CatCam

Selbstmordkommando Österreich.

Berufsunfähigkeitspension als Danaergeschenk.

Wurden die Leiden, das einst zur Gewährung einer Invaliditätspension führten, aufgrund ihrer gesamtheitlichen Komplexität unbeschreibbar, wäre damit eine kaum benennbare Erkrankung als unheilbar einzustufen, finden sich schnell erzpolitisch beflügelte Handlanger bereit, tutender Posaunen und toenender Schalmeien, den trotzigen Buben mittels beinharten psychologischen Krippenspiels zurück aufs Kreuz nageln zu wollen.

Zu groß ist die Angst, die Verantwortung für die Durchfütterung eines kerngesunden, kraftschnaubenden Tippelbruders alleine tragen zu müssen, könnte doch eine große Karriere an einem offensichtlichen Fehlbescheide scheitern.

Ohne die Leiden und Behinderungen, die zur Gewährung führten, weiter zu beachten, sollen generell einfachere Wege geschlagen werden, anonyme Behinderte in die Warteräume des Arbeitsmarkts zurückdrängen.

Eine Aufgabe für jene Spezialisten der Parlamentsfraktionen, nach denen gerade kein Bedarf besteht, Besenkammerreservisten für den Endkampf – Mann gegen Mann.

Motto: Wir lassen die Spielregeln beiseite und drehen ihnen einfach den Geldhahn ab.

Thema: Politische Einflußnahme auf die Pensionsversicherungsanstalt, deren guter Ruf in strenger Regeltreue ankert.

Es liegt in der Natur des faschistoiden Territoriums Österreich, Situationen entstehen zu lassen, die einzelnen Bürgern, deren Art zu denken, sich psychologisch nicht unterwerfen zu wollen, keine Möglichkeit als die der Selbsttötung offenläßt, das heisst, ein guter Teil der BerufsunfähigkeitspensionistInnen säuft sich ohnehin zu Tode.

Das  macht Prognosen leicht.

Führte einst Mobbing am Arbeitsplatz zu Depressionen, Burnout und Invalidität, findet, bei Nichteinnahme der mittels dekorierter Kompetenzen zu erzwingenden Dressurhaltung, eine großangelegte Fortsetzung der Schikanen statt, die wenig Hoffnungen offenläßt.

Es wird auf diese Weise das Heilungspotential der Auszeit zur Krankheit gemacht.

Schlußfolgerung: Die Pensionsversicherungsanstalt für Arbeiter und Angestellte soll einzelne Kunden nicht weiter anerkennen, sobald sie sich in politischer Weise äußern, weil sie etwa einen Weblog führen.

Es wäre diese Art, mit sich selber umzugehen, nicht gutzuheissen, und stünde einer Heilung im Wege, wäre … Therapieverweigerung.

Welche Wege die Versuchung der Umgehung der Vorschriften beschreitet, lesen Sie an diesem Ort.


TUVALU

Der Faschismus kann das Prinzip Hoffnung nicht ersticken.

Die Mittelschicht hat Internet.

Sie ist anders strukturiert - vielfältiger, bunter, offener und demokratischer als vor fünfzig Jahren.

Der katholische Moralismus befindet sich mit seinen Wertvorstellungen im vergangenen Jahrtausend.

Das Internet als Informationstransmission überträgt auch die Schattenseiten: psychologische Manipulation, Ablenkung und Täuschung – emotional engineering.

Kommunikation im herkömmlichen Sinn wird abgelöst von Peil- und Sondiersendungen durch eine drängende Flut von Eindrücken, die es im eigenen Bewußtsein zu filtern gilt, auch um die Umsetzung von Plänen, um Ziele zu erreichen.

Das ist eine intellektuelle Herausforderung - auch wenn die Anforderung zur Multitaskingfähigkeit nach wie vor an die Maschine gestellt wird, wodurch in absehbarer Zeit kein sozialpsychologischer Multigau auszubrechen droht.

Je mehr Informationsbeschaffung über das Internet stattfindet, desto zahlreicher sind auch die Möglichkeiten, in Sackgassen zu geraten, die einen persönlich nicht weiterbringen.

Dennoch ist das Internet viel wert: Wer trotzdem damit umgehen kann, hat auch in der Wirklichkeit des Daseins mehr Chancen.

Man kann  am kulturellen Weltgeschehen nach eigenen Vorstellungen teilnehmen.

Früher hatte der mittelständische Patriarch die Möglichkeit, sich am Wochenende über einem dicken Pack Zeitungen und Zeitschriften tiefer in das Weltgeschehen einzulesen.

Es gab die Radionachrichten, die Zeit im Bild als Nachfolgerin der tönenden Wochenschau im Kino, und Fischers Weltalmanach.

Hintergrundinformationen waren lexikalischen Ursprungs, kolonialistisch-missionskatholisch kupferstichig.

Gläubige Menschen wurden durch die Sonntagspredigt beeinflußt, die Erwerbstätigen am Arbeitsplatz politisiert.

Der Urlaub wurde vom Reisebüro der Gewerkschaft vermittelt.

Das Internet stellt heute einen Großteil der weltwiedergebenden Informationen gratis zur Verfügung, einfacher Gedankenaustausch muß nicht als Konsultation teuer verrechnet werden.

