Eine Anstalt kennt keine Emotionen.
Der Eingang erfolgt pünktlich zum ersten des Monats.
Hätte ich die bescheidenen Finanzen nicht auf diesem Wege unter Kontrolle, wäre ich längst im Chaos untergegangen, an der Unverwaltbarkeit des Daseins am Minimum gescheitert.
Meine Dankbarkeit, die unterschiedlich heimattümelnde Führer dieses Landes gerne intensiver, glaubwürdiger – inbrünstiger ausgedrückt sähen, erschöpft sich in der unregelmäßigen Wiedergabe meiner Wahrnehmungen.
Ich bin davon überzeugt, daß das Versetzen des Überweisungstermines in vereinsamten, an technischen Möglichkeiten ärmeren Seelen tausendfaches Entsetzen ausgelöst hat, und es ist nicht auszuschließen, daß Menschen deswegen Selbstmord begangen haben.
Unseren prominenten, medienpräsenten Pensionistenvertretern sollte das bewußt sein.
Ich habe keine Benachrichtigung erhalten, und es waren vier lange Tage der Unsicherheit, der Angst, an der hinterfotzigen Fingerfertigkeit einer in die Überweisung von Geldern involvierten Person zu ersticken, wenn nicht im Umbruch eines ganzen Systems zerrieben zu werden.
Alte Menschen – im Vergleich mit den potentiellen JungwählerInnen dieses Landes bin ich ein alter Mann – haben solche Ängste.
Sie haben mehrmals erleben müssen, wie Menschen Menschen wider die Abmachungen vorsätzlich täuschten, und welches Schicksal für die ganze Welt aus solchen Gemeinheiten entstehen kann.
Die Medien dieser Nation reflektieren nicht die ganze Wahrheit.
Sie beschwören immer feierlicher die in die Ferne rückende Vergangenheit, während von dort eine scharfe Lunte rund um den Erdknäuel zischt.
Der Wellensittichmann steht mit angehobenen Ellenbogen am Fenster:
„Schabe! Wo ist denn der Schabel? Kommt der Schaberl nix mehr ham?“
(Dorfdepp.)
Berufsunfähigkeitspension – ein tickendes Geschenkpaket?
Werden die Leiden, die einst zur Gewährung einer Invaliditätspension führten, aufgrund ihrer gesamtmedizinischen Komplexität unbeschreibbar, wäre damit eine kaum benennbare Erkrankung als unheilbar einzustufen, finden sich schnell erzpolitisch beflügelte Handlanger bereit – tutender Posaunen und toenender Schalmeien – einen trotzigen Buben mittels beinharten psychologischen Krippenspiels zurück aufs Kreuz nageln zu wollen.
Zu groß ist die Angst, die Verantwortung für die Durchfütterung eines kerngesunden, kraftkesselnden Tippelbruders alleine tragen zu müssen, könnte doch eine große Karriere an diesem offensichtlichen Fehlbescheide scheitern.
Ohne die Leiden und Behinderungen, die zur Gewährung führten, weiter zu beachten, sollen generell einfachere Wege geschlagen werden, die organisierten Sturmtrupps anonymer Behinderter gefälligst in die Wartesäle des Arbeitsmarkts zurückzudrängen.
Eine Aufgabe für jene Spezialisten der Parlamentsfraktionen, nach denen gerade kein Bedarf besteht, Besenkammerreservisten für den Endkampf – Mann gegen Mann.
Motto: Wir lassen die Spielregeln beiseite und drehen einfach den Geldhahn zu.
Thema: Politische Einflußnahme auf die Pensionsversicherungsanstalten, deren guter Ruf in strenger Regeltreue ankert.
Es liegt in der Natur des faschistoiden Territoriums Österreich, Situationen entstehen zu lassen, die einzelnen Bürgern, deren Art zu denken, sich psychologisch nicht unterwerfen zu wollen, keine Möglichkeit als die der Selbsttötung offenläßt, das heisst, ein beträchtlicher Teil der Berufsunfähigkeitspensionisten säuft sich zu Tode.
