CatCam

Missing

Do not hesitate to report mean attacks against animals.

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Young swan 2, out of three, has been missing since last week. Lobau, Vienna.

(If in doubt what to do, the austrian  police emergency call is 133.)


Foghorn Leghorn

Henhouse Henery

Foghorn Leghorn (full name Foghorn J. Leghorn, according to 1950’s comics produced by studio staffers) is a character who appears in the Looney Tunes and Merrie Melodies cartoons for Warner Bros.

He was created by Robert McKimson.

Foghorn Leghorn  is a large, anthropomorphized adult rooster with a strong Virginia or Kentucky accent and a penchant for mischief.


Mr. and Mrs. Swan

Opinion differencies?

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New Danube, Vienna.


Posted in Birds, Snapshots, Vienna

Happy Couple

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Exmouth, W.A.  Enlarge.


Posted in Birds, Snapshots

Exmouth

Solaris (fuer Andersglauebige).

Noch einmal im kleinen, aber kuehlen Automobile Richtung Yardie-Creek.
Einmal noch durch das kleine Weltwundermuseum am Indischen Ozean.
Ich fotografiere zwei junge rote Kangaroos, die den duerftigen Schatten eines duerren Baeumchens gleich neben dem groben Asphalt als Rastplatz gewaehlt haben.
Schockierend fuer den tierfreundlichen Oesterreicher, wie viele tote Kangaroos selbst im Nationalpark verendet am Strassenrand doerren, als eins der seltenen kleinen Schwarzpfotenkangaroos auf einmal in die Teerstrecke huepft, und nur eine spontane Bremsung bei unter 70 km/h das Schlimme verhindert.
Tauchen im tiefblauen Brackwasser, einmal die Mangroven von unten ansehen.
Mit der wasserdichten Schnappschusskamera Unterwasserfotografie, fuer verwegene Schnorcheltaucher.
Schwerelos Blubbern in den oxygen turquoisen Pools der Oyster Stacks, wo in schuetzender Entfernung die Macht des Ozeans heftig an die Kante zum Kobalt und Aquamarine schlaegt und schaeumt.
Leider ist diese unterwasserherrliche Bucht durch eigensinnige, leichtfertige Schnorchler an manchen Stellen schon etwas zusammengetreten, dennoch herrscht fast noch paradiesisches submarines Panorama vor, mit all den praechtigen, farbenfrohen Korallenfischen, schimmernde schwaermende Gesellen aller Groessen, Farben und Zeichnungen.
Und der groesste Teil der beindruckenden Blattkohl- und Geweihkorallen ist ebenfalls noch bunt.
Ein lauschiger Spaziergang im Wind durch die Mangrovenbucht, Vogelschutzgebiet.
Mit Erstaunen sehe ich ganz kurz eine schwarze Katze wischen den kleinen, zaehen Bueschen hindurchhuschen.
Sie weist mir den Weg zu einem schmalen Creek, in dem blitzschnell ein Schildkroetennachwuchs schwirrt, von Schwarzflossenriffhaien gesucht, die im warmen stillen Wasser zur Flut ihre Streife ziehen.
Drei vom Aussterben bedrohte Arten von Meeresschildkroeten finden am Ningaloo-Reef ein letztes Refugium.
Ein schwarzer Reiher jagt zielsicher Fischlein, bestaendig entfernt, und ich fuehle angenehme Beruehrung, als mich einer der kleinen Pfannkuchenrochen aufmerksam aus dem Ufersand mustert und minutenlang begleitet.
Ich waere noch gerne ins geklueftete Innere der bruetenden rostroten, von mannshohen braunen Termitenkaminen uebersaeten Halbinsel gefahren, um die zahllosen Hoehlen zu erkunden, die sich hinter massiven Kyklopenmauern aus Basaltquadern auftun, doch erlaubte ich mir nur selten kleine Ausfahrten und ohne 4WD.
Mehr als sechs Wochen lang habe ich kaum ein Woelkchen am Himmel entdeckt.
Erst jetzt kuendigt kumulierende Bewoelkung vom Ozean herein den ersten der fuer die naechsten Monate vorhergesagten fuenf Zyklone an.
Leider – werde ich dann schon auf der Heimreise sein.


