Verwechslungen in Österreich.
Wer am Aschermittwoch den „Club 2″ gesehen hat, der ahnt schon, dass die Diskussion über Rassismus in Österreich noch sehr lange nicht zu Ende geführt sein wird.
Frau Dr. Helene Partik-Pablé, unheimlich zähe Kämpferin einer Law-and-Order-Gesinnung, hinter der traditionsbewußt der Nationalsozialismus das eherne Kinn reckt, hat vorgezeigt, wie man heute nicht argumentieren sollte, in öffentlichen Diskussionen.
Daß Polizeibeamte keinesfalls unfehlbar sind, dass Wechselwirkungen bestehen zwischen herrschendem Zeitgeist und Exekutive, das weiß man.
Genauso ist bekannt, dass es dem Staat wichtig ist, sachlich agierende, vernünftige Beamte auszubilden, weil Vorfälle wie der Übergriff auf den amerikanischen Sportlehrer Mike B. dem internationalen Ansehen Österreichs schaden – und im Großen und Ganzen ist die österreichische Polizei als Hüterin des Rechtsstaates besser als ihr Ruf, der aus solchen und ähnlichen Vorfällen erwächst.
Andere Fragen wurden in dieser Diskussion nicht erörtert, wo etwa Rassismus wachgerüttelt und scharfgemacht wird in der Zivilgesellschaft – und Behauptungen blieben unerwidert, etwa, dass 80 Prozent aller Drogenhändler in Wien afrikanischen Ursprungs wären.
Daß diese Vorlage nicht hinterfragt wurde, weil keinem der Diskussionsteilnehmer andere Zahlen zur Verfügung standen, da jene sich unter Verschluss der Drogenkoordination befinden, hält das ewig rotierende Karussell des vorsätzlichen Mißverstehens, als das sich der neue Club 2 wieder einmal präsentierte, weiter in Schwung.
Solange wir nicht ernsthaft bemüht sind, auf den Punkt zu bringen, was Drogenpolitik heisst in Österreich und Europa, worum es dabei geht für die Gesellschaft, für den urbanen Raum, werden sich bloß ähnliche Talkshows in regelmäßigen Abständen wiederholen.
Wenn eines Tages Frau Doktor Partik-Pablé nicht mehr kommen kann, um vor laufenden Kameras die Mühlen der Verwirrung anzutreiben, werden Heinz-Christian-Strache und Harald Vilimsky erscheinen: Das ist zu befürchten.
Wir leben in einer Zeit der Weltwirtschaftskrise.
Es ist viel Schlimmeres zu erwarten: noch mehr Arbeitslosigkeit, rasende Inflation, ungebremste Massenflucht aus Krisenregionen, harte Drogen als Zahlungsmittel, zigmal mehr drogensüchtige Österreicher und Immigranten, unhaltbare Probleme für den sozialen Staat, noch viel mehr unangenehme, gefährliche Arbeit für die Exekutive.
Menschen in Krisensituationen neigen dazu, die Schuld an der Krise Fremden anzulasten, je fremdartiger jemand anmutet, umso schuldiger ist er.
Versuchen wir in naher Zukunft, ein Problem von Grund auf anzugehen:
Fragen wir: Was heißt Drogenpolitik und wer macht Drogenpolitik?
Was sind die Eckpfeiler und Zielsetzungen von Drogenpolitik, was sind ihre Schwächen?
Ist das Wiener Modell von Opiatsubstitution ein Weg, aus giftgierigen Soziopathen ohne Halt und Bleibe hochvernünftige Leute zu machen, die ganz normalen Brotberufen nachgehen und am Sonntag mit ihren Kindern auf der Donauinsel Drachen steigen lassen?
Ist die Drogenkoordination eine heilige Kuh?
Darf man dieses Instrument nicht beleuchten oder hinterfragen, weil man sonst Schwierigkeiten bekommen könnte?
