CatCam

Der Hund mit der Lederkappe.

Mr. and Mrs. Swan

Opinion differencies?

swans

New Danube, Vienna.

April 28, 2009 Verfasst von morath | Birds, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

St. Wolfgang

„Zusammenhalt“ – Willkür und Kameradwirtschaft im Zivilrecht, politische Einflussnahme und Instrumentalisierung in Österreich.

Im Jahr 1994 wurde von Familie Vetter ein Urteil über den Sohn der Familie, der ein Dienstverhältnis in der österreichischen Automobilindustrie gekündigt hatte, gesprochen.

Man wollte einen Kredit aufnehmen, angeblich, um Wohnraum für ein Familienprojekt, ein Mehrfamilienhaus im südlichsten Burgenland, zu schaffen.

Unseligerweise ließ sich Vetter junior, während er eine AMS-Umschulung absolvierte (*), trotz zunehmender Meinungsverschiedenheiten mit Vetter senior und seiner jüngst verheirateten Schwester Lisa Hosnedl dazu überreden, unter falschen Versprechungen für einen Kredit in der Höhe von 106.000,– Euro mitzuunterfertigen.

Der Kredit hätte der Umgestaltung eines pannonischen Vierkanthofes dienen sollen, in dem auch Wohnraum für Vetter junior geschaffen werden sollte, welcher als Teilbesitzer im Grundbuch aufschien.

Das Geld verschwand spurlos oder wurde anderwertig verbraucht – der hypothekarisch überbelastete Vierkanthof im Burgenland musste jedenfalls im Jahr 2006 zwangsversteigert werden, wobei die 106.000,– Euro als offene Schuld zurückblieben.

Vetter junior war mit Frau und Katzen gegen Ende der neunzehnhundertneunziger Jahre nach Wien übersiedelt, erkrankte später, und bezieht heute eine kleine Invaliditätspension.

Mehrere Versuche, zivilrechtlich aus der Haftung zu entkommen, scheiterten für Vetter jun. im Lauf der vergangenen Jahre, obwohl es auch für das Grazer Landesgericht bzw. Oberlandesgericht für Zivilrecht offensichtlich gewesen sein muß, daß kein Cent des Kredites jemals an Herrn Vetter jun. geflossen, noch für den ursprünglich vorgesehenen Zweck verwendet worden ist.

Den Einwand, daß Herr Vetter von seinem Vater – wie von seiner Schwester – vorsätzlich getäuscht worden wäre, wollte die Richterin nicht gelten lassen.

„Du sollst Vater und Mutter ehren, aber sie keiner Fehlleistungen bezichtigen“ – könnte ihr der kleine Eisenjesus auf dem Richtertisch über die Schulter zugeraunt haben.

Die Haftung von Vetter junior wurde zweyfach am Grazer Marburger Kai bestätigt, ein Rekursansuchen abgewiesen.

Beim zweiten Einspruch war vom OLG f. ZR. eine Kanzlei G. mit der Verfahrenshilfe beauftragt worden, die mit juristischer Spitzfindigkeit zur Unterstützung der fordernden Gegenseite argumentierte.

Mitgehangen, mitgefangen – lautete die juridische Begründung für die Abwendung sämtlicher Einsprüche – ein österreichisches Beuge- oder Selbstmordkommando.

Cui bono? – müßte die Fragestellung in einer Verhandlung der wahren Tatbestände nach dem Österreichischen Strafgesetzbuch lauten.

Inzwischen sind die Forderungen der Steiermärkischen Bausparkasse auf beachtliche 180.000,– Euro angewachsen.

Vetter junior, wegen Behinderungen nicht arbeitsfähig, sollte eigentlich als Pflegefall und Knecht von Frau Hosnedl zur Begleichung ihrer Schulden beitragen.

Diese Meinung scheint auch beim Gesetzgeber vorzuherrschen, so bösartig und grausam ist heute dessen Vorgehen mit psychologoid aufgepeppten Gestapomethoden.

Davon abgesehen offenbart sich, daß im Visier der seinerzeitigen Illusionen ein möglicher Erbanteil der Ehefrau von Herrn Vetter jun. luminisziert haben dürfte.

Hosnedl und FreundInnen, die über ein Grazer Detektivbüro auch über Verbindungen ins Innenministerium verfügen, versuchen Vetter junior die bescheidene Lebensqualität in Wien abzugraben, und einen Zustand herbeizuführen, in dem dieser keine andere Chance mehr hätte, denn als entmündigter Zwangs-Leiharbeiter von Frau Hosnedl Rückzahlungen an das Bankinstitut zu leisten, bzw. von seiner Ehefrau aus dieser Situation ausgelöst zu werden – grenzgeniale Strategien faschistisch beeinflußter Menschen.

Vetter senior leidet an einer fortschreitenden Krankeit vom Typ Alzheimer, Schwester Hosnedl wäre gelernte Theaterkleidermacherin und Boutiquebetreiberin, besuchte eine Maturaschule, und ist ausserdem alleinerziehende Mutter.

Frau Hosnedl würde sich gerne um ihren Bruder kümmern.

Daß der ein eigenständiges Dasein führt, will Frau Hosnedl nicht glauben und intrigiert, unterstützt vom Detektivbüro und einer Vertrauensperson bei der Bundespolizei, mittels laufend ins faule Spiel geschleuster Fehlinformationen.

Aus welcher Quelle das Detektivbüro gelabt wird, ist für Herrn Vetter noch unklar, vielleicht wird von einem imaginierten Sparbüchl der alten Frau Vetter, der greisen Mutter von Herrn Vetter und Frau Hosnedl, geschäftstüchtig im vorab gezehrt.

