Cesar Airways
Einvernehmlich oder Hämorrhoiden.
Es gab bei der Bravotec ein rotes Telefon.
Würde dort angerufen, hieß es, hätte man sich als Cesar Airways zu melden, Namen und Telefonnummer zu notieren und Grafensteiner in Köln zu benachrichtigen.
Das rote Telefon klingelte ab und zu.
Es herrschte betretene Heimlichtuerei um solche Gespräche.
Mir drängte sich der Verdacht auf, daß es sich um eine Art Arbeitskräfteüberlassung oder Pornoschaustellervermittlung handeln könnte.
Ich beschloß, auszuharren, bis ich Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung hätte, aber die Lage veschärfte sich zusehends.
Ein weiterer, junger Mitarbeiter wurde aufgenommen und von Jehnicke geduldig, kollegial, beinahe mit väterlicher Zuwendung, eingeschult.
Ein Reisebüroangestellter, Herr Stachus, der sich beim Liberalen Forum in Graz als leidenschaftliche Missionarstunte vorgestellt und zu meinem Ekel nicht einmal beim Essen den Mund hatte halten können, rief täglich die Hotline an und stellte angriffslustig gackernd Fragen, die ich nicht beantworten konnte.
Er hatte beim Mittagsmahl schmatzend schwatzend herumgedeutelt, eine Bratwurst auf dem Menüteller wäre ein Eingeständnis von Homosexualität.
Zum Abschluß des Schwulen-Workshops hätte er mich – unpassend und vorlaut – eingeladen, mit ihm ein öffentliches Pissoir aufzusuchen.
Frau Temmel nahm Stachus’ Anrufe zum Anlass, mir in die Hose zu fassen und meine Männlichkeit abzutasten.
Als ich mich nicht in erwarteter Weise auf die Provokationen einließ, griff sie mich morgens frontal an und gröhlte sich fast das Beuschel aus der Brust, wenn ich nicht sofort aufstünde und die Tür von aussen schlösse, würden alle im Büro Anwesenden bezeugen, daß ich wie ein Irrer auf- und abgesprungen wäre und sie mit dem Umbringen bedroht hätte.
Dann erst rief Grafensteiner an und sprach die Kündigung und Freistellung aus.
Volvic
It’s full of Volcanicity.
Im Stich.
Die andere Seite kennen lernen.
Zur Zeit der Auflösung meines Dienstverhältnisses als Büroangestellter beim Liberalen Forum, das mich ohne mein Wissen beim Finanzamt als Behinderten angemeldet hatte, war ich beim AMS schon seit 1978 als notorischer Problemfall vermerkt gewesen.
Dabei hatte ich nach dem Arbeitsmarktförderungsgesetz, bewilligt durch das Landesarbeitsamt, eine Ausbildung zum Umwelttechniker mit Lehrabschluß und eine zusätzliche, mehrmonatige Ausbildung zum Netzwerkbetreuer mit sehr guten Zeugnissen absolviert.
Andererseits besteht das Vermittlungspotential des Arbeitsmarktservice, einer privatisierten Behörde zur Anwendung des Arbeitslosengesetzes durch den Bund, in der Steiermark darin, Arbeitskräfte in die Automobilindustrie zu vermitteln, was noch in jedem Fall als zumutbar bewertet worden ist.
Dorthin wollte ich keinesfalls noch einmal, um mich endlich dem Einfluß des Vaters zu entziehen.
Ich entwickelte eine Idee, mich mit EDV-Dienstleistungen, einem Endanwenderservice, selbstständig zu machen und besuchte auf eigene Kosten die Unternehmerakademie des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer des Landes Steiermark, während ich mich gleichzeitig in und um Wien um Jobs in der boomenden IT-Branche bewarb.
Am dritten Abend erschienen Binder und Fuchs, scheinheilige Zeitgenossen, die ich vom privaten Schulungszentrum BIT flüchtig kannte, in der WIFI-Cafeteria und machten üblen Puntigamer-Stunk.
Ich wäre ein Warmer vom Liberalen Forum, verbreiteten sie, der sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen wollte, und dem jetzt das AMS eine Unternehmerausbildung finanzierte, obwohl ich aufgrund einer langjährigen Drogenabhängigkeit bereits als geistig behindert eingestuft wäre.
Sie machten damit ihrem Unmut Luft, daß Ihnen aufgrund ihrer politischen Einstellung – sie wären Nationalsozialisten – die Unternehmerakademie nicht finanziert würde.
