normales Leben.“
PTH Lebzelter: „Na bitte. Ein Bilderbuch-Hilfeschrei.“
Prim. Dr. Neuwald: „Sehr brav. Warum erst jetzt? Lebensuntüchtig. Polytox. Penis-Insuffizienz und mangelnder Killer-Instinkt. Gleich wie der Herr Eduard, der Herr Hans und der Herr Rudl. Können sie sich noch erinnern? Ich hab ihnen ja gesagt, Sie werden’s einmal nicht leicht haben.“
Er schnippt ihm vors Gesicht und hält ihm den Zeigefinger vor die Nase:
„Aber diesmal fahren’s mir auf die Alm, verstanden? Ich ruf gleich den Willi an!“
„Hallo Willi. The sparrow has landed. Wir haben den Burschen.“
„!!?“
„Ich mich auch. Aber warum denn nicht? Zum Wohle!“
Wenn die Luft dünn wird.
Das Aufwachen erfolgt langsam in einen beinahe leeren Raum, der sich mit akustischen Empfindungen und Gedanken füllt.
Es klingt, als würde unten in der Tanzschule Phil Collins gespielt, aber ich kann den Titel nicht erkennen.
Eine weibliche Person von beträchtlicher Leibesfülle wäre im letzten Stock aus dem Fenster gesprungen.
Sie hätte sich einen Plastikbeutel über den Kopf gezogen gehabt und die Müllabfuhr hätte sie gefunden.
Ich musste, aus dem letzten Schlummer tauchend, lachen.
Ich stellte mir vor, wie die fröstelnden Männer von der Müllabfuhr frühmorgens feixend herumstanden und die Bescherung begutachteten.
Ich weiß nicht, wie viele Menschen um diese Zeit Selbstmord begehen.
Es müssen sehr viele sein.
(2002 begingen in Österreich offiziell 1489 Menschen Selbstmord.)
Erstmals seit 13 Jahren liegt die Inflation über drei Prozent.
Wenn ich zum Einkaufen gehe, sehe ich oft auf einer leidlich windgeschützen Bank zwischen eisigen Säulen aus Beton einen alten Mann, der sich abends unter einem hohen Stapel Decken vor der Kälte schützt und Hochprozentiges trinkt, um einschlafen zu können.
Im Sommer lebt er im Park, ein kleiner ledriger Kerl, und ich habe mir schon überlegt, ob ich ihn ansprechen soll:
„Väterchen, darf ich Ihnen meinen Schlafsack schenken? Ich war damit in Australien.“
Ich verwerfe den Gedanken wieder.
Gestern am Abend sah ich wieder den Päda – jemand aus einer anderen Zeit.
Die Hose hing ihm bis zu den Knien, er hielt sie am Bund fest, es sah aus, als hätte er sich angeschissen.
Im Einkaufsmarkt stolperte er zwischen den Regalen umher, Laute ausstoßend.
Gelegentlich sehe ich den Päda, in der U-Bahnstation, aber es ist unmöglich, ihn anzureden und zu fragen:
„Heast Päda, du bist doch der Päda – vom siebenundsiebziger Jahr und später!?“
Zu groß ist die Distanz.
Päda kauft eine Packung Wein, drei Dosen Bier, grunzt etwas und schmeisst der Kassierin Kleingeld hin, das er umständlich aus seiner Hosentasche gräbt.
Oder ist dieser Mensch doch nur jemand, der jemandem ähnlich sieht, den ich einmal gekannt habe?
Ich öffne das Fenster.
Über dem Block kreisen weiße Möwen, es ist ein großer Schwarm.
Keine schwarze Krähe ist zu sehen.
Es beginnt leicht zu schneien.
Lernen Geschichte!
Zu Beginn des 15 Jahrhunderts dürfte der Stephansplatz eine gähnende Baustelle in der mittelalterlichen Stadt gewesen sein, die niemandem zu Ehre gereichen konnte.