Die Österreichische Volkspartei als Eich- und Maßnahmenbehörde der traditionellen Familie, aber auch Personen aus den Gesinnungsgenossenschaften FPÖ/BZÖ erklärten sich aus verwandtschaftlicher bzw. ideologischer Verbundenheit zu Vetter sen. und Frau Hosnedl bereit, die Vertreibung von Herrn Vetter, einem mehrfach gebrandzeichneten „Sozialschmarotzer“ und Sündenbock, aus seinem Wiener Apfelkuchen-Paradies mit Rat und Tat zu unterstützen.

(*) Wie der Kreditvermittler, Herr S., vor Gericht angab, wäre er davon ausgegangen, Vetter jun. wäre zum Zeitpunkt der Unterzeichnung in der Automobilindustrie beschäftigt gewesen, was eine von mehreren falschen Aussagen als Zeuge war.
Es wurde von der Grazer Richterin zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt, ob S. eine Gehaltsbestätigung verlangt hätte, noch wurden dessen Aussagen überhaupt hinterfragt.
Davon abgesehen war auch Frau Hosnedl als beruflich instabil bekannt und zur Vertragsunterzeichnung wahrscheinlich arbeitslos gewesen.

April 25, 2009 Verfasst von morath | Austria, Conspiracy, Europe, Europia, Politics, Politics In The Chestnut, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Aktenvermerk: Mikropenis.

Wie man in Österreich zum potentiellen Sexualstraftäter werden kann.

Gab das beste Stück des Mannes im Laufe eines mehr oder weniger lustvollen Lebens Anlässe zu Beschwerde oder Spott, kann dies auch zu einem abwertenden Vermerk in öffentlichen Personalakten geführt haben.

Einträge „Mikropenis“ finden sich in Akten des Bundesheeres, des Innenministeriums und des Justizminsteriums, gelegentlich auch in den geheimen Disziplinar-Personalblättern von Betriebsräten.

Informationen über Mikropenisse kommen weiters aus der Drogenszene, dem Rotlicht- und Homosexuellenmilieu; sie stammen aus Untersuchungs- und Strafgefängnissen, aus psychiatrischen Anstalten, aus den Brauseräumen der Musterungskasernen, vom anhänglichen Vertrauensmann der Suchtgiftfahndung, oder aus Studienaufzeichnungen von Beschäftigten einer ehemaligen Dependance des Anton-Proksch-Instituts.

Wer Geschlechtsorgane eines anderen als verkümmert beschreibt, will damit zum Ausdruck zu bringen, ein Mensch wäre fehlgebildet – Mißgeburt – und gleichzeitig einer Theorie Vorschub leisten, das Sexualleben solcher Menschen wäre von Minderwertigkeitskomplexen geprägt, krank und pervers.

Träger von Mikropenissen wären, oft zur bitteren Enttäuschung ihrer Eltern, zeugungsunfähig, prädestiniert nur für passive Homosexualität und aktive Pädophilie.

Logisch.

Gründe für Mikrophallie wären Alkoholismus und Drogensucht in der Familie, verschiedene andere Erbkrankheiten, sowie exzessiver jugendlicher Haschischkonsum.

Es gibt Frauen mit kleinen Brüsten, die sich zu Brustvergrößerungen entscheiden, um auf Männer attraktiver zu wirken; sie versprechen sich mehr männliche Aufmerksamkeit, Begierde und sexuelle Zuwendung.

Erfahrene GeschlechterkennerInnen unterscheiden landläufig zwischen Fleisch- und Blutschwänzen, sie wissen über das unterschiedliche Ausdehnungspotential von im schlaffen wie im erregten Zustand unterschiedlich geformten Lümmeln, Zumpferln, Beuteln und Sackerln besser Bescheid.

Es gibt Männer, die wurden von ihren Müttern als Kleinkinder für das Vorzeigen von Erektionen gelobt.

Es gibt erwachsene Männer, die sind stolz auf ihre meßbare Männlichkeit, auf Dicke und Länge des Penis, die Größe und Härte der Eichel, die Dehnbarkeit der Vorhaut, auf Gewicht und Volumen der Hoden.

Sie glauben, daß anatomisch große bzw. groß geratene Männer von der Natur bevorzugt wurden und versuchen Frauen mit der Aussicht auf männliche Nachkommen, die es im Leben leichter haben würden, ganz für sich zu gewinnen.

Andere leben auch ohne diesen Stolz ohne besondere Scham, wenngleich sie Lustbarkeiten und Intimes als Bestand ihres Privatlebens betrachten.

Wo der Penis aufhört und der Mikropenis anfängt, läßt sich in Enzyklopädien definitiv erkunden.

Ob weibliche Brüste größer oder kleiner geraten, darüber entscheidet in der westlichen Welt in zunehmendem Maß die plastische Chirurgie.

Die optimale Penisform und Größe beschreibt detailliert eine beliebte österreichische Psychologin und Therapeutin in einem ihrer Werke.

Auch mit sonstigen Idealbeschreibungen soll bei der österreichischen Familienplanung schon erfolgreich gepunktet worden sein.

Daß sich immer wieder Menschen finden, die weder besonders schön noch besonders wohlgeformt sind – auch nicht ihre primären und sekundären Geschlechtsorgane – entspricht nicht dem plakativen Zeitgeist, gilt aber für die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten.

Einen Aktenvermerk „Mikropenis“ kann man sich in Österreich einhandeln wie eine Geschlechtskrankheit, aber kaum mehr loswerden.

Wie weit ein solcher Eintrag wissenschaftlichen Angaben standhalten würde bzw. bei Verdächtigungen im Verlauf von Rasterfahndungen als Argument zum Verdacht möglicher Sexualstraftäterschaften herangezogen werden kann, entscheiden die Eigner der Akten, die den Vermerk tragen.