Das macht prognostizierende Kalkulationen leicht.
Führte einst Mobbing am Arbeitsmarkt zu Depressionen, Burnout und Invalidität, findet, bei Nichtannahme der mittels der Strahlkraft dekorierter Fachmedienprimissimi zu erzwingenden Dressurhaltung, eine großangelegte Fortsetzung der Schikanen statt, die wenig Hoffnungen offenläßt.
Es wird auf diese Weise das Heilungspotential der Auszeit zur Krankheit gemacht.
Schlußfolgerung: Die PVA soll einzelne Kunden nicht länger anerkennen, sobald sich diese in politischer Weise äußern, weil sie etwa einen Weblog führen.
Es wäre diese Art, mit sich selber umzugehen, nicht gutzuheissen, und stünde einer Heilung im Wege, wäre … Therapieverweigerung.
Welche Wege der Versuch der Umgehung der Vorschriften beschreitet, lesen Sie an diesem Ort.
Stoßseufzer der Erkenntnis: Bitter, bitter Gegenwart.
Österreich ist das Land im Herzen Europas, in dem die Demokratie der Diktatur schamlos an die Schultern faßt.
Längst ist keine der regierenden wie opponierenden Pateien mehr glaubwürdig, und was sich in den vergangenen 16 Jahren als Alternative anbot, war zweifelsfrei nur Satellit der ÖVP.
Die Angst vor einer Erneuerung der Linken muß riesig sein – weil niemand es wagt, sich der programmatischen Verführungskunst des Rechtspopulismus entgegenzustellen, unter dem bedrohlich Nationalsozialismus und Faschismus gären.
Die gesamte Bevölkerung wird von Nazis terrorisiert, jede persönliche Entscheidung kann nur unter Furcht vor Repressalien getroffen werden, beschworen wird unter Nasenblut und Muttertränen stets die Mitte, die nicht wiegt.
Österreich ist heute tiefste europäische Provinz unter finstermittelalterlich argumentierenden Statthaltern, Zweideutigkeit züngelt von allen Wappen, den Menschen sind Peilradios der Angst implantiert.
Wer glaubt unter solchen Umständen noch an ein Selbstreinigungsvermögen des herrschenden Zustands?
Während die vom ORF goutierten Kulturträger für den Verein Ute Bock auf die Straße gehen, müssen die Daheimgebliebenen die Unerträglichkeit einer Bezirksanzeigerdemokratie, die jedem Pixel rot oder grün kühn grinsend je ein Pixel blau-orange zuwiegt, als Gute-Nacht-Bonbon hinunterwürgen.
Während vorne höflich-zeremoniell noch die Werte der Demokratie beschworen werden, befinden wir uns hinten längst im Tingeltangeleldorado eines durch und durch korrumpierten Einparteiensystems.
Wer von einem Legat aus besseren Zeiten zehrt, wird mit dem Umbringen bedroht, sobald er die Wohnung verlässt, muss sich wiederholt anspucken und die unglaublichsten, alptraumhaftesten Beschimpfungen gefallen lassen.
Die österreichischen Medien verschleiern beharrlich, was hinter den Skandalen steckt, die sich nicht unter der rotweißroten Tuchent ersticken lassen.
Niederträchtige Methoden, Menschen gegeneinander auszuspielen.
Widerlichster Schmuddelkram.
Typus bipolare Störung: Aufgaben des Menschen.
Die Welt des erweiterten Bewußtseins ist eine virtuelle Welt ohne Grenzen.
Die Assoziationsfähigkeit sprengt den Rahmen des normal Beschränkten, als wäre ein mysteriöser Sinn aktiv.
Man erkennt Menschen aus der Ferne der Verwandschaft, selbst wenn es sich um andere Personen handelt.
Die Welt erscheint bisweilen magisch, von Kräften beeinflußt, welche den Gesetzen exakter Wissenschaften zu widersprechen scheinen.