Nehmen wir an, das Errichten von ehrfurchteinflößenden Gotteshäusern wäre zu jener Zeit eine europäische Modeerscheinung gewesen.
Eine möglichst kolossale Kathedrale, höher als alle anderen, hätte für eine Metropole ein architektonisches Prestigeobjekt dargestellt.
Ich glaube, der Stephansdom hätte einmal anders aussehen sollen – woran die derzeitige Verhüllung mich spontan erinnerte – magisch wie das Straßburger Münster, ein atemberaubender Monolith wie der Kölner Dom.
Diese Vision konnte jedoch nicht umgesetzt werden, es fehlte an passendem Baumaterial, transportlogistischen Möglichkeiten und Geld.
1407 mußte sogar der Südturm wegen eines Baufehlers zum Teil wieder abgetragen werden.
Einen Versuch, eine „Lösung aus einem Guß“ durchführen zu wollen, könnte das grausame Judenpogrom von 1421 dargestellt haben.
Gleichzeitig hätte man Mittel lukrieren und sich seiner Gläubiger entledigen, unchristliche Religionsausübung und ihre Bauwerke aus dem Stadtbild entfernen und einiges an Recyling-Baumaterial für die Fertigstellung des ersehnten Prachtbaus in nächster Nähe bereitstellen können.
Es heißt, die Steine wurden später für den Bau der Universität verwendet.
Gebrannt hatte das Judenviertel schon einmal, 1406.
Die Zeit war geprägt von einem wirtschaftlichen Niedergang, der Pest (1910/11), dem Vormundschaftsstreit um Albrecht V und dem Bruderzwist zu Habsburg – Herzog Ernst gegen Herzog Leopold IV – den Aufständen der Mähren, und nach 1915 den Hussitenkriegen, nachdem Jan Hus, der Ketzer, trotz der Zusicherung freien Geleits in Konstanz enthauptet worden war.
Wien war bereits eine Art habsburgischer Stadtstaat, politisch herrschte eine Auseinandersetzung zwischen patrizischem und „proletarischem“ Bürgertum.
Das Patriziat stand mit den Klöstern und Universitätsstudenten auf der Seite Herzog Ernsts, ärmere Bürger und Handwerker traten für Leopold ein.
Es gab einen missglückten Handwerkeraufstand, um Herzog Leopolds Einzug zu erzwingen.
1408 ließ Bürgermeister Konrad Vorlauf, auf Seiten Ernsts, fünf der Anführer auf dem Hohen Markt hinrichten.
Die Brüder jedoch versöhnten sich in der Folge und Konrad Vorlauf wurde mit Billigung beider gemeinsam mit den Ratsherren Konrad Rampersdorfer und Hans Rock enthauptet – letzterer als Münzmeister und Judenrichter.
1411 zog Albrecht V nach Erlangung der Großjährigkeit in Wien ein und bestätigte 1412 der Stadt alle Rechte und Freiheiten, es gab einen Landfriedenserlass.
Albrecht V sollte bis 1438 König von Österreich, Böhmen, Mähren und Ungarn und als Albrecht II auch König von Deutschland werden, ein europäischer Super-Monarch.
Er könnte also recht ehrgeizig und machtgierig gewesen bzw. dürfte er einem intensiven Coaching ausgesetzt gewesen sein.
Dieser Habsburgerherzog Albrecht V leitete 1420/21 mit der Konfiszierung der Güter der Juden deren Verfolgung ein, die in der Verurteilung und Verbrennung von zahlreichen jüdischen Mitbürgern gipfelte.
Im Jahr darauf wurden die Häuser -Synagoge, Kantorei, Judenbad, jüdischer Fleischhof – zerstört und abgetragen.
Auf dem Haus „Zum großen Jordan“ (Judenplatz 2) erinnert noch eine Tafel an das Pogrom – allerdings in lateinischer Sprache und im antisemitischen Geist.