Es ist jenes Netzwerk, das – im Prinzip – allen Usern auf dem Planeten gleich viel Bildungspotential zur Verfügung stellt, und deshalb als höchste Errungenschaft demokratischer Gesellschaften gelobt werden könnte.

Man muß nicht über heiligen Schriften meditieren – man braucht keine Mittler eines religösen Glaubens, um die ungefähre Mitte zu sehen.

Kein Wunder, wenn es Stimmen gibt, die das Internet in offener Form nicht akzeptieren, es für sich selber beanspruchen, oder nur mißbrauchen wollen, als Mittel der Überwachung, der Inquisition.

Es gibt Ansätze, das Internet mit Drogen und Glücksspiel vergleichen zu wollen – oder mit Sodom und Gomorrha.

Das vorsätzliche Legen von Irrspuren, Versuche der Fallenstellung, der suggestiven Negativbeeinflussung, bis hin zur Gefahr der Abzocke von Konto und Kreditkarte sägen an den Nerven vieler User.

Die Freigabe von eigenen Beiträgen zur allgemeinen Unterhaltung unterschiedlichen Gewichts, zur Reflektion der eigenen Befindlichkeit, ist hingegen eine Art friedlicher Kompensation.

Man könnte sonst allzu depressiv werden.

So gesehen kann das Internet ein Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit einer Gesellschaft sein, weil es auch die Mauern politisch verordneter Isolationshaft durchlässig macht.

Ich bin froh, ein Teilhaber und Mitmensch zu sein.

Ich kann von den Möglichkeiten des Internet profitieren.

Der Wert wiegt den Preis auf.

Besser Internet als Prof. Mastopius.


„ … dann mach Schluß!“

Pilzdroge als deus ex machina für eine spätmittelalterliche Ziviljudikatur?

Der eingestandene Konsum von LSD gibt in Österreich bis zum heutigen Tage Anlaß zu lebenslanger Verfolgung durch politische Kräfte und ihre scheinheiligen Hinterorganisationen.

Einer der Hauptgründe, warum man während meiner Jugend darauf bedacht gewesen war, mich durch allerlei psychotaktische Beeinflussung zu einem stationären Therapieaufenthalt hinzulenken, waren geheime LSD-Experimente gewesen – jenseits der kümmerseligen Vorstellung, die etliche AbsolventInnen der katholischen Sozialakademien über Wirkung, Gefahr und Langzeitfolgen von Rauschgift hatten.

Die häufigste Erklärung für sogenannte Flashbacks ist jedenfalls der Konsum anderer Drogen, darunter Amphetaminartiges und Cannabis - es gibt aber auch psychedelische Erlebnisse oder psychotische Episoden ohne Intoxikation.

Es ist schon vorgekommen, daß prominente Zeitgenossen Opfer einer mit der Nachflüsterung von LSD-Konsum verbundenen Rufschädigung wurden, indem man sie systematisch zu terrorisieren begann, eine Verfolgung durch die Stapo auslöste, und ihre Karrieren sabotiert wurden.

Ich glaube nicht, daß man Jugendliche heute wie einst durch Ammenmärchen davon abhalten kann, mit verfügbaren Drogen zu experimentieren.

Es ist festzuhalten, daß es sich bei LSD um keine spirituöse Sondersubstanz handelt, sondern nur um eine von vielen Drogen mit Risiken und Nebenwirkungen, und daß LSD, wie andere Drogen auch, aus asservierten Beständen oder dem Sondermüll in die Hände von KonsumentInnen, auch solche mit unreifen Persönlichkeiten, gelangen kann.

Sadistische, pädophile Interessen, oder einfach Sensationsgier, können Anlaß für die Weitergabe verschiedenster Drogen sein.

Sicher ist, daß Mißverständnisse lange unerwidert geblieben sind, und Ammenmärchen von Anfang an absichtlich in die Welt gesetzt wurden, und daß Albert Hofmann selber mit heftigen Anwerfungen aus der Welt der katholizistisch-kreationistischen Krämerlädenwissenschaft konfrontiert gewesen war, ein Mensch, dessen bedeutendes Lebenswerk außerhalb des Zusammenhangs mit LSD bei uns weniger gewürdigt worden ist.

Wer sich dafür interessiert, liest am besten Dr. Albert Hofmann.

Eine falsche Information, die wahrscheinlich noch heute von manchen Chefpsychiatern und ihrem bigotten subakademischen Hofstaat freigesetzt wird, betrifft Schädigungen des menschlichen Erbguts, hervorgerufen durch LSD.

Ein von Dr. Hofmann entwickeltes Pharmazeutikum, das in der Geriatrie zur Verbesserung von Demenzzuständen eingesetzt wird, ist Hydergin (Dihydroergotoxin).

Hofmann war auf dem Weg seiner Forschungen für Sandoz eher zufällig über das Lysergsäurediethylamid gestolpert.

HYDERGIN wirkt nicht psychoaktiv, nur peripher gefäßerweiternd, und wird bei der Behandlung von Bluthochdruck, Migräne und gegen sklerotische Altersbeschwerden eingesetzt.

Die Verteufelung von Hofmanns Arbeit fand ihren ersten Höhepunkt in den fünfziger Jahren vorigen Jahrhunderts, durch die Verbreitung des Schlafmittels Thalidomid mit dem irreführenden Marktnamen CONTERGAN.

