CatCam

Vielen Dank.

Eine Anstalt kennt keine Emotionen.

Der Eingang erfolgt pünktlich zum ersten des Monats.

Hätte ich die bescheidenen Finanzen nicht auf diesem Wege unter Kontrolle, wäre ich längst im Chaos untergegangen, an der Unverwaltbarkeit des Daseins am Minimum gescheitert.

Meine Dankbarkeit, die unterschiedlich heimattümelnde Führer dieses Landes gerne intensiver, glaubwürdiger – inbrünstiger ausgedrückt sähen, erschöpft sich in der unregelmäßigen Wiedergabe meiner Wahrnehmungen.

Ich bin davon überzeugt, daß das Versetzen des Überweisungstermines in vereinsamten, an technischen Möglichkeiten ärmeren Seelen tausendfaches Entsetzen ausgelöst hat, und es ist nicht auszuschließen, daß Menschen deswegen Selbstmord begangen haben.

Unseren prominenten, medienpräsenten Pensionistenvertretern sollte das bewußt sein.

Ich habe keine Benachrichtigung erhalten, und es waren vier lange Tage der Unsicherheit, der Angst, an der hinterfotzigen Fingerfertigkeit einer in die Überweisung von Geldern involvierten Person zu ersticken, wenn nicht im Umbruch eines ganzen Systems zerrieben zu werden.

Alte Menschen –  im Vergleich mit den potentiellen JungwählerInnen dieses Landes bin ich ein alter Mann – haben solche Ängste.

Sie haben mehrmals erleben müssen, wie Menschen Menschen wider die Abmachungen vorsätzlich täuschten, und welches Schicksal für die ganze Welt aus solchen Gemeinheiten entstehen kann.

Die Medien dieser Nation reflektieren nicht die ganze Wahrheit.

Sie beschwören immer feierlicher die in die Ferne rückende Vergangenheit, während von dort eine scharfe Lunte rund um den Erdknäuel zischt.

Der Wellensittichmann steht mit angehobenen Ellenbogen am Fenster:

„Schabe! Wo ist denn der Schabel? Kommt der Schaberl nix mehr ham?“

 

(Dorfdepp.)


Selbstmordkommando Österreich.

Berufsunfähigkeitspension – ein tickendes Geschenkpaket?

Werden die Leiden, die einst zur Gewährung einer Invaliditätspension führten, aufgrund ihrer gesamtmedizinischen Komplexität unbeschreibbar, wäre damit eine kaum benennbare Erkrankung als unheilbar einzustufen, finden sich schnell erzpolitisch beflügelte Handlanger bereit – tutender Posaunen und toenender Schalmeien – einen trotzigen Buben mittels beinharten psychologischen Krippenspiels zurück aufs Kreuz nageln zu wollen.

Zu groß ist die Angst, die Verantwortung für die Durchfütterung eines kerngesunden, kraftkesselnden Tippelbruders alleine tragen zu müssen, könnte doch eine große Karriere an diesem offensichtlichen Fehlbescheide scheitern.

Ohne die Leiden und Behinderungen, die zur Gewährung führten, weiter zu beachten, sollen generell einfachere Wege geschlagen werden, die organisierten Sturmtrupps anonymer Behinderter gefälligst in die Wartesäle des Arbeitsmarkts zurückzudrängen.

Eine Aufgabe für jene Spezialisten der Parlamentsfraktionen, nach denen gerade kein Bedarf besteht, Besenkammerreservisten für den Endkampf – Mann gegen Mann.

Motto: Wir lassen die Spielregeln beiseite und drehen einfach den Geldhahn zu.

Thema: Politische Einflußnahme auf die Pensionsversicherungsanstalten, deren guter Ruf in strenger Regeltreue ankert.

Es liegt in der Natur des faschistoiden Territoriums Österreich, Situationen entstehen zu lassen, die einzelnen Bürgern, deren Art zu denken, sich psychologisch nicht unterwerfen zu wollen, keine Möglichkeit als die der Selbsttötung offenläßt, das heisst, ein beträchtlicher Teil der Berufsunfähigkeitspensionisten säuft sich zu Tode.

Das  macht prognostizierende Kalkulationen leicht.

Führte einst Mobbing am Arbeitsmarkt zu Depressionen, Burnout und Invalidität, findet, bei Nichtannahme der mittels der Strahlkraft dekorierter Fachmedienprimissimi zu erzwingenden Dressurhaltung, eine großangelegte Fortsetzung der Schikanen statt, die wenig Hoffnungen offenläßt.

Es wird auf diese Weise das Heilungspotential der Auszeit zur Krankheit gemacht.

Schlußfolgerung: Die PVA soll einzelne Kunden nicht länger anerkennen, sobald sich diese in politischer Weise äußern, weil sie etwa einen Weblog führen.

Es wäre diese Art, mit sich selber umzugehen, nicht gutzuheissen, und stünde einer Heilung im Wege, wäre … Therapieverweigerung.

