CatCam

by morath

Aufruhr im Schwanberger Irrenhaus.

Zeitgenössisches Österreichisches Theater.

Josef Cap hat Profil gezeigt und eine Initiative ergriffen.

Dem Gebölke der furchterregenden VP-Fürsten entgegenzutreten, zeugt von Courage.

Wer wollte schon einer Partei den Vorzug geben, die vor professionellen Unwahrheitsagern mit Laptop und Lederhosen kuscht?

Der Heilige Wilhelm und seine Hawara beherrschen beinah’ perfekt die Kunst, einen Staat voller Sünder einzuschüchtern, welche andererseits grundanständig sind und fleissig, von christlichen Wertvorstellungen geprägt, konservativ wie die Kniebankeln im Pfarrgestühl, und die im Grunde nur eines wollen:

Arbeiten, arbeiten und arbeiten.

Ob es darum geht, einen politischen Offenbarungseid zu fordern oder einen prätorianischen Vergleich anzubieten, es wird immer wieder Idolisches hervorgezaubert aus der römischen-katholischen Sakramentenkiste, und dem verwunderten Volk mit dem aufrechten Blick einer vergrämten Giftmischerwitwe vorgehalten, was über jeden Zweifel erhaben scheint.

Handelt es sich doch beim bevorstehenden und mit internationalem Interesse erwarteten parlamentarischen Untersuchungsausschuss nicht nur um die Erhellung der Vorgänge im Schatten der Bawag-Affäre, die Erläuterung der Aussagen eines vom Dienst suspendierten Beamten und die Aufklärung laufender Skandale im Innenministerium, sondern um alles, was anrüchig war und stank in der und um die Regierung der schwarz- blau-schwarz-orangen Koalition.

Es muß bei dieser Gelegenheit den Österreichern und Österreichern wieder vor Augen gehalten werden, warum diese mit jenen so gut können und mit den anderen nicht, und wie schlecht es ist – für alle – wenn unter einem tarnenden Hubertushut Korruption und Behördenwillkür herrschen, und wie schnell organisierte Kriminalität salonfähig werden kann, wenn sie Salonsteirer trägt und der Volkspartei gelegentlich großzügig in den Klingelbeutel wirft.

Einzig Herr Schüssel besticht – persönlichkeitsoptisch – noch so gekonnt, daß man sich fragen möchte, ob er überhaupt dort dazugehört und nicht nur auf einem Eckpfeiler seinen Schweijk absitzt.

Bis der Vorhang fällt.

Februar 27, 2008 Verfasst von morath | Austria, Europia, Politics In The Chestnut, TV-Program | , , | Noch keine Kommentare

Zufall oder Zufall.

Versuche, den Wagen vors Pferd spannen zu wollen.

Heute, vorm Haus.

Beispiel mit unbekannter, nervös und verstört wirkender Einparkerin.

Welches Lied hätte der Gendarmeriebeamte später gerne angestimmt?

Für Fortgeschrittene.

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Was passieren kann, wenn das Ehepaar M. am Vortag im ersten Bezirk beim Brunch eines Automobilfahrerklubs und später mit der U4 im Tierpark Schönbrunn war.

Februar 25, 2008 Verfasst von morath | Austria, Experience, Snapshots | | Noch keine Kommentare

21° C

Scenting Icebear

This friendly looking icebear seems to enjoy the early springtime mixture of smells.

Februar 24, 2008 Verfasst von morath | Austria, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

Springtime Ahead

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One of the emu trio at the entry to the Schönbrunn Zoo taking his first sunbath.

Februar 20, 2008 Verfasst von morath | Birds, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

Pandoras Box

„We think of tomorrow“ – new devise heading the weekly austrian liberals newsletter.

Austrias inner peace seems once again to be threatend by a wellknown problem:

The dealing with the impossible coming to terms with the past.

The story of incarcerated Natascha Kampusch, broadcasted and received all around the globe, has been gaining weight by the additional scandal of poor police investigations and the question of how to balance the lost years of the young woman out, who could have been freed much earlier, a fact that has been witnessed by Mr. Herwig Haidinger, a former leading criminal policeman.

There’s now much trouble with officially analyzing the case on the base of a committee of inquiry, which was the way indicated by the Austrian constitution.