Dr. Albert Hofmann war an der Entwicklung von Thalidomid nicht beteiligt gewesen, und trug keine Verantwortung an den als Contergan-Skandal bekanntgewordenen hunderttausendfachen embryonalen Mißbildungen.

Dieses hartnäckige Mißverständnis wurde durch die populäre, aber unverwandte Charles-Manson-Story der späten Sechzigerjahre angefeuert, und wuchs durch legendäre Berichte von wiederholten Fensterstürzen unter LSD-Einfluß zu einem advokablen Monster von Falschinformationen heran, auf das auch heute noch Entscheidungsträger deuten, wenn es um eine griffnahe, billige Rechtfertigung von moralinsauer vergällten, stuhlpatriachalischen Vergeltungsurteilen im Zivilrecht geht.

Konsum von LSD, unter großem Tränenstrom vor den Richtertisch geschleudert, wiegt aufgrund vorherrschender Abergläubigkeiten fast so eindrucksvoll wie das Aufschlitzen einer Waschpulvertrommel voll weißem Pulver und das Emporhalten eines abgetrennten Schädels.

Man bedient sich des grundfalschen, aber leichtverkäuflichen Arguments, die Einnahme von LSD hätte eine Schädigung der Erbanlagen sowie schreckliche Mißbildungen bei nachfolgenden Generationen bewirken können.

Ähnlich roßtäuscherisch der Versuch, LSD-Experimente zur Erklärung von geförderter Eitelkeit und der Teilnahme an zweifelhaften Expositionen heranziehen zu wollen, zur Begründung von geleiteten Depressionen, Arzneimittelsüchten und Alkoholismus, oder zur billigenden Verschleierung von kriminellen Handlungen, sowie tabuisierten Beziehungskrankheiten im Hintergrund, etwa vom Typ Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.

Sicher ist, daß ich am Faschingsdienstag des Jahres 1994 nicht LSD genommen hatte – und daß die Folgeschäden, die der Gesellschaft und den nachfolgenden Generationen durch schlechte Aufklärung und kalkulierbare Bildungsmängel entstehen, schwerwiegender sind als zwei Monate Mindestsicherung, und die Akzeptanz psychosozialer Behinderung ohne notorische Unterstellung von Selbstverschulden.

Wertvolle Punkte für Studium und Führerschein:

Sag in Österreich besser niemals, du hättest LSD probiert, oder sonst etwas.


Popcorn Planet

Typus bipolare Störung: Aufgaben des Menschen.

Die Welt des erweiterten Bewußtseins ist eine virtuelle Welt ohne Grenzen.

Die Assoziationsfähigkeit sprengt den Rahmen des normal Beschränkten, als wäre ein mysteriöser Sinn aktiv.

Man erkennt Menschen aus der Ferne der Verwandschaft, selbst wenn es sich um andere Personen handelt.

Die Welt erscheint bisweilen magisch, von Kräften beeinflußt, welche den Gesetzen exakter Wissenschaften zu widersprechen scheinen.

Bilder werden projiziert, aus feinen Lichtpartikeln, den durch manche Drogen hervorgerufenen Traumbildern vergleichbar.

An anderen Tagen herrscht Bedrückung vor, Schmerzen, das Gefühl, an einer organischen Krankheit zu leiden, einer Infektionskrankheit des Gehirns oder der Gehirnhaut.

Das gesamte Nervensystem wird fühlbar.

Man spürt, wie die Energie, verbleiben von einem Urknall, schwindet wie aus einem Ballon, obgleich ein vernünftiges Haushalten mit dem verbliebenen Guthaben die Lage relativ stabilisiert.

Hat man diese Ebene erreicht, macht es keinen Sinn mehr, dagegen aufzubegehren, indem man sich etwa den Gedanken einer Heilbarkeit suggerieren ließe.

Zu viel Energie wird von der Gesellschaft zur Ausübung sadistisch motivierter Experimente verschwendet.

Mäßigung und Rückzug sind Mittel der Wahl.

Der Versuch der Mitteilung bleibt legitim.

Eindrücklich beherbergen Hirnanhang- und Zirbeldrüse brachliegende Strukturen, Membranen, potentielles Reservoir.

Manche Lebewesen entwickelten ein Atemloch, andere ein Horn.

Wäre der Mann ideal, könnte er in seinem Schädel Perlen hinterlassen.


Die Folter.

Die Bedeutsamkeit der menschlichen Berufsfähigkeit.

Der erste Schneeregen der Saison.

Ich schlafe bis 11 Uhr am Vormittag.

Dabei nehme ich um ca. 7 Uhr früh 10 mg Escitalopram, einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Danach kann ich noch einmal einschlafen und hole den REM-Schlaf nach, der während der frühen Morgenstunden gestört wird, eine Tatsache, die ich mit kameradschaftlicher Gelassenheit zur Kenntnis nehmen und kurzfristig abstellen, aber nicht verhindern kann.

Ich leide an einer Entzündung des Zentralnervensystems, seit einer akuten Erkrankung im Winter 1993/94.