Welche Wege der Versuch der Umgehung der Vorschriften beschreitet, lesen Sie an diesem Ort.


Schmerzlich.

Stoßseufzer der Erkenntnis: Bitter, bitter Gegenwart.

Österreich ist das Land im Herzen Europas, in dem die Demokratie der Diktatur schamlos an die Schultern faßt.

Längst ist keine der regierenden wie opponierenden Pateien mehr glaubwürdig, und was sich in den vergangenen 16 Jahren als Alternative anbot, war zweifelsfrei nur Satellit der ÖVP.

Die Angst vor einer Erneuerung der Linken muß riesig sein – weil niemand es wagt, sich der programmatischen Verführungskunst des Rechtspopulismus entgegenzustellen, unter dem bedrohlich Nationalsozialismus und Faschismus gären.

Die gesamte Bevölkerung wird von Nazis terrorisiert, jede persönliche Entscheidung kann nur unter Furcht vor Repressalien getroffen werden, beschworen wird unter Nasenblut und Muttertränen stets die Mitte, die nicht wiegt.

Österreich ist heute tiefste europäische Provinz unter finstermittelalterlich argumentierenden Statthaltern, Zweideutigkeit züngelt von allen Wappen, den Menschen sind Peilradios der Angst implantiert.

Wer glaubt unter solchen Umständen noch an ein Selbstreinigungsvermögen des herrschenden Zustands?

Während die vom ORF goutierten Kulturträger für den Verein Ute Bock auf die Straße gehen, müssen die Daheimgebliebenen die Unerträglichkeit einer Bezirksanzeigerdemokratie, die jedem Pixel rot oder grün kühn grinsend je ein Pixel blau-orange zuwiegt, als Gute-Nacht-Bonbon hinunterwürgen.

Während vorne höflich-zeremoniell noch die Werte der Demokratie beschworen werden, befinden wir uns hinten längst im Tingeltangeleldorado eines durch und durch korrumpierten Einparteiensystems.

Wer von einem Legat aus besseren Zeiten zehrt, wird mit dem Umbringen bedroht, sobald er die Wohnung verlässt, muss sich wiederholt anspucken und die unglaublichsten, alptraumhaftesten Beschimpfungen gefallen lassen.

Die österreichischen Medien verschleiern beharrlich, was hinter den Skandalen steckt, die sich nicht unter der rotweißroten Tuchent ersticken lassen.

Niederträchtige Methoden, Menschen gegeneinander auszuspielen.

Widerlichster Schmuddelkram.


Der Onkel aus Santa Fu.

„Hören Sie zu, Euer Ehren.    

Dieser Streber wollte mich in einer Weise für dämlich verkaufen, die einer persönlichen Beleidigung entspricht, einem Angriff.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Personalcomputern, und obwohl ich kein Programmierer bin, habe ich doch eine Ahnung davon, wie diese Dinger funktionieren.

Sehen sie meinen Kopf?

Ich trage ihn seit 50 Jahren an dieser Stelle.

Ich sehe mir die Leute genau an, die mir hier etwas einpflanzen wollen.

Mein Vertrauen kann niemals so groß sein, daß ich sage, hier haben sie meine Schlüssel, fühlen sie sich wie zuhause, braten Sie sich ein Spiegelei, legen Sie bitte ihre Füße auf meinen Tisch.

Darum geht es doch: Daß Menschen Respekt einfordern, die selbst keinen Respekt vor anderen Menschen haben.

Statt seriös zu arbeiten, handlangern sie für Behörden, feiern Feste mit Männern, die sich als Frauen verkleiden, und übernächtigen in ihrer dampfenden Praxis.

Dieser Heini führt nicht einmal ein Kniereflextest durch, und doch steht auf seinem Türschild in großen Lettern: NEUROLOGIE.

Ein Mensch leidet Schmerzen, und diese Hilfspolizisten übersetzen: „Hier will einer eine Verschreibung für Gute-Laune-Pillen abstauben.“

Leider nein, Euer Ehren!

Mein Vater hatte einen Halbbruder, jemand, der auch auf skeptische Leute zunächst einen friedlichen, umgänglichen und tüchtigen Eindruck machte.

Eines frühen Morgens spannte er sich selber vor einen Anhänger und erntete bis zur Siesta drei Fußballfelder Wassermelonen ab.

Bei genauerer Beobachtung stellte sich aber heraus, daß es sich um aufbrausenden, unduldsamen, peitschenschwingenden Charakter handelte, der Menschen Angst einzuflößen wußte, und eine solche Arbeit nicht länger ausführte, als bis er jemanden gefunden hatte, der sie ihm gerne wieder abnahm.

Dieser Mann wäre nicht öfter als ein einziges Mal mit dem Moped zur Arbeit gefahren.

Niemals hätte ich gedacht, daß der durchtrainierte Kerl, dem mein hopfensaftgeschäumter Vater nicht an die Schulter reichte, ein Verwandter sein könnte.