Gruppen, in denen Mikropenisse auftreten, sind:

Sozialpädagogen, Rechtsanwälte, Vorbestrafte, Arbeitslose, Pensionisten, und andere.

Männer mit Mikropenissen rasieren sich häufig die Schamhaare, damit ihr verklemmtes Nothähnchen auf FKK-Geländen länger aussieht.

Falls sie trotzdem unsicher sind, tragen Sie im Sommer weite Badebekleidung – und passen Sie beim Schneebrunzen im nächsten Winter gut auf.

Somebody’s watching you!

Bärbel und Bernhard Waldmeister.

Morgen: Die Maschen der groben Strickstrumpfhose. Frauen schätzen feine Dessous – Männer als Unterhosen- und Strumpffetischisten. Vortrag im kleinen Lehrsaal des Innenministeriums.

April 24, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Education, Europe, Europia, Experience, Politics, Research & Science, Science | , | Noch keine Kommentare

Rentner Boogie (3)

Roland und die Boys und das Geheimnis der Kinderknöpfe.

Je näher die in einen anderen Bezirk ausgelagerte Begutachtung der Pensionsversicherungsanstalt rückt, umso perfider die Methoden der Provokateure.

Ausführende Personen erscheinen mir seit 2006 vom Sehen bekannt – es sind arbeitslose oder professionelle „Security-Männer“ – bei denen es sich auch um Mitarbeiter eines Inkassodienstes gehandelt haben könnte, das sich bis vor einiger Zeit bei mir als Schutzgelderpresser versuchte.

Das Nachsperren unserer Wohnung ist alltäglich geworden, zur Zeit gefällt man sich darin, ärztlich verordnete Medikamente, die sich in einer Schublade befinden, weniger werden zu lassen und mir diese Entwendungen durch lustige Anspielungen anzudeuten – ein lächerliches Theater.

Ich bin tatsächlich aufs Stück genau darüber informiert, wieviel von welcher Arznei ich vorrätig habe.

Das Fehlen einer ungeöffneten Schachtel Cipralex 10mg (14 Stück) mit dem Aufdruck „Ärztemuster“ ist mir also keinesfalls entgangen.

Trotzdem passiert, wenn meine haushaltsüblichen Vorräte für drei, vier Wochen einmal zur Neige gehen sollten, erfahrungsgemäß wenig, nichts Spektakuläres.

Menschen, die Medikamente gegen Depressionen nehmen, überfallen im Fall des Mangels keine Banken oder bestehlen alte Menschen – auch wenn honorige Doktoren etwas anderes suggerieren möchten, um die Öffentlichkeit zu verunsichern.

Das ist ein großer Unterschied.

Mir ist es zur Zeit nicht möglich, auf die laufenden Provokationen anders als von mir zu erwarten zu reagieren: ich schreibe es auf.

Daß vor einem Jahr unsere Katze Flocky in dieser Wohnung von Unbekannten qualvoll zu Tode gebracht werden konnte, indem man ihr einen ätzenden Kontaktspray ins Gesicht sprühte, verstärkt natürlich den Leidensdruck eines Tierfreundes.

Aber jene Katze wurde damals eingeschläfert und leidet heute nicht mehr.

Ein guter alter HIFI-Endverstärker funktioniert seit ein paar Tagen überhaupt nimmer – und ich dachte kurz an eine kleine Demonstration der Wirksamkeit eines Elekroschockgerätes, so überraschend das Versagen, nachdem wir von einem Zoobesuch heimgekehrt waren.

Wollte ich die Personen, denen ich, solange das möglich ist, aus dem Weg gehe, politisch zuordnen, kann ich nur auf unangenehme Begegnungen im Sommer vor drei Jahren zurückgreifen, wo es im Zuge der Donauinsel-Fahndung nach einem vom Innenministerium kurzfristig imaginierten „Natascha-Kampusch-Mörder“ auch zur Besetzung des Automobils der Gemahlin und in der Folge zu einer bedauernswerten Handgreiflichkeit kam.

Daß es bei den Vorstößen eines semiprofessionellen Herzensstechers um den versuchten Zugriff auf ein Eisenbahnergrundstückl im mittleren Murtal gehen könnte, pfiff mir damals schon, leise.

Daß ein Herr K. stolzer Personalchef bei der Netway eines Herrn Hahn war, daran erinnerte ich mich unlängst wieder.

Vielleicht weiß ein besonders tierkundiger Abgeordneter zum Nationalrat mehr darüber.

Bei mir beept die Peilung irgendwo zwischen den Herrn Roland Horngacher (Sicherheitsbeauftragter eines Spielcasinos), dem Sicherheitsbeauftragten und Förderer von „Deutsche Welle“-Jugendjournalismus in Australien (*), Abgeordneter zum Nationalrat Harald Vilimsky (FPÖ), sowie dem – interessant – seiner Interessensgemeinschaft „Erschwingliche Medikamente für jedermann“ vorstehende Geschäftsmann Peter Hoja-Westenthaler – namhafte Eckpfeiler eines Bermudadreiecks, in dem schon manches Verschwundene verschwunden geblieben sein soll.

Daß aus einer versperrten Wohnung Medikamente entnommen werden, vielleicht auch aus dem Kühlschrank eine kleine Jause für den DVD, oder daß ausgelassen ins Katzenklo zielgeschifft wurde, nehme ich mit Abscheu und Kränkung zur Kenntnis.

Was man mir damit konkret kommunizieren will, weiß ich nicht, zitiere jedoch aus einer Unterhaltung mit einem Mediziner zum Datum gestrigen Tages, daß mir vielleicht jemand ein bißchen „Innere Ruhe“ wegnehmen wollte.