Es könnte sich um eine Meningo-Enzephalitis oder Borreliose gehandelt haben, ganz sicher bin ich nicht, da eine solche Erkrankung trotz dringender Hinweise nicht diagnostiziert wurde, und da ich zu jener Zeit auch gefoltert worden bin, und meine Erinnerungen an einen bestimmten Tag nur lückenhaft erscheinen, wobei der amnesische Anteil mit einer Unzahl von denkbaren Füllungen abdichtbar wäre, obgleich es dazwischen auch eindeutige Erinnerungen gibt.

Seit der angenommenen Erkrankung verspüre ich mit jedem Einbruch der kalten Jahreszeit folgende Symptome:

Kopfschmerzen. Schmerzen der Halswirbelsäule, Schmerzen der Wirbelssäule, die ausstrahlen bis in das linke Schulterblatt, Nierenschmerzen mit Betonung rechts, Hemisphärenkopfschmerz links einem dreifingerbreiten Zentrum auf der linken Großhirnrinde.

Dieser jährlich wiederkehrende Zustand wird begleitet von einem schrillen Tinnitus und akustischen Sensationen, die ich nicht als Halluzinationen bezeichnen will.

Tagsüber bleibe ich zurückgezogen, erledige Einkäufe und Hausarbeiten, beschäftige mich mit dem Kater Schrammmel, schreibe, lese oder recherchiere im Internet.

Immer wieder kann es zu Kopfschmerzattacken kommen, die ich mit 400 mg Ibuprofen bekämpfen, aber selten ausschalten kann.

Ich bin bemüht, Ibuprofen nicht regelmäßig zu nehmen.

Manchmal verschwinden die Kopfschmerzen bei einem Einkaufsbummel oder einer guten Tasse Kaffee.

Am Abend bringen 30 mg Oxazepam Erleichterung und ich kann kurz nach Mitternacht relativ leicht einschlafen.

War der Tageskopfschmerz heftig, nehme ich 15 mg davon früher, etwa um 19h, die zweiten 15 mg eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Gestern rasierte ich mir den Kopf.

Während des peniblen Vorgangs ließen die Kopfschmerzen nach.

Ich nehme zum Frühstück ein Dragee eines Vitamin B-Komplexes und esse tagsüber einen Apfel und eine Zitrusfrucht.

Die im Sommer erfolgten Staroperationen  haben meine allgemeine Befindlichkeit nicht verbessert.

Zwar konnte verhindert werden, daß ich zunehmend erblinde, aber ich bin heute auf beiden Augen sehr empfindlich und muß, abgesehen von der Brille am Kopf,  künstliche Tränenflüssigkeit einsetzen.

Eine der verschütt’ gegangenen Errinnerungen ist, daß meine Augen mit einem Staubsauger mißhandelt wurden.

Ich weiß, daß in der Steiermark Menschen gefoltert worden sind, zum Gaudium anderer Menschen, und es wäre naiv, anzunehmen, daß es nicht anderswo in Österreich anderen Menschen ähnlich ergangen ist.

Wenn es meine Befindlichkeit zuläßt, koche ich abends für zwei Personen.

Gelegentlich trinken wir zum Essen ein Gläschen Wein.


Die Judas-Probe.

Logbuch.

Der Sommer hat das Land verlassen.

Der Kater Schrammel legt seine Pfoten auf meine Schulter und zaubert Vibrationen von Behaglichkeit und Vertrautheit an mein Ohr.

Das ist mein kleiner Friedenspreis, eine wertvolle Begegnung zwischen verwandten Wesen, die lieber der Einsicht den Vorzug geben.

Mein Glück ist, mich von den großen Herausforderungen abwenden und dem Lauf der Gedanken folgen zu können.

Auch wenn der Tribut, den ich für die Möglichkeit der Abkehr zu leisten habe, mir mitunter hoch erscheint, so gebe ich diesem Dasein doch den Vorzug gegenüber den vielzähligen Möglichkeiten, sich als Werkzeug anderer Menschen Macht gebrauchen zu lassen.

So falle ich, in der Berechnung solcher, der Allgemeinheit weniger zur Last, als im Pflegehospital im Schutzbett.

Die Verweigerung der Judas-Probe ist eines der Verbrechen, die mir zur Last gelegt werden.

Es handelt sich dabei um eine besonders widerliche Methode des faschistischen Überwachungsstaates, unter Berufung auf die heiligen Schriften des Christentums, seinen Menschen das Rückgrat zu brechen, indem man ihnen das Bein mit der Panzersperre stellt und dann vorhält, sie hätten schon wieder den Herrn verraten.

Die Mittäterschaft würde leichter verziehen, die Aufnahme am Schiff der letzten Hoffnung verliefe hart, aber herzlich.


Pulver

Der entmündigte Patient – Kriminalitätsbekämpfung in Lapazulien.

Versuche, die Generation 50, in früheren Leben liberale Spontis, Sozis, oder einfach brave Dienstnehmer, heute arbeitslos und entnervt, durch Therapiezwang bei Androhung psychiatrischer Dauerverwahrung zu wirtschaftlich einträglichen Menschen umzubilden, wird weiterhin kaum Früchte tragen.

Die österreichische Wirklichkeit gebiert vor allem Alkoholiker, Sozialmorphinisten, Selbstmörder und Zerworfene.