Bilder werden projiziert, aus feinen Lichtpartikeln, den durch manche Drogen hervorgerufenen Traumbildern vergleichbar.
An anderen Tagen herrscht Bedrückung vor, Schmerzen, das Gefühl, an einer organischen Krankheit zu leiden, einer Infektionskrankheit des Gehirns oder der Gehirnhaut.
Das gesamte Nervensystem wird fühlbar.
Man spürt, wie die Energie, verbleiben von einem Urknall, schwindet wie aus einem Ballon, obgleich ein vernünftiges Haushalten mit dem verbliebenen Guthaben die Lage relativ stabilisiert.
Hat man diese Ebene erreicht, macht es keinen Sinn mehr, dagegen aufzubegehren, indem man sich etwa den Gedanken einer Heilbarkeit suggerieren ließe.
Zu viel Energie wird von der Gesellschaft zur Ausübung sadistisch motivierter Experimente verschwendet.
Mäßigung und Rückzug sind Mittel der Wahl.
Der Versuch der Mitteilung bleibt legitim.
Eindrücklich beherbergen Hirnanhang- und Zirbeldrüse brachliegende Strukturen, Membranen, potentielles Reservoir.
Manche Lebewesen entwickelten ein Atemloch, andere ein Horn.
Wäre der Mann ideal, könnte er in seinem Schädel Perlen hinterlassen.
Das gepflogene laissez-les-dames-faire mit Räucherwerk ist ein Skandal.
In Österreich müssen bestimmte Personen Cannabisartiges konsumieren – wenn die zuständigen Behörden das wollen.
Immer wieder werden Substanzen vorsätzlich in Beziehungen eingeschleust, in der ein Teil aus gesundheitlichen Gründen und zur Wahrung der sozialen Position gerne auf den Konsum verzichtet.
Die Kommunikationsqualität leidet - fehlt nur mehr die physische Anwesenheit der galant-geschlechterverstehenden singenden Säge zum extrem nervenziehenden „Oh mein Papa“.
So manche Frau mit Stimme schaukelt lässig auf dem Argument, daß Männer keine Ahnung davon hätten, wie Menstruations- und Klimabeschwerden sich auf ihr Befinden auswirkten.
Jene Damen verstoppeln schnell die Ohren, wenn man von Schutzgelderpressern zu berichten weiß, die an bekannten Umschlagplätzen Cannabis in kleinen Dosen, aber durchaus im großen Stil, unter die Leute bringen, und von ihren Kollegen im Außendienst, die auf der Heimfahrt Verkehrsunfälle verursachen, um Abschleppdiensten und erstklassigen KFZ-Mechanikern Einkommen zu verschaffen, sowie stehenden Kontakt, über den sich manch wertvollere Karosse doch noch gegen das legendäre Damenfahrzeug vertauschen liesse.
Die lockere Klammer auf ewige Forderung nach Freigabe von Medizinalhanf Klammer zu ist eine Sache, die Gesetzgebung bzgl. illegaler Drogen eine andere.
Leute, die in Österreich ein Nationalratsmandat vertreten, haben leichter reden.
Ihnen stehen mehr Möglichkeiten offen, sich anders zu arrangieren.
Niemand würde ihnen die Wohnungstür eintreten, noch heimlich nachsperren, noch ihre Beteuerungen anzweifeln, nur einmal im Leben an einem Joint angezogen zu haben, worauf ihnen furchtbar schlecht geworden wäre, und sie niemals mehr einen dieser Käsesstängel angerührt hätten.
Daß sie sich mitunter Drogen zustecken ließen, die sie niemals konsumieren würden, ist ein Gerücht.
Wenn die Schutzgelderpresser einen Verkehrsunfall ankündigen, und die Frau Parteivorsitzende nebst Frau Verkehrsstadtrat im ORF hintergründig wispeln:
„Dann streiten wir eben weiter…“ – ist das nur eine Koinzidenz.
Weiter nichts.
Es gibt aber auch Menschen, die eine extralange Marmeladebrote-Demokratie im Setzkasten nicht wollen.
