Chish And Fips.
Mr. Dellamorte, the meat grocer, a hearty grin on, wrapped the papersheet into a sausage slice and handed it over.
I must have looked a little confused, like I am, when arriving over there.
“Did I really order ten grams?” I asked myself.
The supervisor in the reception office was a friendly appearance with a ginger plate.
She looked convincingly stable.
The acommodation was not so bad for the few days, the room was clean and had a fridge and TV.
I am a writer and pensioned for mental insanity, someone who needs a place to sit and drink coffee, read papers, make notes, watch birds and people and think about things.
I don’t feel like a lost stranger at places like this, my cautious couriosity and inconspicious personality make me quite easy accomodate to another rhythm of life.
I am, which may seem special, used to talk to myself.
People may think I’m crazy, so it has to be true.
This doesn’t mean I’m too stupid.
I perceived curious acoustic phenomenons the other night, as well as I noticed the presence of tingling tension and greedy lust.
It felt like the house had been covered under a mighty lucid medusa* that kept the overnighters below a jelly grip of fascination and restlessness.
I saw that girl on the corridor in front of a mirror, working eagerly on her spots, and noticed her nervously triptrapping between her room and the shower place in little clothes.
Her friend had left the house through the side exit, wearing a fashionable jogging suit that appeared to me like a combination between a diving overall hoodie and a Zorro costume.
The young couple didn’t look as if he was out for early morning sports.
Average tourists might become scared.
If one knows what it’s about, it’s exciting entertainment.
A good place to hang out in a watching distance and invent a real story.
* Medusa – latin word origin ( fr. méduse) = jellyfish
Lochstopfen oder: Rechtswählen für 20 Euro.
Soziale Schutzgelderpressung oder nachvollziehbare Erwartung des vom großen Glück verschont gebliebenen Österreichers?
Worum es geht, will ich gern erklären:
Wäre meine Mindestsicherung nicht befristetet durch eine Invaliditätspension abgedeckt, wäre ich beim Stand meiner Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigung als österreichischer Staatsbürger aufgrund eines Lecks im System ganz und gar von der Großmütigkeit meiner lieben Frau, der Bezieherin eines hart verdienten Einkommens, allein abhängig.
Das theoretische Anrecht auf Sozialhilfe bei Einkommenslosigkeit beider Ehepartner ist dabei kein Trost.
Daß Ähnliches in -zigtausend ähnlich gelagerten Fällen tragisch zu enden droht, liegt auf der Hand:
Auch die Seele ist nur begrenzt belastbar.
Die Menschen leben in Existenzangst, und man sollte darüber keine Witze reissen.
Österreich heute, das ist auch mein Schicksal mit sechs Nullen.
Es gibt Abertausende von weniger oder mehr behinderten Menschen, die hat man über Jahrzehnte man nicht zu beflissen funktionierenden, hyperflexiblen oder abgedreht geschäftstüchtigen Leuten schmieden können, und die sind heute, aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes, nicht auf blankpolierten Schienen in einem schrumpfenden, persönliche Ressourcen verschlingenden Arbeitsmarkt unterzubringen.
Man könnte tief in die Kiste mit den gußeiserrnen Sprüchen greifen und sagen – ja, ja – jeder wäre allein seines Glückes Hämmerer, die Augen verschließen, die Arme verschränken und den Drehsessel um 180° Karrussell fahren lassen.
Soziale Probleme mittels kommunalpolitischer Frühstücksxperimente durch behördlich verordnete Hausstandsauflösungen mit anschließendem Therapiezwang – weit gefehlt – persiflieren zu trachten, zeugt von der überstrapazierten Lust an persönlicher Machtausübung seitens einer Gruppe, die sich durch soziale Kompetenz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, auszeichnen wollte, und nicht durch Einmischung in anderer Leute Privatleben, bei gleichzeitiger ungenierter Verstricktheit in Geschäfte und unpassende Verschwisterungen aller Art.
Ich erinnere einmal mehr an seriös anmutende Jobangebote bei „Fix und Fertig“, die in österreichischen Tageszeitungen geschaltet werden und dazu dienen, als „politisch“ markierte Menschen in die Mangel der Wiener Drogenkoordination als Instrument der Wohnraumbeschaffung für Kommunalpolitiker, des Psychoterrors und der allerniederträchtigsten Einmischung in Privatangelegenheiten – als Versuch der Vertreibung – zu befördern.