Auch in einem anderen Wiener Krankenhaus will man mich, nachdem seitens des AKH über fast ein Jahr lang mit mir „Blinde Kuh“ gespielt worden ist, nur als „Sonder-Patient“ zusätzlich ausserordentlicher Blut -und Urinbegutachtung behandeln, und zwar aufgrund dieses Weblogs.

Zu einem Arzt, der mich zuerst im Glauben belassen wollte, er wäre ein anderer, und sich zudem mir verständlich zu machen bemühte, ein Krankenhaus hätte sich dagegen abzusichern, daß Patienten in der Zeit ihrer registrierten Aufnahme eine Bank überfallen könnten, kann ich kein rechtes Vertrauen fassen.

Daß zur Zeit die Wiener Drogenkoordination sich anstrengt, via namhafte Superpsychiater die Grenzen zwischen psychischen Leiden wie Depressionen und der Abhängigkeit nach illegalen Drogen zu verwischen – darüber habe ich bereits berichtet.

In einem Land, wo die Drogenkoordination einen fetten offenen Fuß ins Gesundheitssystem pflanzt und bereits alle einkommensschwachen bzw. von akuter Armut berohten Patienten beleidigt und vergrämt, muß man auch damit rechnen, daß demnächst ein paar Untote aus Kellern steigen werden.

„Kummt was?“ „Da kummt was“.

Vielleicht ein noch zu Lebzeiten des Sprengmeisters Franz Fuchs’ kaltblütig ermordeter Drogenkurier?

Ähnliche G’schäfte zu späteren Zeitpunkten?

Oder geht es nur um die Diebe eines verschwundenen Gumpoldskirchner Wasserspeiers?

Zu welchen Mitteln seit Zeiten der schwarz-blauen Koalition und jenen in der Folge in Österreich heute gegriffen wird, beschreibe ich hier laufend, in der mir eigenen Weise.

Daß die Weitergewährung einer Invaliditätspension von der Teilnahme am „Zehn-Kleine-Negerlein“-Spiel der Wiener Drogenkoordination abhängt, bezweifle ich, indes.

Aber vielleicht will jemand, daß ich das glaube.

Und macht vorstellbar, wie Menschen, die heute schon von Sozialhilfe abhängig sind oder in der Angst leben, demnächst Sozialhilfe beantragen zu müssen, in Österreich systematisch zur Verzweiflung getrieben werden.

April 23, 2009 Verfasst von morath | Austria, Europe, Europia, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Windows 7 OS

Schrammel

Schrammel grew up with Microsoft.

April 21, 2009 Verfasst von morath | Austria, Cats, IT-News, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

Rentner Boogie (2)

„Wer in Österreich Invaliditätspension erhält, lebt wie Franz Gans im Schlaraffenland.“

Wer zudem im Internet seine Menung äußert, wird für 670 Euro im Monat abgefotzt, bis die Ohren glühen.

Allerdings nicht medial und offensichtlich – wie die Bildungsministerin unserer Bundesregierung, der man demonstrierte, bis an die Grenze der Lächerlichkeit, wie ohnmächtig und ohne Rückenstärkung sie ist – sondern unter Aufbietung aller Mächte der Perfidie, welche das Heimatland sonst zu bieten hat.

Deshalb ist dieser Boogie – Knüppel, Knüppel aus dem Sack – im 5/4 Takt, damit man die Stockhiebe spürt, denen ein Invaliditätspensionist mit Internetanschluß ausgesezt ist.

Es ist wenig taktvoll, jemandem zum Vorwurf zu machen, er wäre abhängig von den Medikamenten, die ihm gegen seine Depressionen verschrieben worden sind.

Man versucht Leuten die Nähe mit Begriffen wie Drogen, Sucht, Entzug und Therapie zu granatieren, um sie aufzuscheuchen und hinauszujagen, damit sie der Paniksuggestion, es wäre nun alles egal, folgen und auf der Drogenszene Anschluß suchen, mit dem Gedanken, Selbstmord mit Substitol oder Heroin zu begehen.

Deshalb werden Termine, zu denen man zu erscheinen hat, gegen Ende des Monats angesetzt, wenn es „Geld gibt“, und der „Krontermin“, zu dem es nach Ablauf von zwei Jahren um die Weitergewährung geht, sogar auswärts, am anderen Ende der Stadt.

Depressionen, Angstzustände und Panikattacken werden zum Vorwurf gemacht, selbstverschuldet zu sein, man will sagen, das wären Symptome wie bei einem Süchtigen, die Ursachen wären nicht endogen, die Ursache wäre Medikamentenabhängigkeit, nicht Depression, obwohl die Depression nach einer erfolglosen Interferonbehandlung verblieb, gleich wie der graue Star.

Niemand sollte annehmen, daß aufgrund von Depressionen allein die Berufsunfähigkeitspension zugestanden würde, oder aufgrund von psychosozialer Nicht-Integrierbarkeit, da müssen schon meßbar körperliche Beeinträchtigungen und Krankheiten vorliegen, damit die Invalidität prozentuell die Versicherungsleistung rechtfertigt.

Es soll auch schon Leute gegeben haben, die glaubten, sie hätten als substituierte Drogenabhängige bessere Chancen auf eine Berufsunfähigkeitspension, und sind dann eines Besseren belehrt worden, als sie einsehen mussten, daß sie nicht einmal einen Anspruch haben.

Daß es bei uns politisch motivierte Pensionierungen gäbe, um eine forensisch-psychiatrische Theorie anhand eines falltypischen Beispiels zu untermauern, und die engmaschige Observierung von Anfang an deren Bestandteil, wie die Unterbringung in der eigenen Lebensbeziehung, gewesen wäre, könnte als unrichtige Behauptung und paranoide Wahnvorstellung abgetan werden.

Man könnte – hysterisch – unterstellen: „Hier will jemand die Errungenschaften unseres Sozialssystems, dessen Früchte er selber schmatzend zehrt, beflecken. Dieser Mensch kotet, wo andere essen!“

Daß weiters Rassismus in dem ursprünglichen Vorsatz eine entscheidende Rolle gespielt hätte, wäre meinerseits nicht zu beweisen.

Es obliegt der Einschätzungsfähigkeit des Beobachters, zu erwägen, was er glaubt, und was nicht.

Wessen Existenz als invalid bewertet werden kann, behauptet nicht – er befürchtet.

Morgen: Die liebe Familie – Überraschende Pflegewünsche aus anderen Bundesländern.

April 21, 2009 Verfasst von morath | Austria, Conspiracy, Drogenpolitik, Drugs, Education, Europe, Europia, Experience, Panic Attacks, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

„Ärger als Heroin.“

Fürsorge oder Fahrlässigkeit.

Interessant, wie schnell eine Diskussion vom Thema abschweift.

Von Cannabis dürfte in diesem Zusammenhang überhaupt nicht die Rede sein – wer sich in Illegales involvieren lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er schikaniert und überwacht wird.

Wer bei uns arbeitslos wird, muß über kurz oder lang in eine Schulungsmaßnahme, die viele Menschen als quälende Zumutung empfinden.

Sie bekommen Depressionen und Schlafstörungen, und bleiben lieber im Krankenstand, solange es geht.

Dabei kann es auch zu Abhängigkeiten von Psychopharmaka kommen.

Die Menschen gewöhnen sich schneller daran, Leistungen in Anspruch zu nehmen, als daß sie sich Medikamente, von denen es ihnen besser geht, wieder abgewöhnen.

Man sucht nach Schuldigen für die Belastung der Kassen, die von Arbeitslosen verursacht wird.

Deshalb ein behördlicher Fingerzeig auf bestimmte Gruppen von Ärzten, denen man gerne unterstellen würde, Patienten Medikamente zu verschreiben, die vom arbeitsmarktmedizinischen Standpunkt her ein Gefahrenzeichen tragen müssten.

Das bedeutet nicht, dass die Verordnung derselben Medikamente bei einer anderen Klientel vom sozialmedizinischen Standpunkt her nicht vertretbar wäre.

Die Präparate machen die Patienten bei vorschriftsmäßiger Anwendung nicht high, aber die Zurückstellung tut ihnen nicht mehr so weh.

Kontakte, die allzu autoritär agieren, werden zunehmend vermieden und nicht mehr besonders ernst genommen.

Menschen beginnen sich zu verhalten wie Freaks am Rande der Gesellschaft – aber sie tun dabei noch nichts Verbotenes.

Also wird versucht, diese wichtigste Grenze suggestiv zu verwischen und Patienten bzw. Ärzten ein schlechtes Gewissen aufzusprechen.

„Da können sie eh’ gleich blubbern! Ist sogar weniger schädlich.“

Vorsicht, Falle!

Es ist dies eine Praxis von Sozialarbeitern und Psychiatern aus der Drogenberatung der neunzehnhundertsiebziger Jahre, als in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkten Jugendlichen eingeflüstert wurde, daß es vom wissenschaftlichen Standpunkt gar keinen Unterschied macht, ob jemand Heroin oder Valium nimmt – als es darum ging, die Schwierigen mit den Verbrechern auf Therapie zu schicken.

Wer dreissig Jahre später erneut mit ihrer Taktik konfrontiert wird, weiß, was von dieser Schule Sozialarbeit zu halten ist.

April 19, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Experience, Panic Attacks, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna | , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

„Attac“

Deutschländischer Witz zur Saison.

Warum haben die Promo-Kids von „Attac“ so mächtige Rollhauben auf?

Damit sie wenigstens ‘n Schlafsack dabeihaben, wenn sie in St. Georg gelandet sind.

April 17, 2009 Verfasst von morath | Blogroll | | Noch keine Kommentare

DMT

Salvia Divinorum – Schwindel?

Bei einem Teil der in Headshops verkauften und per Versand vertriebenen Salvia Divinorum – Zubereitungen könnte es sich um Verschnitte von einfacher herstell- bzw. synthetisierbaren Derivaten der natürlichen Designerdroge DMT (Dimethyltyptamin) handeln.

Für diese Annahme sprechen mehrere Gründe:

Sowohl die Herstellung von [N,N]-DMT (illegal) aus wildwachsenden Pflanzen, vor allem aber die Synthese von DMT-Abkömmlingen (möglicherweise research chemicals ) und der Applikation auf Trägersubstanzen wären einträglicher als die Züchtung, Pflege, Ernte, Trocknung und Vielfachextraktion von Salvia-Divinorum-Blattmaterial (Wasson-Klone).

Die Erfahrungsberichte von Salvia-Divinorum-Konsumenten gleichen ziemlich exakt jenen von DMT-Forschern (A. Shulgin – TiHKal).

Da der Markt für Räucherwaren und Salvia Divinorum-Extrakten besonders in Europa nach wie vor boomt, wären für dessen Versorgung in nördlichen Breiten Städte von Gewächshäusern notwendig, bzw. wären Anbau und Ernte von Salvia Divinorum in der Sierra Mazateka im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca längst Agrarwirtschaft.

Davon ist der DEA offiziell nichts bekannt.

Allein aufgrund der schlechten westlichen Wirtschaftslage ist davon auszugehen, daß der Spice-Schwindel, mit dem in den vergangenen Jahren in Europa vor allem Jugendliche und Minderjährige abgezockt worden sind, im Salvia-Divinorum-Schwindel eine Fortsetzung findet.

Gegen die Theorie spricht weniger:

Der Unterschied in der Wirksamkeitsdosis von 0,2 mg (Salvinorin A) zu 60 mg (n,n-DMT) ist für Alchemisten bzw. wissenschaftlich desinteressierte Konsumenten marginal, die Verwirklichung einer möglichen Ausbeute von 2,5 mg Salvinorin A per Gramm Rohmaterial liegt im Geschick des Herstellers, reines Salvinorin A würde zudem 400fache Extraktion erfordern.

Die gesundheitsschädigende Wirkung dürfte sich bei echten Salvia Divinorum-Extrakten, wie auch bei DMT, bei experimentellen Konsum in Grenzen halten, bei resarch chemicals wäre eine solche Benotung in jedem Fall unseriös.

Psychische Belastungen und soziale Folgewirkungen, vor allem im Zusammen- und Wechselspiel mit Spice-ähnlichen „Räuchermischungen“ bzw. illegalen Substanzen wie Cannabisprodukten und Amphetaminartigen wären dagegen nicht auszuschließen.

April 17, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Education, Experience | , | Noch keine Kommentare

Mexican Roulette

Gefahr für Obama.

Unter Barack Obama ist die aussenpolitische Erscheinung der Vereinigten Staaten zu einer populistischen Bestandsaufnahme der Weltwirklichkeit geworden.

Was er vermittelt, ist der Quotient aus Optimismus und Entschlossenheit.

Ob die entstehende Leuchtkraft globale Veränderungen bewirken kann, die auch für die Gefangenen der europäischen Talfahrt spürbare Auswirkungen hat, ist zu bezweifeln.

Obama ist nur ein Mensch – und wenn man die Meinung von Leuten hört, die in den Vereinigten Staaten über Macht verfügen, und das sind in der Mehrheit Republikaner, wäre Obama ein Captain Dummy auf dem falschen Dampfer.

Meine Selbstwahrnehmung ist die eines Spielballs maskierter Mächtiger und ihrer sadistischen Einflüsterer.

Das ist eine unangenehme, von psycholgischer Folter und den resultierenden Ängsten getragene Rolle.

Ich kann nichts unternehmen, außer zu sein und mich an die Hausordnung zu halten.

Eigentlich bin ich Musterknabe in einem Mustergefängnis.

Die Bedrohungen und Gefahren, die Leute in mir orten wollen, finden ausschließlich in Phantasien statt, in meiner eigenen, und in jener der Beobachter.

Ich bin nur ein wahlberechtigter Menschenaffe, eine Studienexistenz für Primatenforscher.

Die Hoffnung einer sensationslüsternen Gesellschaft ist die auf Spektakel.

Man wartet man auf die Auslösung des Suchtmechanismus, auf einen Drogen- oder Alkoholexzess, Eskalationen von Gewalt, Feuer, Blut, Amtshandlung, Raserei, Verfolgungsjagd – ein Ende wie King Kong.

So gesehen, dürfte es Barack Obama in den Vereinigten Staaten wenig anders ergehen, in einer Nation, in der er zwar der Präsident ist, die Macht jedoch ihm nur verliehen worden ist, von anderen, die gar nicht seiner Laune sind, sondern ihn nur beobachten.

Als ich Präsident Obama anlässlich eines Statemants zur Abhilfe gegen den Notstand in der Drogenhochburg Mexiko im Fernsehen sah, begann ich mir Sorgen zu machen.

Ich fragte mich, wie lange es dauert, bis auf auf ihn ein Attentat verübt wird.

Man übergibt skrupellosen Dummköpfen ein Köfferchen voller Rauschgift, und sie machen ihren Job.

Momentan geht nichts, nirgendwo auf der Welt.

Der Fortschritt steht scheinbar still, es bewegt sich nichts.

High Times nur in der Welt der verbotenen Drogen.

Alles, was auf der Welt prosperiert, ist die Produktion, der Export und die Verteilung von Rauschgift.

Fette Gewinne fahren nicht die Produzenten ein, sondern die Zwischenhändler.

Nur die Partizipation an organisierter Kriminalität verspricht schnellen Profit.

In dieser Welt regiert das Gesetz des rauschenden Blutes.

Wer das Haus verlässt, riskiert sein Leben.

April 17, 2009 Verfasst von morath | Blogroll, Conspiracy, Drogenpolitik, Drugs, Experience, Politics | , , , | Noch keine Kommentare

Strafe statt Strafe.

Peepshow und Arschkappelmuster: Drogenpolitische Realität in Österreich.

Sichtliche Bemühung des Herrn Prim. Dr. Michael Musalek – Österreichs führender Suchtexperte – sein gegenwärtiges Lieblingsthema „Benzos – Gifte ohne Schein“ als Trumpfkarte in eine sachverwandte Diskussion zu klatschen.

Ein Gewissenskonflikt ist zu erahnen, denn er wiederholt seine persönliche Randnotiz zu der Club 2-Runde „Die gedopte Gesellschaft“ mehrmals.

Als führender Suchtexperte des Anton-Proksch-Institutes ist Dr. Musalek maßgeblich für Informationen verantwortlich, auf deren Basis die Wiener Drogenkoordination aggressiv auch gegen Menschen vorgeht, die überhaupt nichts mit einer Drogenszene zu tun haben.

Was ist der Grund für den Aufruhr, den „Tranquilizer“ in Herrn Dr. Musalek verursachen?

Vielleicht ist es sein persönlicher Einsatz bei der Beantwortung folgender Fragen:

Wie gelangt die Wiener Drogenkoordination zu Informationen über verschriebene verschreibungspflichtige Medikamente und wie sind solche Informationen zu bewerten?

Was ist von folgenden Informationen zu halten?

Benzodiazepine machen süchtig und führen zu Missbrauch, auch von anderen Substanzen.

Sie sind genauso schädlich wie Benzol, Nitrosamine, Formaldehyd und Blausäure.