Die anhaltend restriktiven Maßnahmen auf dem Arbeitsmarktservice tragen dazu bei, daß den Sozialdemokraten die Wähler davonlaufen.

Der neoeuropäische Krieg gegen Benzodiazepine, vorschüblich von der WHO  Ende des vergangenen Jahrtausends als bedenklich eingestuft, und nach wie vor legal auf Kasse * verschreibbar, führte dazu, daß diese Arzneien auf dem Schwarzmarkt neben Morphinsubstitutionspräparaten und Opioiden zu begehrten Handelswaren mutiert sind, und trägt mehrfach dazu bei, eindeutige Grenzen zu verwischen.

Wie man in Wien feststellen kann, werden Konsumenten von Tranquilizern, ungeachtet ihrer Einstellung und Lebenssituation, schattenbehördlich mit “Süchtigen“ gleichgestellt, und müssen den Damen und Herren von der Drogenkoordination GesmbH, die sich hinter einem Stadtwappen verschanzen, als unfreiwillige Rhesusaffen dienen.

Während im Hintergrund aus wirtschaftlichen Erwägungen neue maximale Abgabemengen formuliert werden sollen, laufen vorne ungeniert Feldversuche, wie Konsumenten auf unfreiwillige Placebogaben und Dosisreduktionen reagieren.

Wer sich etwa an eine Abenddosis von 30 mg Ox-azepam gewöhnt hat, sollte sich besser damit abfinden können, auch mit 20 mg das Auslangen zu finden, ohne bei einer fairen Aufklärung oder per Beipacktext über die Änderung der Zusammensetzung seiner Medikation in Kenntnis gesetzt zu werden.

Wer damit Schwierigkeiten hat, könnte auf der Suche nach mehr Benzodiazepin-Stoff auf bekannten Umschlagplätzen der Drogenszene ins Visier der Drogenfahndung genommen werden, und durch mehr oder weniger geschickt inszenierte Manöver als Informant gegen Dealer von p.d. illegalen Drogen vom Heft gebrochen werden.

Wer Pech hat, wird mittels den Banken der Krankenversicherungsanstalten entfleuchter Daten Folterungen ausgesetzt, die mit den Hexenproben des Mittelalters verglichen werden können, weil neben Befindlichkeitsstörungen und neuralgischen Kopfschmerzen auch Angstzustände, Panikattacken und epileptische Anfälle auftreten können – und immer jene Zustände, gegen die zuerst ein Antidepressivum, später noch ein ergänzendes Beruhigungsmittel verschrieben worden sind.

Zukünftig könnten europaweit 500 mg Oxazepam mit 500 mg Diazepam gleichgesetzt werden, was einer Packungsgröße von 50 Stk. Diazepam zu 10 mg entsprechen würde, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Kassenrezept abgegeben werden.

Darüber herrscht in West und Ost keinesfalls Einigkeit, bzw. wird diesem aus dem Boden gestampften Problem nicht allerorts dieselbe Priorität beigemessen wie derzeit im deutschen Sprachraum.

Es sollen – Epizentrum Bundesrepublik – der Praxis von Privatverschreibungen dieser in dilettantischer Weise nivellierten Grenzwerte von Präparaten chemisch-pharmazeutisch ähnlicher, aber keinesfalls gleicher Endstruktur und spezieller Wirksamkeit, ein Riegel vorgeschoben werden.

Der Kampf geht zu Lasten von Abertausenden Patienten, die verschiedenste Benzodiazepine in niedriger Dosierung in Kombination mit Antidepressiva z.B. vom Typ SSRI zu sich nehmen, weil es sich als benigen erwies, und ohne jemals in Geschäfte mit illegalen Rauschmitteln involviert gewesen zu sein.

An den herrschenden Unstimmigkeiten profitieren die Pharmaunternehmen, in Zusammenarbeit mit Fachärzten mit – streng geheimen – Forschungsaufträgen, die etwa anstelle von Oxazepam nur mehr Alprazolam (…) verschreiben sollen.

Es wird die bei Unkenntnis der Materie plausible wie unseriös vorgriffige Behauptung aufgestellt, daß es sich bei 50 Stk. Oxazepam zu 15 mg um eine die maximale Abgabemenge von 500 mg „Benzodiazepin“ eindeutig überschreitende Menge handeln würde, odr?

Grundsätzlich gilt:

Was der niedergelassene Arzt an Medikamenten verschreibt, ist legal.

Was über die Gasse verkauft und erworben wird, ist legal oder nicht illegal, aber Suchtgift.

Es besteht kein Anlaß, sich von Leuten mit medizinischer Ausbildung für allzu bloed verkaufen zu lassen.

Wenn verschiedene Ärzte nicht mehr vertrauenswürdig sind, weil sie ihre PatientInnen schamlos hintergehen, empfiehlt es sich, zur weiteren Entscheidungsfindung, der demokratischen Wirklichkeit in Europa in die Augen zu schauen.