The problem, simply illustrated, is a box inside a box that contains another box.

At the ground of the core box rests a little paper roll that contains a list of that taboos mentioned by Dr. Heide Schmidt at at the liberals party day in Vienna in 1998, who was pronouncing it was urgent time to break them all.

That was – in my understanding – a call to lay down party democracy by mercyless voting out the social democrats.

Regardless wellknown second republics difficulties in emphasizing democratic rules, the increasing enforcement of monitoring austrian citizens – coming close to psychological torture – the ongoing impossibility of leading together the wings of the former rural and city police, the suspect of christian-conservative party financing out of dubious sources, and the blaming native deal with corruption – another taboo seems to be the identity and game role of the at the time left hand side-encapsuled austrian liberals themselves.

The explaination of the difficulty in setting up the palamentary committee of inquiry is the criminal part that should have to follow some unavoidable peripheral mentions as well as the extinction of the inborn believe, that for exclusive rounds of people – like under Mrs. Schmidts magic colour protection umbrella – was justice nothing more than a bar of gummy chewing tobacco.

Caution: The parcel labelled „Kampusch“ might also contain a golden wristwatch for the liberal undercover and trigger more penal and political explosions in series.

Watch out.

Februar 18, 2008 Verfasst von morath | Austria, Europia, Lost and Found, Politics In The Chestnut | , | Noch keine Kommentare

Heimo Eierkopf

Ländliche Geschichte.

Heimo hatte in der Untersteiermark als Kind armer, aber grundanständiger Gemüsebauern und Sauerkrauterzeuger das Licht der Welt erblickt

Schon in früher Kindheit war er wegen seines ungewöhnlichen Kopfes aufgefallen.

Frauen mit haarigen runzligen Gesichern, vereinzelten gelben langen Zähnen und schwarzen Kopftüchern beugten sich über seinen Kinderwagen aus Weidengeflecht, schüttelten die Köpfe, setzten sich wieder auf ihre Holzbank und murmelten weiter Rosenkranz um Rosenkranz.

„Eierschädel“ war ihm als eines der ersten Wörter in Erinnerung geblieben.

Anstelle eines Häkelhäubchens bekam er eine alte Lederkappe über den Kopf gestülpt, die nach Motoröl roch und früher einmal seinem Großvater gehört hatte.

Seine Eltern waren tagein tagaus mit dem Hobeln von Krautköpfen und dem Einstampfen des Krautschnitts in Fässer beschäftigt.

Er selbst erlernte das Gehen gleichzeitig mit jener Beschäftigung in einem großen Bottich, an dessen Rand er sich festhielt, und als er der Mutterbrust entwöhnt war, bekam er täglich zu seinen Röstkartoffeln mit Sauerkraut auch Sauerkrautsaft zu trinken, weil sein Vater fest davon überzeugt war, im sauren Kraut befände sich alles, was ein Mensch benötigte, um schlau genug zum Überleben zu werden und gesund zu bleiben.

Die Volksschulzeit verging wie im Flug, und jedes Jahr um die Osterfeiertage gefielen sich seine Schulfreunde darin, gefärbte Eier auf seinem Kopf aufzuschlagen, den unter der speckigen Motoradlederkappe nur ein handbreiter farbloser Haarkranz von Ohr zu Ohr zierte.

Dieser Brauch brachte ihm keinen Nachteil:

Der Bub war nicht dumm und lernte schnell.

Manche Kinder nannten ihn zwar Kegelkopf, Spitzkopf oder Zuckerhut.

Er gewöhnte sich aber daran und stellte die Demütigung tapfer zurück.

Den Vater begann er mit gekränkten Augen zu sehen, nachdem der ihn sonntags an der Kegelbahn beim Dorfwirt auf seine Bitte nach einer Himbeerlimonade angeherrscht hatte, er sollte sich gefälligst auf die andere Seite schleichen – und dort als Kegelbursche seine Zechen abarbeiten.

Das Umgehen hinter der Kegelbahn und der heimliche Zugang zum Wirtshauskeller bewirkten, daß der Bub, vom vielen Sauerkrautsaft frühreif, häufig hinter der Bretterwand masturbierte, und ein schlechtes Beispiel seines Vaters mag Schuld daran gewesen sein, daß Heimo seinen Durst an den Pipen einiger großer Mostfässer zu stillen begann.