Perverse Mißgeburten.

Wie mich der oberste Führer der Österreichischen Volkspartei wegen einer hennaroten Sommerfrisur aus disziplinären Gründen aus der Gesellschaft verweisen und ins Konzentrationslager schicken wollte.

Vorbestraft war ich bis Mai 2006, wobei die entscheidende Letztverurteilung aus 1994 datierte und sich auf Balkon-Hanfplanzen bezog.
Die anderen stammten aus den siebziger und achtziger Jahren.
In jüngeren Jahren war ich eine Strecke blind durchs Leben gelaufen.
Verurteilungen zu kleinkriminellen Handlungen im Zusammenhang mit Drogenbeschaffungen und –mißbrauch bestanden zu Recht.
Ich kann mir heute nur mit Kopfschütteln vorstellen, Fahrräder und Langspielplatten geklaut, Reifen aufgeschlitzt und Laternen eingeschlagen zu haben oder einen Einbruch in eine Arztpraxis begangen zu haben.
Auch für die Marihuanapflanzen bin ich angemessen bestraft worden.
Die Republik Österreich als Vollzieherin der Gesetze ist mir nichts schuldig geblieben.
Nachdem ich 2003 wieder vor die Aufgabe gestellt war, mir einen Job suchen zu müssen und Vorbestrafe nur Jobs bekommen, wo sie Blut schwitzen müssen und gedemütigt werden, bis sie wieder beim Arbeitsmarktservice landen, schrieb ich dem Bundespräsidenten der Republik Österreich und ersuchte um vorzeitige Tilgung der Einträge im Stafregisterauszug auf dem Gnadenweg.
Mein Gesuch wurde an das Justizministerium weitergeleitet, außerdem schrieb ich den damaligen FPÖ-Justizminister Dieter Böhmdorfer auch persönlich an.
Im Sommer 2003 bekam ich aus dessen Kanzlei eine Mitteilung, wonach die Auflistung aller Vorstrafen durch eine Auskunftsbeschränkung ersetzt worden wäre, unmittelbar bevor ich mich auf eine Kleineinzeige im Kurier bei einem Sozialverein als Expeditmitarbeiter mit Führerschein („Transitarbeitsplatz“) bewarb.
Selten wird in Österreich ein Strafregisterauszug verlangt.
Es wird erwartet, dass man den blanken Ausdruck ungefragt vorlegt oder der Arbeitgeber bzw. jemand aus einer Personalabteilung ruft bei den Behörden an und fragt nach.
Liegt eine Auskunftsbeschränkung vor, kann das zu Mutmaßungen und Unterstellungen aller Art führen.
Ich bin der Meinung, daß der Weg in die Freiheit nicht über die Leichen anderer führen soll.
In Österreich verlangt der Innenminister niederträchtige Dienstleistungen von Menschen, deren Reintegration durch das Nachschleppen eines Drachenschwanzes einstiger Verurteilungen behindert wird.
Es handelt sich um die Fortsetzung des primtiven Einsteiger-Täuschungsspiels „Wenn sie dieses Geständnis hier hier unterschreiben, bekommen sie vor Gericht ein mildes Urteil.“
Auf Erpressungsangebote darf man sich nicht einlassen.
Viel mehr als eine substituierte Drogenklientel, deren Tagesabauf einem aufgezwungenen, streng kontrollierten Reglement untersteht, das sich nicht mehr abschütteln läßt, sind einer christfaschistischen Regierung Menschen ein Dorn im Auge, die in Vermerken als „chronische Haschischraucher und LSD-Konsumenten“ bezeichnet werden, was bei notwendiger Gelegenheit schon als Demenz durch eigenes Verschulden mit akuter Psychose ausgelegt worden sein soll.
Intime Details und Vermutungen – Androgynie, Beschneidungen, anatomische Besonderheiten wie Mikropenis (Mikrophallus), kolportierte Fälle von Impotenz – werden auf vertrauliche Ausssagen hin festgehalten und in den unterirdischen Schmutz- und Zundarchiven zwischen Innen- und Justizministerium inmitten der abgeklatschtesten Milieuinformationen aufbewahrt.
So kann es Einträge geben wie Anal- und Busenerotiker, Schuh- Strumpf- und Wäschefetischist, Gymnastinnenphantasierer und Koprophage.
Sobald es darum geht, soziale Anpassungsstörungen billig erklären zu wollen, ist entprechend disponierten Personen kein Stichwort zu untergriffig.