1. Gebührenbefreite Personen bekommen Benzodiazepin-Medikamente in der Apotheke gratis.
2. Wird ein Medikament der Wirkstoffgruppe Benzodiazepine auf ärztliche Empfehlung zu einem Antidepressivum vom Typ SSRI eingenommen, stellt sich keine Dosistoleranz ein, welche bei Mißbrauch von Benzodiazepinen, besonders in Kombination mit Alkohol, regelmäßig auftritt.
3. Wenn im Rahmen ihrer Feldversuche die Drogenkoordination, im Handschlag wohl mit der Drogenambulanz der Abteilung Psychiatrie am Wiener AKH, bestimmte Apotheken dazu animieren kann, Placebos – in erster Linie an zahlende Kunden – auszugeben, bzw. Chargen, die weniger Wirkstoff als angegeben enthalten, dann bahnt sich bereits ein neuer Skandal an.)

(Dr. Schneeberger-Saraduk, Bene-Forschung.)


Sprechgesang im Sägewerk.

Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *

Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.

Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.

Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.

Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.

Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.

Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.

Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.

Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.

Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.

Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.

Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.

Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.

Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.

Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.

Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.

Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.

Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.

Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.

Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.

Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.

Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.

Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.

 

(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht  eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.


Zwingen

„Sitzfleisch statt Buschfleisch.“

Morath gehört zu einer schwindenden Gruppe von Menschen in Österreich, die in ihrer Jugend von katholischen Sozialarbeitern als Behinderte beschrieben und als Versuchsprimaten in Drogenrehabilitationseinrichtungen geschleust worden sind.

Dies geschah in der Absicht, sie entsprechend dem bis heute kaum überarbeiteten Wissensstand der Psychologie für Sozialarbeiter ab einer gewissen Alterschwelle in die Psychiatrie und ihre Dependancen zu pfeifen.

Anderenteils haben sich weder Prognosen über die Entwicklung angeblicher Suchtkrankheiten bestätigt, noch ist es gelungen, den mit der öffentlichen Degradierung verbundenen Rufschaden zu löschen und durch Maßnahmen Menschen erhaltungsfähig zu schmieden.

Wenn man ihm heute eine Psychotherapie aufzwingen will, offenbart sich nichts anderes als der wiederholte Versuch, den aufgrund des vorliegenden Weblogs als unbequem eingestuften Zeitgenossen in Kontakt mit dem Drogenmilieu bringen zu wollen, einen typischen Rückfall zu provozieren und auf diese Weise einen Streichholzinformanten gegen Afrikanische Drogenhändler vom Heftchen zu brechen.

Der Versuch, ihn auf die Geleise der Drogenkoordination zu treiben, ist ein sinnloses Unterfangen, weil inzwischen dreissig Jahre vergangen sind.

Die Erfüllung dieser Erwartung hinter dem System ist weiter von ihm entfernt als der Urkontinent Pangea, was hoffnungsvoll nicht der Wirkung eines bislang noch nicht als abhängigkeitserzeugend eingestuften Antidepressivums zuzuschreiben ist, sondern der Gnade der anwachsenden Gleichgültigkeit durch eine natürliche mentale Dämmerung.

Lieber verbringt er eine Zeit ohne besondere Vorkommnisse, als sich durch den angewendeten faulen Zauber aus der Reserve locken zu lassen.


Euthanasia

How the drug coordination fools the health insurances and abuses their patients like secret lab monkeys.

One more from the front of Austrias war against  austrian people.

I’ve been used to take a  prescription medication against depression, one part contains Oxazepam*, a benzodiazepine.

I usally took 30 mg in the evening, which helped me to prevent a typical headache caused by a cervical vertebra arthrosis (…), as well as it would help me to relax and improve sleep.

Instead of prescribing to my personal demands neither to scientific findings, I was handed out a box of effectless placebos.

This never happened when I got the prescription by my general physician, but I’ve already made the same experience with another psychiatrists leaf – one year ago.

I am able to tell if the dose works or not.

There is no information available about out-of-clinic trials and studies with un-volunteers.

My monthly supply had been recently prescribed by another specialist.

I didn’t check the prescription for marks nor was the box broken or the med exceeded.

To me it’s one more hint it makes no sense to consult psychiatrists/neurologists.

Such happens, because the  drug coordination here determines who has to be a drug addict, and efforts to destroy confidential relationships between medical doctors and patients.

I’ve been an observed person at least since summer 2003.

I wouldn’t go out and get me illegal drugs instead, as well as I’m able to stand a few minor withdraw effects.

Proven risks of sudden benzodiazepine stops are in worst case attempts of epilepsy and a gain of suicide disposition.

 This is only one of many aspects of the infame malicious austrian way to fight drugs.

The lame excuse of the observance is the executor of laws needs to protect  life-partners.

Me and my wife have been sharing lives for 22 years.

I wouldn’t commit suicide for this foul trick, nor would I attack my spouse.

But I am able to highlight this and underline once more, that the drug coordination is a tool of a corrupt and mendacious systemt, that has been tending to force, torturize and extinct people.

A gestapo-like instrument influences lives and partnerships of average citizens by re-executing peoples pre-past.

The explaination for such a scandalous situation is a fascistic shadow government democracy, practicing sytematical legacy-hunting.

Drug policy in Austria means they actively speed up the erasure of people causing costs.

I call that euthanasia.

 

Affected are substances manufactured and distributed by Meda.


Italienisches Vorbild.

In Österreich strudeln Demokratie und Kultur eines geplanten Europa ab.

Nach wie vor plagen den österreichischen Durchschnittsmenschen kleine Ängste aus dem vergangenen Jahrhundert.