Einmal wurde er vom Wirten und seinem Vater aufgefunden, nachdem er seine Arbeit, das Hochziehen der Kegel und Zurückscheiben der Kugeln, vernachlässigt hatte, und die launigen Gäste an der Kegelbahn sich polternd beschwerten.

Er lag mit geöffneter Hosenklappe am Boden des Mostkellers, wo er sich den vergorenen Obstsaft ausgiebig in den Mund hatte rinnen lassen, und dabei eingeschlafen war.

Seine Eltern sprachen mit dem Dorfpfarrer, von frühzeitigen Pubertätsproblemen war die Rede, und Heimo wurde im Herbst in ein christliches Erziehungsheim gebracht, in Gummistiefeln, fleckigen Lederhosen und einem schweren Rucksack voller Einmachgläser mit in Grammelschmalz eingebranntem Sauerkraut.

Der Heimleiter nahm dem Buben die Lederkappe ab, betastete seinen Schädel und meinte, bis zum Ende der Pflichtschule würde sich sicher alles ausgewachsen haben.

Der Knabe würde geläutert und fromm nach Hause kommen, könnte im kleinen elterlichen Bauernhof kräftig mitanpacken, Erdäpfel anbauen, Sauerkraut erzeugen und eines Tages den elterlichen Betrieb übernehmen.

Heimo fügte sich den strengen Regeln der christlichen Erziehungsanstalt und wurde ein braver Zögling.

Er wurde sogar erster Ministrant und ein guter Fußballspieler, seine Kopfbälle waren wegen ihrer Präzision gefürchtet.

Heimo bekam im Lauf der Semester in jugendlicher Boshaftigkeit weitere Spitznamen angepasst, etwa Zippy, Klabuster oder Knatterton.

Letzterer gefiel ihm, und er beschloss – als Mittelschüler in einer Bezirkshauptstadt fleißig und ohne Tadel – einmal ein berühmter Detektiv zu werden und es dem einen und anderen seiner Verspotter irgendwann locker heimzuzahlen.

Eine karierte Kappe, ein Ostergeschenk von seinen Eltern, stand ihm ausgesprochen gut.

An einem warmen Sonntagabend stieg er im Kirchturm ganz hinauf und stopfte dort seine erste Maiskolbenpfeife, für die er lange gespart hatte, mit süßem holländischen Tabak, paffte und schmauchte, guckte über saftige Wiesen und goldene Felder in die Ferne und sinnierte ernsthaft über das Leben und die Geheimnisse der Menschen.

Februar 17, 2008 Verfasst von morath | Education, Hanging Circus, Mysterious Imagination | | Noch keine Kommentare

Wien is leiwand.

Lachen und Weinen.

Ein Gendarmeriebeamter und ein Sozialarbeiter waren fest davon überzeugt, ich wäre wegen der schwarzafrikanischen Drogenhändler nach Wien übersiedelt, und haben jahrelang an der Verwirklichung dieser Theorie herumgebastelt.

Am Biertisch soll der eine mit vor Vorfreude glühenden Augen erzählt haben, sobald ich gemeinsam mit meinem Schwarzen „geachtert“ vor ihm am Boden liege, werde er für uns freudig “Ebony and Ivory“ anstimmen.

Mit vergleichbarer Energie sah der Sozialarbeiter voraus, er werde mich eigenhändig am Ohrwaschl beim „Grünen Kreis“ abliefern.

Wir hatten in in Graz am Griesplatz gewohnt, gegenüber von der Creditanstalt und der FPÖ.

Das Nachbarhaus, eine historische Druckerei der Österreichischen Post und ehemaliges Männernachtquartier, war mit Asylwerbern befüllt gewesen, die dort hinter alten Fußbodenbelägen hausten statt hinter Türen.

Ich hatte der Geschäftsführung des Liberalen Forums auf ihren Wunsch eine Haushaltshilfe vermittelt, die Ehefrau eines ehemaligen Kollegen von in der Österreichischen Automobilindustrie beschäftigten Menschen.

Sie wohnte weder in der Leberkäshütte (lachen?) noch transpirierte sie imperdinent (weinen?).