Er hatte über einen drahtig muskelüberspannten Rücken eine beflügelte, inverte Europa-Flagge eintätowiert, darauf stand, in fetten Lettern, wie mit dem Laser gedruckt:

HELLS ANGELS

 SANTA FU

Sagen Sie das dieser Tante, die vor vor ihrem Plexiglasschreibtisch schaukelt, bevor sie wildfremden Leuten Rüschen anhäkelt.

Ich will damit nur sagen, es gibt auch Menschen, die sich eine solche Behandlung niemals gefallen lassen würden.

Die lassen sich von der Syringe, die sie scheinheilig hinter ihren Pobacken verborgen halten, nicht aufhalten.“


Die Folter.

Die Bedeutsamkeit der menschlichen Berufsfähigkeit.

Der erste Schneeregen der Saison.

Ich schlafe bis 11 Uhr am Vormittag.

Dabei nehme ich um ca. 7 Uhr früh 10 mg Escitalopram, einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Danach kann ich noch einmal einschlafen und hole den REM-Schlaf nach, der während der frühen Morgenstunden gestört wird, eine Tatsache, die ich mit kameradschaftlicher Gelassenheit zur Kenntnis nehmen und kurzfristig abstellen, aber nicht verhindern kann.

Ich leide an einer Entzündung des Zentralnervensystems, seit einer akuten Erkrankung im Winter 1993/94.

Es könnte sich um eine Meningo-Enzephalitis oder Borreliose gehandelt haben, ganz sicher bin ich nicht, da eine solche Erkrankung trotz dringender Hinweise nicht diagnostiziert wurde, und da ich zu jener Zeit auch gefoltert worden bin, und meine Erinnerungen an einen bestimmten Tag nur lückenhaft erscheinen, wobei der amnesische Anteil mit einer Unzahl von denkbaren Füllungen abdichtbar wäre, obgleich es dazwischen auch eindeutige Erinnerungen gibt.

Seit der angenommenen Erkrankung verspüre ich mit jedem Einbruch der kalten Jahreszeit folgende Symptome:

Kopfschmerzen. Schmerzen der Halswirbelsäule, Schmerzen der Wirbelssäule, die ausstrahlen bis in das linke Schulterblatt, Nierenschmerzen mit Betonung rechts, Hemisphärenkopfschmerz links einem dreifingerbreiten Zentrum auf der linken Großhirnrinde.

Dieser jährlich wiederkehrende Zustand wird begleitet von einem schrillen Tinnitus und akustischen Sensationen, die ich nicht als Halluzinationen bezeichnen will.

Tagsüber bleibe ich zurückgezogen, erledige Einkäufe und Hausarbeiten, beschäftige mich mit dem Kater Schrammmel, schreibe, lese oder recherchiere im Internet.

Immer wieder kann es zu Kopfschmerzattacken kommen, die ich mit 400 mg Ibuprofen bekämpfen, aber selten ausschalten kann.

Ich bin bemüht, Ibuprofen nicht regelmäßig zu nehmen.

Manchmal verschwinden die Kopfschmerzen bei einem Einkaufsbummel oder einer guten Tasse Kaffee.

Am Abend bringen 30 mg Oxazepam Erleichterung und ich kann kurz nach Mitternacht relativ leicht einschlafen.

War der Tageskopfschmerz heftig, nehme ich 15 mg davon früher, etwa um 19h, die zweiten 15 mg eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Gestern rasierte ich mir den Kopf.

Während des peniblen Vorgangs ließen die Kopfschmerzen nach.

Ich nehme zum Frühstück ein Dragee eines Vitamin B-Komplexes und esse tagsüber einen Apfel und eine Zitrusfrucht.

Die im Sommer erfolgten Staroperationen  haben meine allgemeine Befindlichkeit nicht verbessert.

Zwar konnte verhindert werden, daß ich zunehmend erblinde, aber ich bin heute auf beiden Augen sehr empfindlich und muß, abgesehen von der Brille am Kopf,  künstliche Tränenflüssigkeit einsetzen.

Eine der verschütt’ gegangenen Errinnerungen ist, daß meine Augen mit einem Staubsauger mißhandelt wurden.

Ich weiß, daß in der Steiermark Menschen gefoltert worden sind, zum Gaudium anderer Menschen, und es wäre naiv, anzunehmen, daß es nicht anderswo in Österreich anderen Menschen ähnlich ergangen ist.

Wenn es meine Befindlichkeit zuläßt, koche ich abends für zwei Personen.

Gelegentlich trinken wir zum Essen ein Gläschen Wein.


Sanostol

Lügen-Familie in der Medizinaldiktatur.

Die Mutter war vielleicht in dem Irrlauben aufgewachsen, daß die wertvollsten Bestandteile aller Nahrung als Fett gespeichert würden.

Von einer ausgewogenen Ernährung, von Eiweißen und Kohlehydraten, hatte sie als Kind, während des Zweiten Weltkriegs versteckt in einem Graben in der Umgebung von Graz aufgewachsen, keine Ahnung gehabt.