Vielleicht würde man in der Ubahn verwechselt und mannstoppend beamtshandelt, weil irgend jemand jemand anderem eine kurze Videosequenz per email zugesendet hat, auf der jemand, auf die U4 oder die U6 wartend, ein paar Sekunden lang ein paar Meter neben einem Menschen dunkler Hautfarbe steht, der Mike B. oder Bengali M. oder Kowame Z. zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ist die Drogenkoordination in Wien, so ganz nebenbei, ein Instrument zur Einschüchterung, Neurotisierung und Absiedlung von anderen Menschen geworden?
Ist diese Drogenkoordination gar die heilige Inquisition des Rechtsstaates, mit eigenen Regeln, einer eigenen Gesetzgebung?
Kaum übersehbar der Wildwuchs im Schatten ihres weiten Manteaus, hinter allerlei Inszenierungen für den Boulevard Kriminalität auf Bestellung, Handel mit Illegalem und nicht Illegalem, weil die Nachfrage, durch Legales gestützt, das kriminelle Potential der Szene in Wahrheit in die Höhe geschraubt hat, zudem sich skrupellosen Geschäftemachern mit wohlmeinenden Kontakten Möglichkeiten eröffnet haben, gut getarnt im Niederwald nicht aufklärbarer krimineller Serienhandlungen, dreist und einträglich im Trüben zu fischen.
Ist Wien in den vergangenen Jahren zum beliebtesten Lunapark für zentraleuropäische Suchtgiftvertilger geworden, für Einsteiger wie Fortgeschrittene?
Diese Fragen sollten wir zunächst einmal stellen – aber nicht wieder vorschnell beantworten – wie aus der Pistole geschossen.
Behelmter Sozialarbeiter in einsamer Mission.
Peter Pilz bedient sich gegen Werner Faymann wenig überzeugender Untergriffigkeiten wie persönlicher Demontage und Self-Fulfilling-Prophecies.
Damit muß ein Bundeskanzler leben können.
Jemandem baldiges Scheitern zu prophezeien, ist jedenfalls kein konstruktiver demokratischer Beitrag, sondern zeugt eher vom Wunsch des Versagers, auch andere versagen zu sehen.
Wenn Heinz-Christian Strache zum Warmhalten alter Ängste Vetreter der Vlaams Belang nach Oberösterreich lädt, während Peter Pilz eine Gegenverstaltung im Namen von Intelligenz und Kultur in Salzburg ankündigt, so ist das für jeden Restösterreicher eine ausgezeichnete Gelegenheit, zwei überflüssigen Veranstaltungen fernzubleiben.
Immerhin – Peter Pilz kämpft hart für das Überleben seiner Partei.
Er wirft seine Persönlichkeit in die Schlacht, scheinbar ungebrochenen Mutes, ein Asterix gegen die Römer.
Andererseits ein Fall von Selbstverleugnung und Untreue den einstigen Werten gegenüber, denn die Grünen sind schon lange nicht mehr jene Grünen, die sie in den achziger und neunziger Jahren zu sein vorgegeben hatten.
Grün ist heute eine schrumpfende Gemeinde von AmazonInnen, die gegen Rechts aushiebt, während sie über die eigene Schulter mit weit größerem Vergnügen die Sozialdemokraten schlecht macht.
Das Wörtchen Links will sich sich schon lange nicht mehr vertragen mit den Gaumenzapferln grüner SprecherInnen, mangels besserer Ideen versucht man sich lieber als umweltpolitisch beschlagene Erben des Liberalen Forums – und will, wenn schon nicht regieren können, dann wenigstens wie einst jene Zünglein an der Waage sein dürfen, so viele hungrige Mäuler sind inzwischen in der ehemaligen Van-der-Bellen-Patchworkfamilie zu stopfen.
Die sehr leise gewordene Frau Heide Schmidt mußte einsehen, daß ihr Liberales Forum niemals in der Lage gewesen ist, brauchbare Politiker für Europa aufzuziehen, und hat ihre Gunst und Kunst den willensstarken Damen mit der knalligeren Corporate ID überlassen.
Längst werden die mental gecoacht von geprüften Scientologen, und auch den großen Hochegger hört man ‘raus.