Vielleicht hatte sie der GF ein teures Hemd verbügelt, aber dass sie ihr ständig Geld aus dem Sparschwein geangelt hätte, konnte ich mir nicht vorstellen.

Der Sozialarbeiter und der Gendarmeriebeamte warfen ein neues Auto, eine kleine goldene Uhr und einen Arbeitskollegen, den ich gelegentlich an einer Straßenbahnhaltestelle aufgelesen und mit in die Firma genommen hatte, wärend ihn andere lieber anhupten und Gesichter schnitten, in einen großen Topf und brauten daraus einen geheimnisvollen Trunk.

Nachdem ich meine Tätigkeit beim Liberalen Forum beendet hatte – wo meine Unterschrift eingescannt zurückgeblieben war – hätte mich das AMS gerne wieder in die Automobilindustrie zurückgeflippert.

Stattdessen zogen wir nach Wien.

Februar 16, 2008 Verfasst von morath | Austria, Education, Experience, Faith, Vienna | | Noch keine Kommentare

Blind

Eins, zwo, eins, zwo.

Von Wirtschaft habe ich kaum mehr Ahnung als ein durchschnittlicher Hausbesorger.

Je weniger ich ausgebe, desto weiter komme ich mit ziemlich wenig um die Runde.

Mein Einkommen verdanke ich nicht dem liberalen Grundsicherungsmodell oder der Geschäftstüchtigkeit von Hans-Peter Haselsteiner, sondern der Österreichischen Pensionsversicherungsanstalt und der Tatsache, dass ich im Laufe meines Lebens ein Mindestmaß an altmodischer Arbeitsleistung erbracht habe und der Zustand meiner allgemeinen Gesundheit meine Arbeitsunfähigkeit begründet.

Dafür kann ich nicht dankbar genug sein, sodaß mein Angebot einer ehrenamtlichen Tätigkeit an eine karitative Organisation meinem Bestreben nach Ausgeglichenheit und Gerechtigkeit entsprang.

Rapide verschlechtert sich zur Zeit mein Sehvermögen, sodaß ich möglicherweise bald mit meinem Blindenstock an der Gehsteigkante entlanggeklöppelt komme.

Das Problem einer korrigierenden Operation, das sich vor meinem geschlossenen Blick auftut als gähnender Abgrund, ist, dass man mir nicht nur zu einer Operation des blinden, sondern auch zu der des weniger versehrten Auges rät, und ich ziemliche Panik verspüre beim Gedanken an christlich-soziale Ärzte, liberale Ärzte, Ärzte, die dem Rotlichtmilieu nahe stehen, und Ärzte unter Alkohol- und Drogeneinfluß.

Einen Stock aus geschnitztem Tropenholz habe ich mir schon besorgt, und muß ihn noch mit einer Spitze aus gehärtetem Metall versehen, um schlimmenfalls Gleiches mit Gleichem vergelten zu können.

Jedenfalls wäre es von Nachteil für die Pensionsversicherungsanstalt, wenn ich zum Pflegefall würde, obwohl ich nur einem winzigen Ameisenposten entspreche.

Wie weit eine Verbesserung meines Sehvermögens auch zu einer Verbesserung meines allgemeinen Gesundheitszustand beitragen würde, vermag ich nicht zu sagen, wahrscheinlich ist, dass eine Heilung meiner Leberkrankheit dadurch nicht begünstigt würde.

Das Engagement des Liberalen Pflänzchens für Grundsicherung hingegen ist Augenauswischerei, Utopie – abgeleitet aus einem launigen Buch des DM-Gründers Götz Werner – wie auch der Pensionsversicherungsexperte Dr. Bernd Marin im vergangenen Jahr anlässlich eines Vortrags im Palais Epstein bestätigte.

Trotzdem versuchte ein junges, hypergeschäftig herumscharwenzelndes Media-Team in „Grundsicherung-ist-Menschenrecht“ – T-Shirts den Eindruck zu erwecken, als würde eben die Tür zu einem ganz neuen Kapitel der Menscheitsgeschichte aufgebrochen.

Ich war auf der Lausch nach einer goldenen Helvetia-Uhr dortgewesen.

Genial.

Februar 14, 2008 Verfasst von morath | Austria, Politics In The Chestnut, Vienna | , | Noch keine Kommentare

Sprache

Herr Deixner hat morgen eine Hochzeit und bräuchte eine Leihe von ATS 25.000,– zum Auslösen seiner Fotoausrüstung.

Als Schreiber beschäftige ich mich mit Sprache.

Als Erzähler beschäftige ich mich mich auch mit Zungen.

Als Schriftsteller beschäftige ich mich mit Sätzen und Wörtern.

As a storyteller, i’m used to use letters, words and phrases.

Im Bereich Netzwerk habe ich mich mit IP-Adressen und Ports beschäftigt.

Sie müssen nicht mit mir reden, als wüßte ich nicht einmal, daß es so etwas gibt.

Sie müssen mir nicht olle Streiche spielen, damit ich vor ein paar Menschen, denen ich Informationen über Informationstechnologie vermitteln will, als nicht auskunftsfähig dastehe.

Sie müssen nicht mir demonstrieren, wie man mit einem Terminalprogramm mit Lichtgeschwindigkeit übers Breitband in ein Remote-Gerät brettelt und blitzschnell was verändert, während man auf der anderen Seite eher schwerfällig durch die Hausbesorger-Konfigurationsoberfläche klickt.

Sie müssen auch nicht jedes meiner Worte, das Sie nicht verstehen können, mit „Rohypnol“ übersetzen, obwohl ich weiß, was Sie damit erreichen möchten.

Ich bezahle voll für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Februar 13, 2008 Verfasst von morath | Austria, Experience, IT-News, Virtual Underground | | Noch keine Kommentare

Sumo

Sumo

Sumo, ein freundlicher Kater, aus desolaten sozialen Verhältnissen befreit, muß nicht im Tierheim sein Dasein fristen, sondern geht in der Lobau spazieren.

Februar 10, 2008 Verfasst von morath | Cats, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

It’s Just A Plant

This weeks book/web recommandation.

(At the risk of my HDD.)

Against stupidity.

Into the future.

http://www.justaplant.com/

Februar 10, 2008 Verfasst von morath | Censorship, Education, Europia | | Noch keine Kommentare

Für die Fisch’.

Einfache Polemik.

Herr Dr. Schüssel!

Mich können Sie mit ihrem bauernschlauen Pappaschmaeh nicht noch einmal übertölpeln.

Daß Ihre Partei mit gezinkten Karten spielt, zwitschern die Vögel schon aus allen Büschen.

Es ist mir schwer möglich, mich um Entschädigung für erlittene Beschädigungen zu ereifern – dafür erlaube ich mir, meine Meinung öffentlich kundzutun.

Sie sind ein falscher Vierbeiner, der mit dem Glauben von Menschen spekuliert hat, denen die katholische Kirche oberste Instanz ist und den Gehirnwäschen, denen Leute bei liberalen Gruppierungen unterzogen worden sind.

Sie lassen Ängste schüren, Zwietracht säen – und treten, wenn der Hut brennt, in der Zeit im Bild als gerechter Beruhigungsonkel auf.

Die kühne Behauptung, dass sich nur die allerbesten Leute in Ihren Reihen befänden, schmettern Sie und Ihr Adjudant den WählerInnen seit Jahren mit der Teufelsgeige in die Ohren, und immer hat sich herausgestellt, dass es sich bei den Mitarbeitern in Ihren Stäben um waschechte Spielertypen von gefährlicher politischer Inkompetenz handelt, die versuchen, unsere Demokratie zu malträtieren und den Frieden aufs Spiel zu setzen.

Sie sind nicht da für die Menschen in diesem Lande, Sie sind für die Fisch’.

Die Republik Österreich und die Menschen sind mehr wert, als Sie Ihnen zubilligen wollen.

Es ist Ihnen zu vergönnen, daß allen Ihren Brandstiftern die Biedermannsmasken vom Gesicht gerissen werden.

Wie Sie Ihre Koalitionspartner für blöd verkaufen, durchschaut jeder Pennäler.

Sie haben versagt – Sie heulen nur mit den Wölfen der übelsten Sorte.

Eine Regierung, in der Leute wie sie den Ton angeben, hat Österreich nicht verdient.

Februar 9, 2008 Verfasst von morath | Austria, Europia, Politics In The Chestnut | | Noch keine Kommentare