Bei aller Peinlichkeit der gebölkten Inszenierung wurde ich sofort von den anderen KursteilnehmerInnen sowie einigen Vortragenden geschnitten und gemobbt.
(Von den 6000 investierten Schilling für einen sechswöchigen Abendkurs wurde mir für eine absolvierte Woche später ein Tausender refundiert.)
Zur selben Zeit bekam ich eine Zusage von Firma Bravotec in Korneuburg, die eine Software für Reisebüros vertrieb und einen Kundenbetreuer suchte.
Eine Kärntner Immobilienhändlerin, die ich beim Liberalen Forum kennengelernt hatte und der ich gelegentlich Tipps bei PC-Problemen gab, empfahl mir eine Wiener Bekannte.
Korrekt und ohne Umstände wurde uns eine eine nette Zweizimmerwohnung im achten Bezirk vermittelt.
Unsere Übersiedlung vom Grazer Griesplatz in die Wiener Josefstadt verlief unkompliziert.
Am Sonntag waren Nationalratswahlen, und montags um neun erschien ich zum Dienst in Korneuburg.
Es stellte sich heraus, daß Herr Grafensteiner, der mich als Filialleiter der Bravotec Österreich aufgenommen hatte, die meiste Zeit in der Zentrale in Köln verweilte und dessen Stellvertreter, Herr Jehnicke, mit seiner Personalwahl nicht einverstanden war.
Jehnicke, ein HTL-Absolvent, bezeichnete mich am ersten Tag vor zwei Mitarbeiterinnen als Kasperl, den er niemals aufgenommen hätte.
Ich wurde nur zum Telefonsupport eingesetzt.
Die Firma vetrieb „Jack“ eine Reisebuchungs- und Verrechnungssoftware auf Windows 3.11-Niveau, und es war 1999 abzusehen gewesen, daß schlanke Onlinelösungen dieses Produkt verdrängen würden.
Dennoch war man mächtig stolz auf das teure Programmpaket – das deutsche Haupthaus gab sich nicht allzu kleinlich und lud zu Infotagen nach Köln, wo ich den Callcenterbetrieb kennenlernte.
Der Chef, Iglesio Immenhof, fuhr Porsche, und kannte angeblich Bill Gates persönlich.
Man mochte angesichts der Geschäftigkeit in der Zentrale annehmen, hier würde eifrig an der Fortsetzung eines Welterfolges gearbeitet.
Später gab es noch gab eine Fahrt nach Prag, wo sich eine neue Entwicklungsabteilung befand, und die zukünftigen Server der Bravotec ihren Standort haben sollten.
Während ich die Altstadt bestaunte, rief mich ein Gendarm aus dem Burgenland an, dem ich einen PC verkauft hatte, und versuchte mir Streß zu machen: Der Computer würde nicht mehr funktionieren.
Mein Verhältnis zu Jehnicke in Korneuburg blieb äußerst gespannt und jenes zu meinen Kolleginnen verschlechterte sich in den folgenden Wochen unterschiedlichen Grades.
Ich mußte meinen Telefondienst am Beistelltischlein einer Nähmaschine versehen, mit dem Rücken zum Sekretariat.
Die Software war für analoge Modemverbindungen entwickelt und für deutschsprachige Verhältnisse zurechtgeschneidert worden, und erforderte explizite Buchhaltungskenntnisse, über die ich nicht verfügte.
Wenn ich mit Grafensteiner in Köln telefonierte, wollte er von mir Informationen über Jehnicke hören, was ich genervt ablehnte.
Besuche von Kunden und die Betreuung ihrer Netzwerke fielen kaum an.
Ein einziges Mal fuhr ich zu einer Agentur nach Döbling und hängte drei Einzelplatzrechner zusammen.
Aber schon am nächsten Tag raschelten hinter meinem Rücken Gerüchte, ich hätte gar keinen Führerschein – außerdem hieß es, ich hätte die Netzwerkkarte eines Laptop verschlampt, worauf ich eine nachkaufte, worauf die verschlampte Netzwerkkarte wieder auftauchte.
Frau Dorner, die Sekretärin, versuchte mich für einen Kredit der S-Sparkasse in Gänserndorf zu erwärmen, ein Angebot, das mir sehr merkwürdig vorkam, zumal das Seilziehen gegen den arroganten, nörgelnden Jehnicke und die mir zwischen unverständlichen Belehrungen über Buchhaltung tiefe Lungenzüge aus extralangen Zigaretten ins Gesicht blasende Frau Temmel wenig aussichtsreich erschien.