Stereotypen, die alptraumhafte Begleitbilder hervorrufen sollen, sind:  Neonazis, Horden von Skinheads, Hells Angels, zähnefletschende Kampfhunde; Synonyme für organisiertes Verbrechen wie Camorra, Cosa Nostra, Ndrangetha, ferner eine korrupte Regierung sowie Polizei und Justiz, die Augen, Ohren und Mund verschließen. *

Zu den Einnahmequellen mafioser Organisationen gehören traditionell Glückspiel, Prostitution und Schutzgelderpressung, weiters Drogenhandel und Sondermüllentsorgung.

Tatsächlich gibt es in Österreich seit Beginn dieses Jahrhunderts vermehrt Tendenzen, bislang regional kleinwüchsige Mißstände auf internationales Niveau zu bringen.

Dazu gehören die Auftragsentsorgung konfiszierter illegaler Rauschgifte ebenso wie die systematische Ausklaubung abgelaufener Medikamente und deren Wiederverkauf sowie einschlägige Import/Exportschwindelgeschäfte im größeren Stil.

Daß in diesem Bereich Österreichs Behörden wegschauen und Eckpfeiler der Korruption wie die urbanen Drogenkoordinationen ein sozialpsychologisches Verwirrspiel unterstützen, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein.

Daß Schutzgelderpressung nur in Verzahnung mit anderen kriminellen Überträgern funktioniert, und was Schutzgelderpressung für den einzelnen Staatsbürger bedeutet, offenbart sich erst in Krisenzeiten.

Man assoziiert dieses Thema mit beflissenen kleinen südländischen Restaurantbesitzern, denen bei Nichtbezahlung von Schutzgeld Brandsätze ins Lokal geworfen werden.

Betroffen sind in Österreich vor allem Behinderte, Mindestrentner und Bezieher kleiner Einkommen - sowie alle, die noch irgendetwas besitzen, dessen Wert 500 Euro übersteigt.

Die Erpresser verstecken sich gerne hinter Organen der Republik Österreich, welche ihnen gelegentlich Tips über laufende Verfahren zuwerfen.

Immer öfter kommt es zu Forderungen seitens dubioser Inkassodienste, die sich z.B. aufgrund von Informationen ehemaliger Bankangestellter auf längst getilgte Schulden berufen, uneinbringlich hohe Summen vorschreiben und im Kalkül der Ängste hilfloser Menschen monatliche Teilzahlungen einfordern.

Ihre realen Firmensitze liegen zwischen Österreich und Europa.

Sie betiteln sich stolz wie belanglos als  behördlich konzessionierte Dienstleistungsunternehmen und unterbreiten ihre Forderungen mittels bedrohlich spitz formulierter Zahlungsbefehle, untermustert von Kaskaden scharfzackiger Unterschriften, beiliegend höchst offiziell anmutende Fragebögen zu persönlichen Besitzverhältnissen usw. usw. usw.

Ein Beispiel am Rande:

Familie Vetter hatte im vorigen Jahrhundert bei einem steiermärkischen Bankinstitut ausstehende Kreditschulden in der Höhe von ca. 110.000 Euro.

Im Dschungel undurchsichtiger Unterzeichnungsmodalitäten gab es drei nicht bürgschaftsfähige Haftende.

Nachdem die Nettosumme zunächst zweckentfremdet beiseite geschafft und aufgrund persönlicher Verstrickungen in kriminelle Handlungen anonym zur Abdeckung der ursprünglichen Forderung dem Bankinstitut zurückerstattet worden sind, besteht die seinerzeitige Schuld nicht mehr.

Das Bankinstitut kann keine Kontoauszüge mehr ausweisen.

Im Hintergrund wurden Informationen über Schulden samt Zinsen, inzwischen auf 200.000 Euro angewachsen, von Rechtsanwalt zu Rechtsanwalt zu Rechtsanwalt portiert, und so werden heute unter Androhung von Haushaltspfändungen insgesamt 600.000 Euro von den seinerzeit Haftenden einverlangt.

Der Rechtsanwalt des Inkassodienstes am Schluss dieser Informationskette bietet schließlich – es sind 15 Jahre vergangen, Kreditnehmer und Mithaftende pflegen keine persönlichen Kontakte mehr -  drei Kulanzlösungen, indem er von den Beteiligten je 25.000 Euro verlangt und für die großzügig reduzierte Summe private Kredite anbietet.

Er verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Einschüchtern einfältiger Menschen, die das böse Spiel nicht durchschauen, sondern ein Schuldgeständnis unterschreiben und sich noch einen Kredit aufdrängen lassen.

„Mein Auftraggeber zahlt nämlich Ihre Zinsen.“ sagte der Mann an der Tür.

Es wird ein Problem offensichtlich, das in Österreich um sich greift wie Schweinepest.

Als psychologische Druckmittel werden systematisch bösartige gefälschte Informationen in das Verwirrspiel eingespeist,wie im Fall von Frau Vetter – eine der drei ehemaligen Kreditschuldner.

Sie wäre drogenabhängig und würde deshalb ihre Schulden nicht bezahlen.

Sie soll dazu genötigt werden, eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen, die die Schutzgelderpresser unterstützt.

Dazu erhält sie neuerdings Hausbesuche von der Fürsorgestelle des Magistrats ihrer Heimatstadt, wo Anzeigen über ihre angebliche Suchtkrankheit und einen heruntergekommennen Lebenswandel eingegangen sind.

Frau Vetter lebt heute in großer Angst, man könnte ihr die Kinder, deren Alleinerzieherin sie ist, wegnehmen.

Sie leidet an Depressionen und trinkt, um einschlafen zu können, mehr Alkohol, als ihr guttut.

Ein österreichisches Schicksal 2009.

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… und einen goldenen Meix’  für die Matura in Wien.

 

 * Es zählt zu den Eigenarten des menschlichen Bewußtseins, Wahrnehmungen, die mit dem eigenen Weltbild unvereinbar sind, einfach auszublenden.  Das führt dazu, daß selbst kritische Politiker nur im Wahrnehmungsfeld der eigenen Kaste kramen. Die Welt, in der ein Großteil der Menschen gefangen ist, befindet sich außerhalb des goldenen Käfigs.


Lochstopfen oder: Rechtswählen für 20 Euro.

Soziale Schutzgelderpressung oder nachvollziehbare Erwartung des vom großen Glück verschont gebliebenen Österreichers?

Worum es geht, will ich gern erklären:

Wäre meine Mindestsicherung nicht befristetet durch eine Invaliditätspension abgedeckt, wäre ich beim Stand meiner Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigung als österreichischer Staatsbürger aufgrund eines Lecks im System ganz und gar von der Großmütigkeit meiner lieben Frau, der Bezieherin eines hart verdienten Einkommens, allein abhängig.

Das theoretische Anrecht auf Sozialhilfe bei Einkommenslosigkeit beider Ehepartner ist dabei kein Trost.

Daß Ähnliches in -zigtausend ähnlich gelagerten Fällen tragisch zu enden droht, liegt auf der Hand:

Auch die Seele ist nur begrenzt belastbar.

Die Menschen leben in Existenzangst, und man sollte darüber keine Witze reissen.

Österreich heute, das ist auch mein Schicksal mit sechs Nullen.

Es gibt Abertausende von weniger oder mehr behinderten Menschen, die hat man über Jahrzehnte man nicht zu beflissen funktionierenden, hyperflexiblen oder abgedreht geschäftstüchtigen Leuten schmieden können, und die sind heute, aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes, nicht auf blankpolierten Schienen in einem schrumpfenden, persönliche Ressourcen verschlingenden Arbeitsmarkt unterzubringen.

Man könnte tief in die Kiste mit den gußeiserrnen Sprüchen greifen und sagen – ja, ja – jeder wäre allein seines Glückes Hämmerer, die Augen verschließen, die Arme verschränken und den Drehsessel um 180° Karrussell fahren lassen.

Soziale Probleme mittels kommunalpolitischer Frühstücksxperimente durch behördlich verordnete Hausstandsauflösungen mit anschließendem Therapiezwang – weit gefehlt – persiflieren zu trachten, zeugt von der überstrapazierten Lust an persönlicher Machtausübung seitens einer Gruppe, die sich durch soziale Kompetenz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, auszeichnen wollte, und nicht durch Einmischung in anderer Leute Privatleben, bei gleichzeitiger ungenierter Verstricktheit in Geschäfte und unpassende Verschwisterungen aller Art.

Ich erinnere einmal mehr an seriös anmutende Jobangebote bei „Fix und Fertig“, die in österreichischen Tageszeitungen geschaltet werden und dazu dienen, als „politisch“ markierte Menschen in die Mangel der Wiener Drogenkoordination als Instrument der Wohnraumbeschaffung für Kommunalpolitiker, des Psychoterrors und der allerniederträchtigsten Einmischung in Privatangelegenheiten – als Versuch der Vertreibung – zu befördern.

Wer aber, der prophylaktischen Bestrafung des Weichenmüssens nach nirgendwo, um des lieben Friedens willen ausgesetzt, könnte noch auf eine positive Zukunft setzen, und weiter dieser Republik als gesetzgebendes Elternland Verständnis und Respekt entgegenbringen?

Wer würde noch die Hausordnungen einhalten und seinen Staatsbürgerpflichten nachkommen – können?

Wieviel Zehntausende Österreicher müssen sich bis zu den nächsten vorgezogenen Nationalratswahlen ein Dasein in Obdachlosencamps und die Ausspeisung durch wohltätige Vereine vorstellbar machen?

Es geht jetzt darum, ein phänomenal psychosoziales Disaster zu verhindern, das der österreichischen wie der gesamteuropäischen Bevölkerung enormen Schaden zufügen und der epidemischen Ausbreitung von Extremismus durch käufliches Wählerverhalten Vorschub leisten würde.

Wer die Hoffnung hinter die Explosion verdonnert, tut seiner Heimat nichts Gutes.

Die Österreicher meiner Generation sind auch an der Kante des erwerbsfähigen Daseins durchschnittlich besser gebildet und weitaus auffassungsfähiger, als behördliche Standesbezeichnungen ausweisen und eine herrschsüchtige Politikerkaste wahrhaben will.

Dieses Land darf kein Alpen-Adria-Waldwurzelpatriarchat mit totgeschwiegender Breitenarmut werden.

Das ist die Erwartung politisch mündiger wie verdrossener österreichischer Menschen an ihre Volksvertreter.


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