Menschen, die einmal Probleme mit illegalen Suchtgiften oder Alkohol hatten, dürfen keine Benzodiazepine nehmen.

Menschen, die irgendwann im Laufe ihres Lebens einmal im Anton Proksch Institut waren und bestimmte Medikamente nehmen, betrachten wir als nicht drogenfrei und gehen davon aus, daß man auch illegale Drogen konsumiert und gelegenenfalls Cannabispflanzen angebaut werden.

Benzodiazepine führen zu einer Gewöhnung und können abhängig machen.

Tranquilizer können mißbraucht werden.

Schon kurz nach medialer Bekanntgabe größerer Aufgriffsmengen werden systematisch Drogen unbekannter Herkunft von Personen inländischer Erscheinung sogar an Personen abgegeben, die ansonsten als Schnapsdiebe in Erscheinung treten.

Benzodiazepine sind bei notwendiger Einhaltung einer Mindestdosis der Gesundheit weniger abträglich als Alkohol, z.B. bei Hepatitis C.

Ein leichter Tranquilizer als Koadjuvans zu einem Antidepressivum (SSRI) ist bei verschiedenen Beschwerden aus medizinischer Sicht auch längerfristig vertretbar.

Wer sich an letzter Stelle aufgrund einer geplant gewesenen Meinungsdifferenz von einem Psychiater ins Gesicht schlagen lassen muß, sollte bei einem anderen, mehr kompetenten Mediziner vorsprechen.

Es liegt im Ermessen des Patienten, zum Ausdruck bringen zu können, bei welcher Medikation er sich unterm Strich besser fühlt.

Das lustvolle Herumquirlen in anderer Leute Hirnchemie ist keine gute Idee.

Manche Neurologen neigen dazu, die positive Bewertung einer Medikation durch einen Patienten bei Erhaltung seiner Kritikfähigkeit negativ zu bewerten.

Sie verordnen lieber Neuroleptika, die den Willen und die Wahrnehmungsfähigkeit von Menschen herabsetzen und durchaus als chemische Bestrafung empfunden werden sollen.

Aus klinischer Bestrafung sollte die Einsichtsfähigkeit in die Welt von Spezialisten vom Range des Dr. Musalek erwachsen, die Welt der KLINISCHEN PSYCHOTHERAPIE.

Suchtexperten neigen dazu, die Wurzeln aller Erkrankungen eines Menschen im Bereich der Süchte und Abhängigkeiten orten zu wollen.

Dabei würden individuelle Gesundheits-Prioritätenlisten von Patienten gerne auch auf den Kopf gestellt – sofern sich der Patient überzeugen liesse, und doch lieber wieder noch einmal eine Langzeittherapie absolvieren wollte – sozusagen als Schlussstrich unter ein erfolgloses Leben – nicht wahr?

Und das wollen doch die meisten – spätestens, wenn sie nur mehr im öffentlichen Raum herumlümmeln können – wofür die Tentakel der Drogenkoordination in Wien ordentlich Sorge zu tragen trachten.

In Wirklichkeit geht es darum, Behinderte und Kranke zweiter und dritter Klasse auf andere Kostenstellen zu verfrachten.

Menschen über vierzig, die bestimmt nie mehr in den schrumpfenden Arbeitsmarkt integrierbar sein werden – sollen rechtzeitig in Richtung Dauerpflegeeinrichtung gerollt werden, möglichst nahe zur Gemeinde ihrer Geburt und Taufwaschung.

Skandalös ist, daß im Radar der Drogenkoordination Südost ca. 12.000 schwerst Drogenabhängige mit Opiaten grundversorgt werden.

Ein nennenswerter Teil der zum Teil noch jugendlichen Patienten hatte zuvor kaum ernsthafte Probleme mit illegalen Drogen, wurde dennoch von Anlaufstellen der Drogenkoordination vorsätzlich schlecht beraten, und simulierte mit List und spitzer Nadel schwere Heroinabhängigkeit, um in den Genuss einer Opiatsubstitution zu kommen.

Das wird ihnen bis heute nicht allzu schwer gemacht, weil eine Regierung mit Visionen gern herumlungernde Arbeitsscheue aus dem Wiener Stadtbild entfernt sehen möchte.

Die Drogenerfahrungen zuvor erwähnter Leute beschränken sich vor allem auf Substitutionspräparate aus zweiter Hand, oder vom Schwarzmarkt, von organisierten Verteilergruppen kummerfrei verkauft und bei Todesgefahr mißbräuchlich injiziert, was andererseits stillschweigend geduldet wird – weil erstens die Informanten der Drogenkoordination aus diesem Topf gespeist werden, zweitens, weil sich damit Angehörige einer inländischen Politikerkaste ein Zubrot verdienen, und drittens, weil es eh’ nur sehr selten einen mittelmäßigen Kulturschaffenden trifft.

Auf diesem Sekundärmarkt (früher: Pulverscene) werden natürlich auch alle gängigen Benzodiazepine, für gevifte Drogensüchtige nur Mittel dritter Wahl, aus denselben Quellen wie Substitol und Oxycontin verschlissen.

Damit sind wir einem Problem sehr nahe, das den launigen Primarius Dr. Michael Musalek mehr im rechten Oberbauch zwicken sollte als der Ehrgeiz von Minister und Innen, den miesen Webautor und Pixelfotografierer Rotz Pippen aus der Invaliditätspension schnippen zu können, um wenigstens ein ganz kleines Erfolgserlebnis zu haben.

Morgen, am Wiener Gürtel:

„Komm, wir schleppen einen Blinden bis zur Fahrbahnmitte und ziehen uns ruckzuck zurück.“

April 16, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Drogenpolitik, Drugs, Politics, Politics In The Chestnut, TV-Program, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Rentner Boogie

Beziehern einer Invaliditätspension wird die Existenz in Österreich nicht leichtgemacht, solange sie nicht im künstlichen Tiefschlaf liegen.

Der Vorwurf von Folter und Terror ist nicht an die Pensionsversicherungsanstalt zu richten, sondern an das Gesundheitssystem einerseits, und an die Regierung im besonderen.

Der bedürftigte Staatsbürger wird als Spielmännchen von PolitikerInnen und beamteten Ärzten an die Grenzen seiner psychologischen Belastbarkeit getrieben.

Ein braver Behinderter sucht sich einen Behindertenarbeitsplatz, ein anderer sieht sich mit dem Vorwurf „Arbeitsscheu“, einem Schicksalssiegel aus dem Dritten Reich, konfrontiert.

Ein Bekannter, der seit seiner Jugend an Schizophrenie erkrankt war, die sich in späteren Jahren in immer heftigeren paranoiden Schüben äußerte, wurde als Invaliditätspensionist zum pathologischen Alkoholiker, der sich um die Zeit der versicherungsärztlichen Begutachtung, gezeichnet von panischen Verfolgungsängsten, zudem im Zustand des Alkoholdeliriums, regelmäßig in der Psychiatrie aufhielt.

Vor seiner vierten Begutachtung warf er sich, vielleicht der Suggestion einer Therapeutin folgend, vielleicht, um eisernen Mut unter Beweis zu stellen, im Herbstnebel vor eine Lokomotive, wobei ihm beide Beine abgetrennt wurden.

Er erklärte sich in der Folge für erleuchtet – von seinem Alkoholismus geheilt – und lebte ein Jahr lang abstinent.

Im Laufe eines anschließenden Aufenthaltes in einer Rehabilitationsklinik versuchte man ihm moderne Prothesen anzupassen, was ihn mit neuer Abscheu vor der Medizin und alten Ängsten erfüllte.

Er begann wieder zu trinken und verstarb inzwischen an Organversagen infolge einer Leberzirrhose.

Was dem Staatsbürger als Bezieher einer Invaliditätspension widerfahren kann:

1. Rufschädigung: Gegen Invaliditätspensionisten werden Gerüchte freigesetzt, Sexualstraftäter zu sein.

(Sicher wie das Amen im Gebet.)

Sie neigten aufgrund ihres Bedürfnisses nach Sauerstoff, Sonnenlicht und einem Übermaß an Freizeit zu Auswüchsen von Langeweile – Drogenkonsum, Pädophilie und Exhibitionismus in öffentlichen Grünanlagen.

2. Haftähnliche Lebensumstände.

Berufsunfähigkeitspensionisten sind bei Abwesenheit einem Wohnungsaufsperrterror nach Gestapo-Manier ausgesetzt.

Haustiere werden mißhandelt.

In der Behausung können unversehens Ungeziefer auftauchen (Kakerlaken, Läuse, Wanzen).

Gegenstände verschwinden und tauchen Tage später wieder auf, Geräte werden beschädigt.

Beliebtes Ziel von Attacken: Schreibmaschinen und Personalcomputer.

Postzensur und IT-Sabotage:

Ein- und ausgehende Postsendungen werden „Sicherheitsprüfungen“ unterzogen, wobei Schriftstücke zurückgehalten werden oder verschwinden.

Wer über einen für seine Verhältnisse sehr teuren Internetanschluß verfügt, muß damit rechnen, daß seine Bandbreite immer wieder auf rätselhafte Weise auf Analogmodemgschwindigkeit reduziert wird, vor allem mit UPC-Chello.

3. Observierung und Provokation.

Bezieher von Mindest-Invaliditätspensionen werden von Beamten des Innenministeriums, des Justizministeriums, des Österreichischen Bundesheeres, verschiedener Abteilungen von Kriminalpolizei und Magistrat sowie einer Reihe von freiwilligen und unterschiedlich vernetzten Privatpersonen observiert, wobei letztgenannte die schlimmsten Probleme verursachen, weil ihre Motivation aus Bösartigkeit, Neid und Sadismus besteht.

Man muß damit rechnen, auf Schritt und Tritt beobachtet und fotografiert zu werden, und kann davon ausgehen, daß Fotomontagen und Videocollagen angefertigt und versendet oder veröffentlicht werden.

4. Benachteiligung bei der medizinischen Betreuung.

Beeinträchtigungen und chronische Krankheiten, die bei der Zuerkennung der Invaliditätspension berücksichtigt wurden, werden von Ärzten in öffentlichen Spitälern nicht behandelt, bzw. werden Behandlungen aufgrund von Vorurteilen, Ressentiments, sowie auf ministerielle Weisungen hin, verschoben, verzögert und delegiert.

5. Suggestion einer „Kronzeugenregelung“ und ihrer Benefizien.

Im Bereich Suchtgiftkriminalitätsbekämpfung werden laufend Informanten benötigt, welche über herausragende Sach- und fortgeschrittene Fremdsprachenkenntnisse verfügen.

Weiters soll der konstringierende psychologische Druck dazu dienen, einen medizinisch umstrittenen „Suchtmechanismus“ auszulösen.

Unter erhöhter Belastung durch den Zwang zur Suchtmittelbeschaffung wären Mindestsicherungsverwöhnte ideale Zeugen in Suchtgiftermittlungs- und Beweisverfahren, wobei nachvollziehbare Illusionen psychisch angeschlagener Menschen eine Rolle spielen.

Auswanderungsphantasien, Ideen einer neuen Identität und verändernder chirurgischer Eingriffe werden, verständlich, gerne in Situationen der Hoffnungslosigkeit projiziert.

Peace.

Harald Pinter

Re-commended: Fallen Art.

April 15, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Censorship, Conspiracy, Drogenpolitik, Drugs, Education, Europe, Europia, Experience, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare