Todes Vortritt.
In den Hinterstub’n der Bauernhochzeit.
Die Mutter hatte bereits ein Grab angemietet, für Jahrzehnte im Voraus bezahlt, einen schlichten Stein aus hellem Marmor gewählt und unter dem eigenen auch den Namen des Sohnes eingravieren lassen, daß nur mehr das Datum seines Versterbens ausständig blieb.
Nur war die Vorhersage der beratenden Fürsorgerin, einer Nichte der Mutter dritten Grades, nicht eingetreten, denn der Sohn war nach wie vor lebendig, und obwohl Frau Hitte in der Bundeshauptstadt mehrmals zu intervenieren versuchte, war es ihr nicht möglich gewesen, den Behinderten an die erzherzöglich-bischöfliche Kittelschürze Frau Amandas zurückzuordern.
Es sah nicht so aus, als könnte man mithilfe guter Beziehungen an der Wirklichkeit herumflicken, und der Stolz, den Chancen ihres Lebens mit großem Erfolg begegnet zu sein, schwand ihr selber dahin wie ein dünnes Kerzenlicht.
Frau Hitte hatte ein Schicksal prophezeit, aus dem psychologischen Lehrbuch für Sozialarbeiter - vom Scheitern eines kurzen persönlichen Glücks, im Sog der angeborenen Schwäche, der Versuchung, Verhaftung und Verwahrlosung, denn sie hatte sich vorgestellt, daß so einem winzig kleinen Mann ohne Nachkommen, ohne Rang und Namen, zwischen den mächtigen, gewichsten, Generationen von Offiziersfamilien entstiegenen Stiefeln gar keine Chance blieb, das Versagen ihm in die Wiege gelegt worden wäre von seinen Eltern, ebenso kleinen, unbedeutsamen Menschen, die in Zwist und Hader dahingetölpelt und im Buch der Geschichte vorhersagbar unerwähnt geblieben wären, allesamt bedeutungslose Blätter an einem schwächlichen Zweig des Lebens.
Wieder war ein Herbst ins Land gesunken und ein Winter nahte mit der Aussicht, vielleicht bis nach Rußland - Sibirien - vorzudringen.
So warteten vorweihnachtlich gestimmte Menschen übers Land verstreut wie alle Jahre auf den Vortritt des Todes, welche vierzig Jahre vorher am lamettierten Weihnachtsbaum noch Päckchen geöffnet und gemeinsam „Stille Nacht“ und „Es wird schon glei’ dumpa“ gesungen hatten.
Die Mutter auf den Tod des Mannes und des Sohnes, der Mann auf den Tod der Frau und des Sohnes, die Tochter auf den Tod der Eltern und des Bruders und Frau Hitte darauf, daß wenigstens ein Od’ von dem, was sie imaginiert und vorhergesagt hatte, während sie auf die Kraft ihrer Bachblüten-Tropfen schwor, zur Rettung des Scheins ihrer Seriosität bald eintreten möge.
Sie war davon überzeugt gewesen, einen posthypnotischen Befehl erteilen zu können, am aufgerissenen Fenster voll Häme gesprochen, als der Mensch, dessen Schicksal sie fortan zu wissen glaubte, ernsthaft krank und gewaltsam betäubt vom Thiopental dagelegen war, und sie ihn ausgefragt und beschimpft und spöttisch begutachtet hatte, als standesgemäßen Fastnachtsscherz.
Eine kleine österreichische Familie hatte das vermeintliche Wissen Frau Hittes als glatten Befehl verstanden, sich untereinander höchst niederträchtig zu verhalten.
Eigentum war verschleudert, entlehntes Vermögen voller Lebensfreude ins Casino getragen worden - wie beizeiten in der Hinterstub’n zur Bauernhochzeit gepoltert und gewiehert, im richtigen Moment sich einstimmig auf den mißratenen Sohn, den miserablen Bruder auszureden.
Das Landesgericht für Zivilrecht der Steiermark kam den Berechnungen des verschlagenen Finanzberaters mit dortiger Selbstverständlichkeit entgegen - die Richterin war bemüht, das Unrecht nach römisch-katholischen Kriterien unter den signierten Büßern zu verteilen.
Frau Hitte gibt heute an, sich von der Arbeit mit jener Klientel gänzlich abgewendet zu haben.
Daß sie am gegenständlichen geraubten Stückchen Land, um das besoffene Nazis einst Karten gespielt hatten, sehr interessiert gewesen wäre, bestreitet sie.
Frau Hittes Traum vom Doktorhut.
Emotional engineering: Schreiber gegen Inquisition.
Es ist bemerkenswert, wie sich ein Gegenspieler bemüht, auf Websites, die ich bekanntlich besuche, Strichelbildchen und Fotomanipulationen vorzulegen, um meine Gedanken in bestimmte Richtungen zu lenken.
Es sollte auf diese Weise meine Erzählarbeit manipuliert werden, bzw. könnte die psychologische Regie dahinter später behaupten, ich wäre befragt worden.
Vielleicht brodelt längst ein Plan, die Gedanken des anderen zu einer aufsehenerregenden Diplomarbeit verbräten zu können, während man sie zur allgemeinen Verbuffung noch heftig mit Rotstift bemäkelt, bis endlich der Urheber mit Haloperidol fragmentiert ins forensisch-psychiatrische Schutzbett verlegt - zu dessen ausklingender Lebzeit schon sein Vermächtnis beschneidet, mit vergleichenden pathologischen Abbildungen versieht und zur eigenen Meisterarbeit wandelt, in Bälde schon - zum Beleg von Theorien und Prognosen, deren Umsetzung beschleunigt und verwirklicht würden, indem man des Burschen persönliche Infrastruktur sabotierte, bis zum seit jeher vorhergesagten Endlauf und Zusammenbruch.
Als ich mich ganz zu Beginn der achtziger Jahre vorigen Jahrhunderts in Untersuchungshaft am Straflandesgericht befand, wollte man Graz von Drogensüchtigen und Glücksrittern säubern, die es infolge der Plünderung der Anstaltsapotheke des Landeskrankenhauses aus ganz Europa angezogen hatte.
Es gab hysterische Gerüchte, wonach Geldbeschaffer der RAF Drahtzieher jenes Verbrechens gewesen sein sollten.
Eine katholisch grünbemäntelte Neidgesellschaft wollte lieber den Verein Club Toleranz, einen legendären Discokellerclub, zum Heimstall des Sündenbocks machen, und am ruhmreichsten für den Gesetzgeber wäre es wahrscheinlich gewesen, zu beiden Seiten Handschellen anlegen zu können.
Damals arbeiteten Polizei und Gendarmerie gegeneinander, und Informanten anderer Ministerien wurden dazwischengeschleust, die rivalisierenden Aufklärer zu kontrollieren, um selber näher an einen Beuteschatz zu gelangen, der noch einiges an Prozentanteilen abzuwerfen versprach.
Es herrschte ein großes Verwirrspiel, ging es doch um beträchtliche Mengen von Suchtgiften, Dopingsubstanzen und konfiszierte Drogen, welche ebenfalls im Tresorraum des Grazer Landeskrankenhauses eingelagert gewesen sein könnten.
Es wurde versucht, über sehr junge Leute an Informationen zu gelangen, denn die gevivteren Profiteure hatten sich und ihre Okkasionswaren schnell in sicheren Abstand gebracht.
Die allzu gierigen Verbliebenen schieden schnell aus, für immer – während eine Schulklasse voll gnadenlos abgezockter Jugendlicher nahe dem Grazer Messegelände im Schwitzbad saß, als Untersuchungshäftlinge in kratzigen Anstaltspullovern ihre kleinen Kriminalkarrieren abzubüßen.
Herr Fasching von der Drogenberatungsstelle erschien zuerst, worüber ich schon berichtete.
Mein alter Freund Heribert wollte mich einmal besuchen, aber der Praktikant zu Gericht Eberhard, mit dem ich wenige Jahre vorher noch die Schulbank gedrückt hatte, verwehrte ihm heftig aufgeblasen den Kontakt.
Eberhard war es, der meine Korrespondenz mit List und Lupe nach geheimen Botschaften und verräterischen Chiffren absuchte.
Es war vorstellbar, daß er im Untersuchungsrichter verfehlte Hoffnungen nährte, die meine Entlassung nach ein paar Monaten Untersuchungshaft noch lange schmerzhaft hinauszögerte.
Ich könnte nicht vollständig ausschließen, daß mein Dasein im gesetzfreien Hausarrest auch zum heutigen Tage Eberhard, dem ehrgeizigen Ritter zu drei Rädern in der Kautschukrüstung, anzurechnen wäre.
Ein beachtlicher Stapel Manuskripte aus jener Zeit blieb jedenfalls verschollen.
Zur Auffrischung:
1979 war Dr. Bruno Kreisky österreichischer Bundeskanzler, Staatspräsident war Rudolf Kirchschläger. Willy Brandt war Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.
1979 war Jimmy Carter Präsident der USA, in Großbritannien wurde Margaret Thatcher Premierminister; Präsident der Sowjetunion war Michail Gorbatschow, französischer Präsident Valéry Giscard d’Estaing.
Wiener Bürgermeister war Leopold Gratz (SPÖ), in Graz herrschte ein Jahrzehnt lang Dr. Alexander Götz von der FPÖ.
Steirische Landeshauptleute waren Friedrich Niederl, 1980 gefolgt von Josef Krainer jun., der niederösterreichische Amtskollege hieß Andreas Maurer (ÖVP).
Als Justizminister folgte … 1983 Harald Ofner (FPÖ) Christian Broda von der SPÖ, Innenminister war Erwin Lanc, SPÖ.
1981 wurde der Wiener Kulturstadtrat Heinz Nittel von einem Terroristen der palästinensischen Gruppe Abu Nidal ermordet.
Ebenfalls im Jahr 1981 beging der ehemalige Verteidigungsminister Karl Lütgendorf unter ungeklärten Umständen Selbstmord.
Pedomorphil
Macht und Ohnmacht in der Therapeutischen Gesellschaft.
Menschliches Verhalten ist sozial antrainiert, Persönlichkeitschwächen resultieren aus programmierten Sequenzen, die schon in der Kindheit eingepaukt wurden.
Solche sozialpsychologischen Erkenntnisse machen sich Herrenmenschen der Therapeutischen Gesellschaft zunutze, wenn es darum geht, disziplinierende Maßnahmen über andere zu verhängen.
Abzuleiten wäre, daß Suchtkrankheiten bei anderer Betrachtung nicht durch Substanzen ausgelöst wurden, sondern ihre Ursachen in einer persönlichen Bravheit oder grundsätzlichen Angst wurzeln, Personen des erteilten Vertrauens nicht mit Ablehnung und Kritik begegnen zu können bzw. in Dauerbeziehungen zur Überkompensation zu neigen.
Diese Haltung gegenüber anderen, plakativeren Persönlichkeiten führt zu einer Unterwerfungshaltung, die Suggestionen Tür und Tor öffnet und weitgehend manipulierbar macht.
Die emotional-differenziale Verzahnung von durch Verhaltensstörungen im Unrund gehaltenen menschlichen Beziehungen und jener zwischen Hypnotiseuren und ihren Bühnenprobanden fällt auf.
Im Wesentlichen besteht die Zielsetzung von Therapien, die Kommunikationsstörungen betreffen, welche die Entstehung von Suchtkrankheiten begünstigen, darin, über Frage- und Antwortspiele in jene Bereiche frühkindlichen Erlebens vorzudringen, wo traumatische Erlebnisse und/oder vorsätzliche erzieherische Irreführungen stattgefunden haben, solche Anlässe zu beleuchten, und dadurch den „Fluch zu bannen“, in bestimmten Situationen programmiert reagieren zu müssen, und die Wege eigener Entscheidungfindung freizuschalten.
Diese Schlußfolgerung führt in Zeiten politisch hochgeschraubter Ängste vermehrt dazu, daß Quacksalber und Scharlatane verschiedener Arten, allen voran solche mit medizinischer Ausbildung, sich das Recht herausnehmen, aus der psychosozialen Armut einer Gesellschaft Kapital zu schlagen und durch die arrogante wie stereotype Verordnung von Psychotherapie ihre Armutsklientel innerhalb des eigenen Freundeskreises verteilen, um über abgesprochene Verrechnungscamouflagen Krankenkassen, Magistratsabteilungen und Landesregierungen zu schädigen.
In Wirklichkeit werden die hundert, nach Gefälligkeitskriterien ausgewählten Jugendlichen, die laut Aufzeichnungen einer Drogenberatungsstelle eines österreichischen Bundeslandes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgreich an Therapieeinrichtungen vermittelt werden konnten, kostenaufwändigen Forschungs- und Pflegestationen zur Verfügung gestellt, wo Einzelpersonen die Möglichkeit bekommen, mit diesen Jugendlichen Experimente nach Gutdünken und Laune anzustellen, mit der einzigen Auflage, über ihre Beobachtungen und Schlußfolgerungen standardisierbare Aufzeichnungen zu führen.
In Eskalationsfällen steht die Frage der Glaubwürdigkeit von vorneherein fest – was immer sich im abgelegenen Zimmer des EinzeltherapeutIn ereignet haben mag.
Es bleibt der Führung solcher Einrichtungen überlassen, welche Schulen oder Philosophien zur Anwendung geraten, die Kompatibilät zu den Erkenntnissen moderner Wissenschaften wird ohnehin nur an der Strenge der Hausordnung und der Einhaltung von Hygienestandards gemessen.
Wer glaubt, daß seine Kinder bei dem international dekorierten Spezialisten Univ. Prof. Dr. Dr. Hubertus Helnfried Meisenhaupt-Zitten bestens aufgehoben wären, weiß in der Regel nicht, welche Sozialarbeiter, Therapeuten und PsychologiestudentInnen in Wirklichkeit mit ihrem Nachwuchs arbeiten, und es gibt keine Garantie, daß die als Kranke und Behinderte ausgewiesenen Jugendlichen hinter sieben Hügeln und Mauern ärztlichen Schweigens nicht wie in Freiheit weiterhin hinters Licht geführt, irregeleitet und mißbraucht werden.
Die Erfolgsrate solcher klinischen Langzeitaufhalte liegt auf beachtlich niedrigem Niveau, die als persönliche Rückfälle verbuchten Ausstiegsraten sind umso höher, und die traurige Erkenntnis für die hintergebliebenen Staatsbürger ist jene, daß es aus den Kreisläufen des Verderbens halt’ nie ein rechtes Entkommen gibt.
Profiteure sind Bedienstete mit Erziehungsauftrag, die Neigungen und Sadismen unterschiedlicher Prägung und Intensität an jungen Menschen ausleben dürfen, die zwar laut Papieren erwachsen sein mögen, deren Persönlichkeit dagegen in überdimensionalen Kinderschuhen stecken kann.
Solche Menschen sind mit spielerischen Mitteln kaum weniger leicht zu vereinnahmen wie Kinder im Wachstum, und somit beliebtes Ziel für Leute aus Berufsgruppen, deren Privatleben von dicken Plueschgardinen verhangen wird und deren aufgeblasen dominante Persönlichkeit samt Reputation normale Verhältnisse, auf Augenhöhe zu Menschen gar anderen Standes, niemals zulässt.
Daß Informationen aus Verhaltensbeobachtungen, auch in körpernahen Situationen, sowie in Einzelsitzungen preisgegebene Aussagen (Traumbeschreibungen) an Behörden weitergegeben wurden, und viel später als „staatspolizeiliches Schnüffelarchiv“ zur fortgesetzten Verstörung ehemaliger KlientInnen verwendet werden könnten, war niemals vereinbart gewesen.
Mir war aufgefallen, daß akademisch oder nicht akademisch ausgewiesene Privilegierte es mit der eigenen polytoxischen Abstinenz nicht immer genau nahmen und die Möglichkeit, sich in der Hängematte der Macht zu schauklen, hoch über ihrer zwischen Übermut und Verzweiflung kopulierenden, masturbierenden, bodenschrubbenden Klientel, und ihr angeblich rechtschaffen erkämpftes Dasein im hedonistischen Wunderland in dicken Wolken in die Luft zu blasen.
Wenn ich mehr als zwanzig Jahre später, von einem über zwanzig Jahre jüngeren Spezialisten mit dem großen Finger vor die Tür gewiesen und in eine von der Drogenkoordination in Szene gesetzte und von der Drogenfahndung des Innenministeriums überwachte Rasterfallenstellung geschleust werde, in der eine falsche Reaktion zu sofortiger Erpressbarkeit führen würde, fühle ich mich nicht nur persönlich angegriffen – der öffentliche Aufwand, einen einzelnen, dem eigenen Bildungssystem entkrochenen Menschen übers Knie brechen zu wollen, sollte zu allgemeiner Nachdenklichkeit Anlaß geben.
Thin Oyster Soup
Reality hurts.
A personal visit to Stetten, a place the government of the federal country of Niederösterreich tries to sell as that paleontological sensation spot, uncovered us the truth.
Regardless the usual escort of austrian stapo right in front and behind the reflector, the place itself turned out to be a polished provincial tradehut of fashion schmuck and mostly imported fossile cuts.
What’s really impressing and makes the place worth a visit anyhow, is the paleological time line, that shows how short a span of 16 millions of years can be.
The gaps between the provable peaks of modern science but are fixed and filled with catholic-creational glue and holy-watered ambiguity instead of scientific clearness.
This is a playground of national slyness, a place one goes to greet that hat before having a nice glass of sacramental wine at sunset.
A chilled cave hides that small piece of oyster stacks that’s only been saved from trash compacting and concrete highway flowering.
A mostly disappointing spot of a few rare relics, that will rather steer the researchers interest to the near treasury of the Bisamberg, at the edge of the viennese suburb of Strebersdorf, that still protects millions of years in fine slices.
— The steady infamous inborn catholicistic penetration arses human rights. —
The selfperceiption of the greens as a prime member of the worlds NGO board shows how slippery the european floor has become.
Alles wird goofy-doof.
Das gepflogene laissez-les-dames-faire mit Räucherwerk ist ein Skandal.
In Österreich müssen bestimmte Personen Cannabisartiges konsumieren – wenn die zuständigen Behörden das wollen.
Immer wieder werden Substanzen vorsätzlich in Beziehungen eingeschleust, in der ein Teil aus gesundheitlichen Gründen und zur Wahrung der sozialen Position gerne auf den Konsum verzichtet.
Die Kommunikationsqualität leidet - fehlt nur mehr die physische Anwesenheit der galant-geschlechterverstehenden singenden Säge zum extrem nervenziehenden „Oh mein Papa“.
So manche Frau mit Stimme schaukelt lässig auf dem Argument, daß Männer keine Ahnung davon hätten, wie Menstruations- und Klimabeschwerden sich auf ihr Befinden auswirkten.
Jene Damen verstoppeln schnell die Ohren, wenn man von Schutzgelderpressern zu berichten weiß, die an bekannten Umschlagplätzen Cannabis in kleinen Dosen, aber durchaus im großen Stil, unter die Leute bringen, und von ihren Kollegen im Außendienst, die auf der Heimfahrt Verkehrsunfälle verursachen, um Abschleppdiensten und erstklassigen KFZ-Mechanikern Einkommen zu verschaffen, sowie stehenden Kontakt, über den sich manch wertvollere Karosse doch noch gegen das legendäre Damenfahrzeug vertauschen liesse.
Die lockere Klammer auf ewige Forderung nach Freigabe von Medizinalhanf Klammer zu ist eine Sache, die Gesetzgebung bzgl. illegaler Drogen eine andere.
Leute, die in Österreich ein Nationalratsmandat vertreten, haben leichter reden.
Ihnen stehen mehr Möglichkeiten offen, sich anders zu arrangieren.
Niemand würde ihnen die Wohnungstür eintreten, noch heimlich nachsperren, noch ihre Beteuerungen anzweifeln, nur einmal im Leben an einem Joint angezogen zu haben, worauf ihnen furchtbar schlecht geworden wäre, und sie niemals mehr einen dieser Käsesstängel angerührt hätten.
Daß sie sich mitunter Drogen zustecken ließen, die sie niemals konsumieren würden, ist ein Gerücht.
Wenn die Schutzgelderpresser einen Verkehrsunfall ankündigen, und die Frau Parteivorsitzende nebst Frau Verkehrsstadtrat im ORF hintergründig wispeln:
„Dann streiten wir eben weiter…“ – ist das nur eine Koinzidenz.
Weiter nichts.
Es gibt aber auch Menschen, die eine extralange Marmeladebrote-Demokratie im Setzkasten nicht wollen.
Die sagen: Lassen Sie sich von den Grünen nicht in den Wald locken.
Sie wissen, warum.
— EURE KRÄUTER SIND SCHEISSE —
Schlechte Politiker und ihre Ausländerbanden.
Eine Regierung, die solche Mißverständnisse toleriert, gehört bloßgestellt.
Wenn in der abgehobenen Welt der Politiker dies und jenes beschlossen wird, um die Sicherheit im Lande zu verbessern, aber es kommt davon unten, bei der Bevölkerung nichts an, fragt man sich, ob es nicht notwendig wäre, mehr Widerstand zu leisten gegen ein Regime, das nur der Selbsterhaltung jener Privilegierten dient, deren Taktik es ist, Einschüchterung und Angst herrschen zu lassen.
Angst vor Verlust des sozialen Bodens, des Wohnraums, Angst vor Angriffen durch von den Hasspredigern des Landes mobilisierten Banden, Angst vor Lynchgelüsten eines durch billige Fernkommandos angestifteten Beschäftigungslosen-Subproletariats.
In Parks herumlungernde und pöbelnde Jugendliche entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Österreicher, obwohl sie aufgrund ihrer Choreografie, Mode und akzentuierten Ghettosprache als Ausländer identifiziert werden.
Diese Jugendlichen werden mißbraucht.
Sie werden erst zu Tätern und später zu Sündenböcken gemacht.
Sie haben eine mangelhafte Schulbildung, keine Beschäftigung und leben als Zuwandererkinder in einer Zwischenwelt, die sie nur urkundlich als Österreicher ausweist, ansonsten haben sie kaum Identität.
Diese „Yugo- und Türkenjugendlichen“ besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, aber wenig Erziehung, und die Kenntnis unserer Sprache ist begraben unter Frust, Langeweile und Perspektivenlosigkeit.
Es ist nicht schwer, diese jungen Leute in Versuchung zu führen, genau jener Rolle zu entsprechen, in der sie vor allem der von modernen Kommunikationsnetzwerken abgeschottete Österreicher sehen will:
Als motorisch unruhige, stänkernde Ausländerflegel, angesichts derer alte Leute Angst beklagen, nicht wie in der guten alten Zeit durch ihren Park spazieren zu können.
Jemand sagt zu ihnen: „Miro und Zako! Da oben wohnt Kinderschänder – sagen, Yugo stinken wie Mist.“
Er pflanzt ihnen watscheneinfach einen schlechten Gedanken in den Kopf, gegen ihre Langeweile - während er sie im selben Atemzug für sehr dumm verkauft.
Diese Jugendlichen – Generation Gastarbeiterenkel - stehen im schlechten Einfluß der Jugendkader von Rechtspopulisten bzw. unterstehen sie deren Kommandos.
Seit drei Generationen gibt es für viele dieser Menschen in Österreich kaum freundliche Ansprache.
Für allerlei Hooligans und Skinheads, die sich heute nur mehr zu besonderen Anlässen die Köpfe scheren, wie jene für ihre alten Herren waren, sind sie die Bugeln.
Wenn sie eine bessere Ausbildung erfahren könnten, wüssten sie darüber Bescheid, und würden sich anders positionieren.
Sie wüßten, das es für sie Rechte und Ansprüche gibt, Möglichkeiten - aber auch Ordnungen, an die sie sich halten müssen, wenn ihnen ihre Leben etwas wert sind.
Daß Vorstrafen hier tödlich sein können.
Man kann in diesem Zusammenhang festhalten, daß Jugendliche aus islamischen Kreisen der Gesellschaft, mit einer kultivierten Erziehung, weniger Schwierigkeiten bereiten als vielfach böswillig unterstellt.
Das ist eine Tatsache, die zu akzeptieren uns eingesessenen Österreichern dringend not täte.
Wie müssen uns anstrengen, viel genauer hinsehen und zuhören.
Und Widerstand leisten dem Einfluß, den miese Einflüsterer auf unsere Gesellschaft ausüben, inhaltschwache und schleissige 32-bit Politiker, Phrasenrepetierer, die sich ohne Mandat ins Parlament setzen, hintergründig spastisch im ORF Lamellen kurbeln, und Visitenkarten verteilen, sie wären Abgeordnete zum Nationalrat.
Leute, die unseren Jugendlichen Sand in die Augen streuen - und denen unserer Nachbarn Messer in die Hand drücken.
— Linkspartei statt Rechtsabsturz, in grünen Wollsocken. —
watsch(n)en – ohrfeigen
Bugel – Buckel, Knecht; fig. auch Brotneige
Lamellen – (orig. fr.-lat.) – Blättchen, Rippen, „oberlehrerhaft“ für Rollläden, Jalousien.
schleissig – verschlissen, abgenützt, wertlos
E Pluribus Unum
Einfach keine Rechtfertigung.
Wer mehr als einmal von sich gibt, Österreicher zu sein und sich trotzdem links der Mitte einreiht, muß sich bald den Vorwurf gefallen zu lassen, kleinkariert und selber ein Nationalist zu sein.
Wenn ich betone, Österreicher zu sein, will ich darauf hinweisen:
Daß der Gedanke, Europäer und Weltbürger zu sein, aufgrund der eigenen Geschichte und Selbstwahrnehmung nicht fremd sein muß.
Daß man die österreichische Identität nicht als Derivat eines superioren Deutschtums oder Seppelknechtschaft des organisierten Verbrechens wahrnehmen darf.
Daß ein Österreicher einen anderen Glauben haben kann.
Daß österreichische Europäer kulturell tolerant und dem Ideal des Friedens zugeneigt sein können, ohne sich von angedrohten Gewalten einschüchtern zu lassen.
Die Bemerkung, wer nichts arbeite, könne auch keine Fehler machen, ist überflüssig.
Darin schlummert die Verwünschung, die soziale Wirklichkeit verschlechtert sehen zu wollen, damit es Menschen, denen es gerade noch gut geht, schlechter geht, damit es noch mehr Menschen gibt, auf die man mit dem Finger zeigen und selbstgefällig kommentieren könnte:
„Sehen Sie sich nur diese hilflosen Krüppel an.“
Das ist ein infantil-elitäres Wunschdenken, die österreichischen VolksvertreterInnen nicht ansteht.
Jemandem Verwahrung mit Freigang zu verschaffen und sich darüber enttäuscht zu zeigen, daß das angekündigte Versagen auch in dieser Lebenslage nicht eingetreten ist, zeugt von einer dem Schüssel’schen Zynismus schmeichelnden, menschenverachtenden Einstellung fernab liberaler und sozialer Denkschulen, ferne auch dem eingeschworenen Ideal von rechtsprechender Gerechtigkeit.
Und mit dem katholischen Glauben genau im Zentrum kann es nicht weit her sein, weil der Herrgott des Christentums kein geisselnder, Schmerzen zufügender, sondern ein Einsichtiger wäre.
„Wer zu wenig Angst hat, wird faul.“
Die Justamentformel 12 x satt 14 x Mindessicherung ist jedenfalls programmiertes Scheitern.
Herauszuhören ist, daß jede/r Mindestbesichterte in der Lage sein müßte, einen Betrag in der Höhe von ca. € 1500,– für die Mehrbelastungsmonate irgendwie aufzustellen.
„Müssen’s halt zu Weihnachten Schneeschaufeln gehen.“
Das nenne ich verantwortungsschwach.
Franz Gänser
Ratschen und Qua(r)k.
„Pimmel auf den Tisch.“
Wenn es um Schutzgelderpressung geht, sind unsere Behörden und die politisch Verantwortlichen gerne schwer von Begriff.
Immerhin sitzen die Erpresser im Nationalrat und berufen sich auf im Durchschnitt unterstellbare Schulden, auch wenn gar keine vorliegen.
Man bietet den Geldaufstellern für die erste interurbane Magnetschwebebahn Europas, Teilstrecke mittleres Murtal, die Möglichkeit, im ORF aufzutreten und die Ratsche zu schwingen.
Erneut wurden wir diskret über die Möglichkeit eines Verkehrsunfalls in Kenntnis gesetzt.
Besser, sie hängen als Schutzengerl am Rückspiegel und fahren mit, Frau Minister.
Vielleicht sollten Sie sich einmal mit dem angerissenen Thema auseinandersetzen, bevor die Amtskollegin österreichische Staatsbürger zu Dummies dämlicher sicherheitspolitischer Vorkehrungsmaßnahmen macht.
Henko und Schenko.
G’witztheiten der alten Landsknecht’.
Heute:
„Gib’ einem falschem Hundling eine letzte Chance und er bringt morgen sein’ Zwillingsbruder mit.“
… und in Graz gibt’s Original Schloßbergkugeln. Die sind auch sehr gut.
Pooh at Wendy’s.
Has your web access turned out to be a tripwire into child pornography?
Uh-la-la. There must be a profane secret behind the string of a tanga slip.
Whatever photography on the web is turning out to be a constringent net of slippery bananapeels into submitted layers of illegal minority.
This means, there’s a central control over one’s web, using adult photography of any category to attract pedophiles.
This, in my opinion, makes no good sense.
This is fraud.
For people involved with child pornography, there have been other channels, I suspect.
Uncommon devices similar the legendary C64 radio teletypewriter, for instance.
As there are most endless places on earth to go and do.
Who’s supervising those physical ways of child porn access, like child abuse and slave trade?
Trying to undermine the adult internet for busting potential child pornographers until it’s allover itching, is a very european, especially an austrian errway of hypocracy.
May I introduce the magical, mysterious, the sensational Nikki Case to the minister squad?
Oh yes, I had a deep deep huff.
May your skilly artwork fill that humble purse.
„Stare - with Care.“
I do not believe pornography has been a sign of culture, but it indicates the grade of culture how we deal with it.
SystembetreuerInnen
In der Multiple-Choice-Hölle.
An einem jener Abende stieg ich in die aufgeheizte Atmsophäre einer Peepshow, in Begleitung eines Bekannten, dem Stippvisiten ins Rotlicht nicht fremd waren.
Wir waren beide gut angeheitert.
Wir hauten enthemmt Geld auf den Kopf, feierten feixend Frustrationen für Arbeiter und Angestellten ab.
Eine der Tänzerinnen, die auf der Brust eine Nummer trug, kam mir in magischer Weise bekannt vor, und schien mir zudem zuzublinzeln.
Ich bestellte sie in eine Kontaktkabine, wozu mir mein Kollege geraten hatte.
Ihre Lippen und Nägel schienen im UV-Licht zu glühen.
Sie bot mir eine charmante Fußmassage an.
Der Vorschlag erschien mir so amikal harmlos wie professionell, daß ich keinerlei Argwohn schöpfte.
Nach einer kurzen Denkpause erschien er mir sogar äußerst anregend, und ich willigte beflügelt ein.
Das geschäftige Fräulein streifte zierliche Stilettosandalen ab, nahm federnd Sitz, stellte elegant die Beine zurecht und deutete mit flinker Hand, bei der nachfolgenden kleinen Übung selber Spaß zu haben.
Eine wenig anspruchsvolle Discohousemusik hämmerte, dafür sehr laut, die Beleuchtung hatte etwas Neonpsychedelisches.
Aus einer Düse am Plafond wurden mehrere Stöße eines süßlich-fruchtigen Deodorants freigesetzt.
Ich hatte mich für einen umfassenden Kurs als EDV-Administrator beworben und mußte zu einer Aufnahmeprüfung erscheinen, die viele Stunden in Anspruch nahm.
Die Leiterin des Schulungszentrum erschien mit einer Assistentin.
Sie begann sich in häßlicher Weise über meine Präsenz zu mokieren, vor gut 50 Anwesenden.
Sie sagte laut, ich wäre bloß zu faul, um als Hubstaplerfahrer zu arbeiten.
Als langjähriger chronischer Cannabisraucher wäre ich für ihre anspruchsvolle Ausbildung zu verblödet, ließ sich vernehmen.
Während ich an der ersten von -zig Serien von Fragebögen arbeitete, stellte sie sich hinter mich und stierte mir wie einst die Mutter bei den Hausübungen über die Schulter.
Schließlich riß sie ein paar Blätter an sich, stöckelte mit furiosem Hüftschwung vor ans Pult und stellte wild stiftstreichend Hochrechnungen an, wobei sie meinen Intelligenzquotienten laut auf maximal 85 einstufte.
Jeder im Saal konnte es hören.
Leute drehten sich herum und tuschelten.
Eine hübsche Person vor mir warf ihr Haar zurück und stemmte sich mit den Füßen vom Fach ihres Pults nach hinten ab, um ein wenig im Stuhl zu wippen.
Ich spürte, wie es um meine Nieren krampfte und mußte aufstehen, dringend aus dem Saal, und Wasser ablassen, sonst hätte ich die zähen, zehrenden Testserien nicht länger durchstehen können.
Ich nahm mir fest vor, justament und bei aller Pein die Flucht nicht zu ergreifen.
Während einer halbstündigen Pause stand ich verdattert im Lichthof, mit einem Becher Automatenkaffee, und rauchte hilflos eine Zigarette.
Kein Mensch dort erschien mir bekannt, nur die giftig zähnebleckende Kursleiterin, die ich einem Kundendienst der Fahrzeugindustrie zuordnete, eine Person, die einmal nackig in einem Fernsehquiz aufgetreten war.
Niemand sprach ein Wort mit mir.
Später setzte die Kursleiterin ihr gehässiges Gezische fort.
Ich hätte mich seit der Pubertät nicht mehr persönlich weiterentwickelt und würde während des Unterrichts aufstehen, um masturbieren zu gehen.
Ich würde mich in Idiotenmanier im Bett wälzen und feuchtgeleckte Playboymagazine abküssen, schlaflos stöhnend von den lackierten Zehennägeln eines heissen Schwarms aus der fernen Schulbank lobhudeln, und mich in geklaute Höschen schneuzen.
Dazu nannte sie Namen – so laut, daß sie genausogut auch auf die Tafel hätte schreiben können.
Und die Faustformel, welche die Wörter Haschisch und Minderwertigkeitskomplexe enthielt, war deutlich zu vernehmen.
Am Ende der Testserie fühlte ich mich grausam mißhandelt, war aber davon überzeugt, daß die Testergebnisse im erforderlichen Durchschnitt liegen mußten.
Nach ein paar Tagen erhielt ich vom Arbeitsmarktservice einen Bescheid mit Ablehnung - mangels geistiger Eignung.
Meinem Einspruch bei der Leitung des Landesarbeitsamts wurde stattgegeben.
Die Folter.
Die Bedeutsamkeit der menschlichen Berufsfähigkeit.
Der erste Schneeregen der Saison.
Ich schlafe bis 11 Uhr am Vormittag.
Dabei nehme ich um ca. 7 Uhr früh 10 mg Escitalopram, einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.
Danach kann ich noch einmal einschlafen und hole den REM-Schlaf nach, der während der frühen Morgenstunden gestört wird, eine Tatsache, die ich mit kameradschaftlicher Gelassenheit zur Kenntnis nehmen und kurzfristig abstellen, aber nicht verhindern kann.
Ich leide an einer Entzündung des Zentralnervensystems, seit einer akuten Erkrankung im Winter 1993/94.
Es könnte sich um eine Meningo-Enzephalitis oder Borreliose gehandelt haben, ganz sicher bin ich nicht, da eine solche Erkrankung trotz dringender Hinweise nicht diagnostiziert wurde, und da ich zu jener Zeit auch gefoltert worden bin, und meine Erinnerungen an einen bestimmten Tag nur lückenhaft erscheinen, wobei der amnesische Anteil mit einer Unzahl von denkbaren Füllungen abdichtbar wäre, obgleich es dazwischen auch eindeutige Erinnerungen gibt.
Seit der angenommenen Erkrankung verspüre ich mit jedem Einbruch der kalten Jahreszeit folgende Symptome:
Kopfschmerzen. Schmerzen der Halswirbelsäule, Schmerzen der Wirbelssäule, die ausstrahlen bis in das linke Schulterblatt, Nierenschmerzen mit Betonung rechts, Hemisphärenkopfschmerz links einem dreifingerbreiten Zentrum auf der linken Großhirnrinde.
Dieser jährlich wiederkehrende Zustand wird begleitet von einem schrillen Tinnitus und akustischen Sensationen, die ich nicht als Halluzinationen bezeichnen will.
Tagsüber bleibe ich zurückgezogen, erledige Einkäufe und Hausarbeiten, beschäftige mich mit dem Kater Schrammmel, schreibe, lese oder recherchiere im Internet.
Immer wieder kann es zu Kopfschmerzattacken kommen, die ich mit 400 mg Ibuprofen bekämpfen, aber selten ausschalten kann.
Ich bin bemüht, Ibuprofen nicht regelmäßig zu nehmen.
Manchmal verschwinden die Kopfschmerzen bei einem Einkaufsbummel oder einer guten Tasse Kaffee.
Am Abend bringen 30 mg Oxazepam Erleichterung und ich kann kurz nach Mitternacht relativ leicht einschlafen.
War der Tageskopfschmerz heftig, nehme ich 15 mg davon früher, etwa um 19h, die zweiten 15 mg eine Stunde vor dem Schlafengehen.
Gestern rasierte ich mir den Kopf.
Während des peniblen Vorgangs ließen die Kopfschmerzen nach.
Ich nehme zum Frühstück ein Dragee eines Vitamin B-Komplexes und esse tagsüber einen Apfel und eine Zitrusfrucht.
Die im Sommer erfolgten Staroperationen haben meine allgemeine Befindlichkeit nicht verbessert.
Zwar konnte verhindert werden, daß ich zunehmend erblinde, aber ich bin heute auf beiden Augen sehr empfindlich und muß, abgesehen von der Brille am Kopf, künstliche Tränenflüssigkeit einsetzen.
Eine der verschütt’ gegangenen Errinnerungen ist, daß meine Augen mit einem Staubsauger mißhandelt wurden.
Ich weiß, daß in der Steiermark Menschen gefoltert worden sind, zum Gaudium anderer Menschen, und es wäre naiv, anzunehmen, daß es nicht anderswo in Österreich anderen Menschen ähnlich ergangen ist.
Wenn es meine Befindlichkeit zuläßt, koche ich abends für zwei Personen.
Gelegentlich trinken wir zum Essen ein Gläschen Wein.