Kommt heute nicht mehr vor, daß einer das Ladl ‘runterfällt bei Interviews, und wenn man Eva Glawischnig zuhört, könnte man wirklich glauben, die Frau wüßte auf jede Frage dieser Welt ruckizuck die richtige Antwort, beim laufenden medienpolitischen Trivial Pursuit.
Peter Pilz bleibt symbolisch kämpferischer Hahn im Korb, gibt alles für die Firma, ein in Wahrheit müder grüner Avatar, ohne Zaubertrank und allerbesten Freund.
Der hat schon lange keine Zeit mehr für ihn, muß Hinkelsteine schlagen im Steinbruch, damit er seinem Idefix ein Chappi kaufen kann.
So viel Hausverstand hat der Obelix, daß er weiß, daß von diesen Grünen gar nichts zu erwarten ist.
Nicht einmal ein Hundefutter.
(Vielleicht schieden sich ihre Gemüter an dem hässlichen Spruch, daß sich beim Geld die Freundschaft aufhört.)
Down by the pumpkins.
Der Faschingsdienstag wurde in der Stadt Graz, wo ich aufwuchs, wie ein Festtag begangen.
Verantwortlich dafür war die „Kleine Zeitung„, die an diesem Tag einen Faschingsumzug veranstaltete.
Der begann um die Mittagszeit, etwa am Glacis, und führte über den Jakominiplatz auf den Joanneumring, wo er sich an der Tegetthoffbrücke, nahe dem einzigen verbliebenen Relikt der mittelalterlichen Grazer Stadtmauer, wieder auflöste.
Eine lange Reihe von Gefährten kam aus der gesamten Steiermark zusammen, aus Strohballen und Styropor gebaut, mit Pappmaché und Transparenten verkleidet – Arrangements, aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen zugeordnet, naive, kreative, orgiastische Promotionen, von motorisierten Traktoren bewegt, während halb Graz die gesperrten Verkehrsabschnitte säumte, groß und klein, verkleidet und illuminiert, um Krapfen, Verhackertbrote oder Becher mit Bier zu ergattern, die von den rollenden Bühnen gereicht wurden.
Es wurde alljährlich zu diesem Anlass ein Sonderexemplar der Kleinen Zeitung herausgegeben und in Massen auf den Asphalt geworfen, welches man auch verkehrtherum aufblättern konnte, was einen satirischen Blick auf eine verrückte Welt und ihre Absurditäten eröffnen sollte.
Es war festzustellen, daß das Grazer Geschäftsleben an Faschingsdienstagen zu Mittag endete.
Dann wurde entkorkt und gefeiert: in Banken, Versicherungshäusern, Buchhandlungen, Frisiersalons, Schuhgeschäften, Trafiken – und im Verlagshaus Styria in der Steyrergassse, der printmedialen Informationsquelle einer Einflusssphäre, die sich über den Murursprung ins Ausseerland, um den Erzberg nach Leoben und Bruck, über Weiz, Hartberg, Fürstenfeld, Radkersburg nach Deutschlandsberg spannte, und weiter noch, bis nach Kärnten hinüber, in die ferne, über Drähte der Kleinen Zeitung angebundene Welt des Lindwurms rund um den Wörthersee.
Es herrschte ein krachendes, lärmendes, tüdelüdelndes Mordstrara zu Faschingsdienstag in Graz, mit allerorts durch Lautsprecher und Megaphone verstärkter Quetschen-, Blech- und Tanzmusik, und zum Ausklang des Tages überquellenden Altstadtlokalen.
Was mir als Volksschüler noch aufregend und einladend vorkam, wurde in späteren Jahren zum Anlaß für alkoholisierte Übelkeiten und abstossende psychedelische Erlebnisse.