Die sagen: Lassen Sie sich von den Grünen nicht in den Wald locken.
Sie wissen, warum.
— EURE KRÄUTER SIND SCHEISSE —
Eine Regierung, die solche Mißverständnisse toleriert, gehört bloßgestellt.
Wenn in der abgehobenen Welt der Politiker dies und jenes beschlossen wird, um die Sicherheit im Lande zu verbessern, aber es kommt davon unten, bei der Bevölkerung nichts an, fragt man sich, ob es nicht notwendig wäre, mehr Widerstand zu leisten gegen ein Regime, das nur der Selbsterhaltung jener Privilegierten dient, deren Taktik es ist, Einschüchterung und Angst herrschen zu lassen.
Angst vor Verlust des sozialen Bodens, des Wohnraums, Angst vor Angriffen durch von den Hasspredigern des Landes mobilisierten Banden, Angst vor Lynchgelüsten eines durch billige Fernkommandos angestifteten Beschäftigungslosen-Subproletariats.
In Parks herumlungernde und pöbelnde Jugendliche entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Österreicher, obwohl sie aufgrund ihrer Choreografie, Mode und akzentuierten Ghettosprache als Ausländer identifiziert werden.
Diese Jugendlichen werden mißbraucht.
Sie werden erst zu Tätern und später zu Sündenböcken gemacht.
Sie haben eine mangelhafte Schulbildung, keine Beschäftigung und leben als Zuwandererkinder in einer Zwischenwelt, die sie nur urkundlich als Österreicher ausweist, ansonsten haben sie kaum Identität.
Diese „Yugo- und Türkenjugendlichen“ besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, aber wenig Erziehung, und die Kenntnis unserer Sprache ist begraben unter Frust, Langeweile und Perspektivenlosigkeit.
Es ist nicht schwer, diese jungen Leute in Versuchung zu führen, genau jener Rolle zu entsprechen, in der sie vor allem der von modernen Kommunikationsnetzwerken abgeschottete Österreicher sehen will:
Als motorisch unruhige, stänkernde Ausländerflegel, angesichts derer alte Leute Angst beklagen, nicht wie in der guten alten Zeit durch ihren Park spazieren zu können.
Jemand sagt zu ihnen: „Miro und Zako! Da oben wohnt Kinderschänder – sagen, Yugo stinken wie Mist.“
Er pflanzt ihnen watscheneinfach einen schlechten Gedanken in den Kopf, gegen ihre Langeweile - während er sie im selben Atemzug für sehr dumm verkauft.
Diese Jugendlichen – Generation Gastarbeiterenkel - stehen im schlechten Einfluß der Jugendkader von Rechtspopulisten bzw. unterstehen sie deren Kommandos.
Seit drei Generationen gibt es für viele dieser Menschen in Österreich kaum freundliche Ansprache.
Für allerlei Hooligans und Skinheads, die sich heute nur mehr zu besonderen Anlässen die Köpfe scheren, wie jene für ihre alten Herren waren, sind sie die Bugeln.
Wenn sie eine bessere Ausbildung erfahren könnten, wüssten sie darüber Bescheid, und würden sich anders positionieren.
Sie wüßten, das es für sie Rechte und Ansprüche gibt, Möglichkeiten - aber auch Ordnungen, an die sie sich halten müssen, wenn ihnen ihre Leben etwas wert sind.
Daß Vorstrafen hier tödlich sein können.
Man kann in diesem Zusammenhang festhalten, daß Jugendliche aus islamischen Kreisen der Gesellschaft, mit einer kultivierten Erziehung, weniger Schwierigkeiten bereiten als vielfach böswillig unterstellt.
Das ist eine Tatsache, die zu akzeptieren uns eingesessenen Österreichern dringend not täte.
Wie müssen uns anstrengen, viel genauer hinsehen und zuhören.
Und Widerstand leisten dem Einfluß, den miese Einflüsterer auf unsere Gesellschaft ausüben, inhaltschwache und schleissige 32-bit Politiker, Phrasenrepetierer, die sich ohne Mandat ins Parlament setzen, hintergründig spastisch im ORF Lamellen kurbeln, und Visitenkarten verteilen, sie wären Abgeordnete zum Nationalrat.
Leute, die unseren Jugendlichen Sand in die Augen streuen - und denen unserer Nachbarn Messer in die Hand drücken.
— Linkspartei statt Rechtsabsturz, in grünen Wollsocken. —
watsch(n)en – ohrfeigen
Bugel – Buckel, Knecht; fig. auch Brotneige
Lamellen – (orig. fr.-lat.) – Blättchen, Rippen, „oberlehrerhaft“ für Rollläden, Jalousien.
schleissig – verschlissen, abgenützt, wertlos
Has your web access turned out to be a tripwire into child pornography?
Uh-la-la. There must be a profane secret behind the string of a tanga slip.
Whatever photography on the web is turning out to be a constringent net of slippery bananapeels into submitted layers of illegal minority.
This means, there’s a central control over one’s web, using adult photography of any category to attract pedophiles.
This, in my opinion, makes no good sense.
This is fraud.
For people involved with child pornography, there have been other channels, I suspect.
Uncommon devices similar the legendary C64 radio teletypewriter, for instance.
As there are most endless places on earth to go and do.
Who’s supervising those physical ways of child porn access, like child abuse and slave trade?
Trying to undermine the adult internet for busting potential child pornographers until it’s allover itching, is a very european, especially an austrian errway of hypocracy.
May I introduce the magical, mysterious, the sensational Nikki Case to the minister squad?
Oh yes, I had a deep deep huff.
May your skilly artwork fill that humble purse.
„Stare - with Care.“
I do not believe pornography has been a sign of culture, but it indicates the grade of culture how we deal with it.
Der entmündigte Patient – Kriminalitätsbekämpfung in Lapazulien.
Versuche, die Generation 50, in früheren Leben liberale Spontis, Sozis, oder einfach brave Dienstnehmer, heute arbeitslos und entnervt, durch Therapiezwang bei Androhung psychiatrischer Dauerverwahrung zu wirtschaftlich einträglichen Menschen umzubilden, wird weiterhin kaum Früchte tragen.
Die österreichische Wirklichkeit gebiert vor allem Alkoholiker, Sozialmorphinisten, Selbstmörder und Zerworfene.
Die anhaltend restriktiven Maßnahmen auf dem Arbeitsmarktservice tragen dazu bei, daß den Sozialdemokraten die Wähler davonlaufen.
Der neoeuropäische Krieg gegen Benzodiazepine, vorschüblich von der WHO Ende des vergangenen Jahrtausends als bedenklich eingestuft, und nach wie vor legal auf Kasse * verschreibbar, führte dazu, daß diese Arzneien auf dem Schwarzmarkt neben Morphinsubstitutionspräparaten und Opioiden zu begehrten Handelswaren mutiert sind, und trägt mehrfach dazu bei, eindeutige Grenzen zu verwischen.
Wie man in Wien feststellen kann, werden Konsumenten von Tranquilizern, ungeachtet ihrer Einstellung und Lebenssituation, schattenbehördlich mit “Süchtigen“ gleichgestellt, und müssen den Damen und Herren von der Drogenkoordination GesmbH, die sich hinter einem Stadtwappen verschanzen, als unfreiwillige Rhesusaffen dienen.
Während im Hintergrund aus wirtschaftlichen Erwägungen neue maximale Abgabemengen formuliert werden sollen, laufen vorne ungeniert Feldversuche, wie Konsumenten auf unfreiwillige Placebogaben und Dosisreduktionen reagieren.
Wer sich etwa an eine Abenddosis von 30 mg Ox-azepam gewöhnt hat, sollte sich besser damit abfinden können, auch mit 20 mg das Auslangen zu finden, ohne bei einer fairen Aufklärung oder per Beipacktext über die Änderung der Zusammensetzung seiner Medikation in Kenntnis gesetzt zu werden.
Wer damit Schwierigkeiten hat, könnte auf der Suche nach mehr Benzodiazepin-Stoff auf bekannten Umschlagplätzen der Drogenszene ins Visier der Drogenfahndung genommen werden, und durch mehr oder weniger geschickt inszenierte Manöver als Informant gegen Dealer von p.d. illegalen Drogen vom Heft gebrochen werden.
Wer Pech hat, wird mittels den Banken der Krankenversicherungsanstalten entfleuchter Daten Folterungen ausgesetzt, die mit den Hexenproben des Mittelalters verglichen werden können, weil neben Befindlichkeitsstörungen und neuralgischen Kopfschmerzen auch Angstzustände, Panikattacken und epileptische Anfälle auftreten können – und immer jene Zustände, gegen die zuerst ein Antidepressivum, später noch ein ergänzendes Beruhigungsmittel verschrieben worden sind.
Zukünftig könnten europaweit 500 mg Oxazepam mit 500 mg Diazepam gleichgesetzt werden, was einer Packungsgröße von 50 Stk. Diazepam zu 10 mg entsprechen würde, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Kassenrezept abgegeben werden.
Darüber herrscht in West und Ost keinesfalls Einigkeit, bzw. wird diesem aus dem Boden gestampften Problem nicht allerorts dieselbe Priorität beigemessen wie derzeit im deutschen Sprachraum.
Es sollen – Epizentrum Bundesrepublik – der Praxis von Privatverschreibungen dieser in dilettantischer Weise nivellierten Grenzwerte von Präparaten chemisch-pharmazeutisch ähnlicher, aber keinesfalls gleicher Endstruktur und spezieller Wirksamkeit, ein Riegel vorgeschoben werden.
Der Kampf geht zu Lasten von Abertausenden Patienten, die verschiedenste Benzodiazepine in niedriger Dosierung in Kombination mit Antidepressiva z.B. vom Typ SSRI zu sich nehmen, weil es sich als benigen erwies, und ohne jemals in Geschäfte mit illegalen Rauschmitteln involviert gewesen zu sein.
An den herrschenden Unstimmigkeiten profitieren die Pharmaunternehmen, in Zusammenarbeit mit Fachärzten mit – streng geheimen – Forschungsaufträgen, die etwa anstelle von Oxazepam nur mehr Alprazolam (…) verschreiben sollen.
Es wird die bei Unkenntnis der Materie plausible wie unseriös vorgriffige Behauptung aufgestellt, daß es sich bei 50 Stk. Oxazepam zu 15 mg um eine die maximale Abgabemenge von 500 mg „Benzodiazepin“ eindeutig überschreitende Menge handeln würde, odr?
Grundsätzlich gilt:
Was der niedergelassene Arzt an Medikamenten verschreibt, ist legal.
Was über die Gasse verkauft und erworben wird, ist legal oder nicht illegal, aber Suchtgift.
Es besteht kein Anlaß, sich von Leuten mit medizinischer Ausbildung für allzu bloed verkaufen zu lassen.
Wenn verschiedene Ärzte nicht mehr vertrauenswürdig sind, weil sie ihre PatientInnen schamlos hintergehen, empfiehlt es sich, zur weiteren Entscheidungsfindung, der demokratischen Wirklichkeit in Europa in die Augen zu schauen.
1. Gebührenbefreite Personen bekommen Benzodiazepin-Medikamente in der Apotheke gratis.
2. Wird ein Medikament der Wirkstoffgruppe Benzodiazepine auf ärztliche Empfehlung zu einem Antidepressivum vom Typ SSRI eingenommen, stellt sich keine Dosistoleranz ein, welche bei Mißbrauch von Benzodiazepinen, besonders in Kombination mit Alkohol, regelmäßig auftritt.
3. Wenn im Rahmen ihrer Feldversuche die Drogenkoordination, im Handschlag wohl mit der Drogenambulanz der Abteilung Psychiatrie am Wiener AKH, bestimmte Apotheken dazu animieren kann, Placebos – in erster Linie an zahlende Kunden – auszugeben, bzw. Chargen, die weniger Wirkstoff als angegeben enthalten, dann bahnt sich bereits ein neuer Skandal an.)
(Dr. Schneeberger-Saraduk, Bene-Forschung.)
… und Freimaurer.
Wenn rechts von links nicht mehr zu unterscheiden ist, werden die Zeiten noch schlechter.
Profitieren wird voraussichtlich die Mitte, weil sie die Auseinandersetzungen zu beiden Seiten begünstigt und mitfinanziert.
Während in anderen Teilen Europas, in Frankreich wie in Deutschland, die scheinbaren Aufbruchsbewegungen einer neuen Linken ins Auge huepfen, gilt es im kleinen Ländchen Österreich für Jugendliche noch als megacool, sich für Rechts zu engagieren, bzw. gehe ich davon aus, daß Österreichs Rechte für politische Agitation mehr Mittel zur Verfügung zu stellen.
Daß der RFJ, mit einem Stiefel in Ihrem ORF-Fernseher, unter anderem die österreichische Flucht- und Trutzburg der mit finanziellen Nöten kämpfenden NPD darstellt, sollte unseren Politikern zu denken geben, wird aber außerhalb Wiens - hier in einzelnen Bezirken schwerpunktmäßig - kaum oder nicht zur Gänze entlarvend wahrgenommen.
Eines der Spannungsgebiete ist die äußere Leopoldstadt, zwischen Praterstern, Stuwerviertel, Mexikoplatz und Milleniumtower.
Der Vernebelungsaufwand ist beachtlich, wenn Prominente wie Michael Jeanné, der mysteriöse Otto Rudolf Braun oder der beurlaubte Rittmeister Autericky ihre Hälse aus dem Scherm (*) recken, und man fragt sich, ob Jugendliche und verunsicherte Geschäftsleute eigentlich wissen, für wen sie sich zu Aktionen von fragwürdiger Informationsverteilung und Hetze gegen Menschen vereinnahmen lassen.
Es gibt das alte nationalsozialistische Feindbild Juden und Freimaurer, wozu Ewald Stadler, derzeit ideologischer Berater des BZÖ, mitunter Vorträge hält, wo er aus Gründen der Einfachkeit Juden wegläßt und allein über die Freimaurer referiert – die Geschichte ihrer Verschwörungen aus der Sicht des altkatholischen Nationalsozialisten und die vielen Gefahren, die bis zum heutigen Tage von ihnen ausgingen.
Die Message des inner- oder außerhalb des Blickwinkels von Videokameras aufstrebender Sicherheitsdienstleister inszenierten Straßentheaters ist die Veranschaulichung der Möglichkeit von spontanen Lynchaktionen gegen Personen oder Personengruppen.
Leidtragende sind in erster Linie Alte und Behinderte, denen die Vorkommnisse auf öffentlichen Flächen bereits zu viel Angst einjagen, als daß sie die eigenen vier Wände noch verlassen möchten.
Aber das macht nichts, weil gegenüber der PVA entsteht ein geriatrisches Zentrum, und wer bis zur Eröffnung noch nicht die Patschen gebeutelt (*) haben wird, hat theoretisch Chancen, dort Aufnahme zu finden, wenn Kinder oder Erbschleicher die Wohnung brauchen und die richtigen Leut‘ kennen.
(*) Scherm – veraltet landläufig; z.B. Nachtscherm, stand wahrscheinlich für Scherbe(n): Gefäß, Topf, Schüssel aus Steingut, Ton, Porzellan.
Den Scherm aufhaben - Das Nachsehen haben.
Etwas in den Scherm putzen - Ein Kind abtreiben.
(**) Die Patschen beuteln – volkstümlich: ableben, sterben; bildhaft: Mit den Hauspantoffeln zappeln.
Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *
Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.
Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.
Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.
Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.
Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.
Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.
Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.
Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.
Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.
Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.
Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.
Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.
Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.
Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.
Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.
Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.
Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.
Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.
Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.
Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.
Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.
Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.
(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.