Wer aber, der prophylaktischen Bestrafung des Weichenmüssens nach nirgendwo, um des lieben Friedens willen ausgesetzt, könnte noch auf eine positive Zukunft setzen, und weiter dieser Republik als gesetzgebendes Elternland Verständnis und Respekt entgegenbringen?
Wer würde noch die Hausordnungen einhalten und seinen Staatsbürgerpflichten nachkommen – können?
Wieviel Zehntausende Österreicher müssen sich bis zu den nächsten vorgezogenen Nationalratswahlen ein Dasein in Obdachlosencamps und die Ausspeisung durch wohltätige Vereine vorstellbar machen?
Es geht jetzt darum, ein phänomenal psychosoziales Disaster zu verhindern, das der österreichischen wie der gesamteuropäischen Bevölkerung enormen Schaden zufügen und der epidemischen Ausbreitung von Extremismus durch käufliches Wählerverhalten Vorschub leisten würde.
Wer die Hoffnung hinter die Explosion verdonnert, tut seiner Heimat nichts Gutes.
Die Österreicher meiner Generation sind auch an der Kante des erwerbsfähigen Daseins durchschnittlich besser gebildet und weitaus auffassungsfähiger, als behördliche Standesbezeichnungen ausweisen und eine herrschsüchtige Politikerkaste wahrhaben will.
Dieses Land darf kein Alpen-Adria-Waldwurzelpatriarchat mit totgeschwiegender Breitenarmut werden.
Das ist die Erwartung politisch mündiger wie verdrossener österreichischer Menschen an ihre Volksvertreter.
Österreich Heute.
Faschistischer Terror, Selbstmorde als Nebenwirkungen.
Sie werden kaum von mir verlangen, daß an einer einer derart belastenden Studie teilnehme, wenn ich auf der anderen Seite tagein, tagaus von der Staatspolizei terrorisiert werde.
Ich werde gezielt von Personen aus dem rechtsextremen Milieu provoziert, wobei die Reizung über eine Beeinflussung des Privatlebens – es handelt sich um eine Form von Stalking, die Ausführenden sind zum Teil einschlägig bekannte Agitatoren.
Davon abgesehen steht man als Teilnehmer an der Studie unter Generalverdacht, schon deshalb, weil Hepatitis C bei uns als Randgruppenkrankheit wie AIDS betrachet wird.
Man könnte die Studie als Ersatztherapie interpretieren.
Bei der Behandlung mit Interferon und Ribavirin kann Selbstmord als Nebenwirkung auftreten.
Gründe, die mediale Verfälschungen begünstigen würden.
Theoretisch könnte man mich überwältigen, aus dem Fenster schmeissen, und dann behaupten, ich hätte aufgrund der mit der Behandlung verbundenen Depressionen und angesichts meiner Lebensgeschichte plausibel Suizid begangen.
Aufgrund der geänderten Bestimmungen für Obduktionen wäre ein vorsätzlicher Mord leicht zu vertuschen.
Ich weiß von mehreren Fällen, als mir persönlich bekannte Personen durch Überdosen und Fenstersprünge zu Tode kamen, welche als gruppenspezifisch absehbar eingestuft worden sind, sodaß keine nachfolgenden Aufklärungsmaßnahmen unternommen wurden.
Meine Bedenken werden verständlicher, wenn man bedenkt, daß das Appartement, das ich mit meiner Gemahlin bewohne, ihr während eines längeren Auslandaufenthalts als ideal suggeriert worden war, während man sie gleichzeitig davon überzeugen wollte, ich würde vielleicht gar nicht oder nur als völlig veränderter Mensch aus der Fremde zurückkehren.
Es handelt sich um eine seit der Operation Spring überwachte und für Deeskalationseinsätze präparierte Wohnung.
Der Grund des für mich unfreiwilligen Umzugs ist auf einen Zug der bis zum heutigen Tag (2003) von den Ideen und Strategien des Mag. R. Horngacher beeinflussten Wiener Drogenkoordination zurückzuführen, wo man davon überzeugt gewesen war, meine Frau und ich hätten Kontakte zu Drogenhändlern (afrikanischer Abstammung).
Wir haben inzwischen beschlossen, noch einmal bei Wiener Wohnen um eine Gemeindewohnung anzusuchen, obwohl mein (zweiter) Antrag mit einem grünen Pickerl versehen und mit der knappen wortwörtlichen Begründung, es läge keine Überbelegung vor, abgelehnt worden war.
Mein Einwand, es handle sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung bzw. der Wohnraum wäre kleiner als die im Mietvertrag angeführten 40 m², war nicht gehört worden und auch nicht die Tatsache, daß meiner Frau ein Mietvertrag mit einer angeblichen Pflicht-Wohnungsversicherungsklausel angedreht worden war, welcher angesichts wiederholter Nachsperrungen und gesetzeswidriger Hausdurchsuchungen (inkl. Sachbeschädigungen und Tierquälerei) einen den Gipfel moderner austrofaschistischer Mitbürgerverhöhnung darstellt.
Sind Menschenrechtsverletzungen in Österreich schon alltäglich geworden?
Foghorn Leghorn
Henhouse Henery
Foghorn Leghorn (full name Foghorn J. Leghorn, according to 1950’s comics produced by studio staffers) is a character who appears in the Looney Tunes and Merrie Melodies cartoons for Warner Bros.
He was created by Robert McKimson.
Foghorn Leghorn is a large, anthropomorphized adult rooster with a strong Virginia or Kentucky accent and a penchant for mischief.
Qual der Zeit.
30 Jahre „Helfen statt Strafe“.
Eines windgekühlten Vormittags saß Fasching auf der anderen Seite des Fliegengitters und laberte mich an.
Ich wußte nicht, was ausschlaggebend für seinen Besuch gewesen war, aber er schien bemüht, sich so darzustellen, als ob ihn meine Eltern geschickt hätten, sich um mich zu kümmern.
Er trug Hornbrille und Schnauzbart, dazu ein rustikales Gilet mit Silberkugeln, und erinnerte mich zuerst an Towje Kleiner in „Der ganz normale Wahnsinn.“
Ich war überrascht, endlich Besuch zu bekommen, aber meine Freude hielt sich angesichts Herrn Faschings in Grenzen.
Fasching entstammte der Sozialarbeit in der Psychiatrie, hochlobte voller Stolz die Drogenberatungsstelle in der Grazer Paulustorgasse, wie aus der großen Quetschharmonie geduedelt, flammte und loderte darüber von der neueröffneten Dependance des Anton-Proksch-Instituts in der Hinterbrühl bei Mödling, und deren aufgeschlossenem, verständnisvollen Leiter, Primarius Dr. Pernhaupt.
Es gäbe moderne Behandlungmethoden – und neuerdings die Möglichkeit … bedingten Strafnachlasses bei Drogendelikten.
Er verwendete in seinem Bewerbungsgespräch immer wieder das Wort „Wir“ satt „Ich“.
Ein schief grienendes, neonfarbenes, händchengrüßendes Männlein in einem „Hilfe statt Strafe“-Leibchen versuchte rastlos, es sich im Labyrinth meiner Gehirnwindungen bequemzumachen, fand keine geeignete Stellung, und verlief sich in endlosen Weiten.
Ich hatte ein Fahrrad gestohlen, das ich im Dorotheum versetzen wollte, und war in der Herrengasse aufgehalten und festgenommen worden.
Eine Handvoll Kleindelikte, ein wenig Haschisch, ein bißchen Heroin, waren fällig.
Dazu Finanz- und Zollgebühren, blaue Briefe, niemals abgeholt.
Ich war zu einem anschwellenden, leberzersetzenden Alkoholiker geworden, nachdem ich ein halbes Jahr vorher einen Mohndrogenentzug weggetschechert hatte.
Die Ausnüchterung in Untersuchungshaft war seelisch schmerzhaft und offenbarte echten Herzenskummer.
Freundin K. ging mir fürchterlich ab, obwohl die strapazierte Liebesbeziehung eine Ursache meiner Qualen gewesen war.
Immerwiederkehrende Rückblenden auf Täuschungen von Menschen, die mir vertraut hatten, peinigten mich schwer.
Ich balancierte auf der Kante zwischen Selbstmitleid und Wahrnehmungskritik, versuchte die bleischwere Zeit zu bewältigen, indem ich alles niederschrieb, was mir ein – und auffiel.
Dieser Kerl erschien mir, zweitens, aufdringlich.
Er wirkte bei allem aufgebotenen Enthusiasmus auf mich nicht überzeugend, trotz Sozialpädagogenkostüm, eher zielstrebig Terminlisten abarbeitend, im Tempo des Untersuchungsrichters für Suchtgiftangelegenheiten.
Er hatte den leicht hölzelnden Rededrang eines von einer Handvoll Antapentantabletten beflügelten Tupperwareverteilers.
Ein Besuch bei der sportlichen Sozialarbeiterin der Haftanstalt wäre kurzweiliger gewesen.
Man konnte ein Gespräch lang auf ihre Fesseln spechten und herunterzählen, bis sie erneut die Beine übereinanderschlug und mit dem anderen Fuß wippte.
Ich hatte mich im Anschluß auf den Bauch gelegt, die Augen geschlossen, und war in der Sommergluthitze, in die raue Bettdecke gekrallt, heftig über die Ufer getreten.
Ich dankte Fasching für den Besuch und versprach, in der Beratungsstelle vorbeizuschauen.
Wenn es soweit wäre.
Schlau
Hans Peter Martin verkauft sich gut.
Hans Peter Martin hat den österreichischen Politikern, Parteien und allen WählerInnen gezeigt, wie man es richtig macht.
Es dauerte ein paar Tage, bis ich die Bedeutung seiner 17,9 Prozent bei der österreichischen EU-Parlamentswahl richtig einordnen konnte.
Im Gegensatz zu den Spitzenkandidaten musste Martin weder aufschneiden, noch hetzen, noch lamentieren.
Dem mehrfachen Gejammer über die außerordentliche, unfaire, unsportliche Rückendeckung durch die Kronen-Zeitung kann ich nicht beifallen.
Hans Peter Martin kann seinen persönlichen Gewinn anlegen und verbrauchen.
Er hat durch die Teilnahme als Kandidat zur österreichischen EU-Parlamnentswahl durch die zu errechnende Wahlkostenrückerstattung nennenswert Geld verdient.
Ein Schelmenstreich, wie ihn die Leute gutzuschätzen wissen.
Hans Peter Martin weiß sich gut zu verkaufen, trotz Wirtschaftsflaute, trotz Krise.
Wenn er dafür eintreten will, daß sich die europäische Demokratie durch mehr Bürgernähe auszeichnet, so ist das ein durchaus positiver, glaubwürdiger und lobenswerter Vorsatz.
Er wird damit keine Revolution vom Zaun brechen, er muß nicht grundlegend das System ändern und keine Schlachten schlagen.
Ob er auf nationaler Ebene ähnlich teilhaben kann, wird sich zeigen.
Ein politischer Querkopf, dessen Auftreten mir nicht besonders sympathisch ist, und den ich wahrscheinlich niemals wählen würde, macht es bei Maßgabe widriger Umstände immerhin gescheit.
Daß aus seiner Einzelkämpfer-Demo Verbesserungen sozialer Mißstände erwachsen werden, glaube ich nicht, aber vielleicht können österreichische Parteien von ihm lernen.
Das allmähliche Verdauen des Wahlergebnisses hat meinen verdüsterten Alltag, mein beschattetes Leben, etwas aufgehellt, und zu einer persönlichen Entscheidungsfindung beigetragen.
Ich werde nicht als Versuchstier an einer pharmakologischen Studie teilnehmen, deren Wert mir fragwürdig erscheint, und deren Auswirkungen meine Lebenssqualität zu sehr einschränken würden.
Ich kann dem Gesundheitssystem und der Wiener Gebietskrankenkasse die Kosten für eine Leberbiopsie einsparen helfen.
Die Creme, die mir eine sympathische Frau Doktor, die ich gerne sehe, gegen eine „Kontaktreaktion“ an einem empfindlichen Körperteil verschrieben hat, hat über Tage nicht so gewirkt, wie sie sollte.
Es ist wohl eine Salbe, die in ähnlichen Fällen klinisch aufgetragen wird, damit gut versicherte Patienten länger auf Station bleiben.
Ich applizierte am Abend des dritten Tages zur Abwechslung ein Wundgel, das man gerne an den Ambulanzen verordnet – es brennt ein wenig, zeigte aber schon über eine Nacht mehr Wirkung.
Da ist Jod drin.
Demnächst muß ich mir ein Auge operieren lassen.
Ich hoffe, ich werde danach besser sehen.
(In Österreich passieren unterm Tisch Dinge, die sind dem Durchschnittseuropäer unvorstellbar.)
Dronabinol – Schwindel.
Der lächerlichste Einsatz der Woche.
Wer glaubt, sich an der Adresse www.blowdoc.at unverbindlich über die Möglichkeiten einer medizinischen Anwendung von „Dronabinol“, einer pharmazeutischen Verarbeitung von Cannabinoidwirkstoffen, erkundigen zu können, wird enttäuscht.
Unmittelbar nach Versendung einer simplen, unmißverständlichen email-Anfrage schwärmt ein Heer von Streetworkern, Suchtgiftkriminalisten und agents provocateurs aus – die durchkämmen heftig handtelefonierend den Wohnbezirk des Interessenten, der Hubschrauber des Innenministeriums knattert im Tiefflug über die Donauinsel, ein Beamter mit Einsatzhund stochert demonstrativ in dichte Gebüsche in der Lobau.
Es handelt sich bei „Blowdoc“ um die österreichische Ausgabe des süddeutschen „Dr. Kapuste“ - in jedem Fall um eine Erscheinungsform der Wiener Drogenkoordination, einem der mittelalterlichen katholischen Inquisition ähnlichen Instrument einer vorbildlich demokratischen Regierung.
Vorsicht, Gedankenpolizei!
Wer sich für Dronabinol auch nur interessiert, sollte wissen:
Dronabinol-Informationen finden sich auf „Psychological Phishing“-Seiten, die auf bestimmten Suchmaschinen ganz vorne gereiht sind.
Die auf der Uniqua-Website verbreitete Meldung über eine als durchwegs positiv bewertete medizinische Dronabinol-Studie in Österreich wurde kurzfristig wieder entfernt und diente offenbar nur dazu, die Drogenkoordination mit Daten potentieller Konsumenten illegaler Drogen zu versorgen.
Als naheliegende Schlußfolgerung könnte ferner zwischen „Dronabinol“, synthetischer Cannabinoid-Entwicklung für pharmazeutische Zwecke, und dem wenige Monate zurückliegenden „Spice-Skandal“ ein grundlegender Zusammenhang bestehen.
Es wäre eine Aufgabe für mutige Journalisten, diesbezüglich eingehender zu recherchieren, da auch in mehreren europäischen Ländern an der Entwicklung von synthetischen pharmazeutischen THC-Derivaten gearbeitet wird.
Wenn es um die vorsätzliche Täuschung von BürgerInnen geht, führt in Europa Österreich vor der Bundesrepublik Deutschland.
Die österreichischen Grünen, die gerne im Windschatten einer absehbaren schwarz-blauen Koalition auf nationaler Seite, und des kämpferischen Daniel Cohn-Bendit europäischerseits, in bessere Zeiten mitradeln würden, legen durch ihren sozialarbeiterischen Kompetenzanspruch innerhalb der Drogenkoordination ein deutliches Zeichen ihrer Auffassung von sozialem Engagement für Behinderte, Kranke und Randgruppen ab.
Vielleicht sollte der geschätzte Herr Cohn-Bendit seine österreichischen KollegInnen bei einer gemeinsamen Jakobsweg-Wanderung mal näher kennenlernen.
Greenpeace!
A Day In Our Lives
Besuch im Katzenheim Freudenau.

Der Grüne UNWAHLBÄR.
Die Farbe Grüne als Corporate Design.
Gelegentlich überkommt es mich, und ich betätige mich hier als politischer Laienbeobachter.
Die austrianischen GrünInnen ziehen mit wehenden Fahnen gen Europa, doch es schwebt, mit Helium aufgefüllt, der UNWAHLBÄR an einem Seil, und verfinstert die Sonne.
Es wäre die Farbe Grün als CD an eine andere Interessentengruppe verkauft worden.
Der gnadenlose Auftakt zur radikalen Veränderung erfolgte in Wien, und könnte eine Verfremdung der Grünlandschaft Europas im Dominoeffekt mit sich bringen.
Niemals zuvor hatte bei einer Meditation im Grünen Pim Fortuyn von unten angeklopft und die weisende Hand zum Gruß erhoben, während mir ein unbekanntes rotschwarzes Insekt ins Knie biß.
Darüber begann ich zu rasen – waren wir doch alle einmal, als wir mit Politik noch gar nichts am Hütchen hatten, außer dem albernen gemeinsamen zeremoniellen Hanfkonsum – noch grün hinter den Ohren, Grüne gewesen.
Also warf ich dem mir persönlich lieberen Herrn Pilz eine kurze Nachricht in die Box, und teilte meinen Unmut mit, ließ dorten wissen, daß Grün beim besten Willen keine Option für mich wäre.
Boeshaftiges Gefeix fiel mir darüber hinaus noch ein, daß es die Grünen beim eigenen Hausputz mit der Gründlichkeit nicht so genau genommen hätten, und daß einer Schwarzen Witwe im Gemeindebau der Weisse Riese vorm Fenster zuwinke.
Die liberal-heroischen Damen unter ihren wehenden Fahnen würden zischeln, dies wäre unterklassig, darauf würde ich erwidern:
„Das wollte gesagt werden.“
Es kann den Neuen Grünen Europas nur bedeutungslos sein, was einer der letzten Narren mit Stimmrecht in Österreich von sich gibt.
Dennoch bleibt die Frage: „Ich bin Demokrat und kein Faschist, Du bist Demokrat und kein Faschist – warum müssen wir einander wehtun?“
Politik, entblößt: Dreckiges Geschäft.
Bla-Bla-Bla
In Österreich ticken die Uhren anders.
Das Aufgebot an österreichischen Politikern für Europa ist dürftig.
Es ist offensichtlich, daß in Straßburg eine andere Kultur herrscht als hierzulande.
Bemüht Hannes Svoboda, als sozialdemokratischer EU-Profi bereits ein Fremdling.
Eine gute Gelegenheit, gegen Schluß noch einmal den umstrittenen Graf auszuspielen.
Svoboda gibt sich ansonsten verletzlich – beschwert sich sogar bei Ewald Stadler über den gymnasiastenhaft aufsässigen Martin, Hans-Peter.
Der ORF transportiert Svoboda zu leise, und die Moderatorin fällt ihm mehrfach ins Wort.
Ulrike Lunacek erscheint aufpoliert vom Kupferworkshop mit Eva Glawischnik, man merkt, daß es Fortschritte beim Auftritt gibt.
Daß ihre überarbeitete Selbstdarstellung dazu beitragen könnte, den Weg in ein demokratischeres Europa zu ebnen, bleibt ungewiss.
Mölzer leidet unter Bewerfungen der vergangenen Wochen und bringt kein gerades Wort herüber, während Stadlers Gebell am Mischpult heftig ausgesteuert wird:
„TÜRKEI NEIN DANKE!“
Mit bewährten, klotzigen Allerweltüberlegenheitsworten gerüstet, fällt es dem österreichischen Innenminister von vorvorgestern, Ernst Strasser, nicht schwer, durch Anwendung alpenländischer Listigkeit souverän zu erscheinen.
Vom Inhalt her war diese Spitzenreiterrunde bedeutungslos – entlarvend allemal.
Politiker mit hohen Ansprüchen gibt es zuhauf in Österreich – wenig überzeugende Parteienvertreter entsenden wir nach Europa, Repräsentanten einer Demokratie, der es gerade nicht gut geht.
Davon profitieren im Lande die vielen Rechten.
Denen die Jugend applaudiert.
Be Very Afraid …
… of the new dimensions.

In the governments we trust.