Ich empfand den Trubel als überderbt und verroht, die altschlaue Ironie zur plumpen Holzschläger- und Fasslrutschergaudi breitgetreten, das zelebrierte Steirertum als faschistoiden Johannismus inmitten blutiger Hackstöcke und gänsehäutiger Fußballerwadeln, im Stechschritt paradierender Mannequinschülerinnen und fettfrisierter Heimattümler, in Reiterstiefeln und Hubertusmantel die Bierspeibe auf dem Pflaster der Sporgasse hinunterschlitternd, an die Kittelfalte einer übermächtig das lokalanästhesierte Zeitgeschehen letztkommentierenden Amanda Klachl.
In den neunzehnhundertneunziger Jahren, als kranke nationalistische Briefbombenattentate begannen, ganz Österreich den Atem zu rauben, mußte ich unfreiwillig fieberkrank an dem Umzug teilnehmen, nachdem mir jemand ein Narkotikum verabreicht und man mich aus dem Bett heraus in einen Wäschereisack geschnürt hatte.
Ich tippte auf einen üblen Scherz von Arbeitskollegen aus einem rechtsradikalen Milieu, jedenfalls habe ich diesen Tag nur beschädigt überlebt, nachdem rasend beflügelte Unbekannte Sadismen an mir ausleben konnten, wobei mir wahrscheinlich durch Anheften eines Schmetterlings aus dem Sondermüll eine infektiöse Krankeit zufügt wurde.
Es schneite und regnete nach jenem Faschingsdienstag tagelang, ich sah mit schmerzender Wirbelsäule verdreht durch das Fenster den Himmel an, wie eine Handvoll dreckverschmierter Watte, aus der ätzende Kühlflüssigkeit gequetscht wurde und mir auf die Stirn tropfte.
Es sind schwer wiederherzustellende Eindrücke, zwischen muffigen alten Decken und kalter Erde, auf der eisigen Ladefläche eines Kleintransporters, geblendet in der Amnesie eines kruden Betäubungsmittels, die sich zur Erinnerung an ein Vorleben in der steirischen Landeshauptstadt als durchscheinende Silhouette unter die Neige meines bedeutungslosen Daseins prägte.
Prayer of the antichrist.
I let my life pass by.
I’m having the Jesus experience.
I know what it means to feel that pain.
I AM JESUS.
Listen to my words:
The holy chair is a deceit.
All those bishop and catholic gowns are cheat.
Christianity is a fraud.
A solution so easy as true.
If it was my only reason to let this out.
If any soul on earth still wanted to contribute to creating a world of justice and liberty.
Leave the darkness of the church.
It won’t be a big step for one, but at least another for mankind.
Let the people free.
I wish you all more courage.
Christianity, especially the catholic-protestantic church, supports inquisition-like torture against citizens, by infiltrating executive and health systems for punishments on personal instigation, which shows of increasing negative influence into democracy and social stability in our country.
Der beste Druck ist der Händedruck (ÖVP-Spruch der Saison).
Ein Posting zu einem eher aussageschwachen Artikel „Rassismus ist bei der Polizei ein ewiges Übel“ in Folge eines tätlichen Übergriffes auf einen US-amerikanischen Saatsbürger, in dem ich auf die Bedeutung des Systems Drogenkoordination im urbanen Umgang mit ausländischen Mitmenschen hingewiesen habe, ist über Nacht der Zensur des Online-Standard zum Opfer gefallen.
Dies ist bei aller Bedeutungslosigkeit eines Online-Standard-Userpostings doch einer kleinen Anmerkung wert – zur Sprache des „Subproletariats Drogenszene“, der in Wien an die 20.000 Menschen angehören könnten, zu einem grossen Teil substituierte Drogenabhängige, deren Umgangston von Rassismus, Ausländer- und sonstigen Feindseligkeiten geprägt ist, welcher die hinter der Kinderbeschützermaske larvierte ZuflüsterIn auf der Gegenseite unverkennbar reflektiert.
Geht es um den Inquisitionsapparat Drogenkoordination, dem leicht Namen von Vertretern aller politischen Parteien zuzuordnen sind, wird auch beim Online-Standard flink der kleine rotweißrotkarierte Vorhang zugezogen und das Licht abgedreht.
