CatCam

Der Hund mit der Lederkappe.

Pedomorphil

Macht und Ohnmacht in der Therapeutischen Gesellschaft.

Menschliches Verhalten ist sozial antrainiert, Persönlichkeitschwächen resultieren aus programmierten Sequenzen, die schon in der Kindheit eingepaukt wurden.

Solche sozialpsychologischen Erkenntnisse machen sich Herrenmenschen der Therapeutischen Gesellschaft zunutze, wenn es darum geht, disziplinierende Maßnahmen über andere zu verhängen.

Abzuleiten wäre, daß Suchtkrankheiten bei anderer Betrachtung nicht durch Substanzen ausgelöst wurden, sondern ihre Ursachen in einer persönlichen Bravheit oder grundsätzlichen Angst wurzeln, Personen des erteilten Vertrauens nicht mit Ablehnung und Kritik begegnen zu können bzw. in Dauerbeziehungen zur Überkompensation zu neigen.

Diese Haltung gegenüber anderen, plakativeren Persönlichkeiten führt zu einer Unterwerfungshaltung, die Suggestionen Tür und Tor öffnet und weitgehend manipulierbar macht.

Die emotional-differenziale Verzahnung von durch Verhaltensstörungen im Unrund gehaltenen menschlichen Beziehungen und jener zwischen Hypnotiseuren und ihren Bühnenprobanden fällt auf.

Im Wesentlichen besteht die Zielsetzung von Therapien, die Kommunikationsstörungen betreffen, welche die Entstehung von Suchtkrankheiten begünstigen, darin, über Frage- und Antwortspiele in jene Bereiche frühkindlichen Erlebens vorzudringen, wo traumatische Erlebnisse und/oder vorsätzliche erzieherische Irreführungen stattgefunden haben, solche Anlässe zu beleuchten, und dadurch den „Fluch zu bannen“, in bestimmten Situationen programmiert reagieren zu müssen, und die Wege eigener Entscheidungfindung freizuschalten.

Diese Schlußfolgerung führt in Zeiten politisch hochgeschraubter Ängste vermehrt dazu, daß Quacksalber und Scharlatane verschiedener Arten, allen voran solche mit medizinischer Ausbildung, sich das Recht herausnehmen, aus der psychosozialen Armut einer Gesellschaft Kapital zu schlagen und durch die arrogante wie stereotype Verordnung von Psychotherapie ihre Armutsklientel innerhalb des eigenen Freundeskreises  verteilen, um über abgesprochene Verrechnungscamouflagen Krankenkassen, Magistratsabteilungen und Landesregierungen zu schädigen.

In Wirklichkeit werden die hundert, nach Gefälligkeitskriterien ausgewählten Jugendlichen, die laut Aufzeichnungen einer Drogenberatungsstelle eines österreichischen Bundeslandes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgreich an Therapieeinrichtungen vermittelt werden konnten, kostenaufwändigen Forschungs- und Pflegestationen zur Verfügung gestellt, wo Einzelpersonen die Möglichkeit bekommen, mit diesen Jugendlichen Experimente nach Gutdünken und Laune anzustellen, mit der einzigen Auflage, über ihre Beobachtungen und Schlußfolgerungen standardisierbare Aufzeichnungen zu führen.

In Eskalationsfällen steht die Frage der Glaubwürdigkeit von vorneherein fest – was immer sich im abgelegenen Zimmer des EinzeltherapeutIn ereignet haben mag.

Es bleibt der Führung solcher Einrichtungen überlassen, welche Schulen oder Philosophien zur Anwendung geraten, die Kompatibilät zu den Erkenntnissen moderner Wissenschaften wird ohnehin nur an der Strenge der Hausordnung und der Einhaltung von Hygienestandards gemessen.

Wer glaubt, daß seine Kinder bei dem international dekorierten Spezialisten Univ. Prof. Dr. Dr. Hubertus Helnfried Meisenhaupt-Zitten bestens aufgehoben wären, weiß in der Regel nicht, welche Sozialarbeiter, Therapeuten und PsychologiestudentInnen in Wirklichkeit mit ihrem Nachwuchs arbeiten, und es gibt keine Garantie, daß die als Kranke und Behinderte ausgewiesenen Jugendlichen hinter sieben Hügeln und Mauern ärztlichen Schweigens nicht wie in Freiheit weiterhin hinters Licht geführt,  irregeleitet und mißbraucht werden.

Die Erfolgsrate solcher klinischen Langzeitaufhalte liegt auf beachtlich niedrigem Niveau, die als persönliche Rückfälle verbuchten Ausstiegsraten sind umso höher, und die traurige Erkenntnis für die hintergebliebenen Staatsbürger ist jene, daß es aus den Kreisläufen des Verderbens halt’ nie ein rechtes Entkommen gibt.

Profiteure sind Bedienstete mit Erziehungsauftrag, die Neigungen und Sadismen unterschiedlicher Prägung und Intensität an jungen Menschen ausleben dürfen, die zwar laut Papieren erwachsen sein mögen, deren Persönlichkeit dagegen in überdimensionalen Kinderschuhen stecken kann.

Solche Menschen sind mit spielerischen Mitteln kaum weniger leicht zu vereinnahmen wie Kinder im Wachstum, und somit beliebtes Ziel für Leute aus Berufsgruppen, deren Privatleben von dicken Plueschgardinen verhangen wird und deren aufgeblasen dominante Persönlichkeit samt Reputation normale Verhältnisse, auf Augenhöhe zu Menschen gar anderen Standes, niemals zulässt.

Daß Informationen aus Verhaltensbeobachtungen, auch in körpernahen Situationen, sowie in Einzelsitzungen preisgegebene Aussagen (Traumbeschreibungen) an Behörden weitergegeben wurden, und viel später als „staatspolizeiliches Schnüffelarchiv“ zur fortgesetzten Verstörung ehemaliger KlientInnen verwendet werden könnten, war niemals vereinbart gewesen.

Mir war aufgefallen, daß akademisch oder nicht akademisch ausgewiesene Privilegierte es mit der eigenen polytoxischen Abstinenz nicht immer genau nahmen und die Möglichkeit, sich in der Hängematte der Macht zu schauklen, hoch über ihrer zwischen Übermut und Verzweiflung kopulierenden, masturbierenden, bodenschrubbenden Klientel, und ihr angeblich rechtschaffen erkämpftes Dasein im hedonistischen Wunderland in dicken Wolken in die Luft zu blasen.

Wenn ich mehr als zwanzig Jahre später, von einem über zwanzig Jahre jüngeren Spezialisten mit dem großen Finger vor die Tür gewiesen und in eine von der Drogenkoordination in Szene gesetzte und von der Drogenfahndung des Innenministeriums überwachte Rasterfallenstellung geschleust werde, in der eine falsche Reaktion zu sofortiger Erpressbarkeit führen würde, fühle ich mich nicht nur persönlich angegriffen – der öffentliche Aufwand, einen einzelnen, dem eigenen Bildungssystem entkrochenen Menschen übers Knie brechen zu wollen, sollte zu allgemeiner Nachdenklichkeit Anlaß geben.

 

Freiheit, Sicherheit und Recht

Oktober 28, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Research, Research & Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Pop

Step a little closer, man.

PA180025

Mostly disappointing.

Oktober 25, 2009 Verfasst von morath | Austria, Education, Politics, Research, Science, Snapshots | , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Ratschen und Qua(r)k.

„Pimmel auf den Tisch.“

Wenn es um Schutzgelderpressung geht, sind unsere Behörden und die politisch Verantwortlichen gerne schwer von Begriff.

Immerhin sitzen die Erpresser im Nationalrat und berufen sich auf im Durchschnitt unterstellbare Schulden, auch wenn gar keine vorliegen.

Man bietet den Geldaufstellern für die erste interurbane Magnetschwebebahn Europas, Teilstrecke mittleres Murtal, die Möglichkeit, im ORF aufzutreten und die Ratsche zu schwingen.

Erneut wurden wir diskret über die Möglichkeit eines Verkehrsunfalls in Kenntnis gesetzt.

Besser, sie  hängen als Schutzengerl am Rückspiegel und fahren mit, Frau Minister.

Vielleicht sollten Sie sich einmal mit dem angerissenen Thema auseinandersetzen, bevor die Amtskollegin österreichische Staatsbürger zu Dummies dämlicher sicherheitspolitischer Vorkehrungsmaßnahmen macht.

Henko und Schenko.

 G’witztheiten der alten Landsknecht’.

Heute: 

„Gib’ einem falschem Hundling eine letzte Chance und er bringt morgen sein’ Zwillingsbruder mit.“

… und in Graz gibt’s Original Schloßbergkugeln. Die sind auch sehr gut.

Oktober 17, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Europe, Experience, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Search Engine Terms

These are terms people used to find your blog – Bilanz eines Jahres

2008-09-01 to Today

   
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beschnittenes glied 17
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missgeburten 12
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geöffnete schamlippen 10
santorini 10
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cat cam 8
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beagle boys 7
schamlippen foltern 7
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lass die schwänze wie die bienen sein 7
natriumpenthatol 6
miteinander masturbieren 6
onanie 6

Just a note: we don’t count your own visits to your blog.

Generated 2009-09-01 08:07:45 UTC

September 1, 2009 Verfasst von morath | Austria, Politics, Politics In The Chestnut, Search Engine Terms, State Of Mind, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Mißbrauch von Jugendlichen.

Für wen arbeitet der Mann, der aussieht wie ein ehemaliger Beamter?

Eine Begegnung mit vier österreichischen Jugendlichen, von denen zwei trottelig genug waren, mich um jeden Preis provozieren zu wollen, worauf mir der trotteligere unter vorsätzlicher Nutzung der Windverhältnisse eine Löten * ins Gesicht spuckte und sich dann wunderte, ungefragt eine Tachtel** verpasst zu bekommen.

Worauf sein kräftigerer Freund im Hoodie seine Boxkenntnisse an mir zu erproben versuchte, und es dabei auf meine Augen und meine Brille abgesehen hatte, die ich halbwegs intakt in Sicherheit befördern konnte.

Ich bin etwas sehbehindert.

Der Vorfall wäre vielleicht als Alltagsgeschichte abzulegen, wäre er nicht von dem Mann, der aussieht wie ein ehemaliger Beamter, coinszeniert gewesen.

Jener Herr, der mich auch gerne im Rosenpark im Auge behält, wenn ich mit unseren Katzen in die Sonne blinzle und während des Vorfalles an der Kreuzug Lassallestraße-Vorgartenstraße den Einsatz übers Handtelefon supervidierte, hat es darauf angelegt, mich persönlich herauszufordern.

Vielleicht hat er eine Schußwaffe.

Trotz eines Anrufes bei der Polizei tauchte die Funkstreife erst zu einer Zeit auf, als die Jugendlichen, deren Personalien aufzunehmen im Zusammenhang mit anderen Provokationen und Übergriffen auf Passanten bzw. Vandalenakten, sowie hinsichtlich ihrer Motivation zu befragen interessant gewesen wäre, bereits über die Berge.

Ich bin davon überzeugt, daß der Vorfall kein Zufall war, und zu der Terrorserie samt Wohnungsnachsperrungen und diversen Entwendungen gehört, von der ich hier laufend berichte.

Ich orte die Auftraggeber im Dunstkreis der twinnifarbenen Hundstagepolitik, die „Spezialaufträge“ an eine spezielle Sicherheitstruppe jenes Mannes delegieren (Zusatzverdienst-Inserat im Kurier vom 09.08.), der aussieht wie ein ehemaliger Beamter.

Keine Frage, daß Jugendliche, die für solche Aktionen mißbraucht werden, Gefahr laufen, an Leib und Leben verletzt zu werden, bzw. irgendwann mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Man spuckt nicht Menschen ins Gesicht, sowas kann ins Auge gehen.

Das sollte auch die gute DSA vom Hilfswerk, die gleich zur Stelle war, um dem armen Buben die Nase zu schneuzen und als Zeugin meines brutalen Übergriffes Passanten gegen mich aufzubringen versuchte, wissen.

Löte(n); sl. ein Mundvoll Spucke, Speichel, Schleim.

Tachtel: Ohrfeige; antiquierter Ausdruck, wahrscheinlich aus dem Jiddischen.

August 12, 2009 Verfasst von morath | Austria, Politics, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Drogenkoordination vor Absturz.

Die hohe Zeit des „dynamischen Duos“ David und Dressel läuft aus.

Nach wie vor wiederholen sich die Nachsperrungen unserer Wohnung, wobei, wie ich mehrfach beklagt habe – auch manche Gegenstände verschwinden, um nach einiger Zeit auf mysteriöse Weise wieder auftzuauchen.

Zwei Tuben mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln für Katzen (braune Pasten) bleiben aus.

Das heutige Interesse galt wohl einigen CD-Roms und DVDs, sowie wie immer unserer Hausapotheke, wobei jedesmal verschreibungspflichtige und rechtmäßig erworbene Medikamente mit einer Offensichtlichkeit entnommen werden, die wohl eine Art bösartiger Signatur andeuten soll.

Sie zeigen mir,  daß sie es können.

Ich wurde kürzlich an beiden Augen operiert – es ist ein Skandal, Behälter mit sterilen Flüssigkeiten, die im Kühlschrank lagern, mit den Zähnen zu öffnen (!) zu öffnen und möglicherweise durcheinanderzuschütten.

Fahren sie auch mit dem Finger in unseren Kartoffelschmarren?

Das ist Psychoterror, das ist untergriffigste Prokokation, das ist etwas, was es in Österreich nicht geben darf.

Eine unserer Katzen ist im Verlauf einer Nachsperrung, wie ich mehrfach erwähnt habe, einem grausamen Übergriff ausgesetzt gewesen und qualvoll verendet.

Leider kann ich weiterhin nichts anderes tun, als auf die Vorfälle, die auch von anderen Menschen beobachtet werden, hinzuweisen.

Hier überschreiten alle Beteiligten ihre Kompetenzen.

Tragen Sie das locker mit, Frau Innenminister Fekter?

Und was hält Frau Justizminister Bandion-Ortner davon?

Vielleicht findet sich ja früher oder später jemand, der die beiden Damen offiziell zu dieser Angelegenheit befragt.

Der stets wohlinformierte professionelle Aufdecker Herr Pilz ist wahrscheinlich überlastet.