Springtime Ahead

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One of the emu trio at the entry to the Schönbrunn Zoo taking his first sunbath.


Posted in Birds, Snapshots, Vienna

Europa implodiert.

Wenn die Luft dünn wird.

Das Aufwachen erfolgt langsam in einen beinahe leeren Raum, der sich mit akustischen Empfindungen und Gedanken füllt.

Es klingt, als würde unten in der Tanzschule Phil Collins gespielt, aber ich kann den Titel nicht erkennen.

Eine weibliche Person von beträchtlicher Leibesfülle wäre im letzten Stock aus dem Fenster gesprungen.

Sie hätte sich einen Plastikbeutel über den Kopf gezogen gehabt und die Müllabfuhr hätte sie gefunden.

Ich musste, aus dem letzten Schlummer tauchend, lachen.

Ich stellte mir vor, wie die fröstelnden Männer von der Müllabfuhr frühmorgens feixend herumstanden und die Bescherung begutachteten.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen um diese Zeit Selbstmord begehen.

Es müssen sehr viele sein.

(2002 begingen in Österreich offiziell 1489 Menschen Selbstmord.)

Erstmals seit 13 Jahren liegt die Inflation über drei Prozent.

Wenn ich zum Einkaufen gehe, sehe ich oft auf einer leidlich windgeschützen Bank zwischen eisigen Säulen aus Beton einen alten Mann, der sich abends unter einem hohen Stapel Decken vor der Kälte schützt und Hochprozentiges trinkt, um einschlafen zu können.

Im Sommer lebt er im Park, ein kleiner ledriger Kerl, und ich habe mir schon überlegt, ob ich ihn ansprechen soll:

„Väterchen, darf ich Ihnen meinen Schlafsack schenken? Ich war damit in Australien.“

Ich verwerfe den Gedanken wieder.

Gestern am Abend sah ich wieder den Päda – jemand aus einer anderen Zeit.

Die Hose hing ihm bis zu den Knien, er hielt sie am Bund fest, es sah aus, als hätte er sich angeschissen.

Im Einkaufsmarkt stolperte er zwischen den Regalen umher, Laute ausstoßend.

Gelegentlich sehe ich den Päda, in der U-Bahnstation, aber es ist unmöglich, ihn anzureden und zu fragen:

„Heast Päda, du bist doch der Päda – vom siebenundsiebziger Jahr und später!?“

Zu groß ist die Distanz.

Päda kauft eine Packung Wein, drei Dosen Bier, grunzt etwas und schmeisst der Kassierin Kleingeld hin, das er umständlich aus seiner Hosentasche gräbt.

Oder ist dieser Mensch doch nur jemand, der jemandem ähnlich sieht, den ich einmal gekannt habe?

Ich öffne das Fenster.

Über dem Block kreisen weiße Möwen, es ist ein großer Schwarm.

Keine schwarze Krähe ist zu sehen.

Es beginnt leicht zu schneien.


Dr. Buxkandl’s Signatur

Mutters kleine Sadistinnen.

Begegnung mit der typischen Apothekenhelferin, die Süchtige hasst, und im wehenden weißen Mäntelchen mit dem flatternden verterinärmedizinischen Rezept in den Fingerspitzen zuerst einmal hinüber zu ihrer Kollegin schlappert.
Tuscheln.
Beide rastern mit großen Augen herüber.
Hautfarbe gefällt nicht, zu gebräunt, Sonnenbrille verwegen auf den Kopf geschoben.
Das Medikament, ein billiges Cortisonpräparat, ist offensichtlich lagernd, aber sie beschließen, zischelnd vor einer Schublade kauernd, es zurückzuhalten, und mich aus dem Laden zu schicken.
Die junge Dame hat mich schon einmal wegen ein paar Hämorrhoidenzäpfchen vor anwesenden Kunden schäbig blamiert und mit einem mächtigen Terminstempel auf die Verschreibung gehämmert.
Die Paraphe, die sie giftig in den Zirkel kratzt, zeigt ein erigiertes Glied.
Mein Zorn im Moment ist enorm, und ich stelle mir vor, wie diese hübsche Person die Suchtkranken des Grätzels Tag für Tag fiese sekkiert.
Ich beschließe, mich über den Vorfall zu beschweren.


Apropos …

Lokales.

Männer, die in hysterischer Weise vorgeben, unendlich um ihre leiblichen Kinder besorgt zu sein, haben Riesen-Probleme mit der Kindesmutter, glauben sie.
Tatsächlich können sie es nicht ertragen, von der Frau, von der sie annahmen, sie würde sie kraft der gemeinsamen Zeugung eines gelockten, himmelblauäugigen Menschenkindleins weder betrügen und schon gar nicht verlassen, keinesfalls als wichtigste Instanz in ihrem Leben angesehen zu werden.
Ihr ganzes Trachten ist binnen kurzem darauf ausgerichtet, der Mutter durch Unterstellung aller erdenklichen Nachlässigkeiten und moralischen Verwerflichkeiten das Sorgerecht für den Nachwuchs entziehen lassen zu müssen, um dafür Rache nehmen zu können, daß sie den Samen anderer Männer schluckt, mit ihnen ausgefallene Praktiken genießt und sich in überschäumenden Wonnen exzessiver Zeremonien der Lust wälzen könnte.
In genau dieser Lage befindet sich der Sozialarbeiter Ernst-Werner Hucke.
Er ist seit der Trennung von jener Frau, bei deren ersten Anblick vor drei Jahren seine Mutter voller Entzücken in die Hände klatschte und mit Wasser in den Augen dem lieben Gott Dank aussprach, daß ihr guter Sohn endlich die Richtige gefunden hätte, binnen weniger Tage zu einem zwischen Biertresen säuerlich riechender Trinklokale und den fremdartigen Empfangsräumen mehrerer Rechtsanwältskanzleien immer hilfloser hin- und herstolpernden Schlottermann im Trenchcoat mutiert.
Beim jüngsten Abschiedskuß in Umklammerung seines abgöttisch geliebten Engels vermeinte er bereits in deren allerunschuldigsten Kinderaugen – kurz – gestochen scharfe Spiegelbildchen des in ekstatischer Entrücktheit glühenden Gesichts der tausendfach verwunschenen Mätze glänzen zu sehen.
Obwohl er erst vor kurzem zufrieden über die Gewißheit gegrunzt hatte, daß die lästigen Spekulationen über seine abweichenden sexuellen Interessen ein für allemal ein Ende gefunden hätten, verspürte er jetzt mehrere mächtige Stöße eines unendlich grausamen, tränendrüsendrückenden Ergusses von Eifersucht und Selbstmitleid, während er sich zum ersten Mal seit Abschluß seines Studentendaseins, eben noch scheissdrum rülpsend, im Nachtschatten einer Platane unter dem in Milch quellenden, angebissenen Scherzel Mond ausurinierte.
„Mein Kind“, schluchzte er laut,“mein armes Kind!“
Zu Beginn dieses Abends hatte Hucke seiner noch ahnungslosen alten Dame das warme Blech mit den frischen Vanillebuchteln vor die Filztöffler geworfen und die hohe Flügeltür ihrer unbezahlbaren Eigentumswohnung in bester Gegend in sprachloser, brustzerreissender Aufgebrachtheit hinter sich ins Schloß geschmissen, daß die ganze Häuserzeile erzitterte, und die federleichte, greise Frau Hofrat Vrabetzky am Mezzaninfenster sich nach sehr langem Kopfschütteln ihren Reim auf die Angelegenheit machte:
„Das Glück ist halt ein Vogerl, das den Käfig nit mag.“


Takeoff


Posted in Austria, Birds

Swan Show

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