CatCam

Demenz

Witz zu verschenken.

Sitzen zwei Demenzkranke im Freizeitraum.

Sagt der eine: „Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich gerade sagen wollte.“

Sagt der andere: „Komisch. Den habe ich noch nie gehört.“


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Hilfe fürs Volk.

Sozialdemokraten sind kurzsichtig und kleinkariert.

Nicht alle, aber manche.

Zu viel wird im kleinen Salon genörgelt und gemosert, herumgeargwöhnt, was keines Gähnens wert wäre.

Sozialdemokraten haben Feindbilder, wie man sie nur in anderen Gesinnungsgemeinschaften vermuten würde.

Grimmig schwelen Eifersucht und Schlüsselneid, und das Blech der eigenen Karosse wird mit dem Stemmeisen gehämmert, bis der letzte Schorf Farbe abblättert und Löcher klaffen, Durchreichen zu anderen Partien, Sabotage, groß wie die Bröselfetzen im Grenzland.

Der kleinste freiwillige Beitrag wird mit größtem Mißtrauen durch die Gemmenlupe untersucht, ob daran nicht was schlechtzumachen wäre.

Ich trage etwas bei für die Volkshilfe, was mir keinen Ertrag verschafft, von ein paar Münzen Trinkgeld abgesehen, die mir der eine oder andere TeilnehmerIn schon eigenhändig ins Sakko schob, angesichts meiner biederen Bravheit, jeden Euro Mehrbetrag selbstverständlich zu den Kurseinnahmen zu schreiben.

Nichts begehrte ich von der Sozialdemokratischen Partei, außer, daß sie ihrem Namen gerecht würde, doch sobald ich darauf hinweise, mein Beitrag sei Basisarbeit, weil auf dem Vereinslokal nicht nur Volkshilfe, sondern auch SPÖ draufsteht, heißt es von einer anderen Seite, bei uns beginnt Basisarbeit in den Betrieben, am Arbeitsplatz, und ein Invalidenrentner meines Alters, den man auch feiste spottet, Kugeln in der Backe auszutragen, würde kein gutes Beispiel abgeben.

Das erinnert mich an die Pfadfinder vom Fähnlein Fuchsbau, wo vom großen Generalfeldobrist bis zum kleinen Wimpelträger alle vom lieben Gott geleckt und gescheitelt und vom Pfarrer gesegnet sein mussten – obwohl man nicht die Katholische Jungschar war.

Dennoch konnte auf den auf den Heiligen Georg verwiesen werden, einen Helden im Harnisch mit dem Kreuz auf der Brust, der Drachen aufspießte und ihnen die feuerzüngelnden Köpfe abschlug.

Mein kleines Ehrenamt dient nicht der Politik der Partei, sondern der karitativen Volkshilfe und der Bildung von Senioren – ein Benachteiligter unterstützt Benachteiligte – wovon die Partei insofern profitiert, dass auf den Mauspads SPÖ draufsteht.

Man macht etwas, was sonst keiner macht, und schafft, was der Macht zu schaffen macht.

Und ist drinnen in den Mühlen eines lokalpolitischen Kleinbühnenpatriotismus, woran man drehen könnte von früh bis spät, ohne dass jemals Frieden würde.

Die konjunktivistische Gleichung: „Würde der nicht Invaliditätspension beziehen, wäre der Sozialhilfeempfänger“ – stimmt nicht.

Eine solche Argumentation stimmt mich traurig.

Da fühle ich mich mißbraucht.


Zum Glück …

Das Internet ist ein Informations-, kein Lesemedium.

Experimentelle Literatur und Fotografie dort einzubringen, hat für einen Österreicher noch was von avantgardistischem Aktionismus.

Man erreicht – Beständigkeit vorausgesetzt – auch ohne Unterstützung von Journalisten Bekanntheit , die ohne das Web undenkbar wäre.

Würde ich einmal ein Büchlein veröffentlichen, hätte ich vielleicht einen kleinen Vorteil.

Aber ich bin Invalidenrentner und arbeite hier aus therapeutischen Gründen.