„Drogenkoordination“ heisst die Schnittstelle von Exekutive, Magistrat, Politikmachern dreier Ebenen und geförderten sozialen Einrichtungen, deren wesentliche Aufgaben darin bestehen, verschiedenen Polizeiabteilungen Informationen aus Milieus zuzuspielen, und Menschen mit öffentlich eingestandenen Suchtgiftproblemen, also rund 10.000 Substitutionspatienten in Wien (*), möglichst effektiv in Therapie- bzw. Dauerpflegeeinrichtungen zu verschieben.
Daß Mitarbeiter der Drogenkoordination längst politische Störfaktoren attackieren bzw. durch die Anwendung von infamem Psychoterror in solchen den dringenden Wunsch hervozurrufen versuchen, einen finalen spektakulärkriminellen Akt setzen oder Selbstmord begehen zu wollen, falls sie sich nicht doch lieber auf die sauerstoffreichen Waldlichtungen des „Grünen Kreises“ zurückziehen möchten, um mit gesenkten Häuptern als Herrgottschnitzer überleben zu dürfen, habe ich schon erwähnt.
Politische Intervention und Menschenverfolgung sind in Österreich Themen, über die eine dämpfende dicke Tuchent gebreitet werden muß.
So wie Korruption, Antisemitismus und blanker Rassismus.
Entsprechende Diskussionen haben ausschließlich mit festsitzenden Maulkörben geführt zu werden.
Seit ewigen Zeiten.
(*) Die von der Leitung der Drogenkoordination in Umlauf gesetzten Zahlen schwanken saisonal.
Lehrer bei U4 verprügelt und verletzt.
Die Scheinheiligkeit der Wiener Grünen, die jeden Übergriff auf Menschen dunkler Hautfarbe sofort auf die Schilde ihres Protests heften und sich hoffnungsvoll ins Mediengetümmel schmeissen, ist kaum zu überbieten.
Dabei ist die Grün-Lastigkeit des Vereins Fix&Fertig nicht wegzuschwindeln, wo Drogensüchtige, aber auch nicht drogensüchtige, arglos auf Stellenangebote in Zeitungen reagierende Jobsuchende, für Spitzeldienste und die Jagd auf Drogenhändler afrikanischen Aussehens, das Schießstand-Feindbild österreichischer Suchtgiftfahnder, rekrutiert werden.
Das Tagelöhnermilieu des Vereins Fix&Fertig ist eines der Zentren des Handels mit Substitutionspräparaten, wo Süchtige leicht an die heissbegehrte Extraration Morfium gelangen können, indem sie sich als willfährige Werkzeuge für niederträchtige Dienstleistungen den vernetzten Drogenkoordinationen zur Verfügung stellen.
Auch ein Kulanzanteil im Fall erfolgreicher Aufgriffe von illegalen Drogen wird als Zuckerl bei einem Tagelohn von 20-30 Euro in Aussicht gestellt, man könnte sich, wenn man es geschickt anstellte, gefahrlos für den Eigenverbrauch bedienen, und dank SMS-Infos, vor Amtshandlungen rechtzeitig das Weite suchen.
Die Wiener Grünen, deren KASOZakademikerInnenanteil seine Macht bei Fix&Fertig gerne zur Ausrufung persönlicher Antipathien, Austragung von Eifersüchteleien sowie zur Abrechnung von Standesunterschieden nützt, sind an den Übergriffen auf dunklerhautfärbige und fernerstämmige Mitmenschen (Fix&Fertig-Jargon: „Bimbos, Kameltreiber, Kümmeltürken“), in beträchtlichem Ausmaß mitverantwortlich, welche sie, aufbrausende Pressefrühstück-Amazonen unter eilends gehissten Multikulti-Flaggen, voll theatralischer Empörung zu bekämpfen vorgeben.
Für immer jung.
Wenn Daniel Cohn-Bendit den politisch unheilvoll polarisierenden österreichischen Grünen Mut zuspricht, erinnert er mich an den katholischen Sozialarbeiter Schulze, der eigentlich ein Altachtunsechziger wäre.
Ich weiß nicht, wie die Grünen in Deutschland mit ihren Sympathisanten umgegangen sind, aber ich nehme an, es war ähnlich, also anders wie bei uns, wo heute alle, die es sich noch richten konnten, so glaubwürdig dasitzen wie schlecht maskierte Sankt Nikoläuse zu Advent im Einkaufscenter.
Der große Cohn-Bendit mag als Sprecher einer europäischen Elite bildschirmtauglich herüberkommen, doch passt seine Trademark weder zu Eva Glawischnig, und noch viel weniger zu Ulrike Lunacek, die ich für eine programmierte Fehlbesetzung halte.
Wenn er die Zukunft preist, nehme ich an, daß er an seine Kinder und Kindeskinder denkt.
Das ist gut und richtig so.
Daniel, der Europäer, hat leicht reden.
Er ist kein Österreicher.
Der österreichische Sympathisant von früher hängt heute mit einem Fußgelenk am Eisen, und das haben die Grünen schmieden gelernt, seit sie bei uns im Parlament sitzen.
Sie haben es sich zur Angewohnheit gemacht, zu sagen: „Leute, denen es nicht so gut geht, schicken wir auf Therapie.“
Die österreichischen SozialarbeiterInnen – die Grünen sind bei uns eine Partei der SozialarbeiterInnen – gaben uns zur Erklärung schulterzuckend zu verstehen, nur weisungsgebunden zu sein.
Sie sagten, sie hörten gar nicht mehr zu, weil die Quintessenz das Gesagten ihrer Klientel ohnehin das Gegenteil von dem wäre, was die vor sich hin plapperten.
Sie übersetzten also, anstatt noch zuzuhören, simultan ins Verkehrte, und hielten das Ergebnis in Kürzeln in ihren Karteien fest.
Der lamentierende Papageienvogel vor ihnen, sagten sie sich, wäre ohnehin im Alter von 45 Jahren in Anstaltspflege zu verbringen, und sie dachten, während sie genüßlich an einem zerkrachenden Werthers Echte in der Backe saugten, an ihren Drei-Bilder-Cartoon von der ewig gleichen Show des Männchens auf dem Stuhl.
Sie überreichten zum Abschied symbolisch eine Briefmarke, als wollten sie sagen:
„Falls sie einmal in Untersuchungshaft sitzen, schreiben Sie mir ein paar Zeilen.“
Liebe Grüne!
In Österreich ist die Kacke am Dampfen.
Die Euch abhanden kamen, werden nicht zurückkehren.
Damit werdet Ihr rechnen lernen müssen.
Salut.
cc: Innen- und Justizministerium, Gesundheitsministerium
Der Frust des niedergelassenen Facharztes entlädt sich auf den Patienten, der eine Berufsunfähigkeitspension bezieht, indem er ihn als „Sozialschmarotzer“ heruntermacht, ohne sich über die medizinischen Gründe der Pensionierung informiert zu haben, ohne Berücksichtigung der Anamnese, ohne ihn überhaupt noch zu Wort kommen zu lassen.
Zudem kooperiert er mit der Drogenkoordination, als deren „Flipper“ er agiert, indem er versucht, den Patienten psychologisch aus der Fassung bringen und in das Drogenkarussell Ubahn zu spielen, wo die Verkehrsbetriebe und die Suchtgiftfahndung bereits eine Falle samt dribbelnder Drogenhändlerlein für mich vorgesehen haben.
Diese Taktik wird nicht erst angewendet, seit ich Invaliditätspension beziehe, sondern seit ich im Jahr 2001 einen Einbruch in unsere Wohnung bei der Polizei anzeigte – ich habe mehrfach darüber berichtet.
Eine Augenoperation, der ich aufgrund boshafter bis bösartiger Bemerkungen untersuchender Fachärzte, von denen einer zudem einem dubiosen Milieu nahesteht, mit gemischten Gefühlen entgegensehe, wurde seitens der Universitäts-Augenklinik am Wiener Allgemeinen Krankenhaus zweimal verschoben, wobei man mich zu jedem Termin vor allem auf Anzeichen von Drogeneinfluß und Zurechnungsfähigkeit begutachtete, während Jacke und Tasche näheren Untersuchungen unterzogen wurden.