Die Nachsperren, die nach wiederholtem Austausch des Schlosses inzwischen wieder locker von der Hand zu gehen scheinen, ereignen sich fast immer Freitag nachmittags, wenn auch die Firma Attensam im Haus ist.

Ich sehe von der wenig aussichtsreichen Anzeige gegen Unbekannt ab – wir klären die seit Jahren kumulierenden Fragen besser auf dem bereits eingeschlagenen Weg.

NARCANON - eine Deflexion.

Hula

 

 

 

 

 

 

 

 

Hula, our little cat. She’s 16 years old, suffering from a kidney disease, so we treat her with isotonic infusions.

enface

 

 

 

 

 

 

 

 

A view from the puppetstage we have to exhibit our naked lives, bugged and cabled ready for an „Operation Spring“ showoff.  I knew people from A’

August 7, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Europe, Politics, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Steinar

Das Eiserne Kreutz.

Des weiteren ist zu berichten, daß ich gelegentlich mit unseren Katzen den nahen Rosenpark aufsuche, damit sie ein wenig Sonne geniessen können und mit ein paar Umweltreizen konfrontiert werden.

Unsere Katzen sind alt und freuen sich über eine Extraportion Sonnenstrahlen.

Ich spreche mit ihnen.

In zunehmendem Ausmaß erregt das den Unmut gewisser „Stammgäste“ des nahen Rosenparks, von denen unlängst einer laut pöbelnd unterstellte, ich wollte ihn und die anwesenden Hundehalter und ihre Haustiere provozieren.

Wir sollen aus der öffentlichen Parkanlage vertrieben werden.

Mein Katzen sind stets angeleint bzw. werden sie von mir getragen.

Sie suchen nicht die Nähe von Hunden; es gibt jedoch Hunde, die Katzen mögen und sich für sie interessieren.

Diese Tiere halten einen natürlichen Respektabstand ein, oder die Katzen verschaffen sich einen.

Ein ehmaliger Beamter erscheint zu Rädern: Er tarnt sich als Tippelbruder.

Neue Wunderwaffe: Vorstehhund, darauf abgerichtet, auf Katzen loszugehen.

Sein Halter erscheint, sobald ich mich im Park aufhalte.

Er springt kläffend und schnappend um mich herum, während die Katzen auf meiner Schulter oder über meinem Kopf sicher sind.

Ich wurde schon von einem Herrn gewarnt, der meinte, er könnte für nichts garantieren, wenn sich sein Hund von einer Katze provoziert fühlte.

Gut erzogene Hunde kümmern sich kaum um Katzen in Begleitung von Menschen.

Sie respektieren diese Partnerschaft.

Ich bin Tierfreund – auch Hunde mögen mich, normalerweise.

Sie ersinnen auf olfaktorischer Ebene, aber auch optisch und akustisch, die Disposition von Lebewesen zu anderen Lebewesen.

Tierfreunde, die versuchen, ihre Haustiere zu mißbrauchen, um Unfrieden zu stiften, sind keine sympathischen Menschen.

Ich halte mich von ihnen fern.

Juli 24, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Cats, Drogenpolitik, Education, Europe, Politics, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Witzerltanz

Eine Geschichte in der Geschichte.

An einem Anfang war das Liberale Forum, Steiermark, mein Arbeitgeber gewesen.

Nach kurzer Zeit interessanter Zusammenarbeit rief immer wieder mein Vater an, der mich unbedingt als Knapp’ gebeugt an die Seite meines weltmännischen brother-in-law zwingen wollte.

Auch meine Schwester telefonierte gern im Rhythmus ihres oszillierenden Zuckerspiegels, um sich besorgt nach meinem Befinden zu erkundigen, während sie mit Frau Lothrich aus Sektflöten das Geld vergoß, das ich per steirischem Gerichtsurteil später an einen Kreditgeber zurückzahlen sollte.

Es war im Hintergrund von … Homosexualität und Drogenexperimenten die Rede, Sakramente des Teufels sollen im Spiel gewesen sein

Die Richterin wollte die Angelegenheit keinesfalls  aus dem Lande lassen - es hätte also ein echtes Krachlederhosenherrgottsurteil sein sollen.

Es kann im österreichischen Zivilrecht von ein und demselben Richter das Recht untersagt werden, ein mögliches Rechtsmittel zu ergreifen.

Ich erzähle immer wieder gerne aus dieser Geschichte, weil sie sehr facettenreich und österreichisch ist.

Romantisch die Vorstellung, ich würde gemeinsam mit Herrn Slamer als Tom Sawyer und Huckleberry Finn für meinen Schwager in einem Lager öltriefende Pakete voller Schrauben und Muttern durch stählerne Schluchten schleppen.

Mutter hätte sich damit abfinden können, als ich ihr einmal so vorgekommen war, wie die schockierende Erscheinung David Bowies im Spotlight-Video „Live On Mars“ – wenn es meine Veranlagung gewesen wäre.

Eine gute Mutter liebt ihr Kind, wie’s ist, hörte man sie schluchzen.

Aber der Eberhard, der wäre halt ein echtes Jass, schwärmte sie gern.

Und daß halt der kurzgeschorene Alpenvereinswanderer Schneider Mich’l  doch intelligenter als ich g’wesen wär’.

Was erwarten Sie von mir – doch nicht etwa … Schuldeinsicht?

Bestimmt verwechseln mich mit jemandem.

Ich füge mich in ein Schicksal, welches der ‘Rgtt mir empfiehlt.

Tarnen und Täuschen.

Inzwischen mißbraucht in Österreich  populistisches Gesindel aller Art die Instrumente der Justiz, um sich unter falschen Vorwänden Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen.

In Wirklichkeit TUN diverse Sicherheitssprecher die Texte eines Rentners im Internet pseudopsychologisch ausdeuteln und erpressen die Republik Österreich motto „Sorgen um Kinder“ und gängeln Beamte, dienstfremde Aufgaben zu erfüllen, und sich dafür in den Dienst von unverschämten Geldforderern zu stellen.

So erschienen heute zwei Beamte eines Bezirksgerichts, um Ausschau nach Verdächtigem zu halten.

Offensichtlich war Bericht erstattet worden, daß meine Frau eine große Schachtel unbekannten Inhalts nach Hause getragen hätte.

Den  jungen Mann, bei genauem Hinsehen eindeutig als Rechtspfleger erkennbar,  zog es wie am Schnabel in die begrünte Ecke unserer Zimmerwohnung.

Gleichzeitig beklagen wir, daß unsere Post trotz kostenpflichtigem Postfach schon lange nicht mehr ordnungsgemäß zugestellt wird, und immer wieder „verdächtige“ Sendungen abhanden kommen,  zuletzt eine bedeutungslose Kundenkarte der Firma „Conrad“.

Unlängst, am Samstag des Donauinselfestes, versuchte mir eine Bande von Inländern in einer nahen Ubahnstation meine Kontokarte nach Art ausländischer Banden von Trickdieben abzutrixen – ich nenne ein kleines Rentenkonto mein eigen.

Herr Meixner fiel mir ein, der  einmal meinte, ich säße als Büroangestellter in Diensten des Liberalen Forums an einer Rohrpostleitung zur Bundesgeschäftsführung oder zum Schatzamt, von wo man mir schnell einmal 25.000,— Schillinge durchpusten würde, um dem unschuldig ins Unheil geschlitterten kulturschaffenden Operetto finanziell wieder auf die Kufen zu helfen.

PFFFT … PLOPP.

Ich dankte dem Herrn, der soviel Mut hatte, mir die Karte – ich hatte gerade ein Streifenticket erworben – in der Hoffnung auf ein kleines pourboire wieder auszuhändigen.

SCHICKIMICKIMINITWINNI. PSCHT. STILLE POST.

Es ist leider so, daß bei uns Volksvertreter aus einem bestimmten Grund einen unbequemen Menschen vorsichtshalber als Kinderschänder diskreditieren, obwohl ihnen ursprünglich einmal irgend etwas von Hanfpflanzen, neuem Auto und Afrikanern zugetragen worden war, und jemand, der an einem Einbruchsdiebstahl in unsere Wohnung in der Wiener Kochgasse maßgeblich beteiligt war, die im Anschluß einer Abgeordneten einer ganz anderen Fraktion zugeschanzt worden ist, von sich abzulenken trachtete, indem er eine markerschütternde Geschichte erfand, ich würde seine Frau und sein Kind bedrohen.

Das habe ich nicht verstanden, als unlängst in einem Interview die geschätzte Frau Spira etwas herzhaft Mutiges über österreichische Politik und Politiker sagte, jedoch einzuschränken versuchte, bei den Grünen wäre das anderes.

Leider nein - Hoffnung ist nicht in der Politik, zur Zeit.

Es ist eine Schande für die Republik Österreich, wie dieser Tage politische Falschspieler sich als untergriffigste Provokateure und Erpresser betätigen und sich dazu der Instrumente der Republik als Mittel der Intrige bedienen.

Altlasten, über die alle Bescheid wissen, wird man so leicht nicht los.

Mutig sieht es aus, wenn ein Politiker den Ausschluss bestimmter Mandatare aus dem Parlament fordert.

Wahrscheinlicher ist es nur Berechnung.

Daß wir alle diesem Witzerltanz zusehen müssen, stimmt nachdenklich.

A propos Witzerltanz.

Mitten im Hof des Gemeindebaus, in dem ich aufwuchs, standen drei Robinien.

Dort ließ sich gut spielen.

Ich hatte eine Freundin, Ingrid, einen Freund Eberhard, der später Rechtsgelehrter wurde, und einen Freund, Wolfi, mit vielen, vielen Verwandten.

Vielleicht waren auch noch dessen Bruder Gert oder mein Freund Heribert zugegen.

Wir waren drei, vier Jahre alt, Ingrid schon fünf.

Wir pinkelten gerne an den nördlichen Baum, und Ingrid, die mir gut gefiel, begutachtete interessiert unsere Zumpferln.

Ob wir an jenem Tag im Sommer auf und ab sprangen und mit offenen Hosen eine Art kindlichen Stammestanz vollführten, weiß ich nicht mehr.

Jedenfalls brüllte auf einmal mein Vater aus dem Fenster, daß der ganze Hof schallerte - und stand Augenblicke später zornesdonnernd vor mir und fotzte und hieb mich wütend polternd in die Wohnung hinauf.

Für den sogenannten Witzerltanz wurde ich tagelang immer wieder brutal gezüchtigt und mit schwerem Hausarrest bestraft.

Die Ingrid kam nach Wien ins Heim.

Dem Eberhard schnitt die Tante mit der großen Scher’ die Vorhaut ab.

SCHNIPP-SCHNAPP

Er beklagte sich später bei mir darüber:

Sein kleiner Penis sah bläulich verfärbt und merkwürdig umgestülpt aus.

Heute sind wir alle verfeindet.

KÜHNENGRUSS ZWICKZWACK

FENSTER ZU.

(Hoffentlich kommen jetzt nicht die Hammerskins. Oder die Chinesenzöpf’. Oder die silbergrauen Armanianzüg’.)

Juli 6, 2009 Verfasst von morath | Austria, Education, Europe, Europia, Hanging Circus, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Hausstaub in der Strabaghütten.

Drei Jahre Pflichtschreibe mit Zierzeilen.

Klare Sicht, Zukunft voraus.

Die Operation an einem Auge wurde Hanusch-Krankenhaus durchgeführt und verlief ohne Probleme.

Die Behandlung durch Krankenhauspersonal und Ärzte habe ich als freundlich, kompetent und zügig empfunden.

Die Narkose lief gut ein und  aus, keine schlimme Nachwehen.

Ich konnte die Manipulationen am Auge, das zuvor mehrmals mit einem Lokalanästhetikum eingetropft worden war, spüren, Nadelstiche, Schrauben in den Augapfel.

Vielleicht jammerte ich ein wenig – und wachte im Krankenzimmer wieder auf.

Dieses Auge steht jetzt auf – drei Dioptrien, mit einem entsprechenden Korrekturglas sehe ich damit tadellos.

Auf dem anderen bin ich durch den Grauen Star nahezu blind.

Bereits am nächsten Tag konnte ich das Spital wieder verlassen.

Drei mal täglich Acular eintropfen.

Am Mittwoch saugte ich Staub und putzte ein wenig, worauf sich das behandelte Auge leicht zu röten begann.

Eine leichte Bindehautentzündung trat auf, die seit zwei Tagen anhält, sodaß ich das Hanusch-Krankenhaus heute wieder verlassen mußte, weil der Oberarzt von einer Operation des anderen Auges abrät, solange eine Entzündung des einen vorliegt.

Eintropfen mit Jodlösung.

Die Situation ist wenig erfreulich, die Entscheidung des Operationsleiters nachvollziehbar.

Abwarten bis nächste Woche – Ambulanz – neuer Operationstermin.

Diese Wohnung ist extrem hausstaubbelastet, da kann man saugen und staubwischen, sooft man will.

Es ist noch der Staub der Bombardements des zweiten Weltkriegs und dazu alles, was in dieser Gegend der schnellen Bautätigkeit in die Luft geblasen wird.

Der Staub zersägter Plattenbauten aus dem ehemaligen Ostdeutschland, die man hier wiederverwertet hat.

Ich weiß nicht, welcher der legendären Gro-Lux-Spezialisten es war, der mich vorgestern beim Einkaufen höchstpersönlich provozieren wollte, indem er mir mit einer Kindertragtasche voll Bierdosen ins Einkaufswagerl rannte, aber ich glaube, es war derselbe, der auch der Kassierin zuraunte, ich hätte gerade eine Flasche Schnaps gestohlen.

Die Drogenkoordination(en) ist der am ungeniertesten Grenzen überschreitende, offensichtlich korrupte Bestandteil eines staatspolizeilichen Systems, das die Öffentlichkeit einlullt, während es bei Vorgabe von Gemeinnützigkeit am illegalen Drogen- Medikamenten- und Menschenhandel partizipiert und antisozialen, inkompetenten und unreifen Charakteren die Möglichkeit gibt, mit Menschenleben zu experimentieren und zu spielen.

Organisierter Kriminalität wird Vorschub geleistet, überforderte Mandatare werden satt gestillt.

Was der Klientel letztendlich widerfährt, ist Euthanasie.

Die Drogenkoordination ist beim Stand der Dinge, trotz linksliberalem Tarnmanterl, ein einem demokratischen Europa Hohn spottendes, faschistisches Instrument, das bestenfalls mit einem Agitationskommando der NSDAP verglichen werden kann.

Juli 3, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Europia, Panic Attacks, Research & Science, Science, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Österreich Heute.

Faschistischer Terror, Selbstmorde als Nebenwirkungen.

Sie werden kaum von mir verlangen, daß an einer einer derart belastenden Studie teilnehme, wenn ich auf der anderen Seite tagein, tagaus von der Staatspolizei terrorisiert werde.

Ich werde gezielt von Personen aus dem rechtsextremen Milieu provoziert, wobei die Reizung über eine Beeinflussung des Privatlebens – es handelt sich um eine Form von Stalking, die Ausführenden sind zum Teil einschlägig bekannte Agitatoren.

Davon abgesehen steht man als Teilnehmer an der Studie unter Generalverdacht, schon deshalb, weil Hepatitis C bei uns als Randgruppenkrankheit wie AIDS betrachet wird.

Man könnte die Studie als Ersatztherapie interpretieren.

Bei der Behandlung mit Interferon und Ribavirin kann Selbstmord als Nebenwirkung auftreten.

Gründe, die mediale Verfälschungen begünstigen würden.

Theoretisch könnte man mich überwältigen, aus dem Fenster schmeissen, und dann behaupten, ich hätte aufgrund der mit der Behandlung verbundenen Depressionen und angesichts meiner Lebensgeschichte plausibel Suizid begangen.

Aufgrund der geänderten Bestimmungen für Obduktionen wäre ein vorsätzlicher Mord leicht zu vertuschen.

Ich weiß von mehreren Fällen, als mir persönlich bekannte Personen durch Überdosen und Fenstersprünge zu Tode kamen, welche als gruppenspezifisch absehbar eingestuft worden sind, sodaß keine nachfolgenden Aufklärungsmaßnahmen unternommen wurden.

Meine Bedenken werden verständlicher, wenn man bedenkt, daß das Appartement, das ich mit meiner Gemahlin bewohne, ihr während eines längeren Auslandaufenthalts als ideal suggeriert worden war, während man sie gleichzeitig davon überzeugen wollte, ich würde vielleicht gar nicht oder nur als völlig veränderter Mensch aus der Fremde zurückkehren.

Es handelt sich um eine seit der Operation Spring überwachte und für Deeskalationseinsätze präparierte Wohnung.

Der Grund des für mich unfreiwilligen Umzugs ist auf einen Zug der bis zum heutigen Tag (2003) von den Ideen und Strategien des Mag. R. Horngacher beeinflussten Wiener Drogenkoordination zurückzuführen, wo man davon überzeugt gewesen war, meine Frau und ich hätten Kontakte zu Drogenhändlern (afrikanischer Abstammung).

Wir haben inzwischen beschlossen, noch einmal bei Wiener Wohnen um eine Gemeindewohnung anzusuchen, obwohl mein (zweiter) Antrag mit einem grünen Pickerl versehen und mit der knappen wortwörtlichen Begründung, es läge keine Überbelegung vor, abgelehnt worden war.

Mein Einwand, es handle sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung bzw. der Wohnraum wäre kleiner als die im Mietvertrag angeführten 40 m², war nicht gehört worden und auch nicht die Tatsache, daß meiner Frau ein Mietvertrag mit einer angeblichen Pflicht-Wohnungsversicherungsklausel angedreht worden war, welcher angesichts wiederholter Nachsperrungen und gesetzeswidriger Hausdurchsuchungen (inkl. Sachbeschädigungen und Tierquälerei) einen den Gipfel moderner austrofaschistischer Mitbürgerverhöhnung darstellt.

Sind Menschenrechtsverletzungen in Österreich schon alltäglich geworden?

Juni 22, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Europia, Experience, Research, Research & Science, Science, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Dronabinol – Schwindel.

Der lächerlichste Einsatz der Woche.

Wer glaubt, sich an der Adresse www.blowdoc.at  unverbindlich über die Möglichkeiten einer medizinischen Anwendung von „Dronabinol“, einer pharmazeutischen Verarbeitung von Cannabinoidwirkstoffen, erkundigen zu können, wird enttäuscht.

Unmittelbar nach Versendung einer simplen, unmißverständlichen email-Anfrage schwärmt ein Heer von Streetworkern, Suchtgiftkriminalisten und agents provocateurs aus – die durchkämmen heftig handtelefonierend den Wohnbezirk des Interessenten, der Hubschrauber des Innenministeriums knattert im Tiefflug über die Donauinsel, ein Beamter mit Einsatzhund stochert demonstrativ in dichte Gebüsche in der Lobau.

Es handelt sich bei „Blowdoc“ um die österreichische Ausgabe des süddeutschen „Dr. Kapuste“ - in jedem Fall um eine Erscheinungsform der Wiener Drogenkoordination, einem der mittelalterlichen katholischen Inquisition ähnlichen Instrument einer vorbildlich demokratischen Regierung.

Vorsicht, Gedankenpolizei!

Wer sich für Dronabinol auch nur interessiert,  sollte wissen:

Dronabinol-Informationen finden sich auf „Psychological Phishing“-Seiten, die auf bestimmten Suchmaschinen ganz vorne gereiht sind.

Die auf der Uniqua-Website verbreitete Meldung über eine als durchwegs positiv bewertete medizinische Dronabinol-Studie in Österreich wurde kurzfristig wieder entfernt und diente offenbar nur dazu, die Drogenkoordination mit Daten potentieller Konsumenten illegaler Drogen zu versorgen.

Als naheliegende Schlußfolgerung könnte ferner zwischen „Dronabinol“, synthetischer Cannabinoid-Entwicklung für pharmazeutische Zwecke, und dem wenige Monate zurückliegenden „Spice-Skandal“ ein grundlegender Zusammenhang bestehen.

Es wäre eine  Aufgabe für mutige Journalisten, diesbezüglich eingehender zu recherchieren, da auch in mehreren europäischen Ländern an der Entwicklung von synthetischen pharmazeutischen THC-Derivaten gearbeitet wird.

Wenn es um die vorsätzliche Täuschung von BürgerInnen geht, führt in Europa Österreich vor der Bundesrepublik Deutschland.

Die österreichischen Grünen, die gerne im Windschatten einer absehbaren schwarz-blauen Koalition auf nationaler Seite, und des kämpferischen Daniel Cohn-Bendit europäischerseits, in bessere Zeiten mitradeln würden, legen durch ihren sozialarbeiterischen Kompetenzanspruch innerhalb der Drogenkoordination ein deutliches Zeichen ihrer Auffassung von sozialem Engagement für Behinderte, Kranke und Randgruppen ab.

Vielleicht sollte der geschätzte Herr Cohn-Bendit seine österreichischen KollegInnen bei einer gemeinsamen Jakobsweg-Wanderung mal näher kennenlernen.

Greenpeace!

Juni 9, 2009 Verfasst von morath | Austria, Politics, Research, Science, Vienna | , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Der Scharlatan.

Keine Götter in Weiß – Medizinmenschen in Österreich.

Mancher Nervenarzt ist ein Scharlatan.

Er leidet an einer narzisstischen Störung.

Er projiziert  Neigungen in Klienten, weil sie  ihm ein gepflegtes Auftreten entgegenbringen und ein freundliches Gesicht zeigen.

Damit gibt er zu verstehen, daß ihm die eigene Identität Schwierigkeiten bereitet.

Es gibt in Österreich, der Trutzburg der ehrgeizigsten Mediziner Europas, die im Kartenspiel um hochdotierte Projektjobs  in Forschung und Wissenschaft gern zusätzliche Titel im Ärmel verstecken, etliche praktizierende  Studenten.

Die andere Seite:

Seelenärzten wird eine besondere Last aufgebunden.

Man erwartet von ihnen amtsfähige Begutachtungen.

Amtsfähig meint:

Kleine außergerichtliche Sachverständigenleistungen mit Verbundenheitsgarantie.

„Amtsarzt“ ist seit Beginn des dritten Reiches eine schmissige Adlesauszeichnung mit Bereicherungsaussicht – und „gerichtlich vereidigte Sachverständige“  kosten überdurchschnittlich viel Geld.

Je verschachtelter der Gesetzgeber, je kammernverschlossener das Gesundheitswesen, umso höher der politische Druck auf Ärzte.

Ein Grund, warum es bei uns so wenig Fachpersonal für Neurologie und Psychiatrie gibt.

Ehrgeizigen Jungärzten, die außerdem ein studentenbuntes Dasein pflegen, während es ihr höchstes Ziel bleibt, auf Europas Karrierehighway wirklich schnell vorwärts zu kommen, kann es passieren, dass ihnen der Amtsschimmel ein eisernes Bein in den Milchglasschrank stellt und mit dem blinden Auge furchteinflössend zuzwinkert.

Die allgemeine Forderung, die an einen kompetenten Mediziner gestellt werden darf, ist die nach einem vielseitig beschlagenen Allrounder, der sich aus beruflicher Neugierde fortbildet, über Erfahrung, Menschlichkeit  und profundes Wissen verfügt – und  nicht schon im jugendlichen Abschnitt seines irdischen Daseins mit psychologischen Spicknadeln wider Patienten herumfuchtelt.

Wer geht schon gern zum Arzt, um sich von ihm abwatschen, die Eselsmütze tief ins Gesicht ziehen und die Tür weisen zu lassen?

Cheerleaders-Ruf, anläßlich des fortgesetzten koalitionsbedingten Arbeitslosengeld-Rucki-Zucki:
„Hundeschule, Hundeschule, Waff, Waff, Waff !“

Mai 9, 2009 Verfasst von morath | Austria, Europe, Europia, Experience, Research, Research & Science, Science | , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare