Todes Vortritt.
In den Hinterstub’n der Bauernhochzeit.
Die Mutter hatte bereits ein Grab angemietet, für Jahrzehnte im Voraus bezahlt, einen schlichten Stein aus hellem Marmor gewählt und unter dem eigenen auch den Namen des Sohnes eingravieren lassen, daß nur mehr das Datum seines Versterbens ausständig blieb.
Nur war die Vorhersage der beratenden Fürsorgerin, einer Nichte der Mutter dritten Grades, nicht eingetreten, denn der Sohn war nach wie vor lebendig, und obwohl Frau Hitte in der Bundeshauptstadt mehrmals zu intervenieren versuchte, war es ihr nicht möglich gewesen, den Behinderten an die erzherzöglich-bischöfliche Kittelschürze Frau Amandas zurückzuordern.
Es sah nicht so aus, als könnte man mithilfe guter Beziehungen an der Wirklichkeit herumflicken, und der Stolz, den Chancen ihres Lebens mit großem Erfolg begegnet zu sein, schwand ihr selber dahin wie ein dünnes Kerzenlicht.
Frau Hitte hatte ein Schicksal prophezeit, aus dem psychologischen Lehrbuch für Sozialarbeiter - vom Scheitern eines kurzen persönlichen Glücks, im Sog der angeborenen Schwäche, der Versuchung, Verhaftung und Verwahrlosung, denn sie hatte sich vorgestellt, daß so einem winzig kleinen Mann ohne Nachkommen, ohne Rang und Namen, zwischen den mächtigen, gewichsten, Generationen von Offiziersfamilien entstiegenen Stiefeln gar keine Chance blieb, das Versagen ihm in die Wiege gelegt worden wäre von seinen Eltern, ebenso kleinen, unbedeutsamen Menschen, die in Zwist und Hader dahingetölpelt und im Buch der Geschichte vorhersagbar unerwähnt geblieben wären, allesamt bedeutungslose Blätter an einem schwächlichen Zweig des Lebens.
Wieder war ein Herbst ins Land gesunken und ein Winter nahte mit der Aussicht, vielleicht bis nach Rußland - Sibirien - vorzudringen.
So warteten vorweihnachtlich gestimmte Menschen übers Land verstreut wie alle Jahre auf den Vortritt des Todes, welche vierzig Jahre vorher am lamettierten Weihnachtsbaum noch Päckchen geöffnet und gemeinsam „Stille Nacht“ und „Es wird schon glei’ dumpa“ gesungen hatten.
Die Mutter auf den Tod des Mannes und des Sohnes, der Mann auf den Tod der Frau und des Sohnes, die Tochter auf den Tod der Eltern und des Bruders und Frau Hitte darauf, daß wenigstens ein Od’ von dem, was sie imaginiert und vorhergesagt hatte, während sie auf die Kraft ihrer Bachblüten-Tropfen schwor, zur Rettung des Scheins ihrer Seriosität bald eintreten möge.
Sie war davon überzeugt gewesen, einen posthypnotischen Befehl erteilen zu können, am aufgerissenen Fenster voll Häme gesprochen, als der Mensch, dessen Schicksal sie fortan zu wissen glaubte, ernsthaft krank und gewaltsam betäubt vom Thiopental dagelegen war, und sie ihn ausgefragt und beschimpft und spöttisch begutachtet hatte, als standesgemäßen Fastnachtsscherz.
Eine kleine österreichische Familie hatte das vermeintliche Wissen Frau Hittes als glatten Befehl verstanden, sich untereinander höchst niederträchtig zu verhalten.
Eigentum war verschleudert, entlehntes Vermögen voller Lebensfreude ins Casino getragen worden - wie beizeiten in der Hinterstub’n zur Bauernhochzeit gepoltert und gewiehert, im richtigen Moment sich einstimmig auf den mißratenen Sohn, den miserablen Bruder auszureden.
Das Landesgericht für Zivilrecht der Steiermark kam den Berechnungen des verschlagenen Finanzberaters mit dortiger Selbstverständlichkeit entgegen - die Richterin war bemüht, das Unrecht nach römisch-katholischen Kriterien unter den signierten Büßern zu verteilen.
Frau Hitte gibt heute an, sich von der Arbeit mit jener Klientel gänzlich abgewendet zu haben.
Daß sie am gegenständlichen geraubten Stückchen Land, um das besoffene Nazis einst Karten gespielt hatten, sehr interessiert gewesen wäre, bestreitet sie.
Die Judas-Probe.
Logbuch.
Der Sommer hat das Land verlassen.
Der Kater Schrammel legt seine Pfoten auf meine Schulter und zaubert Vibrationen von Behaglichkeit und Vertrautheit an mein Ohr.
Das ist mein kleiner Friedenspreis, eine wertvolle Begegnung zwischen verwandten Wesen, die lieber der Einsicht den Vorzug geben.
Mein Glück ist, mich von den großen Herausforderungen abwenden und dem Lauf der Gedanken folgen zu können.
Auch wenn der Tribut, den ich für die Möglichkeit der Abkehr zu leisten habe, mir mitunter hoch erscheint, so gebe ich diesem Dasein doch den Vorzug gegenüber den vielzähligen Möglichkeiten, sich als Werkzeug anderer Menschen Macht gebrauchen zu lassen.
So falle ich, in der Berechnung solcher, der Allgemeinheit weniger zur Last, als im Pflegehospital im Schutzbett.
Die Verweigerung der Judas-Probe ist eines der Verbrechen, die mir zur Last gelegt werden.
Es handelt sich dabei um eine besonders widerliche Methode des faschistischen Überwachungsstaates, unter Berufung auf die heiligen Schriften des Christentums, seinen Menschen das Rückgrat zu brechen, indem man ihnen das Bein mit der Panzersperre stellt und dann vorhält, sie hätten schon wieder den Herrn verraten.
Die Mittäterschaft würde leichter verziehen, die Aufnahme am Schiff der letzten Hoffnung verliefe hart, aber herzlich.
Sprechgesang im Sägewerk.
Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *
Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.
Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.
Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.
Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.
Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.
Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.
Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.
Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.
Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.
Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.
Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.
Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.
Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.
Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.
Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.
Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.
Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.
Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.
Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.
Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.
Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.
Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.
(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.
Drogenkoordination vor Absturz.
Die hohe Zeit des „dynamischen Duos“ David und Dressel läuft aus.
Nach wie vor wiederholen sich die Nachsperrungen unserer Wohnung, wobei, wie ich mehrfach beklagt habe – auch manche Gegenstände verschwinden, um nach einiger Zeit auf mysteriöse Weise wieder auftzuauchen.
Zwei Tuben mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln für Katzen (braune Pasten) bleiben aus.
Das heutige Interesse galt wohl einigen CD-Roms und DVDs, sowie wie immer unserer Hausapotheke, wobei jedesmal verschreibungspflichtige und rechtmäßig erworbene Medikamente mit einer Offensichtlichkeit entnommen werden, die wohl eine Art bösartiger Signatur andeuten soll.
Sie zeigen mir, daß sie es können.
Ich wurde kürzlich an beiden Augen operiert – es ist ein Skandal, Behälter mit sterilen Flüssigkeiten, die im Kühlschrank lagern, mit den Zähnen zu öffnen (!) zu öffnen und möglicherweise durcheinanderzuschütten.
Fahren sie auch mit dem Finger in unseren Kartoffelschmarren?
Das ist Psychoterror, das ist untergriffigste Prokokation, das ist etwas, was es in Österreich nicht geben darf.
Eine unserer Katzen ist im Verlauf einer Nachsperrung, wie ich mehrfach erwähnt habe, einem grausamen Übergriff ausgesetzt gewesen und qualvoll verendet.
Leider kann ich weiterhin nichts anderes tun, als auf die Vorfälle, die auch von anderen Menschen beobachtet werden, hinzuweisen.
Hier überschreiten alle Beteiligten ihre Kompetenzen.
Tragen Sie das locker mit, Frau Innenminister Fekter?
Und was hält Frau Justizminister Bandion-Ortner davon?
Vielleicht findet sich ja früher oder später jemand, der die beiden Damen offiziell zu dieser Angelegenheit befragt.
Der stets wohlinformierte professionelle Aufdecker Herr Pilz ist wahrscheinlich überlastet.
Die Nachsperren, die nach wiederholtem Austausch des Schlosses inzwischen wieder locker von der Hand zu gehen scheinen, ereignen sich fast immer Freitag nachmittags, wenn auch die Firma Attensam im Haus ist.
Ich sehe von der wenig aussichtsreichen Anzeige gegen Unbekannt ab – wir klären die seit Jahren kumulierenden Fragen besser auf dem bereits eingeschlagenen Weg.
NARCANON - eine Deflexion.
Hula, our little cat. She’s 16 years old, suffering from a kidney disease, so we treat her with isotonic infusions.

A view from the puppetstage we have to exhibit our naked lives, bugged and cabled ready for an „Operation Spring“ showoff. I knew people from A’
Filzpatscherln
Lächerlichkeiten im Land der Schweissfuss-Apatschen.
Nahe den Gipfeln der Sauregurkenzeit 2009 gibt es hier so viele Nazis wie nie zuvor.
Ich verwende die unangenehme Bezeichnung für Leute, die ausländerfeindlich, antisemitisch, rassistisch, minderheitenfeindlich, sogar tierfeindlich denken und agieren, sowie verbal und heimtückisch offensiv einzelne Menschen terrorisieren oder fortlaufend zu provozieren versuchen.
Man kann sie kaum bestimmten Gesinnungsgenossenschaften zuordnen, es sind Leihnazis aus dem gesamten politischen Spektrum.
Leute, deren politische Sprecher sich auf Heftigste dagegen verwehren, Nazis zu sein oder mit der Ideologie von Nazis in Verbindung gebracht zu werden.
Das Tragen von zwei Gesichtern charakterisiert zur Zeit einer Weltwirtschaftskrise das, was von Österreich noch übrig ist.
Man wollte ja gern anders sein - aber es wäre vielleicht lebensgefährlich, also bellt man lieber mit den lauten Hunden mit.
Ganz persönlich, im höchsteigenen Umfeld, wäre es anders, da wäre man aufgeschlossen, liberal, friedliebend und tolerant, man schätze die Gemütlichkeit und den Gesang.
Typisch österreichische Eigenschaften eben, und weit, weit entfernt von Nazi-Ideologie.
Österreich führt als totalitäre Scheindemokratie innerhalb Europas kein Inseldasein.
Die ganze Welt wird von einem großen Fragezeichen überschattet.
Sorgen haben Österreichs Psychiater: Sie beklagen, daß die Österreicher zu viele Psychopharmaka schlucken, und daß die Gebietskrankenkassen Psychotherapien nicht ausreichend finanzieren.
Streitpunkt sind nicht nur ausgebildete Mediziner, die beklagen, verglichen mit anderen Fachärzten, zu wenig Geld zu verdienen, sondern auch Psychologen und KASOZ-AbsolventInnen, die über gute Beziehungen oder nach medizinischen Scheinausbildungen als Heilbefugte ihre Leistungen den Gebietskrankenkassen verrechnen.
Schutzgelderpressung auf halbakademisch.
Psychopharmaka wären das Doping des kleinen Mannes, lässt uns der ORF zum Thema wissen.
Womit dopt der große?
Lochstopfen oder: Rechtswählen für 20 Euro.
Soziale Schutzgelderpressung oder nachvollziehbare Erwartung des vom großen Glück verschont gebliebenen Österreichers?
Worum es geht, will ich gern erklären:
Wäre meine Mindestsicherung nicht befristetet durch eine Invaliditätspension abgedeckt, wäre ich beim Stand meiner Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigung als österreichischer Staatsbürger aufgrund eines Lecks im System ganz und gar von der Großmütigkeit meiner lieben Frau, der Bezieherin eines hart verdienten Einkommens, allein abhängig.
Das theoretische Anrecht auf Sozialhilfe bei Einkommenslosigkeit beider Ehepartner ist dabei kein Trost.
Daß Ähnliches in -zigtausend ähnlich gelagerten Fällen tragisch zu enden droht, liegt auf der Hand:
Auch die Seele ist nur begrenzt belastbar.
Die Menschen leben in Existenzangst, und man sollte darüber keine Witze reissen.
Österreich heute, das ist auch mein Schicksal mit sechs Nullen.
Es gibt Abertausende von weniger oder mehr behinderten Menschen, die hat man über Jahrzehnte man nicht zu beflissen funktionierenden, hyperflexiblen oder abgedreht geschäftstüchtigen Leuten schmieden können, und die sind heute, aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes, nicht auf blankpolierten Schienen in einem schrumpfenden, persönliche Ressourcen verschlingenden Arbeitsmarkt unterzubringen.
Man könnte tief in die Kiste mit den gußeiserrnen Sprüchen greifen und sagen – ja, ja – jeder wäre allein seines Glückes Hämmerer, die Augen verschließen, die Arme verschränken und den Drehsessel um 180° Karrussell fahren lassen.
Soziale Probleme mittels kommunalpolitischer Frühstücksxperimente durch behördlich verordnete Hausstandsauflösungen mit anschließendem Therapiezwang – weit gefehlt – persiflieren zu trachten, zeugt von der überstrapazierten Lust an persönlicher Machtausübung seitens einer Gruppe, die sich durch soziale Kompetenz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, auszeichnen wollte, und nicht durch Einmischung in anderer Leute Privatleben, bei gleichzeitiger ungenierter Verstricktheit in Geschäfte und unpassende Verschwisterungen aller Art.
Ich erinnere einmal mehr an seriös anmutende Jobangebote bei „Fix und Fertig“, die in österreichischen Tageszeitungen geschaltet werden und dazu dienen, als „politisch“ markierte Menschen in die Mangel der Wiener Drogenkoordination als Instrument der Wohnraumbeschaffung für Kommunalpolitiker, des Psychoterrors und der allerniederträchtigsten Einmischung in Privatangelegenheiten – als Versuch der Vertreibung – zu befördern.
Wer aber, der prophylaktischen Bestrafung des Weichenmüssens nach nirgendwo, um des lieben Friedens willen ausgesetzt, könnte noch auf eine positive Zukunft setzen, und weiter dieser Republik als gesetzgebendes Elternland Verständnis und Respekt entgegenbringen?
Wer würde noch die Hausordnungen einhalten und seinen Staatsbürgerpflichten nachkommen – können?
Wieviel Zehntausende Österreicher müssen sich bis zu den nächsten vorgezogenen Nationalratswahlen ein Dasein in Obdachlosencamps und die Ausspeisung durch wohltätige Vereine vorstellbar machen?
Es geht jetzt darum, ein phänomenal psychosoziales Disaster zu verhindern, das der österreichischen wie der gesamteuropäischen Bevölkerung enormen Schaden zufügen und der epidemischen Ausbreitung von Extremismus durch käufliches Wählerverhalten Vorschub leisten würde.
Wer die Hoffnung hinter die Explosion verdonnert, tut seiner Heimat nichts Gutes.
Die Österreicher meiner Generation sind auch an der Kante des erwerbsfähigen Daseins durchschnittlich besser gebildet und weitaus auffassungsfähiger, als behördliche Standesbezeichnungen ausweisen und eine herrschsüchtige Politikerkaste wahrhaben will.
Dieses Land darf kein Alpen-Adria-Waldwurzelpatriarchat mit totgeschwiegender Breitenarmut werden.
Das ist die Erwartung politisch mündiger wie verdrossener österreichischer Menschen an ihre Volksvertreter.
Tim und Struppi.
Im Waldheimat-Kindergarten.
Die österreichische Distanzierung erfolgt beteuernd, repetitiv zeremoniell, während hinter den Kulissen das alte Gespenst erneuert lospoltern kann.
Die Angst vor seiner Anwendung samt Repressalien ist groß – sehr groß – und das politische Bewusstsein des Österreichers dazu ausgeprägt, im allerletzten Moment auf die rechte Seite zu hüpfen, nicht ohne danach zu trachten, schnell noch etwas von drüben an sich raffen zu können.
Das ist bekannt, und deshalb ändert sich nichts.
Eckpfeiler des Nationalsozialismus sind die Blendung, die Einschüchterung, die argumentative Gegenwägung, die mimisch korrekte Lüge, die rhetorische Verdrehung, das aggressive Schmeicheln und das unausgesprochene falsche Versprechen.
Im Prinzip gar nichts Neues, auch wenn man sich heute bemüht, anstelle der in der Hochzeit des Mittelwellenradios ausgereizten Rolle des Pervitinhysterikers einen Typ emotionslosen, sachlichen, kamerastabilen Technokraten auf die Bühne zu rollen, dem außer der Marotte, in seiner Freizeit ein Beatleskapperl zu tragen, gar nichts Außergewöhnliches anhaftet.
Wir können Herrn Graf ruhig glauben, überhaupt kein Nazi zu sein, solange wir Herrn Kier geglaubt haben, ein richtiger Liberaler zu sein, der persönlich lieber lebensfreudig an Strapsen fummelt und sich über die Versammelten abkekst, als bei einer Bildungsveranstaltung einen Vortrag zu halten, deren Honorar er gerade verschwelgt.
Faschisten in allen Erscheinungsformen sind nur Mittel zum Zweck, je dümmer und willfähriger jene ganz hinten in einer immer länger werdenden Reihe, umso besser für die ganz vorne, die einfach wissen, wie man es macht, weil sie es noch bei den Alten gelernt haben, und an die Jüngeren weitergeben, die zu verstehen andeuten, daß sie begriffen haben, worum es geht.
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Die Betenden Hände.

Wer in Österreich „Grundsicherung für alle“ posaunt und wer von verschwendeten Wählerstimmen profitiert.
Ich erhielt heute vormittag einen Anruf der Firma „ÖIV-Versicherungsservice“.
Das Fräulein am Telefon schlug mir für nächste Woche keck den Besuch eines Herrn Michel vor, der angeblich gerne meine KFZ-Versicherung auf Null stellen würde.
Weder habe ich eine KFZ-Versicherung, die man irgendwohin stellen könnte, noch durfte ich das mysteriöse Telefonfräulein zurückrufen – sie gab nur an, dort in einem Callcenter zu sein.
Als am frühen Nachmittag der aus dem ORF bekannte Journalist und Natascha Kampusch-Entdecker Christoph Feurstein in Begleitung eines Perspektiven visionierenden Assistenten das Terrain erkundete, konnte ich mir vorstellen, dass die Firma ÖIS Inkassoservice, die seit Sommer 2006 von mir wuchernde Phantasieschulden einfordert, in der caesarischen Illusion schwebt, ihr abgedrücktes Schmierentheater als Fernsehspektakel zu inszenieren.
Es handelt sich um einen – bislang einzigartigen? – Fall von Schutzgelderpressung an einem Bezieher einer Invaliditätspension.
MitarbeiterInnen der Firma Österreichischer Inkassoservice und sonstiger Tentakel der „ÖI-Gruppe“ sind nicht willkommen.
Sie werden weder von mir noch von meiner Frau in die Wohnung gebeten.
Geben Sie Acht, dass Sie nicht in ein Gackerl steigen.
Gefährliche Drohungen
Sehr geehrter Herr Innenminister!
Wenn Sie nicht fähig sind, Ihren Behörden samt Sonderabteilungen und letztklassigen Helfershelfern nach mehreren Anschlägen auf unser Kraftfahrzeug (u.a. auch Benzin im Ausgleichsbehälter im Sommer 2003) sowie Wohnungaufsperrungen samt allerhinterfotzigster Tierquälerei und diversen Entwendungen – schäbigem Psychoterror wie diesem Arrangement vor unserer Haustür – Einhalt zu gebieten, wird das auch für Sie jede Menge Unannehmlichkeiten mit sich bringen.
Wenn uns etwas zustößt, ist das für Sie und Ihre Gesinnungsgemeinschaft mehr als schlecht.
Das ist Ihnen hoffentlich bewußt.
Time Warps

Aus meiner HTML-Bastlerzeit.
Leider hat Inode-UPC die FrontPage-Server-Erweiterungen noch immer nicht installiert. )-:
Wetten, daß meine Unterschrift beim Liberalen Forum eingescannt war?
Ein vorbildlicher Abgeordneter.
Warum es in Österreich gar keine Nationalsozialistinnen geben kann.
Oder: Wie die doofen Ösen schön brav die NDP miterhalten.