(Anm.: Was mich an jenen namentlich bekannten Kriminalbeamten erinnerte, der mir Zeit meines Lebens gerne etwas ans Zeug flicken wollte, vielleicht aufgrund seiner persönlichen Befangenheit in die Plünderung der Anstaltsapotheke des Grazer LKH Ende der neunzehnhundertsiebziger Jahre.)
Nachdem ich den dritten angeblichen Operationstermin bei anständigem Ersuchen um Ersatz nicht wahrnehmen konnte, warte ich seit Wochen darauf, daß mir ein neuer Termin per Post mitgeteilt wird.
Niemals war ich unfreundlich, unhöflich, oder benahm mich ungeduldig, laut oder lästig.
Möglicherweise werde ich dafür bestraft, daß ich einen usprünglich avisierten Termin in einem anderen Krankenhaus aus persönlichen Gründen ordentlich absagte.
Vielleicht, weil ich einem Schutzgelderpresser im Namen der EOS-Gruppe nicht 10% meiner Mindestrente abdrücke.
Auch eine Hepatitis C war nur im Zuge einer Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie behandelt worden, bei der die Kosten für die teuren Medikamente die Pharmaindustrie übernahm.
Den nach Jahrzehnten wiederholten Versuch, mich als pathologisch drogensüchtig zu entlarven, verstehe ich als deutliches Signal eines politischen Überwachungsstaates, der, rechtsextrem und katholisch-evangelisch stark beeinflußt, eine Aufteilung der Bevölkerung in Herren- und Untermenschen vollzieht.
Ergebnisse:
Wer einerseits Berufsunfähigkeitpension bezieht, wird andererseits nicht mehr behandelt.
Wer nicht mehr behandelt wird, lebt für den Tag.
Wer sich totschlagen läßt, stirbt früher.
Und wie stellen Sie sich Ihrer Aufgabe Rehabilitation und Resozialisierung?
Moriturus Austriacus
Lazy?
I sleep a lot.
It’s not that I was lazy and moved too little and intook less oxygen, I actually need an average of 10 hours of sleep.
Forced cut of sleep causes a deficit to focus on things and promotes panic attacks, that seem to be short term attemps of the depression I suffer from without the medication intake.
Without medication, the depression becomes stable for weeks, interrupted only by shorter manic phases, while the panic attacks increase as the need for sleep does, although it loses quality.
The untreated depression is attended by symptoms like migraine headache, attention deficit disorder, something I’d call restless limbs and nervous kidneys, a kind of panic urge to urinate.
I’ve been suffering from all these symptoms as long as I can remember, and I had all those learning problems when I went to school, until I searched for relieve by illegal drug experiments and self medication with certain legal drugs when I was much younger.
The symptoms become even worse after a non-responding interferone treatment against a liver desease of unknown origin, as I have to pronounce.
I’m today used to a kind of typical antidepressive medication, that balances out what’s normally out of balance and has little sideeffects.
I cannot accept nor understand at all why I ‘m attacked and provoked by the austrian drug coordination and suspect, it’s because my physican, who is an austrian citizen, has an oriental name and patients of oriental origin.
Hard physical work is not indicated against the disease I suffer from, nor is there any indication for a drug therapy the austrian drug coordination tries to force people to, like they obviously try do in my case.
The medication I intake is not to confuse with what drug addicts have to take for substitution therapy.
I draw a little pension that allows me to survive, on decisions of the public pension insurance, and it’s not the task of the drug coordination, adviced by officials of the ministries of interior and justice, and certain politians who effort to appear much more than they are, to question those decisions.
There is no need to hold proceedings about what happened in my life 30 years ago, how I used to behave in school or what catholic social workers, or nats judges, had predicted me once.
I can once more turn around in the morning, but I am not able to stand a round in the evening.
That should be difference enough.
Hexenverfolgung.
Kiffer aus Gewohnheit können Mitmenschen depressiv und ratlos machen mit ihren kindischen Argumenten zur Rechtfertigung ihrer Angewohnheit, sowie den Versuchen, einen Zustand von hohler Schwammköpfigkeit zu verschleiern, schlimmer, stets unter Zwang repetierend, immer wieder ihr allgemeines Assoziationsrepertoire in den Qualm über den vergrützten Rauchertisch pusten zu müssen.
Viel schlimmer noch stelle ich mir Menschen vor, die unbekannte Substanzen inhalieren, welche versprechen, sogar noch stärker zu wirken als Hanf-THC.
Das verhutzelte Kifferbewußtsein will nicht wahrhaben:
Einmal als Cannabis-Wiederholungstäter gebrandmarkt, wird heute in einer Art und Weise benachteiligt und drangsaliert, was den Vergleich mit illegalen Drogen aller Art schmerzhaft spürbar macht.
Medienberichten zufolge werden in Headshops und per Versandhandel weltweit „Spice“-Nachfolgeprodukte vertrieben.
Es handle sich dabei im synthetische Cannabinoide, das sind Substanzen, die mit Cannabis-THC von ihrer chemischen Struktur her verwandt sind.
Substanzen chemischer Verwandtschaft stehen auch im Verdacht, karzinogen zu sein.
Es handelt sich bei diesen Stoffen um research chemicals, das heißt, es steht befugten Menschen auf der ganzen Welt frei, mit diesen Substanzen Experimente durchzuführen.
In erwähnten Fällen sind die Versuchstiere Menschen, denen genug Geld zur Verfügung steht, um für mit Chemikalien versetzte, kräuterteeähnliche, optisch mit Marihuana verwechselbare Drogen Scheine über den Tresen wachsen zu lassen.
Der Verkaufspreis für illegale Hanfprodukte beträgt seit jeher, über den Daumen gepeilt, pro Gramm ungefähr 10 Euro.
Klassisches orientalisches Haschisch hatte den Vorteil, daß es relativ leicht identifizier- und einschätzbar war.
Aufgrund des weltweiten Cannabinoid-Schwindels ist das bei Marihuana für Laien nicht mehr möglich.
Wer Cannabis weitergibt, macht sich strafbar und bekommt in der Überwachungsgesellschaft 2010 früher oder später Schwierigkeiten, die sein Leben in die falsche Richtung lenken.
Wer meint, dies wäre bei legalen Cannabis-Ersatzprodukten nicht der Fall, irrt.
Kunden von Headshops stehen unter Beobachtung.
Sie werden – „drogenverdächtig“ – als Lenker von Kraftfahrzeugen in Unfälle mit professionellen Gelderpressern und Versicherungsbetrügern verwickelt.
Sie bekommen Schwierigkeiten bei der Ausbildung, Dienstverhältnisse werden gekündigt oder nicht verlängert.
Wer bei Beratungsstellen und auf der Drogenszene landet, wird bei Hilfe- statt Strafandrohung psychologisch eingewickelt, verschnürt und in eine Welt der Fachpsychiater, Therapieeinrichtungen und Sonderberater befördert.
In der Folge wird über das Arbeitsmarktservice jahrzehntelang herumexperimentiert, wie man in zunehmendem Maße sich auflösende Menschen diensthörig machen und in den Personalmarkt für subalterne Tätigkeiten integrieren könnte.
Danach bleibt in einem System, das von katholisch-sozialakademischem Schulwissen geprägt ist, für den Betroffenen nur mehr die Pflegedebatte.
Man bleibt einer modernen Hexenverfolgung ausgesetzt, bekommt keine Gemeindewohnung, keine ordentliche Behandlung in öffentlichen Spitälern mehr, und falls es in einem anderen Bundesland ein Familiengrab geben sollte, wird versucht, unter Aufbringung sämtlicher Niedertracht, zu der eine unreife Gesellschaft fähig ist, ständig an der scharfen Spanne des Unerträglichen, Dich in der verbleibenden Zeit Deines Lebens dorthin abzuschieben.