„Im Jahr 1421 tobte Rachgier durch die Stadt, die furchtbaren Verbrechen der hebräischen Hunde zu sühnen.“
1418 war das Schottenkloster den deutschen Benediktinern übergeben worden.
Es herrschte damals – angeblich – längst nicht mehr „finsteres Mittelalter“, sondern es war bereits das Zeitalter des Humanismus, einer Hochblüte von Universität und Schulwesen, angebrochen.
Trotzdem bestimmten katholische Tabus die Verhinderung des Fortschritts, so war etwa die Leichenöffnung streng verboten.
Stift Klosterneuburg und die Universität Wien waren Zentren astronomischer Forschung in einer Zeit (1420-1440), in der zum Wohlwollen der Katholischen Kirche nur der Beschwörung eines Geozentrischen Weltbildes gefrönt werden durfte.
1433 wurde der Südturm fertiggestellt, beinahe 100 Jahre nach seiner Grundsteinlegung durch Rudolf VI.
Zur monströsen Verwirklichung des zwillingstürmigen Baukonzepts kam es nie, dazu war man um den Südturm und den Rest des Domes zu besorgt gewesen – so ist der Nordturm nur ein bescheiden gekrönter Rumpf geblieben.
Daraus resultierte andererseits die eigenwillig elegante, leicht filigrane, asymetrische Lösung, die dem Stephansdom seine Einzigartigkeit verleiht.
DKSA Herta Hermine Lebzelter hält im Stadtschulamt einen Vortrag über die Motive schwarzafrikanischer Drogenhändler.
„In einem verborgenen Canyon im innersten Niger steht riesenhaft King Kong mit einer unermesslich wertvollen Krone aus dem sagenhaften Goldschatz König O’Solomons am Kopf.
Er schlägt mit gegerbten Elefantenpenissen eine zentralafrikanische Kesselpauke, bespannt mit Nashornhodenleder.
Bam Bam Bam Bam … hallt es aus dem fernen Tal.
Es ist der Rhythmus, es sind diese Schwingungen, die schwarzafrikanische Drogenhändler takten und dazu anspornen, in die ganze Welt auszuschwärmen wie giftige Hornissen, um alle Weissen mit ihren Drogen zu vernichten.
Ihr Trachten ist Teil einer rituellen Handlung einer bösen Religion der Rache.
Deshalb erreichen die großen Rauschgiftlieferungen die Bestimmungsländer oft gemeinsam mit abgrundtief hässlichen Fetisch-Idolen, Götzenfiguren, an denen noch Federn, Hühnerblut und Körperflüssigkeiten haften.
Es ist die Rache der Schwarzen am weißen Mann, Vergeltung für die jahrhundertelange Unterdrückung und Versklavung.
Drahtzieher sind reiche Stammesfürsten, schwarze Grundbesitzer, ihre Medizinmänner und Voodoopriester, die auf diese Weise versuchen, dem Fortschritt und der Industrialisierung, der Ausbeutung durch die reichen Nationen, ihrem kulturellen Nachbleiben, etwas ihren Fähigkeiten Entsprechendes entgegenzusetzen.
Wenn sie nicht gerade ekstatisch zu ihrer monotonen Musik auf- und niederspringen, sind diese Menschen zu faul, um sich aus ihren Hängematten zu erheben, lieber rauchen sie aus riesigen, alphornähnlichen Pfeifen irgendwelche Drogen-Zauberkräuter und zelebrieren im Halbschlaf ihren Kult – schwarze Magie – murmeln in Trance, mit blutunterlaufenen Augen, böse Beschwörungen gegen den weißen Feind.
Heroin kommt auf alten Schmugglerpfaden aus Afghanistan, wird mit Daus über den Indischen Ozean geschifft und per Kamelkarawane nach Westafrika verschoben.
Kokain kommt tonnenweise mit Containerschiffen aus Südamerika – in jedem Fall fernab aller Kontrollen.
Dieses Suchtgift kostet auf den Großmärkten in Ghana und Nigeria einen Pappenstiel – es geht nur darum, es schnell an den Mann zu bringen.
Den Schwarzen, die das Gift schmuggeln und als Asylanten bei uns locker abrasten, ist es ganz egal, worauf sie sich einlassen, sie haben es in jedem Fall besser als unten in Afrika, wo sie weniger als gar nichts haben.
Ihr Aufenthalt ist für sie ein Spiel, eine Art Dschungel-Streetball gegen die Polizei, bei der sie ihre jugendliche Geschicklichkeit unter Beweis stellen wollen.
Es geht ihnen nur darum, möglichst viel Rauschgift unters Volk zu bringen – dafür bekommen sie von ihren Auftraggebern ein Taschengeld und ihre zurückbleibenden Verwandten genießen kleine Vergünstigungen.
Sie scheuen auch nicht davor zurück, Kinder am Schulweg anzusprechen und ihnen augenzwinkernd Gratisproben in die Hand zu drücken.
Diese jugendlichen Dealer sind unreif im Geiste, Kinderzombiesoldaten auf Auslandseinsatz, nur mit noch gefährlicheren Waffen!
Sie passen aufgrund ihrer Mentalität, dem in früher Kindheit schon verdorbenen Charakter, in keinster Weise hierher und denken auch gar nicht daran, sich bei uns integrieren zu wollen.
Haben sie diese Leute unter sich jemals in einer anderen Sprache reden gehört als in Watutti-Blabla?
Das ist eine Geheimsprache, die nur sie verstehen und nicht einmal eine Schrift kennt.
Neger sind uns kulturell stark unterlegen und darum auch weniger intelligent, wie sogar der berühmte Biologe und Nobelpreisträger James Watson kürzlich bestätigt hat.
Es ist einzig und allein ihre Mission, den bösen Schwingungen des großen Bam Bam aus ihrer fernen Heimat zu gehorchen.
Viele von ihnen haben Aids und trotzdem ist alles, was sie wollen, weiße Frauen schwängern.
Es ist ihnen egal, wenn ihre Kinder wie die Fliegen sterben, das ist für sie normal.
Sie haben – erziehungsbedingt – keinen Respekt vor Frauen und Kindern.
Sie haben außerdem – das hat die Natur ihnen als Entschädigung geschenkt – mächtige Geschlechtsorgane, auf die sie sehr stolz sind und mit denen sie sich ständig beschäftigen.
Wer es nicht glaubt, kann sich ja einschlägige Filme anschauen.
Wenn ein Neger junge Mädchen sieht und sich an den nächsten Busch stellt und die Hosen runterlässt, dann tut er das, weil das in Schwarzafrika so üblich ist.
Er zeigt ihnen stolz, was er hat, und freut sich, wenn die Mädchen staunen und kichernd den Bezeugungen seiner Lendenkraft ausweichen.
Das ist dort so Sitte – Neger stehen entgegen anderer Theorien in ihrer Entwicklung zwischen uns und den Bonobo-Affen.
Haben sie schon einmal die Vagina-Schwellungen einer Schimpansin gesehen?
Dann wissen Sie, wo bei denen das Hirn sitzt.
Neger kopulieren auch anders, des bloßen Lustgewinns wegen – mittels kreisender Beckenbewegungen wissen sie viele Stunden lang den Orgasmus hinauszuzögern.
Das sind körperliche Übungen des Müßiggangs, für die einem erwerbstätigen Europäer gar keine Zeit bleibt.
Weiße Frauen, einmal abhängig gemacht, wollen danach keinen Verkehr mehr mit der eigenen Rasse und sind für unsere Kultur verloren.
Das ist die Wahrheit über schwarzafrikanische Drogenhändler und der Grund, warum wir diese Leute von unserem Kulturkreis fernhalten müssen.
Um jeden Preis.“
(Applaus.)