Eine Anstalt kennt keine Emotionen.
Der Eingang erfolgt pünktlich zum ersten des Monats.
Hätte ich die bescheidenen Finanzen nicht auf diesem Wege unter Kontrolle, wäre ich längst im Chaos untergegangen, an der Unverwaltbarkeit des Daseins am Minimum gescheitert.
Meine Dankbarkeit, die unterschiedlich heimattümelnde Führer dieses Landes gerne intensiver, glaubwürdiger – inbrünstiger ausgedrückt sähen, erschöpft sich in der unregelmäßigen Wiedergabe meiner Wahrnehmungen.
Ich bin davon überzeugt, daß das Versetzen des Überweisungstermines in vereinsamten, an technischen Möglichkeiten ärmeren Seelen tausendfaches Entsetzen ausgelöst hat, und es ist nicht auszuschließen, daß Menschen deswegen Selbstmord begangen haben.
Unseren prominenten, medienpräsenten Pensionistenvertretern sollte das bewußt sein.
Ich habe keine Benachrichtigung erhalten, und es waren vier lange Tage der Unsicherheit, der Angst, an der hinterfotzigen Fingerfertigkeit einer in die Überweisung von Geldern involvierten Person zu ersticken, wenn nicht im Umbruch eines ganzen Systems zerrieben zu werden.
Alte Menschen – im Vergleich mit den potentiellen JungwählerInnen dieses Landes bin ich ein alter Mann – haben solche Ängste.
Sie haben mehrmals erleben müssen, wie Menschen Menschen wider die Abmachungen vorsätzlich täuschten, und welches Schicksal für die ganze Welt aus solchen Gemeinheiten entstehen kann.
Die Medien dieser Nation reflektieren nicht die ganze Wahrheit.
Sie beschwören immer feierlicher die in die Ferne rückende Vergangenheit, während von dort eine scharfe Lunte rund um den Erdknäuel zischt.
Der Wellensittichmann steht mit angehobenen Ellenbogen am Fenster:
„Schabe! Wo ist denn der Schabel? Kommt der Schaberl nix mehr ham?“
(Dorfdepp.)
Stoßseufzer der Erkenntnis: Bitter, bitter Gegenwart.
Österreich ist das Land im Herzen Europas, in dem die Demokratie der Diktatur schamlos an die Schultern faßt.
Längst ist keine der regierenden wie opponierenden Pateien mehr glaubwürdig, und was sich in den vergangenen 16 Jahren als Alternative anbot, war zweifelsfrei nur Satellit der ÖVP.
Die Angst vor einer Erneuerung der Linken muß riesig sein – weil niemand es wagt, sich der programmatischen Verführungskunst des Rechtspopulismus entgegenzustellen, unter dem bedrohlich Nationalsozialismus und Faschismus gären.
Die gesamte Bevölkerung wird von Nazis terrorisiert, jede persönliche Entscheidung kann nur unter Furcht vor Repressalien getroffen werden, beschworen wird unter Nasenblut und Muttertränen stets die Mitte, die nicht wiegt.
Österreich ist heute tiefste europäische Provinz unter finstermittelalterlich argumentierenden Statthaltern, Zweideutigkeit züngelt von allen Wappen, den Menschen sind Peilradios der Angst implantiert.
Wer glaubt unter solchen Umständen noch an ein Selbstreinigungsvermögen des herrschenden Zustands?
Während die vom ORF goutierten Kulturträger für den Verein Ute Bock auf die Straße gehen, müssen die Daheimgebliebenen die Unerträglichkeit einer Bezirksanzeigerdemokratie, die jedem Pixel rot oder grün kühn grinsend je ein Pixel blau-orange zuwiegt, als Gute-Nacht-Bonbon hinunterwürgen.
Während vorne höflich-zeremoniell noch die Werte der Demokratie beschworen werden, befinden wir uns hinten längst im Tingeltangeleldorado eines durch und durch korrumpierten Einparteiensystems.
Wer von einem Legat aus besseren Zeiten zehrt, wird mit dem Umbringen bedroht, sobald er die Wohnung verlässt, muss sich wiederholt anspucken und die unglaublichsten, alptraumhaftesten Beschimpfungen gefallen lassen.
Die österreichischen Medien verschleiern beharrlich, was hinter den Skandalen steckt, die sich nicht unter der rotweißroten Tuchent ersticken lassen.
Niederträchtige Methoden, Menschen gegeneinander auszuspielen.
Widerlichster Schmuddelkram.
Halloween mit Onkel Karl und Onkel Andreas.
Zeit ist ein Abschnitt der Strecke, den ein Beobachter auf einem Objekt im Verlauf seines Lebens in dem das Objekt umgebenden Raum zurücklegt.
Zeit ist eine Wahrnehmung von Bewegung, ohne Größe.
Die Zeit endet mit dem Tod des Beobachters.
Sie dient der Umwandlung von vorhandener Materie, kann aber auch ungenützt bleiben.
Meine Lieblingsspielzeuge sind von Microsoft – sowie kompatible Anwendungen.
Ein gutes Microsoft-Betriebssystem, aber auch allerlei Programme, kann man eine gute Zeit lang kostenfrei testen – einmal erworben, sind sie - mit wenigen Ausnahmen – 10 Jahre lange von Wert.
Ich kann damit alles machen, was mein Leben in Ordnung hält, berechenbar - und meine Wahrnehmungen konservierbar.
Das Internet läßt mich in einem Ausmaß am sozial wichtigen Informationsaustausch sowie am kulturellen Leben teilhaben, wie es mein bißchen Taschengeld in vivo niemals zuließe.
So gesehen hat Microsoft einen wesentlichen Anteil daran, daß mein Dasein einigermaßen normal verläuft, und nicht vorzeitig an völliger Desorientiertheit gescheitert ist.
Ich wüßte von keinem segensreicheren System als dem Personalcomputer am Internet, das jemals System in mein Leben gebracht hätte.
(Sie müssen an dieser Stelle nicht darüber nachdenken, wo man mich … beruflich integrieren könnte.)
Ein Überwachungsstaat, der das Internet als Gefahrenquelle outet und wenig anderes im Schilda führt, als seinen Usern plumpe Fallen zu stellen, um sie in exekutierbare Randbereiche zu locken, tut seinen Bürgern auch sonst wenig Gutes.
Als wollte man das Internet wenigen Sonder-Priviligierten vorbehalten – Providern, Politikern, Rechtsanwälten, Rotlichtmonarchen - wie illegale Drogen und Pornografie.
Es gibt Suggestionskampagnen, deren Ziel es ist, einen Internetanschluß mit der freien Verfügbarkeit von Suchtgift gleichsetzen zu wollen, und dem Ziel, Millionen von Internetusern anzuklagen, mit diesem Medium nicht umgehen zu können.
Es geht weder darum, gegen Menschenhandel noch gegen Kindesmißbrauch zu Felde zu ziehen, sondern um Masturbation.
Eine völlig verzweifelte Mutter hatte sich bei einer katholischen Sozialarbeiterin darüber beklagt, daß das Kind, das später zu Drogen gegriffen, häufig masturbiert hätte.
Das Internet ist ein Medium, das lustauslösend sein kann.
Ausgelöst werden sollen zwar Kauflust und die Lust, Informationen preiszugeben.
Die Möglichkeit, sexuelle Erregung zu erzeugen, bleibt indes von den Komplexen mit dem Internet befaßter PolitikerInnen verbissen handüberdacht - und mit Verfolgung bedroht.
Das führt dazu, daß die innere Privatsphäre von Menschen Ziel staatlicher Überwachung wird, wo die Profiteure des Lustgewinns die Überwacher sind, während bei den Überwachten ständig Gefahr im Verzug ausgerufen wird.
Die Verfügbarkeit von Pornografie stellt die Rechtfertigung der Überwachung dar.
Behinderte, Kranke und weniger betuchte Mitmenschen, Studierende – alle wären Risikogruppen, die Gefahr liefen, aufgrund der leichten Verfügbarkeit von Erotika und Pornographie in den Extrembereich Kinderpornographie abzugleiten, Höllenwelten verbotenen Treibens mit Lynchpotential.
Vielleicht imaginiert die österreichische Frau Justizminister Täusend vor ihren Bildschirmen entblößte, aufgeregte Primaten, wenn sie höchstpersönlich als suspekt bemäkelte Seiten sichtet.
Mangels anderer Inhalte Kinderschutzkreuzzüge auszurufen – billig, bewährt und wohlbekannt.
Die Wahrnehmung des bis zum heutigen Tage beschleunigenden, aber unter den uns regierenden Menschen zunehmend restriktiv manipulierten Web, befindet sich auf einem beachtlich zurückgebliebenen Niveau.
Im Fall etwa von virtueller Kleinkunst, Digitalfotografie, Satire und Literatur, die nicht als Kulturbeiträge wahrgenommen werden dürfen, sondern als Hort möglicher Gefahren gedeutet werden müssen.
Richtige Künstler dürfen ins Internet, was aus dem Web kommt: TATÜ, TATA …
Kleingläubig, provinziell, dreikäsehoch – kommt mir das vor.
Wie bei den Waldwurzelzwergerln.
hanebüchen - hausbacken (?); lexikal: unerhört, empörend.
– Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.–
Macht und Ohnmacht in der Therapeutischen Gesellschaft.
Menschliches Verhalten ist sozial antrainiert, Persönlichkeitschwächen resultieren aus programmierten Sequenzen, die schon in der Kindheit eingepaukt wurden.
Solche sozialpsychologischen Erkenntnisse machen sich Herrenmenschen der Therapeutischen Gesellschaft zunutze, wenn es darum geht, disziplinierende Maßnahmen über andere zu verhängen.
Abzuleiten wäre, daß Suchtkrankheiten bei anderer Betrachtung nicht durch Substanzen ausgelöst wurden, sondern ihre Ursachen in einer persönlichen Bravheit oder grundsätzlichen Angst wurzeln, Personen des erteilten Vertrauens nicht mit Ablehnung und Kritik begegnen zu können bzw. in Dauerbeziehungen zur Überkompensation zu neigen.
Diese Haltung gegenüber anderen, plakativeren Persönlichkeiten führt zu einer Unterwerfungshaltung, die Suggestionen Tür und Tor öffnet und weitgehend manipulierbar macht.
Die emotional-differenziale Verzahnung von durch Verhaltensstörungen im Unrund gehaltenen menschlichen Beziehungen und jener zwischen Hypnotiseuren und ihren Bühnenprobanden fällt auf.
Im Wesentlichen besteht die Zielsetzung von Therapien, die Kommunikationsstörungen betreffen, welche die Entstehung von Suchtkrankheiten begünstigen, darin, über Frage- und Antwortspiele in jene Bereiche frühkindlichen Erlebens vorzudringen, wo traumatische Erlebnisse und/oder vorsätzliche erzieherische Irreführungen stattgefunden haben, solche Anlässe zu beleuchten, und dadurch den „Fluch zu bannen“, in bestimmten Situationen programmiert reagieren zu müssen, und die Wege eigener Entscheidungfindung freizuschalten.
Diese Schlußfolgerung führt in Zeiten politisch hochgeschraubter Ängste vermehrt dazu, daß Quacksalber und Scharlatane verschiedener Arten, allen voran solche mit medizinischer Ausbildung, sich das Recht herausnehmen, aus der psychosozialen Armut einer Gesellschaft Kapital zu schlagen und durch die arrogante wie stereotype Verordnung von Psychotherapie ihre Armutsklientel innerhalb des eigenen Freundeskreises verteilen, um über abgesprochene Verrechnungscamouflagen Krankenkassen, Magistratsabteilungen und Landesregierungen zu schädigen.
In Wirklichkeit werden die hundert, nach Gefälligkeitskriterien ausgewählten Jugendlichen, die laut Aufzeichnungen einer Drogenberatungsstelle eines österreichischen Bundeslandes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgreich an Therapieeinrichtungen vermittelt werden konnten, kostenaufwändigen Forschungs- und Pflegestationen zur Verfügung gestellt, wo Einzelpersonen die Möglichkeit bekommen, mit diesen Jugendlichen Experimente nach Gutdünken und Laune anzustellen, mit der einzigen Auflage, über ihre Beobachtungen und Schlußfolgerungen standardisierbare Aufzeichnungen zu führen.
In Eskalationsfällen steht die Frage der Glaubwürdigkeit von vorneherein fest – was immer sich im abgelegenen Zimmer des EinzeltherapeutIn ereignet haben mag.
Es bleibt der Führung solcher Einrichtungen überlassen, welche Schulen oder Philosophien zur Anwendung geraten, die Kompatibilät zu den Erkenntnissen moderner Wissenschaften wird ohnehin nur an der Strenge der Hausordnung und der Einhaltung von Hygienestandards gemessen.
Wer glaubt, daß seine Kinder bei dem international dekorierten Spezialisten Univ. Prof. Dr. Dr. Hubertus Helnfried Meisenhaupt-Zitten bestens aufgehoben wären, weiß in der Regel nicht, welche Sozialarbeiter, Therapeuten und PsychologiestudentInnen in Wirklichkeit mit ihrem Nachwuchs arbeiten, und es gibt keine Garantie, daß die als Kranke und Behinderte ausgewiesenen Jugendlichen hinter sieben Hügeln und Mauern ärztlichen Schweigens nicht wie in Freiheit weiterhin hinters Licht geführt, irregeleitet und mißbraucht werden.
Die Erfolgsrate solcher klinischen Langzeitaufhalte liegt auf beachtlich niedrigem Niveau, die als persönliche Rückfälle verbuchten Ausstiegsraten sind umso höher, und die traurige Erkenntnis für die hintergebliebenen Staatsbürger ist jene, daß es aus den Kreisläufen des Verderbens halt’ nie ein rechtes Entkommen gibt.
Profiteure sind Bedienstete mit Erziehungsauftrag, die Neigungen und Sadismen unterschiedlicher Prägung und Intensität an jungen Menschen ausleben dürfen, die zwar laut Papieren erwachsen sein mögen, deren Persönlichkeit dagegen in überdimensionalen Kinderschuhen stecken kann.
Solche Menschen sind mit spielerischen Mitteln kaum weniger leicht zu vereinnahmen wie Kinder im Wachstum, und somit beliebtes Ziel für Leute aus Berufsgruppen, deren Privatleben von dicken Plueschgardinen verhangen wird und deren aufgeblasen dominante Persönlichkeit samt Reputation normale Verhältnisse, auf Augenhöhe zu Menschen gar anderen Standes, niemals zulässt.
Daß Informationen aus Verhaltensbeobachtungen, auch in körpernahen Situationen, sowie in Einzelsitzungen preisgegebene Aussagen (Traumbeschreibungen) an Behörden weitergegeben wurden, und viel später als „staatspolizeiliches Schnüffelarchiv“ zur fortgesetzten Verstörung ehemaliger KlientInnen verwendet werden könnten, war niemals vereinbart gewesen.
Mir war aufgefallen, daß akademisch oder nicht akademisch ausgewiesene Privilegierte es mit der eigenen polytoxischen Abstinenz nicht immer genau nahmen und die Möglichkeit, sich in der Hängematte der Macht zu schauklen, hoch über ihrer zwischen Übermut und Verzweiflung kopulierenden, masturbierenden, bodenschrubbenden Klientel, und ihr angeblich rechtschaffen erkämpftes Dasein im hedonistischen Wunderland in dicken Wolken in die Luft zu blasen.
Wenn ich mehr als zwanzig Jahre später, von einem über zwanzig Jahre jüngeren Spezialisten mit dem großen Finger vor die Tür gewiesen und in eine von der Drogenkoordination in Szene gesetzte und von der Drogenfahndung des Innenministeriums überwachte Rasterfallenstellung geschleust werde, in der eine falsche Reaktion zu sofortiger Erpressbarkeit führen würde, fühle ich mich nicht nur persönlich angegriffen – der öffentliche Aufwand, einen einzelnen, dem eigenen Bildungssystem entkrochenen Menschen übers Knie brechen zu wollen, sollte zu allgemeiner Nachdenklichkeit Anlaß geben.
Sein, was man ist.
Wenn das System erschwerte Daseinsbestimmungen diktiert, erfährt man, was hinter den Fassaden vor sich geht, am eigenen Leibe.
Ein Apparat der politischen Willkür, wo Menschen in den Schatten gerollt werden, ist nichts wert.
Einen Termin bei einem mir nicht bekannten Nervenfacharzt sage ich der guten Ordnung halber ab, nachdem mir ein vertrauter Mediziner jemand anderen empfiehlt, der mir gelegener erscheint.
Der Druck, welcher durch die Verhinderung der Zustellung eines fälligen Bescheides auf mich ausgeübt wird, steigert die Neurotisierung.
Man muß mit dem Schlimmsten rechnen, die Vertreibung und Vernichtung als geplant hinnehmen, über die absehbare Enttäuschung hinausdenken, und darf gleichzeitig nicht loslassen, auf seinen Ansprüchen zu bestehen.
Ansprüche?
Da erschallt ein höhnisches Gelächter.
Es wundert mich nicht, daß Menschen in ähnlichen Situationen Selbstmord begehen, weil sich das Elternland ihrer Kindheit und Jugend in ein geistiges Mittelalter des sozialen Stumpfsinns verwandelt hat, wo das Stöhnen der Gefolterten aus allen Fenstern zu vernehmen ist.
Zum Sonnenbad am Donaustrand fällt die Belastung ab wie Schalen.
Wo ferngesteuerte Überwachungskameras einiges Gefühl der Sicherheit vermitteln, spreche ich mit den Vögeln, die wir kennen, die uns gelegentlich aufsuchen, ob wir Futtergaben dabei hätten.
Zum Glück sind dort weniger Menschen, und manche von ihnen kennt man vom Sehen, mit der Zeit.
Der Biber, der majestätischer Gerade vor Sonnenuntergang übersetzt, um grüne Stämme zu fällen, die zweispannenlange schillernde Smaragdeidechse von pulsierender Erhabenheit, eine kaum zu ahnende Zahl von unterstecknadelkopfgroßen exotischen Insekten, die unter unserer Schwelle aus subtropischen Regionen zuwandern, ohne daß wir irgend darauf Einfluß nehmen könnten.
Wir haben uns entschlossen, auf jeden Fall zu den bevorstehenden Europawahlen unsere Stimmen abzugeben, aber es fällt immer schwerer, als Österreicher an demokratische Zielsetzungen der EU zu glauben.
Empfehlung könnte ich keine abgeben – und würde niemanden in Kenntnis setzen über die eigene Entscheidung, aber ich denke, daß es wichtig ist, gegen den jämmerlichen deutschkatholizistischen Nationalismus und seine scheusslichen verlogenen, dumme und platte Parolen verlautenden Pappkameraden aller Derivate, Psychopathen, anzukämpfen, die Blödverkaufung von Menschen, die Anfeuerung mentaler Zurückgebliebenheit, anzukämpfen, anzukämpfen.
Wer wird Rentenklau?
Da keine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten bzw. seiner Beeinträchtigungen seit dem letzten Termin stattgefunden haben, entspricht die von der Pensionsversicherungsanstalt ausgelagerte Begutachtung – von meinem Wohnort vis-à-vis der Zentralstelle in der Leopoldstadt weit hinunter nach Simmering – einer amtärztlichen Einvernahme ohne Anklage.
Meine gesammelten medizinischen Unterlagen werden abgelichtet.
Von neurologischer Untersuchung keine Spur.
Ohne die Begleitung meiner Frau hätte ich mich dort nicht hingewaget – tatsächlich bin ich der einzige Patient im Warteraum, dafür gibt es eine frequentierte Personaltür zum angrenzenden Pensionistenpflegeheim.
Als mir der Psychiater, wie ich aus seinen Gedanken lese, die Worte „Ich würde gern etwas arbeiten, aber …“ wie eine Hostie bei der katholischen Messe auf die Zunge legen möchte, nehme ich das mitgeführte Packband aus der Tasche und verklebe mir den Mund.
„Alles, was Sie hier sagen, wird gegen Sie verwendet werden.“
Es war Gedenktag zur Abschiebung von Marcus Omufuma.
Was mir als medizinische Leistung über den Stichtag hinaus angeboten wird, ist die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Non-Responder-Studie am Wiener Wilhelminenspital mit einer interferonähnlichen, noch nicht zugelassenen Substanz (BI 201335, Trial Phase 2, NCT00774397), zusätzlich zur gängigen Kombinationstherapie pegylierten Interferons mit Ribavirin.
Das bedeutet zumindest 12 Wochen als blutmedizinisch überwachter Versuchsprimat auf Kosten der Firma Boehringer-Ingelheim, die allerdings über die Köpfe der Probanden hinweg mit dem Wilhelminenspital bzw. dem AKH verrechnet.
Voraussetzung für die Teilnahme ist wieder eine Leberbiopsie.
Die Kosten dafür soll die Wiener Gebietskrankenkasse übernehmen. *
Die entscheidende Operation eines Auges (Katarakt) wurde am Hanusch-Krankenhaus zwei Tage vor dem Stichtag angesetzt.
So lange will man mich mit der Ausfolgung der Entscheidung über die Weitergewährung der Invaliditätspension unter psychologischer Zerreissspannung halten.
Die Absicherung der Behandlung das anderen Auges würde man dem AMS überlassen, wo ich als Langzeitarbeitsloser Anrecht auf eine Förderungsmaßnahme hätte.
Ich bin den Herausforderungen des AMS nach wie vor nicht gewachsen.
Dort wäre ich nicht nur behindert – sondern hilflos.
Link-Tipp: Gen-Spritze soll vor Aids schützen
* Ich war bereits 2004 Teilnahmer an einer Interferon-Studie.
Keine Götter in Weiß – Medizinmenschen in Österreich.
Mancher Nervenarzt ist ein Scharlatan.
Er leidet an einer narzisstischen Störung.
Er projiziert Neigungen in Klienten, weil sie ihm ein gepflegtes Auftreten entgegenbringen und ein freundliches Gesicht zeigen.
Damit gibt er zu verstehen, daß ihm die eigene Identität Schwierigkeiten bereitet.
Es gibt in Österreich, der Trutzburg der ehrgeizigsten Mediziner Europas, die im Kartenspiel um hochdotierte Projektjobs in Forschung und Wissenschaft gern zusätzliche Titel im Ärmel verstecken, etliche praktizierende Studenten.
Die andere Seite:
Seelenärzten wird eine besondere Last aufgebunden.
Man erwartet von ihnen amtsfähige Begutachtungen.
Amtsfähig meint:
Kleine außergerichtliche Sachverständigenleistungen mit Verbundenheitsgarantie.
„Amtsarzt“ ist seit Beginn des dritten Reiches eine schmissige Adlesauszeichnung mit Bereicherungsaussicht – und „gerichtlich vereidigte Sachverständige“ kosten überdurchschnittlich viel Geld.
Je verschachtelter der Gesetzgeber, je kammernverschlossener das Gesundheitswesen, umso höher der politische Druck auf Ärzte.
Ein Grund, warum es bei uns so wenig Fachpersonal für Neurologie und Psychiatrie gibt.
Ehrgeizigen Jungärzten, die außerdem ein studentenbuntes Dasein pflegen, während es ihr höchstes Ziel bleibt, auf Europas Karrierehighway wirklich schnell vorwärts zu kommen, kann es passieren, dass ihnen der Amtsschimmel ein eisernes Bein in den Milchglasschrank stellt und mit dem blinden Auge furchteinflössend zuzwinkert.
Die allgemeine Forderung, die an einen kompetenten Mediziner gestellt werden darf, ist die nach einem vielseitig beschlagenen Allrounder, der sich aus beruflicher Neugierde fortbildet, über Erfahrung, Menschlichkeit und profundes Wissen verfügt – und nicht schon im jugendlichen Abschnitt seines irdischen Daseins mit psychologischen Spicknadeln wider Patienten herumfuchtelt.
Wer geht schon gern zum Arzt, um sich von ihm abwatschen, die Eselsmütze tief ins Gesicht ziehen und die Tür weisen zu lassen?
…
Cheerleaders-Ruf, anläßlich des fortgesetzten koalitionsbedingten Arbeitslosengeld-Rucki-Zucki:
„Hundeschule, Hundeschule, Waff, Waff, Waff !“
„Zusammenhalt“ – Willkür und Kameradwirtschaft im Zivilrecht, politische Einflussnahme und Instrumentalisierung in Österreich.
Im Jahr 1994 wurde von Familie Vetter ein Urteil über den Sohn der Familie, der ein Dienstverhältnis in der österreichischen Automobilindustrie gekündigt hatte, gesprochen.
Man wollte einen Kredit aufnehmen, angeblich, um Wohnraum für ein Familienprojekt, ein Mehrfamilienhaus im südlichsten Burgenland, zu schaffen.
Unseligerweise ließ sich Vetter junior, während er eine AMS-Umschulung absolvierte (*), trotz zunehmender Meinungsverschiedenheiten mit Vetter senior und seiner jüngst verheirateten Schwester Lisa Hosnedl dazu überreden, unter falschen Versprechungen für einen Kredit in der Höhe von 106.000,– Euro mitzuunterfertigen.
Der Kredit hätte der Umgestaltung eines pannonischen Vierkanthofes dienen sollen, in dem auch Wohnraum für Vetter junior geschaffen werden sollte, welcher als Teilbesitzer im Grundbuch aufschien.
Das Geld verschwand spurlos oder wurde anderwertig verbraucht – der hypothekarisch überbelastete Vierkanthof im Burgenland musste jedenfalls im Jahr 2006 zwangsversteigert werden, wobei die 106.000,– Euro als offene Schuld zurückblieben.
Vetter junior war mit Frau und Katzen gegen Ende der neunzehnhundertneunziger Jahre nach Wien übersiedelt, erkrankte später, und bezieht heute eine kleine Invaliditätspension.
Mehrere Versuche, zivilrechtlich aus der Haftung zu entkommen, scheiterten für Vetter jun. im Lauf der vergangenen Jahre, obwohl es auch für das Grazer Landesgericht bzw. Oberlandesgericht für Zivilrecht offensichtlich gewesen sein muß, daß kein Cent des Kredites jemals an Herrn Vetter jun. geflossen, noch für den ursprünglich vorgesehenen Zweck verwendet worden ist.
Den Einwand, daß Herr Vetter von seinem Vater – wie von seiner Schwester – vorsätzlich getäuscht worden wäre, wollte die Richterin nicht gelten lassen.
„Du sollst Vater und Mutter ehren, aber sie keiner Fehlleistungen bezichtigen“ – könnte ihr der kleine Eisenjesus auf dem Richtertisch über die Schulter zugeraunt haben.
Die Haftung von Vetter junior wurde zweyfach am Grazer Marburger Kai bestätigt, ein Rekursansuchen abgewiesen.
Beim zweiten Einspruch war vom OLG f. ZR. eine Kanzlei G. mit der Verfahrenshilfe beauftragt worden, die mit juristischer Spitzfindigkeit zur Unterstützung der fordernden Gegenseite argumentierte.
Mitgehangen, mitgefangen – lautete die juridische Begründung für die Abwendung sämtlicher Einsprüche – ein österreichisches Beuge- oder Selbstmordkommando.
Cui bono? – müßte die Fragestellung in einer Verhandlung der wahren Tatbestände nach dem Österreichischen Strafgesetzbuch lauten.
Inzwischen sind die Forderungen der Steiermärkischen Bausparkasse auf beachtliche 180.000,– Euro angewachsen.
Vetter junior, wegen Behinderungen nicht arbeitsfähig, sollte eigentlich als Pflegefall und Knecht von Frau Hosnedl zur Begleichung ihrer Schulden beitragen.
Diese Meinung scheint auch beim Gesetzgeber vorzuherrschen, so bösartig und grausam ist heute dessen Vorgehen mit psychologoid aufgepeppten Gestapomethoden.
Davon abgesehen offenbart sich, daß im Visier der seinerzeitigen Illusionen ein möglicher Erbanteil der Ehefrau von Herrn Vetter jun. luminisziert haben dürfte.
Hosnedl und FreundInnen, die über ein Grazer Detektivbüro auch über Verbindungen ins Innenministerium verfügen, versuchen Vetter junior die bescheidene Lebensqualität in Wien abzugraben, und einen Zustand herbeizuführen, in dem dieser keine andere Chance mehr hätte, denn als entmündigter Zwangs-Leiharbeiter von Frau Hosnedl Rückzahlungen an das Bankinstitut zu leisten, bzw. von seiner Ehefrau aus dieser Situation ausgelöst zu werden – grenzgeniale Strategien faschistisch beeinflußter Menschen.
Vetter senior leidet an einer fortschreitenden Krankeit vom Typ Alzheimer, Schwester Hosnedl wäre gelernte Theaterkleidermacherin und Boutiquebetreiberin, besuchte eine Maturaschule, und ist ausserdem alleinerziehende Mutter.
Frau Hosnedl würde sich gerne um ihren Bruder kümmern.
Daß der ein eigenständiges Dasein führt, will Frau Hosnedl nicht glauben und intrigiert, unterstützt vom Detektivbüro und einer Vertrauensperson bei der Bundespolizei, mittels laufend ins faule Spiel geschleuster Fehlinformationen.
Aus welcher Quelle das Detektivbüro gelabt wird, ist für Herrn Vetter noch unklar, vielleicht wird von einem imaginierten Sparbüchl der alten Frau Vetter, der greisen Mutter von Herrn Vetter und Frau Hosnedl, geschäftstüchtig im vorab gezehrt.
Die Österreichische Volkspartei als Eich- und Maßnahmenbehörde der traditionellen Familie, aber auch Personen aus den Gesinnungsgenossenschaften FPÖ/BZÖ erklärten sich aus verwandtschaftlicher bzw. ideologischer Verbundenheit zu Vetter sen. und Frau Hosnedl bereit, die Vertreibung von Herrn Vetter, einem mehrfach gebrandzeichneten „Sozialschmarotzer“ und Sündenbock, aus seinem Wiener Apfelkuchen-Paradies mit Rat und Tat zu unterstützen.
(*) Wie der Kreditvermittler, Herr S., vor Gericht angab, wäre er davon ausgegangen, Vetter jun. wäre zum Zeitpunkt der Unterzeichnung in der Automobilindustrie beschäftigt gewesen, was eine von mehreren falschen Aussagen als Zeuge war.
Es wurde von der Grazer Richterin zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt, ob S. eine Gehaltsbestätigung verlangt hätte, noch wurden dessen Aussagen überhaupt hinterfragt.
Davon abgesehen war auch Frau Hosnedl als beruflich instabil bekannt und zur Vertragsunterzeichnung wahrscheinlich arbeitslos gewesen.