Dort hausten Menschen fast wie im Mittelalter in schindelgedeckten Hütten, zwischen dichten Urwäldern, ohne Strom und Leitungswasser: Beeren-, Pilz- und Honigsammler, Köhler, Schaf-und Ziegenhirten; zwischen Niederalmen und Murenhängen, eisigen Bächen und Wassermühlen, Wald- und Bergbauernbauernvolk in geflickten, gewendeten Hosen und Jankern und Holzschloapfen, urtümliche Menschen mit geschwärzten Gesichtern und Händen, für die Graz eine kaum erreichbare Hauptstadt in einer anderen Welt war.

Fingerbreit Butter auf einem dicken Keil Brot, Schmalz mit Grammeln nicht schmäler, versetzte die Mutter in Entzücken, welches sie auf dem Bauch liegend, durch Romane blätternd, mit großem Genuß verzehrte.

Die derbe Vorausschlussfolgerung, daß im Leben von zwei Kindern eines auf die Butterseite fallen müsste, leitete sie aus ihrem dualistischen Proviantlagerbewußtsein ab.

Beim kontemplativen Austunken von warmem Brat’lfett, dem entrückten Aussaugen von Markknochen, aus der abgestellten Rindsuppe gefischt, auf der die Fettaugen schwammen, dick wie die Nullen auf einer Greisslerauslage, schlug das Herz ihr höher.

Obwohl  meine allerersten Erinnerungen ein attraktiveres  Bild - das einer aufgeweckten, hübschen, lebenslustigen Frau reflektieren, die Haarschleife, Pettycoat und Schuhe mit Bleistiftabsätzen trug, hafteten altertümlich oder kindlich anmutenden Gewohnheiten wie Schatten aus vergangenen Zeiten an ihrer Persönlichkeit – als könnte sie sich davon nicht befreien, weder vom beidhändigen keuchenden Schlürfen aus Krügen statt des Trinkens aus Gläsern, noch vom Ansetzen der Milchflasche beim Öffnen des Kühlschranks, wobei ein Bärtchen Rahm an ihrer Oberlippe haften blieb, den sie mit einem kleinen Seufzer der Freude ableckte.

Die Mutter schwärmte voll inbrünstiger Begeisterung von unglaublichen Schlachtmählern wie dem Blut- und dem Türkentommerl.

Bei vielen Gelegenheiten wies sie  darauf hin, daß es im Krisenfall von oberster Notwendigkeit wäre, Meerschweine zu mästen und zu verspeisen, wobei sie im Dienste der Familiengesundheit vor deren Keulung oder Stechung  keinesfalls zurückschrecken würde.

Wenngleich sie bürgerlich altösterreichische Gerichte gelungen zuzubereiten wußte, wobei sie sich gerne an einer aus dem Leim gehenden biedermeierlichen Rezeptsammlung orientierte, wurde sie den Glauben an den unübertrefflichen Wert tierischer Fette und die Unverzichtbarkeit von Fleisch niemals los.

Den Verzehr von gekochten geselchten Schweinerippen, wenn sie eine Selchsuppe mit Eingetropftem zubereitete, zelebrierte sie alleine, bäuchlings auf dem halboffenen Bett ruhend, nur ein Hemd des Vatters übergezogen.

So empfing sie mich oft nach der Schule, Venus, am Beine knurspelnd, mit fettglänzendem Munde, und es dauerte eine gute Weile, bis zur Suppe ein Essen bereitet war, ein gebratener Leberkäse mit Findus-Fisolen oder ein Berg Erbsenreis mit Endivisalat oder ein Kaiserschmarren und eine Schüssel Apfelkompott.

Zur Jause gab es Butterbrot, Schmalzbrot oder ein Kleingebäck mit Powidl, Selch- oder Hamburgerspeck, seltener Wurst und Käse.

Meine Verpflegung zur Schule erfolgte beiläufig und gedankenlos.

Sie war vom Gewicht nicht zu gering bemessen, oder verdorben – aber es gab, was es gab, tage- und wochenlang.

Ich litt in der Schule Hunger, dabei ekelte mir vor den sich ansammelnden Jausen - eine Diskrepanz, die mit meinem Nichtfunktionieren als Kind und Schüler im Lauf einiger Jahre ein untragbares Ausmaß annahm.

Anstatt mir  verständlich zu machen, wie wichtig der Verzehr von Obst wäre, oder appetitanregende Früchte einzukaufen, gab es ein Packerl Sanostol von der Frau Doktor überm Gürtel, das mir in der Tat besser schmeckte als die angeschlagenen, wurmlöchrigen Apferl vom Großpapa mit Jutesackaroma.

Bis an der Rand der Pubertät trieb ich als bebrillter, pagenköpfiger Bübling ohne markante Gesichtszüge durch die Zeit, der eher in die Breite als in die Höhe zu wachsen drohte.

Weil ich mich unter der kommandierenden, launenhaften, mit dem Holzlineal züchtigenden  Frau Lehrerin Just überhaupt nicht konzentrieren konnte, und gute bis durchschnittliche Noten den Eltern mangelhaft erschienen, bekam ich eine Zeitlang Tinktur zur experimentellen Intelligenzsteigerung, eine Mischung aus Schlankheitstropfen, Eisenoxid und Vitamin B, was eine wesensverändernde Wirkung bei mir zeitigte, bis sich herausstellte, daß ich vor allem kurzsichtiger war als bislang festgestellt.

Man verpasste mir eine scharfe Brille und dazu gleich eine Gaumenhaftzahnregulierung, letztere legte ich bald wieder ab, weil Frau Lehrerin Just sie nicht duldete.

Als ich von Mädchen tagträumte, mich beim Blockflötenblasen betont albern anstellte, Geschichten erfand, um von der Schule abzulenken und einmal mit einer Schultasche voll Disney’s lustigen Taschenbüchern im Keller abtauchte, statt zum Unterricht zu gehen, wurden die Tropfen wieder abgesetzt.

Meine Mutter bekam Angst, ich könnte vorzeitig vermännlichen und schwerer zu bändigen werden.

In der dritten Klasse Volksschule wurde ich zwischen den Elternteilen zu beiden Seiten der Telefonverbindung so nachhaltig aufgerieben, bis die Hämatomsalbe pasta plumbi zum Einsatz kam, und eine Besserung meiner Leistungen nur eintrat, als mir der Vater eine Zeitlang abends bedrohlich zähnefletschend Rechennachhilfe einbläute.

Ich war ein nervöses, manisch-depressives Kind, litt unter Angstzuständen, Konzentrationsstörungen, juckenden Kopfschuppen, restless legs, Einschlafstörungen und Schweißausbrüchen, und fühlte mich in der Kleidung, die meine Eltern für mich kauften, fast immer sehr unwohl.

Als der Großvater in einem Pflegekrankenhaus mit anus praeter,  ein wehklagender Märtyrer auf einem Kirchengemälde, zu dritter Klasse in einem Bettensaal verstarb – infolge einer Bauchhöhlensepsis nach einer lange verharmlosten und verschwiegenen Stichverletzung -  fuhr mein Vater mit mir auf den Grund und durchsuchte die Keusche, mit offenkundig enttäuschendem Ergebnis, aber tief drinnen im stockfinsteren Lehmkeller fand er, mit Braunpapier umwickelt, eine dickwandige Medizinalflasche mit geschliffenem Glasverschluß mit Klumpen von Kokain, die er wortlos in seiner Aktentasche verstaute.

Kinder vom Nachbargrundstück kamen wie verspielte Hunde angelaufen und fragten ahnungslos nach Herrn Dorn.

Mein Großvater wäre schon gestorben, teilte ich ihnen, männliche Lässigkeit mimend, über die Schulter und den morschen Lattenzaun mit.

Mein erster persönlicher Kommentar war indes gewesen, der alte Depp wäre nun endlich tot, nachdem meine Mutter die Ablebensnachricht am Telefon entgegengenommen und mit unerwarteter Fassung verkündet hatte.

Ich fragte mich später oft, warum ich so reagiert hatte, aber es waren die Worte meines Vaters.

Der Großvater war falsch gewesen.

Die Eltern sind falsch gewesen.

 

Wenn es um Weckamine ging, taten Eltern, als wüßten sie von nichts, dabei waren Aufputschmittel und Schlankheitstropfen in den sechziger Jahren so weit verbreitet gewesen wie heute Antidepressiva.
Vor allem Frauen bekamen Weckamine.
Die Verweigerung der Verschreibung von Weckaminen hatte mitunter persönliche Gründe und konnte sadistische Formen annehmen, arrogante Sanktionen durch haifischgrinsende Vertreterinnen einer weissbekittelten Bildungselite. 
Empfindliche Wesen, die für rülpsende Betrüger ihre Hemmungen fallen lassen und ihr Innerstes nach Außen gekehrt hatten, zogen sich hilflos in Schneckenhäuser zurück – unfähig, eine Erklärung zu finden für diese Wirklichkeit und die Illusion von beständiger Harmonie und Leidenschaft.
Sie erfuhren keinen Trost mehr, vereinsamten, und verblassten in einer vergangenen Zeit.


Hausstaub in der Strabaghütten.

Drei Jahre Pflichtschreibe mit Zierzeilen.

Klare Sicht, Zukunft voraus.

Die Operation an einem Auge wurde Hanusch-Krankenhaus durchgeführt und verlief ohne Probleme.

Die Behandlung durch Krankenhauspersonal und Ärzte habe ich als freundlich, kompetent und zügig empfunden.

Die Narkose lief gut ein und  aus, keine schlimme Nachwehen.

Ich konnte die Manipulationen am Auge, das zuvor mehrmals mit einem Lokalanästhetikum eingetropft worden war, spüren, Nadelstiche, Schrauben in den Augapfel.

Vielleicht jammerte ich ein wenig – und wachte im Krankenzimmer wieder auf.

Dieses Auge steht jetzt auf – drei Dioptrien, mit einem entsprechenden Korrekturglas sehe ich damit tadellos.

Auf dem anderen bin ich durch den Grauen Star nahezu blind.

Bereits am nächsten Tag konnte ich das Spital wieder verlassen.

Drei mal täglich Acular eintropfen.

Am Mittwoch saugte ich Staub und putzte ein wenig, worauf sich das behandelte Auge leicht zu röten begann.

Eine leichte Bindehautentzündung trat auf, die seit zwei Tagen anhält, sodaß ich das Hanusch-Krankenhaus heute wieder verlassen mußte, weil der Oberarzt von einer Operation des anderen Auges abrät, solange eine Entzündung des einen vorliegt.

Eintropfen mit Jodlösung.

Die Situation ist wenig erfreulich, die Entscheidung des Operationsleiters nachvollziehbar.

Abwarten bis nächste Woche – Ambulanz – neuer Operationstermin.

Diese Wohnung ist extrem hausstaubbelastet, da kann man saugen und staubwischen, sooft man will.

Es ist noch der Staub der Bombardements des zweiten Weltkriegs und dazu alles, was in dieser Gegend der schnellen Bautätigkeit in die Luft geblasen wird.

Der Staub zersägter Plattenbauten aus dem ehemaligen Ostdeutschland, die man hier wiederverwertet hat.

Ich weiß nicht, welcher der legendären Gro-Lux-Spezialisten es war, der mich vorgestern beim Einkaufen höchstpersönlich provozieren wollte, indem er mir mit einer Kindertragtasche voll Bierdosen ins Einkaufswagerl rannte, aber ich glaube, es war derselbe, der auch der Kassierin zuraunte, ich hätte gerade eine Flasche Schnaps gestohlen.

Die Drogenkoordination(en) ist der am ungeniertesten Grenzen überschreitende, offensichtlich korrupte Bestandteil eines staatspolizeilichen Systems, das die Öffentlichkeit einlullt, während es bei Vorgabe von Gemeinnützigkeit am illegalen Drogen- Medikamenten- und Menschenhandel partizipiert und antisozialen, inkompetenten und unreifen Charakteren die Möglichkeit gibt, mit Menschenleben zu experimentieren und zu spielen.

Organisierter Kriminalität wird Vorschub geleistet, überforderte Mandatare werden satt gestillt.

Was der Klientel letztendlich widerfährt, ist Euthanasie.

Die Drogenkoordination ist beim Stand der Dinge, trotz linksliberalem Tarnmanterl, ein einem demokratischen Europa Hohn spottendes, faschistisches Instrument, das bestenfalls mit einem Agitationskommando der NSDAP verglichen werden kann.


Rentner Boogie (2)

„Wer in Österreich Invaliditätspension erhält, lebt wie Franz Gans im Schlaraffenland.“

Wer zudem im Internet seine Menung äußert, wird für 670 Euro im Monat abgefotzt, bis die Ohren glühen.

Allerdings nicht medial und offensichtlich – wie die Bildungsministerin unserer Bundesregierung, der man demonstrierte, bis an die Grenze der Lächerlichkeit, wie ohnmächtig und ohne Rückenstärkung sie ist – sondern unter Aufbietung aller Mächte der Perfidie, welche das Heimatland sonst zu bieten hat.

Deshalb ist dieser Boogie – Knüppel, Knüppel aus dem Sack – im 5/4 Takt, damit man die Stockhiebe spürt, denen ein Invaliditätspensionist mit Internetanschluß ausgesezt ist.

Es ist wenig taktvoll, jemandem zum Vorwurf zu machen, er wäre abhängig von den Medikamenten, die ihm gegen seine Depressionen verschrieben worden sind.

Man versucht Leuten die Nähe mit Begriffen wie Drogen, Sucht, Entzug und Therapie zu granatieren, um sie aufzuscheuchen und hinauszujagen, damit sie der Paniksuggestion, es wäre nun alles egal, folgen und auf der Drogenszene Anschluß suchen, mit dem Gedanken, Selbstmord mit Substitol oder Heroin zu begehen.

Deshalb werden Termine, zu denen man zu erscheinen hat, gegen Ende des Monats angesetzt, wenn es „Geld gibt“, und der „Krontermin“, zu dem es nach Ablauf von zwei Jahren um die Weitergewährung geht, sogar auswärts, am anderen Ende der Stadt.

Depressionen, Angstzustände und Panikattacken werden zum Vorwurf gemacht, selbstverschuldet zu sein, man will sagen, das wären Symptome wie bei einem Süchtigen, die Ursachen wären nicht endogen, die Ursache wäre Medikamentenabhängigkeit, nicht Depression, obwohl die Depression nach einer erfolglosen Interferonbehandlung verblieb, gleich wie der graue Star.

Niemand sollte annehmen, daß aufgrund von Depressionen allein die Berufsunfähigkeitspension zugestanden würde, oder aufgrund von psychosozialer Nicht-Integrierbarkeit, da müssen schon meßbar körperliche Beeinträchtigungen und Krankheiten vorliegen, damit die Invalidität prozentuell die Versicherungsleistung rechtfertigt.

Es soll auch schon Leute gegeben haben, die glaubten, sie hätten als substituierte Drogenabhängige bessere Chancen auf eine Berufsunfähigkeitspension, und sind dann eines Besseren belehrt worden, als sie einsehen mussten, daß sie nicht einmal einen Anspruch haben.

Daß es bei uns politisch motivierte Pensionierungen gäbe, um eine forensisch-psychiatrische Theorie anhand eines falltypischen Beispiels zu untermauern, und die engmaschige Observierung von Anfang an deren Bestandteil, wie die Unterbringung in der eigenen Lebensbeziehung, gewesen wäre, könnte als unrichtige Behauptung und paranoide Wahnvorstellung abgetan werden.

Man könnte – hysterisch – unterstellen: „Hier will jemand die Errungenschaften unseres Sozialssystems, dessen Früchte er selber schmatzend zehrt, beflecken. Dieser Mensch kotet, wo andere essen!“

Daß weiters Rassismus in dem ursprünglichen Vorsatz eine entscheidende Rolle gespielt hätte, wäre meinerseits nicht zu beweisen.

Es obliegt der Einschätzungsfähigkeit des Beobachters, zu erwägen, was er glaubt, und was nicht.

Wessen Existenz als invalid bewertet werden kann, behauptet nicht – er befürchtet.

Morgen: Die liebe Familie – Überraschende Pflegewünsche aus anderen Bundesländern.


„Ärger als Heroin.“

Fürsorge oder Fahrlässigkeit.

Interessant, wie schnell eine Diskussion vom Thema abschweift.

Von Cannabis dürfte in diesem Zusammenhang überhaupt nicht die Rede sein – wer sich in Illegales involvieren lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er schikaniert und überwacht wird.

Wer bei uns arbeitslos wird, muß über kurz oder lang in eine Schulungsmaßnahme, die viele Menschen als quälende Zumutung empfinden.

Sie bekommen Depressionen und Schlafstörungen, und bleiben lieber im Krankenstand, solange es geht.

Dabei kann es auch zu Abhängigkeiten von Psychopharmaka kommen.

Die Menschen gewöhnen sich schneller daran, Leistungen in Anspruch zu nehmen, als daß sie sich Medikamente, von denen es ihnen besser geht, wieder abgewöhnen.

Man sucht nach Schuldigen für die Belastung der Kassen, die von Arbeitslosen verursacht wird.

Deshalb ein behördlicher Fingerzeig auf bestimmte Gruppen von Ärzten, denen man gerne unterstellen würde, Patienten Medikamente zu verschreiben, die vom arbeitsmarktmedizinischen Standpunkt her ein Gefahrenzeichen tragen müssten.

Das bedeutet nicht, dass die Verordnung derselben Medikamente bei einer anderen Klientel vom sozialmedizinischen Standpunkt her nicht vertretbar wäre.

Die Präparate machen die Patienten bei vorschriftsmäßiger Anwendung nicht high, aber die Zurückstellung tut ihnen nicht mehr so weh.

Kontakte, die allzu autoritär agieren, werden zunehmend vermieden und nicht mehr besonders ernst genommen.

Menschen beginnen sich zu verhalten wie Freaks am Rande der Gesellschaft – aber sie tun dabei noch nichts Verbotenes.

Also wird versucht, diese wichtigste Grenze suggestiv zu verwischen und Patienten bzw. Ärzten ein schlechtes Gewissen aufzusprechen.

„Da können sie eh’ gleich blubbern! Ist sogar weniger schädlich.“

Vorsicht, Falle!

Es ist dies eine Praxis von Sozialarbeitern und Psychiatern aus der Drogenberatung der neunzehnhundertsiebziger Jahre, als in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkten Jugendlichen eingeflüstert wurde, daß es vom wissenschaftlichen Standpunkt gar keinen Unterschied macht, ob jemand Heroin oder Valium nimmt – als es darum ging, die Schwierigen mit den Verbrechern auf Therapie zu schicken.

Wer dreissig Jahre später erneut mit ihrer Taktik konfrontiert wird, weiß, was von dieser Schule Sozialarbeit zu halten ist.


Their Right Hand

Refugee boats  sent to the bottom.

The only hidden presence of yesterday evenings headline news arouses the paranoid europeans suspicion that the lives of around 600 refugee boat people from Africa could have been intentionally erased between Lybia and Italy.

This is what makes Europe so sympathic, that one cannot be sure how fascistic representatives of the European Union solve the  problem of african refugees, especially doubtful characters like the Italian prime minister Silvio Berlusconi.

Racism and xenophobia became so normal and widespread in the shadow of the european gloriole, that I need to assume the worst.

Such kind of international provocation fits the right hand of the mean, and I deplore to stand for a nation under a timid government with  a chickenhearted yellowpress that hides the world moving news somewhere in the panorama section behind shiny fast cars and blonded easterbuns in leatherpants.

We have a catholic tradition – the churchbells keep silent before the easter weekend while being replaced by wooden snares rotated by children.

That the snares stood for the wheel and machines of the churchown torturizers we didn’t learn at school.

People able to imagine might understand what I mean.

- Imaginable means too much. -


Krieg

Das flaue Gefühl des Europäers beim Verlassen des Hauses.

Der Konflikt im Gaza überschattet das gewohnte Panorama der Eitelkeiten.

Es ist kaum möglich, Partei zu ergreifen für eine Seite, angesichts der rapide zunehmenden Opferzahlen, wenngleich Verständnis da ist.

Verständnis, weil Terror Handlung erfordert.

Es ist, als wäre die Welt eine Bühne geworden, und der Kampf des kleinen Israel gegen den heimtückischen Aggressor ein Spektakel.

Was wird weiter geschehen?

Wird sich der die Weltöffentlichkeit provozierende iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad offen in den Konflikt einmischen oder ist ihm seine Rolle als Anstifter der Hamas im Hintergrund, als Großonkel der Intrige im Abstand einer Mittelstreckenrakete, genug?

Ahmadinejads politische Botschaften entsprechen dem Gerüpel und Gezische mitteleuropäischer Verhetzer, was in der von Informationen über politische Vorgänge in der EU unterversorgten Welt im Nahen und Mittleren Osten nicht wahrgenommen wird.

Die Informationswüste zwischen der orientalisch islamischen und der hochtechnisierten Wirtschaftskrisenwelt des Westens dem Islam anzulasten, wäre so verkehrt, wie Israel und Judentum gleichzusetzen.

Die Palästinenser glauben der Hamas mehr als der Fatah, der offiziellen Regierung Palästinas.

Die Hamas ist heute die Hisbollah der Palästinenser.

Daß sich die Hamas allein gegen das kriegstechnologisch übermächtige Israel nicht halten können wird, liegt auf der Hand.

Dabei fordert Israel das Blut seiner Kinder.

Die Hamas verschwendet die Leben der Menschen, die ihr zujubeln.

Was beflügelt die Hamas?

Die Lehre des Islam muss es nicht sein.

Wir verfolgen die Geschehnisse rund um das Pulverfass aus relativ sicherer Entfernung.

Wir stellen Überlegungen an, ob sich daraus ein Weltkrieg entwickeln wird, ob Atomwaffen zum Einsatz kommen könnten, wie vor einem Strategiespiel brütend.

Sind im Prinzip auf Frieden setzende Menschen naive Idioten?

Sicher ist: Wir sind von den Vorgängen im Nahen Osten betroffen.

Die Schatten dieser Auseinandersetzung pfeifen uns seit Jahren um die Ohren.

Der demokratische Visierschluß Österreichs resultiert unter anderem daraus.

Mein, Ihr, flaues Gefühl beim Verlassen des Hauses.


Lucky Australia

Halloween!

Yesterday I had one of the best sunsets in my past few years – and my personal winning award goes to the people of Australia and expecially those of the Ningaloo, Exmouth and Cape Range region.

I had had a heavy panic attack when I fell afraid my digital camera went finally lost on my own careless or even might have been stolen.

It was nearly a nervous breakdown - and once again I needed to curse loud the whole nation I was born in  and the last years when I became a nervous wreck, feeling torturized by officials, publically vomiting politicians and all that reupcoming nazional infamy and the unbelievably increasing bad behaviour of so many people.

Actually I had lost the cam while buying me a bottle of water at the Iga Xpress in Exmouth.

The friendly employees who found it just turned to lock it into the safe when I reentered the shop.

I had hired a moped to humm around all the places I had been to, and nearly suspected a young woman  whom I had met in the early morning, leaving the Greyhound bus.

It could have been a wink of  luck, when I recalled the fact I had already taken one photograph here, of a tree in Exmouth, with all that old brown boots up in the branches, which further reminded me of my first visit at the Iga Xpress to get myself something to squench my thirst.

As only a little thanks in exchange may I recommend the address

www.areyouready.com.au.

May I also take this extraordinary opportunity to encourage nozzling european politicians to launch new positive activities, like environmental and non-offending social projects, and, by the way, publically demand austrian elegibles and responsibles to finally VOTE OUT the aroundspooking inborn plasticsack faces damaging the good manners of democracy in Europe, by only contributing to hazard with the peace our world needs to survive.

Two rightextreme parties in the parliament means we have too many.

I’d personally propose Austria restrictions against the much too easy public availibility of cheap alcoholic beverages, sensible sanctions on any misuse of politicians privilegues, and against homegrown scandals in the shade of hypocrisy, that have been officially covered for too many years, like the open trade of prescription meds on the drugscene, especially „substitute“ morphines, for their dangerous intravenous abuse costs more people their lives then whatever illegal stuff.

„Honkhonk“ to the social and other democrats.


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