CatCam

Der Hund mit der Lederkappe.

Otter

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Island time.

Juli 30, 2009 Verfasst von morath | Cartoons, Summertime | | Noch keine Kommentare

Spongeman

Who are you?

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Juli 25, 2009 Verfasst von morath | Austria, Mysterious Imagination, Research, Research & Science, Science, Snapshots, Vienna | | Noch keine Kommentare

Steinar

Das Eiserne Kreutz.

Des weiteren ist zu berichten, daß ich gelegentlich mit unseren Katzen den nahen Rosenpark aufsuche, damit sie ein wenig Sonne geniessen können und mit ein paar Umweltreizen konfrontiert werden.

Unsere Katzen sind alt und freuen sich über eine Extraportion Sonnenstrahlen.

Ich spreche mit ihnen.

In zunehmendem Ausmaß erregt das den Unmut gewisser „Stammgäste“ des nahen Rosenparks, von denen unlängst einer laut pöbelnd unterstellte, ich wollte ihn und die anwesenden Hundehalter und ihre Haustiere provozieren.

Wir sollen aus der öffentlichen Parkanlage vertrieben werden.

Mein Katzen sind stets angeleint bzw. werden sie von mir getragen.

Sie suchen nicht die Nähe von Hunden; es gibt jedoch Hunde, die Katzen mögen und sich für sie interessieren.

Diese Tiere halten einen natürlichen Respektabstand ein, oder die Katzen verschaffen sich einen.

Ein ehmaliger Beamter erscheint zu Rädern: Er tarnt sich als Tippelbruder.

Neue Wunderwaffe: Vorstehhund, darauf abgerichtet, auf Katzen loszugehen.

Sein Halter erscheint, sobald ich mich im Park aufhalte.

Er springt kläffend und schnappend um mich herum, während die Katzen auf meiner Schulter oder über meinem Kopf sicher sind.

Ich wurde schon von einem Herrn gewarnt, der meinte, er könnte für nichts garantieren, wenn sich sein Hund von einer Katze provoziert fühlte.

Gut erzogene Hunde kümmern sich kaum um Katzen in Begleitung von Menschen.

Sie respektieren diese Partnerschaft.

Ich bin Tierfreund – auch Hunde mögen mich, normalerweise.

Sie ersinnen auf olfaktorischer Ebene, aber auch optisch und akustisch, die Disposition von Lebewesen zu anderen Lebewesen.

Tierfreunde, die versuchen, ihre Haustiere zu mißbrauchen, um Unfrieden zu stiften, sind keine sympathischen Menschen.

Ich halte mich von ihnen fern.

Juli 24, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Cats, Drogenpolitik, Education, Europe, Politics, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Pluralitaeten

Vor uns verdrängte Angst. 

Ich gehöre zu den Leuten, die zur Zeit wenig Positives wahrnehmen.

Aus dem Elternland Gutes zu berichten, fällt mir mangels Gelegenheiten nicht leicht.

Erfolgreiche Leistung zum Wohle des Menschen und der Gemeinschaft will jedoch verkündet werden.

Operationen am Auge sind – wie es aussieht – mit Erfolg verlaufen.

Es ist kein Wunder geschehen, und es war nicht Jesus Christus oder sein Stellvertreter, der mit einem Hubschrauber eingeflogen wurde, um mich sehend zu machen.

Ich bin nur als österreichischer Staatsbürger medizinisch so behandelt worden, wie mir einst in der Grundschule vermittelt worden war:

Kompetent und modern, grundberechtigt - nicht zur Belohnung oder als Strafe, ohne nervenärztliche Umleitung und ohne psychologischen Rechtsdrall.

Die Behandlung in der Augenklinik des Wiener Hanusch-Krankenhauses erfolgte weitgehend ohne Anlaß zu Beschwerden.

Ich fühlte mich gut versorgt und wurde stets auf dem Laufenden gehalten.

Alle dort Beschäftigten arbeiten vorbildlich in ihren Funktionen, und Hand in Hand, um Operationen an Menschen zu organisieren und ihren Aufenthalt angenehm zu gestalten.

Dafür muß ich ein Lob aussprechen, in Zeiten wie diesen.

Ich war an grauem Star erkrankt.

Grauen Star bekommt man nicht, weil man oft Haschisch geraucht hat (Künigl-Syndrom nach chronischer Bindehautentzündung).

Er kann auch Menschen treffen, wenn sie gegen Hepatitis C mit Interferon behandelt worden sind.

Dagegen empfehlen sich heute, eine zeitgemässe optometrisch-medizinische Versorgung vorausgesetzt, Dauer-Sehbehelfe, künstliche Linsen in den Augäpfeln.

Bis Ende des vergangenen Jahrhunderts gab es nur die stark vergrößernde Katarakt-Brille, die zwanzig Dioptrien ausgleichen mußte, um die natürlichen Augenlinsen zu ersetzen.

Diese klassische Starbrille hatte den fundamentalen Vorteil, daß man damit zur Not ein Feuer hätte entzünden können, falls einmal das Notfeuerzeug verloren gegangen sein sollte.

Auf keinen Fall wird man mehr so gut sehen, wie man sehen würde, würde man so sehen, wie es Gott gefiel.

Die Fähigkeiten natürlicher Linsen, sich mithilfe der durch bioelektrische Impulse zu komplexen Bewegungen veranlassten Augenmuskulatur zu verformen, sind einzigartig.

In früheren Zeiten sahen viele Menschen ihr kurzes Leben lang schlecht oder erblindeten frühzeitig.

Schwachsichtig zu sein, war häufig Empfehlung an das Schicksal.

Maßgefertigte Sehhilfen gab es nicht, nicht einmal für die Wohlhabenden.

Wie alle behinderten Menschen nahmen Schwachsichtige kaum am sozialen Leben teil.

Im Altertum wurden myopisch Behinderte in sozialen Kulturen Schreiber, um überleben zu können.

Schreiben war politisch begehrtes Kunsthandwerk - was sich verkaufen ließ.

Ein moderner Gewohnheitsschreiber hat es im kleinen europäischen Österreich nicht leicht.

Darüber wollte ich heute nicht klagen.

Weil ich ein nervöser Mensch bin, und nicht gut schlafen kann in fremden Betten, noch dazu mit mehreren Menschen in einem Raum, erbat ich auf Nachfrage von der jungen Frau, die im Schwesterndienstzimmer den Nachtdienst innehatte, eine Schlaftablette.

Nach kurzer Rücksprache mit dem Oberarzt wurde sie mir gewährt.

Die Tablette, von schlanken Fingern auf meine Handfläche gelegt, war hellblau und bauchig geformt.

Sie sah aus – ich sehe schlecht – wie eine pharmazeutische Verschmelzung von Valium und Viagra.

Die Nachtschwester, eine elegante, andalusische Erscheinung, wünschte mir freundlich angenehme Träume.

Dann erschien meine liebe Gemahlin und brachte mir ein paar knusprige Nachtbiskuits.

Wie unterhielten uns voller Zuneigung, über Dinge des Alltags und des eigenen Lebens.

Später legte ich mich früh nieder und schlief durchgehend traumlos bis in den Morgen.

Die Schwester der Nacht stand an meinem Bett und pinselte sanft, reinigend, rund um mein Auge, mit einem feuchten, aromatisch riechenden Wattestab.

Im Erwachen erinnerte sie mich an eine einst liebe Freundin aus meiner Jugendzeit.

Ich stellte fest fest, daß ich auf diesem Auge wieder sehen konnte, nicht viel schlechter wie auf dem rechten.

Es hatte geregnet, doch die Sonne schien auf, irgendwo im tiefen Osten.

Juli 18, 2009 Verfasst von morath | Austria, Europe, Faith, Politics, Politics In The Chestnut, Research, Research & Science, Science | , , , , | Noch keine Kommentare

Sanostol

Lügen-Familie in der Medizinaldiktatur.

Die Mutter war vielleicht in dem Irrlauben aufgewachsen, daß die wertvollsten Bestandteile aller Nahrung als Fett gespeichert würden.

Von einer ausgewogenen Ernährung, von Eiweißen und Kohlehydraten, hatte sie als Kind, während des Zweiten Weltkriegs versteckt in einem Graben in der Umgebung von Graz aufgewachsen, keine Ahnung gehabt.

Dort hausten Menschen fast wie im Mittelalter in schindelgedeckten Hütten, zwischen dichten Urwäldern, ohne Strom und Leitungswasser: Beeren-, Pilz- und Honigsammler, Köhler, Schaf-und Ziegenhirten; zwischen Niederalmen und Murenhängen, eisigen Bächen und Wassermühlen, Wald- und Bergbauernbauernvolk in geflickten, gewendeten Hosen und Jankern und Holzschloapfen, urtümliche Menschen mit geschwärzten Gesichtern und Händen, für die Graz eine kaum erreichbare Hauptstadt in einer anderen Welt war.

Fingerbreit Butter auf einem dicken Keil Brot, Schmalz mit Grammeln nicht schmäler, versetzte die Mutter in Entzücken, welches sie auf dem Bauch liegend, durch Romane blätternd, mit großem Genuß verzehrte.

Die derbe Vorausschlussfolgerung, daß im Leben von zwei Kindern eines auf die Butterseite fallen müsste, leitete sie aus ihrem dualistischen Proviantlagerbewußtsein ab.

Beim kontemplativen Austunken von warmem Brat’lfett, dem entrückten Aussaugen von Markknochen, aus der abgestellten Rindsuppe gefischt, auf der die Fettaugen schwammen, dick wie die Nullen auf einer Greisslerauslage, schlug das Herz ihr höher.

Obwohl  meine allerersten Erinnerungen ein attraktiveres  Bild - das einer aufgeweckten, hübschen, lebenslustigen Frau reflektieren, die Haarschleife, Pettycoat und Schuhe mit Bleistiftabsätzen trug, hafteten altertümlich oder kindlich anmutenden Gewohnheiten wie Schatten aus vergangenen Zeiten an ihrer Persönlichkeit – als könnte sie sich davon nicht befreien, weder vom beidhändigen keuchenden Schlürfen aus Krügen statt des Trinkens aus Gläsern, noch vom Ansetzen der Milchflasche beim Öffnen des Kühlschranks, wobei ein Bärtchen Rahm an ihrer Oberlippe haften blieb, den sie mit einem kleinen Seufzer der Freude ableckte.

Die Mutter schwärmte voll inbrünstiger Begeisterung von unglaublichen Schlachtmählern wie dem Blut- und dem Türkentommerl.

Bei vielen Gelegenheiten wies sie  darauf hin, daß es im Krisenfall von oberster Notwendigkeit wäre, Meerschweine zu mästen und zu verspeisen, wobei sie im Dienste der Familiengesundheit vor deren Keulung oder Stechung  keinesfalls zurückschrecken würde.

Wenngleich sie bürgerlich altösterreichische Gerichte gelungen zuzubereiten wußte, wobei sie sich gerne an einer aus dem Leim gehenden biedermeierlichen Rezeptsammlung orientierte, wurde sie den Glauben an den unübertrefflichen Wert tierischer Fette und die Unverzichtbarkeit von Fleisch niemals los.

Den Verzehr von gekochten geselchten Schweinerippen, wenn sie eine Selchsuppe mit Eingetropftem zubereitete, zelebrierte sie alleine, bäuchlings auf dem halboffenen Bett ruhend, nur ein Hemd des Vatters übergezogen.

So empfing sie mich oft nach der Schule, Venus, am Beine knurspelnd, mit fettglänzendem Munde, und es dauerte eine gute Weile, bis zur Suppe ein Essen bereitet war, ein gebratener Leberkäse mit Findus-Fisolen oder ein Berg Erbsenreis mit Endivisalat oder ein Kaiserschmarren und eine Schüssel Apfelkompott.

Zur Jause gab es Butterbrot, Schmalzbrot oder ein Kleingebäck mit Powidl, Selch- oder Hamburgerspeck, seltener Wurst und Käse.

Meine Verpflegung zur Schule erfolgte beiläufig und gedankenlos.

Sie war vom Gewicht nicht zu gering bemessen, oder verdorben – aber es gab, was es gab, tage- und wochenlang.

Ich litt in der Schule Hunger, dabei ekelte mir vor den sich ansammelnden Jausen - eine Diskrepanz, die mit meinem Nichtfunktionieren als Kind und Schüler im Lauf einiger Jahre ein untragbares Ausmaß annahm.

Anstatt mir  verständlich zu machen, wie wichtig der Verzehr von Obst wäre, oder appetitanregende Früchte einzukaufen, gab es ein Packerl Sanostol von der Frau Doktor überm Gürtel, das mir in der Tat besser schmeckte als die angeschlagenen, wurmlöchrigen Apferl vom Großpapa mit Jutesackaroma.

Bis an der Rand der Pubertät trieb ich als bebrillter, pagenköpfiger Bübling ohne markante Gesichtszüge durch die Zeit, der eher in die Breite als in die Höhe zu wachsen drohte.

Weil ich mich unter der kommandierenden, launenhaften, mit dem Holzlineal züchtigenden  Frau Lehrerin Just überhaupt nicht konzentrieren konnte, und gute bis durchschnittliche Noten den Eltern mangelhaft erschienen, bekam ich eine Zeitlang Tinktur zur experimentellen Intelligenzsteigerung, eine Mischung aus Schlankheitstropfen, Eisenoxid und Vitamin B, was eine wesensverändernde Wirkung bei mir zeitigte, bis sich herausstellte, daß ich vor allem kurzsichtiger war als bislang festgestellt.

Man verpasste mir eine scharfe Brille und dazu gleich eine Gaumenhaftzahnregulierung, letztere legte ich bald wieder ab, weil Frau Lehrerin Just sie nicht duldete.

Als ich von Mädchen tagträumte, mich beim Blockflötenblasen betont albern anstellte, Geschichten erfand, um von der Schule abzulenken und einmal mit einer Schultasche voll Disney’s lustigen Taschenbüchern im Keller abtauchte, statt zum Unterricht zu gehen, wurden die Tropfen wieder abgesetzt.

Meine Mutter bekam Angst, ich könnte vorzeitig vermännlichen und schwerer zu bändigen werden.

In der dritten Klasse Volksschule wurde ich zwischen den Elternteilen zu beiden Seiten der Telefonverbindung so nachhaltig aufgerieben, bis die Hämatomsalbe pasta plumbi zum Einsatz kam, und eine Besserung meiner Leistungen nur eintrat, als mir der Vater eine Zeitlang abends bedrohlich zähnefletschend Rechennachhilfe einbläute.

Ich war ein nervöses, manisch-depressives Kind, litt unter Angstzuständen, Konzentrationsstörungen, juckenden Kopfschuppen, restless legs, Einschlafstörungen und Schweißausbrüchen, und fühlte mich in der Kleidung, die meine Eltern für mich kauften, fast immer sehr unwohl.

Als der Großvater in einem Pflegekrankenhaus mit anus praeter,  ein wehklagender Märtyrer auf einem Kirchengemälde, zu dritter Klasse in einem Bettensaal verstarb – infolge einer Bauchhöhlensepsis nach einer lange verharmlosten und verschwiegenen Stichverletzung -  fuhr mein Vater mit mir auf den Grund und durchsuchte die Keusche, mit offenkundig enttäuschendem Ergebnis, aber tief drinnen im stockfinsteren Lehmkeller fand er, mit Braunpapier umwickelt, eine dickwandige Medizinalflasche mit geschliffenem Glasverschluß mit Klumpen von Kokain, die er wortlos in seiner Aktentasche verstaute.

Kinder vom Nachbargrundstück kamen wie verspielte Hunde angelaufen und fragten ahnungslos nach Herrn Dorn.

Mein Großvater wäre schon gestorben, teilte ich ihnen, männliche Lässigkeit mimend, über die Schulter und den morschen Lattenzaun mit.

Mein erster persönlicher Kommentar war indes gewesen, der alte Depp wäre nun endlich tot, nachdem meine Mutter die Ablebensnachricht am Telefon entgegengenommen und mit unerwarteter Fassung verkündet hatte.

Ich fragte mich später oft, warum ich so reagiert hatte, aber es waren die Worte meines Vaters.

Der Großvater war falsch gewesen.

Die Eltern sind falsch gewesen.

 

Wenn es um Weckamine ging, taten Eltern, als wüßten sie von nichts, dabei waren Aufputschmittel und Schlankheitstropfen in den sechziger Jahren so weit verbreitet gewesen wie heute Antidepressiva.
Vor allem Frauen bekamen Weckamine.
Die Verweigerung der Verschreibung von Weckaminen hatte mitunter persönliche Gründe und konnte sadistische Formen annehmen, arrogante Sanktionen durch haifischgrinsende Vertreterinnen einer weissbekittelten Bildungselite. 
Empfindliche Wesen, die für rülpsende Betrüger ihre Hemmungen fallen lassen und ihr Innerstes nach Außen gekehrt hatten, zogen sich hilflos in Schneckenhäuser zurück – unfähig, eine Erklärung zu finden für diese Wirklichkeit und die Illusion von beständiger Harmonie und Leidenschaft.
Sie erfuhren keinen Trost mehr, vereinsamten, und verblassten in einer vergangenen Zeit.

Juli 10, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Education, Europe, Europia, Experience, Mysterious Imagination, Panic Attacks, Politics In The Chestnut | , , , | Noch keine Kommentare

Witzerltanz

Eine Geschichte in der Geschichte.

An einem Anfang war das Liberale Forum, Steiermark, mein Arbeitgeber gewesen.

Nach kurzer Zeit interessanter Zusammenarbeit rief immer wieder mein Vater an, der mich unbedingt als Knapp’ gebeugt an die Seite meines weltmännischen brother-in-law zwingen wollte.

Auch meine Schwester telefonierte gern im Rhythmus ihres oszillierenden Zuckerspiegels, um sich besorgt nach meinem Befinden zu erkundigen, während sie mit Frau Lothrich aus Sektflöten das Geld vergoß, das ich per steirischem Gerichtsurteil später an einen Kreditgeber zurückzahlen sollte.

Es war im Hintergrund von … Homosexualität und Drogenexperimenten die Rede, Sakramente des Teufels sollen im Spiel gewesen sein

Die Richterin wollte die Angelegenheit keinesfalls  aus dem Lande lassen - es hätte also ein echtes Krachlederhosenherrgottsurteil sein sollen.

Es kann im österreichischen Zivilrecht von ein und demselben Richter das Recht untersagt werden, ein mögliches Rechtsmittel zu ergreifen.

Ich erzähle immer wieder gerne aus dieser Geschichte, weil sie sehr facettenreich und österreichisch ist.

Romantisch die Vorstellung, ich würde gemeinsam mit Herrn Slamer als Tom Sawyer und Huckleberry Finn für meinen Schwager in einem Lager öltriefende Pakete voller Schrauben und Muttern durch stählerne Schluchten schleppen.

Mutter hätte sich damit abfinden können, als ich ihr einmal so vorgekommen war, wie die schockierende Erscheinung David Bowies im Spotlight-Video „Live On Mars“ – wenn es meine Veranlagung gewesen wäre.

Eine gute Mutter liebt ihr Kind, wie’s ist, hörte man sie schluchzen.

Aber der Eberhard, der wäre halt ein echtes Jass, schwärmte sie gern.

Und daß halt der kurzgeschorene Alpenvereinswanderer Schneider Mich’l  doch intelligenter als ich g’wesen wär’.

Was erwarten Sie von mir – doch nicht etwa … Schuldeinsicht?

Bestimmt verwechseln mich mit jemandem.

Ich füge mich in ein Schicksal, welches der ‘Rgtt mir empfiehlt.

Tarnen und Täuschen.

Inzwischen mißbraucht in Österreich  populistisches Gesindel aller Art die Instrumente der Justiz, um sich unter falschen Vorwänden Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen.

In Wirklichkeit TUN diverse Sicherheitssprecher die Texte eines Rentners im Internet pseudopsychologisch ausdeuteln und erpressen die Republik Österreich motto „Sorgen um Kinder“ und gängeln Beamte, dienstfremde Aufgaben zu erfüllen, und sich dafür in den Dienst von unverschämten Geldforderern zu stellen.

So erschienen heute zwei Beamte eines Bezirksgerichts, um Ausschau nach Verdächtigem zu halten.

Offensichtlich war Bericht erstattet worden, daß meine Frau eine große Schachtel unbekannten Inhalts nach Hause getragen hätte.

Den  jungen Mann, bei genauem Hinsehen eindeutig als Rechtspfleger erkennbar,  zog es wie am Schnabel in die begrünte Ecke unserer Zimmerwohnung.

Gleichzeitig beklagen wir, daß unsere Post trotz kostenpflichtigem Postfach schon lange nicht mehr ordnungsgemäß zugestellt wird, und immer wieder „verdächtige“ Sendungen abhanden kommen,  zuletzt eine bedeutungslose Kundenkarte der Firma „Conrad“.

Unlängst, am Samstag des Donauinselfestes, versuchte mir eine Bande von Inländern in einer nahen Ubahnstation meine Kontokarte nach Art ausländischer Banden von Trickdieben abzutrixen – ich nenne ein kleines Rentenkonto mein eigen.

Herr Meixner fiel mir ein, der  einmal meinte, ich säße als Büroangestellter in Diensten des Liberalen Forums an einer Rohrpostleitung zur Bundesgeschäftsführung oder zum Schatzamt, von wo man mir schnell einmal 25.000,— Schillinge durchpusten würde, um dem unschuldig ins Unheil geschlitterten kulturschaffenden Operetto finanziell wieder auf die Kufen zu helfen.

PFFFT … PLOPP.

Ich dankte dem Herrn, der soviel Mut hatte, mir die Karte – ich hatte gerade ein Streifenticket erworben – in der Hoffnung auf ein kleines pourboire wieder auszuhändigen.

SCHICKIMICKIMINITWINNI. PSCHT. STILLE POST.

Es ist leider so, daß bei uns Volksvertreter aus einem bestimmten Grund einen unbequemen Menschen vorsichtshalber als Kinderschänder diskreditieren, obwohl ihnen ursprünglich einmal irgend etwas von Hanfpflanzen, neuem Auto und Afrikanern zugetragen worden war, und jemand, der an einem Einbruchsdiebstahl in unsere Wohnung in der Wiener Kochgasse maßgeblich beteiligt war, die im Anschluß einer Abgeordneten einer ganz anderen Fraktion zugeschanzt worden ist, von sich abzulenken trachtete, indem er eine markerschütternde Geschichte erfand, ich würde seine Frau und sein Kind bedrohen.

Das habe ich nicht verstanden, als unlängst in einem Interview die geschätzte Frau Spira etwas herzhaft Mutiges über österreichische Politik und Politiker sagte, jedoch einzuschränken versuchte, bei den Grünen wäre das anderes.

Leider nein - Hoffnung ist nicht in der Politik, zur Zeit.

Es ist eine Schande für die Republik Österreich, wie dieser Tage politische Falschspieler sich als untergriffigste Provokateure und Erpresser betätigen und sich dazu der Instrumente der Republik als Mittel der Intrige bedienen.

Altlasten, über die alle Bescheid wissen, wird man so leicht nicht los.

Mutig sieht es aus, wenn ein Politiker den Ausschluss bestimmter Mandatare aus dem Parlament fordert.

Wahrscheinlicher ist es nur Berechnung.

Daß wir alle diesem Witzerltanz zusehen müssen, stimmt nachdenklich.

A propos Witzerltanz.

Mitten im Hof des Gemeindebaus, in dem ich aufwuchs, standen drei Robinien.

Dort ließ sich gut spielen.

Ich hatte eine Freundin, Ingrid, einen Freund Eberhard, der später Rechtsgelehrter wurde, und einen Freund, Wolfi, mit vielen, vielen Verwandten.

Vielleicht waren auch noch dessen Bruder Gert oder mein Freund Heribert zugegen.

Wir waren drei, vier Jahre alt, Ingrid schon fünf.

Wir pinkelten gerne an den nördlichen Baum, und Ingrid, die mir gut gefiel, begutachtete interessiert unsere Zumpferln.

Ob wir an jenem Tag im Sommer auf und ab sprangen und mit offenen Hosen eine Art kindlichen Stammestanz vollführten, weiß ich nicht mehr.

Jedenfalls brüllte auf einmal mein Vater aus dem Fenster, daß der ganze Hof schallerte - und stand Augenblicke später zornesdonnernd vor mir und fotzte und hieb mich wütend polternd in die Wohnung hinauf.

Für den sogenannten Witzerltanz wurde ich tagelang immer wieder brutal gezüchtigt und mit schwerem Hausarrest bestraft.

Die Ingrid kam nach Wien ins Heim.

Dem Eberhard schnitt die Tante mit der großen Scher’ die Vorhaut ab.

SCHNIPP-SCHNAPP

Er beklagte sich später bei mir darüber:

Sein kleiner Penis sah bläulich verfärbt und merkwürdig umgestülpt aus.

Heute sind wir alle verfeindet.

KÜHNENGRUSS ZWICKZWACK

FENSTER ZU.

(Hoffentlich kommen jetzt nicht die Hammerskins. Oder die Chinesenzöpf’. Oder die silbergrauen Armanianzüg’.)

Juli 6, 2009 Verfasst von morath | Austria, Education, Europe, Europia, Hanging Circus, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Tubifex

In der Stadt, in der ich aufwuchs, gab es am Lendplatz, der einmal ein Vorstadtzentrum gewesen war, eine Zoohandlung.

Das Haus an der Keplerstraße sah aus wie von einem mächtigen Stiefel  niedergetreten.

Ich konnte mir nicht vorstellen, daß in dem einzigen Stockwerk mit den rostigen Rollläden jemand wohnte, so geplättet sah die Hütte aus.

Ein Haus wie aus Karton und Pappe.

Ebenerdig befand sich die Zoohandlung Niederlechner,  darin Herr Niederlechner, ein beleibter Mann mit ausgeprägter Stirnglatze und einer  Brille mit massivem schwarzen Gestell.

Der Laden beherbergte in neonröhrenbeleuchteten Aquarien Süßwasserzierfische aus aller Welt; außerdem Kanarienvögel, Wellensittiche,  Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen.

Selten waren Papageien, Rassekatzen oder Hundewelpen zu sehen, die in der Auslage untergebracht wurden und schnell verkauft waren.

Herr Niederlechner hockte tief  hinter seiner Budel (*) unter einem Plafondventilator, las große Zeitungen und blickte über den Brillenrand, wenn jemand das Geschäft betrat.

Er erinnerte mich an ein Nilpferd von zurückhaltender Freundlichkeit, umgeben von bauchigen Jutesäcken voller  sorgfältig gehäufter Körnerfutter, die er mit einer Greisslerschaufel in Papiersäcke füllte, abwog und mischte.     

Manchmal kamen Kinder, um Kleintiere zu bestaunen, was Herr Niederlechner grunzend gewährte.

Mein Vater war Aquarianer, es gab in unserem Wohnzimmer ein Gestell mit drei ansehlichen Aquarien mit Fischen, die er bei Herrn Niederlechner erwarb.

Es gab fortpflanzungsfreudige Guppys, Goldfische – eine Art winziger roter und schwarzer Karpfen mit Schleierflossen, blaurotgrün schimmernde Neons, maulbrütende Buntbarsche – ähnlich denen in der Wiener Lobau -  sowie allerlei größere, prächtige Exemplare mit tastenden Mundfühlern und wehenden Flossen, die fremdartig anmuteten, beinah wie Meerwasserfische, sehr empfindlich und teuer.

Die Aquariumfische wurden als lebende  Ware zweifach in Plastiktüten gepackt und zwischen Zeitungspapier transportgeschützt.

Herr Niederlechner verkaufte auch Filter und Belüftungsanlagen, elektrische Pumpen und Wasserreinigungssysteme mit dünnen Schläuchen, aber auch meterweise jenen Schlauch zum Ablassen, mit dem mich mein Vater aus Erziehungsgründen gerne züchtigte.

Es gab Ständer mit Tierspielzeug, Beißkörbe, Halsbänder und Leinen, Plastikknochen und Gummiigel, die quietschten, gedörrte Schweineohren und getrocknetes Schlundmaterial.

Gelegentlich schwammen in einem von Herrn Niederlechners Aquarien Kammmolche, einmal ein Babykrokodil, später wurde es modern, Wasserschildkröten in Terrarien zu halten und andere kleine Reptilien.

Es roch exotisch, nach Hirse und anderen Körnern, nach Savanne und Steppe.

In der Zoofachhandlung von Herrn Niederlechner war wenig Platz.

In einem anschließenden Raum wurden Küken ausgebrütet und in engen Käfigfächern mit Kohlefadenglühbirnen und Rotlicht gewärmt.

Da waren frischgeschlüpfte Hühner, Enten und manchmal auch Gänse, die piepten und tschiepten und waren allerliebst anzusehen.

Dahinter ein düsterer Raum, der zum Hinterausgang führte, mit einem großen offenen Sicherungsschrank, gegenüber ein Wasserhahn über zwei Spülbecken, von denen eines unter Wasser stand.

Wasser tropfte in Kübel.

Hier züchtete Herr Niederlechner auf  gestapelten Siebgittern Tubifexwürmer, die er mit hochgekrempeltem Ärmel mit der bloßen Hand löste, in Zeitungspapier einschlug und dekagrammweise verkaufte.

Seine mächtigen Arme und Handrücken waren schwarz behaart, wie die meines Vaters.

Und er trug einen Goldring mit einem schwarzen Stein, wie auch der Vater einen besaß.

Die Würmer wurden zuhause  mit einer linguistisch interessanten Fingergeste in kleine schwimmende Siebe in den Aquarien umgesiedelt, aus denen sie sich nach unten zu befreien suchten, sofern sie nicht vorher von gierigen Fischmäulchen aus dem Sieb gezerrt und verschlungen wurden.

Man sagte unter Aquarianern, daß diese roten Würmer, anstelle der üblichen Trockenfutterflocken oder ergänzend serviert, den Nahrungsansprüchen von Zierfischen bestens entsprächen.

Niemals kam es vor, daß sich die Tubifex-Würmer, als Zehn-Deka-Portion auf Herrn Niederlechners Pranke weder appetitanregend noch besonders ekelerregend anzusehen, in den Aquarien ansiedelten und vermehrten.

Sanken einzelne schlängelnd zum Kiesboden und hefteten sich an, wurden sie bald von einem aufmerksamen Guppy erspäht und verzehrt.

Manchmal kam mir vor, daß Herr Niederlechner, der Kleintierhändler mit Krawatte im grauen Lageristenmantel, der mit einer tiefen Bauchstimme sprach, ein Verwandter sein könnte.

Vielleicht war es auch die Ähnlichkeit mit einem Fernsehkoch, die ihn mir seltsam bekannt erscheinen ließ.

Er unterhielt sich mit ihm in akademisch anmutender Kompetenz, wenn wir an Samstagvormittagen sein Geschäft betraten und der Pappa nach interessanten Schnäppchen Ausschau hielt.

Manchmal entfernte mein Vater Wasserpflanzen aus seinen Aquarien, brachte sie Herrn Niederlechner mit, und bekam dafür Spezialitäten.

Einmal einen aggressiven Katzenwels, der sich als gnadenlos entpuppte, unheimlich schnell wuchs, dann um jeden Preis ausbrechen wollte, und meiner Mutter beim aufgeregten Einfangen in den Finger biß, sodaß sie genäht werden mußte.

Ein anderes Mal einen liebenswert glubschäugigen, fingergliedgroßen, samtig gelben Kugelfisch mit schwarzen Tupfen, der unglücklich wirkte, sich zur Enttäuschung meines Vaters kein einziges Mal aufblies und nach kurzer Zeit einging.

Für Herrn Niederlechner sprach, daß es in seinem Tierkrämerladen keine Affen gab.

Andere Tierhandlungen hielten  unter schändlichen Bedingungen kleine Affen aus allen Kontinenten, die verletzt waren oder sich gegenseitig  verletzten,  kreischend  ihn ihren Kisten wüteten, durchgedreht an Käfigtüren rüttelten und nach allem griffen, was ihnen hingehalten wurde.

Südamerikanische Löwenäffchen, afrikanische Makaken und indische Meerkatzen wurden in Papageienkäfigen zur Schau gestellt oder westen invalide in Kaninchenställen vor sich hin.

Manche der  kleinen Primaten masturbierten oder probierten aneinander Kopulationen, und manche Menschen betraten jene Tierhandlungen nur, um sich an den kleinen Affen zu belustigen, ihnen hässliche Gesichter zu schneiden oder ihnen blöde grinsend glühende Zigaretten zu reichen.

Alle diese Äffchen verendeten nach kurzer Zeit, das wußten die Zoohändler, und stellten sie dennoch zur Schau.

Ich hielt Herrn Niederlechner für einen klugen Mann, weil er eine friedfertige Ruhe ausstrahlte, und  keine abstoßende Tierschau erwähnter Art betrieb.

Es roch in seinem Geschäft nicht nach Exkrementen, Urin und beissender Panik, es gab nichts Grausames zu sehen, keine einäugigen Affen mit abgebissenen Ohmuscheln und streichholzgroßen Erektionen, keine verzweifelten, in Käfigecken kauernde kleine Menschen.

* Budel: Verkaufspult, Theke.

 

Juli 5, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Research, Research & Science, Science, TV-Program | , , , | Noch keine Kommentare

Gipfel …

… und  Welten dazwischen.

Stetten 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts des österreichischen Beitrags zum EU- bzw. WHO- Drogenbericht, über dessen Inhalt, Informationsqualität bzw. suggestiven Charakter („Wiener Drogenkoordination„) zu diskutieren wäre - hinsichtlich etwa der gängigen Praxis des gewinnorientierten  Wiederverkaufs der Entsorgung zuzuführender verschreibungspflichtiger Medikamente bzw. des Reinheitsgehalts konfiszierter Suchtgifte -  erreichen die  Ausgrabungen eines Teams des Wiener Naturhistorischen Museums die Grenzen des Vorstellbaren im positiven Sinn.

Juli 4, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Drogenpolitik, Drugs, Education, Politics, Research & Science, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Hausstaub in der Strabaghütten.

Drei Jahre Pflichtschreibe mit Zierzeilen.

Klare Sicht, Zukunft voraus.

Die Operation an einem Auge wurde Hanusch-Krankenhaus durchgeführt und verlief ohne Probleme.

Die Behandlung durch Krankenhauspersonal und Ärzte habe ich als freundlich, kompetent und zügig empfunden.

Die Narkose lief gut ein und  aus, keine schlimme Nachwehen.

Ich konnte die Manipulationen am Auge, das zuvor mehrmals mit einem Lokalanästhetikum eingetropft worden war, spüren, Nadelstiche, Schrauben in den Augapfel.

Vielleicht jammerte ich ein wenig – und wachte im Krankenzimmer wieder auf.

Dieses Auge steht jetzt auf – drei Dioptrien, mit einem entsprechenden Korrekturglas sehe ich damit tadellos.

Auf dem anderen bin ich durch den Grauen Star nahezu blind.

Bereits am nächsten Tag konnte ich das Spital wieder verlassen.

Drei mal täglich Acular eintropfen.

Am Mittwoch saugte ich Staub und putzte ein wenig, worauf sich das behandelte Auge leicht zu röten begann.

Eine leichte Bindehautentzündung trat auf, die seit zwei Tagen anhält, sodaß ich das Hanusch-Krankenhaus heute wieder verlassen mußte, weil der Oberarzt von einer Operation des anderen Auges abrät, solange eine Entzündung des einen vorliegt.

Eintropfen mit Jodlösung.

Die Situation ist wenig erfreulich, die Entscheidung des Operationsleiters nachvollziehbar.

Abwarten bis nächste Woche – Ambulanz – neuer Operationstermin.

Diese Wohnung ist extrem hausstaubbelastet, da kann man saugen und staubwischen, sooft man will.

Es ist noch der Staub der Bombardements des zweiten Weltkriegs und dazu alles, was in dieser Gegend der schnellen Bautätigkeit in die Luft geblasen wird.

Der Staub zersägter Plattenbauten aus dem ehemaligen Ostdeutschland, die man hier wiederverwertet hat.

Ich weiß nicht, welcher der legendären Gro-Lux-Spezialisten es war, der mich vorgestern beim Einkaufen höchstpersönlich provozieren wollte, indem er mir mit einer Kindertragtasche voll Bierdosen ins Einkaufswagerl rannte, aber ich glaube, es war derselbe, der auch der Kassierin zuraunte, ich hätte gerade eine Flasche Schnaps gestohlen.

Die Drogenkoordination(en) ist der am ungeniertesten Grenzen überschreitende, offensichtlich korrupte Bestandteil eines staatspolizeilichen Systems, das die Öffentlichkeit einlullt, während es bei Vorgabe von Gemeinnützigkeit am illegalen Drogen- Medikamenten- und Menschenhandel partizipiert und antisozialen, inkompetenten und unreifen Charakteren die Möglichkeit gibt, mit Menschenleben zu experimentieren und zu spielen.

Organisierter Kriminalität wird Vorschub geleistet, überforderte Mandatare werden satt gestillt.

Was der Klientel letztendlich widerfährt, ist Euthanasie.

Die Drogenkoordination ist beim Stand der Dinge, trotz linksliberalem Tarnmanterl, ein einem demokratischen Europa Hohn spottendes, faschistisches Instrument, das bestenfalls mit einem Agitationskommando der NSDAP verglichen werden kann.

Juli 3, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Europia, Panic Attacks, Research & Science, Science, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , | Noch keine Kommentare