Zudem gewann ich den Eindruck, daß regelmäßig jemand im Büro anrief, um sich über meinen Kopf nach meinem Befinden zu erkundigen und meinen Kolleginnen, Frau Dorner und Frau Temmel, Geschichten über mich aufzuschwätzen.
Jener Vater fiel mir ein, der mit einem Bauchladen mit Schnürsenkeln und Zwirnspulen in der Grazer Herrengasse stand, mit einem Plakat zu Füßen, daß ihn sein arbeitsscheuer Sohn mit 1,5 Millionen Schilling Schulden im Stich gelassen hätte.
Time Warps

Aus meiner HTML-Bastlerzeit.
Leider hat Inode-UPC die FrontPage-Server-Erweiterungen noch immer nicht installiert. )-:
Wetten, daß meine Unterschrift beim Liberalen Forum eingescannt war?
Ein vorbildlicher Abgeordneter.
Warum es in Österreich gar keine Nationalsozialistinnen geben kann.
Oder: Wie die doofen Ösen schön brav die NDP miterhalten.
Menschenfleisch
Zwischen Kannibalen, Nazis und Sadisten.
Der Mensch ist vielleicht der älteste Primat.
Die heutigen spezialisierten Menschenaffen könnten erst viel später entstanden sein.
Sie hätten eine planetare Katastrophe, extremen Klimawechsel, eine Zerstörung ihres Habitats kaum überleben können.
Der Mensch möglicherweise schon.
Unlängst fuhr ich bei einem notwendigen Besuch der Stadt Graz an der Mohren-Apotheke vorbei, deren Wappen einen zusammengebundenen Menschen zeigt, nach Art des im hungrigen Afrika sehr gefragten und in die ganze Welt exportierten „Buschfleisches“.
Es wurden in vergangenen Jahrhunderten stark geräucherte, zu Bündeln geschnürte Menschen nach Europa geliefert und „Mohrenfleisch“ bei Verfügbarkeit von manchen Ärzten verschrieben, als allgemeines Stärkungs- und Kräftigungsmittel, gegen Schmächtigkeit bei Jugendlichen, als Potenzmittel bei Männern und gegen Frigidität bei Frauen.
Ich hatte, als Zeuge geladen, im Oberlandesgericht den Vater getroffen, der gerade gegen den Schwager um des Kaisers Bart prozessiert, weil er zu Beginn geborgtes Geld verschenkt hat an Fremde, um die eigenen Kinder abzuwerten, und annahm, es am Ende über Erbschaften wieder irgendwie hereinbringen zu können.
Gerne hätte er sich als Patchwork-Patriarch feiern lassen.
Gerne wäre er ein Prophet gewesen, oder Adam, oder Gott.
Kurze Zeit vor dem Gerichtstermin hatte er mich zu einer Absprache ins Südburgenland zu locken versucht, aber ich dachte, ich könnte unterwegs in einen Verkehrsunfall geraten und sagte verärgert ab, des lebenverschlingenden Spieles längst überdrüssig.
Mit bohrenden Blicken wollte er mich im Gang des Grazer Oberlandesgerichtes bannen, als wäre ich ein Kleinkind.
Er schien sich zu wundern, daß ich nicht als strohbärtiger, zahnloser Wurzelsepp, umgeben von einer Wolke Branntwein, erschien.
Die Richterin beobachtete mich genau, und stellte Zwischenfragen, um meine Aufmerksamkeit und meine Koordinationsfähigkeit zu überprüfen.
Niemand hatte damit gerechnet, daß ich mit einem Ordner Dokumente auftauchen könnte, welche der Wahrheitsfindung dienlich wären.
Es ist in dieser Auseinandersetzung niemals um die Wahrheit gegangen, sondern darum, das absonderliche, betrügerische Verhalten eines Mannes im Vertrauen auf seine Einflüsterer – ein Makler Schnabel, ein Rechtsanwalt Schmidt, und Damen – zu decken und den Wunsch, anderen, herabgeschätzten Menschen unter Deckung des Gesetzgebers etwas wegnehmen zu können.
Der Vater hat sich mit Kriminellen verbündet, aber die Richter, vor denen jede Verhandlung in diesem und verwandten Gegenständen immer wieder gelandet sind, sitzen fest auf Vorurteilen, und wollen dem Mann, der krank ist, der schamlos die Unwahrheit sagt und mehrfach versucht hat, andere in den Tod zu treiben, Recht geben.
Mit Erstaunen lese ich, daß sich die Bestände der Berggorillas in Uganda um 100 Stück erholt hätten und frage mich, ob dies ein Trost sei.
österreich Heute.
Dicke fette Luft hinterm Wiener Prater.
Die Aggression, die dem Anpfiff der Fußball-Euro vorausgeht, steht in der Luft wie Elektrizität vor einem Gewitter.
In zunehmendem Maße hat sich rundum Gesindel niedergelassen, das mit Alkohol und Drogen abgefüllt ordinären Stunk verbreitet, was Anrainer beunruhigt und so „privaten Sicherheitskräften“ einen billigen Vorwand liefert, Gegner eines österreichischen Nationalsozialismus gezielt provozieren zu können.
Offensichtlich handelt es sich einerseits um Mitsurfer des „liberalen“ österreichischen Nationalratsabgeordneten und Leihmandatars Alexander Zach und der Europaabgeordneten Karin Müller, andererseits um Freundesfreunde des Abgeordneten zum Nationalrat Christoph Kainz, jedenfalls um Leute, die auch für einen Einbruch in unsere Wohnung im achten Bezirk und etliche gefährliche Attentate und Sachbeschädigungen an einem behördlich zugelassenen Kraftfahrzeug verantwortlich zeichnen.
Das ist manchen Leuten bekannt, wurde von den Behörden allerdings mittels plumper Relativierung einer zur Anzeige gebrachten Straftat, unter Hinweis auf meine Gefährlichkeit, ein für die Republik Österreich höchst blamables Vorgehen, unter den Tisch fallen gelassen.
Geht man zum Einkaufen, begegnet man – zur Zeit noch kleinen – Gruppen von lallenden, wankenden Gestalten, mit Paletten voll alkoholischer Getränke beladen, die sich lautstark über andere Kulturen und ihnen ungefällige Bewohner dieses Viertels ausrülpsen und stumpfsinnig herumpöbelnd alten Leuten Angst einjagen.
Ich erwäge bereits, das Haus nur mehr mit einem Stecken zu verlassen, um nötigenfalls auf jene Hunde einschlagen zu können, die niemals gelernt haben, gebührenden Abstand zu anderen Menschen einzuhalten.
Man fühlt sich durch Anwesenheit solchen Mobs bedroht und tut gut daran, seine Habseligkeiten festzuhalten und aufzupassen, dass man beim Schritt vor die Haustür nicht in Erbrochenes tritt und ausrutscht.
Es fällt auf, dass es dem österreichischen Innenminister Günther Platter wichtig zu sein scheint, ein solches Klima der Verunsicherung im Vorfeld und Schatten eines großen Sportereignisses gedeihen zu lassen, dahinter steckt der Gedanke, dass sich mit Angst und Terror besser regieren läßt – und weiters, dass ihm das „Bannen“ einzelner Sündenböcke wichtiger ist als die Feststellung und Beseitigung des vor seinen Augen aus den Mülltonnen der Republik quellenden Unrats.
Er stellt allen hier Lebenden für die Zeit der Euro und der darauffolgenden Sommerferien– das nächste halbe Jahr – Ruten in die Fenster, dass für die Sicherheit Einzelner nicht garantiert werden könne.
Ich bin schon im Sommer 2006 aufgrund Ihres lächerlichen Interpretierens meiner Texte und Fotos im Internet falsch verdächtigt und angegriffen worden.
Ich denke, Sie wissen, was für Sie auf dem Spiel steht.
Corneuburg
Discovering the secrets of the Viennese basin.
If there had been a biological sphere comparable to that one of the Ganges Delta right at the entry of nowadays Viennese basin, something that has been proven by findings of fossiles of highly specialized mammal beings like the „Ganges“ Dolphin, theres only a thin barrier of scientological smallthinking left to break:
That there could have been alternate primate, even humanoid beings on earth about 16 Millions of Years ago, something that has not been witnessed yet, but there’s in fact an ongrowing heavy backbag of petrified time to lift, riddle and filter.
Why not think about much earlier humans and their older cultures?
Why not admit that our idea of evolution is in many points still nothing more than that of a grocery apprentice?
What rests beneath the ice masses of Antartica, for instance?
Why not say loud that the imagination of tectonical movements is based on perforated paper calculations that exclude sudden changes like from asteroid hits?
Well, I do not want to reinvent phantastic games like the Age of Empire here, I just dare to utter:
Our exact knowledge about the planet we live on is still poor.
(Don’t Fear) The Reaper
Blue Öyster Cult
La la la la la … mirror sunglasses undernosebroom Rock’n Roll. Is your connection allright?



