Logbuch.
Der Sommer hat das Land verlassen.
Der Kater Schrammel legt seine Pfoten auf meine Schulter und zaubert Vibrationen von Behaglichkeit und Vertrautheit an mein Ohr.
Das ist mein kleiner Friedenspreis, eine wertvolle Begegnung zwischen verwandten Wesen, die lieber der Einsicht den Vorzug geben.
Mein Glück ist, mich von den großen Herausforderungen abwenden und dem Lauf der Gedanken folgen zu können.
Auch wenn der Tribut, den ich für die Möglichkeit der Abkehr zu leisten habe, mir mitunter hoch erscheint, so gebe ich diesem Dasein doch den Vorzug gegenüber den vielzähligen Möglichkeiten, sich als Werkzeug anderer Menschen Macht gebrauchen zu lassen.
So falle ich, in der Berechnung solcher, der Allgemeinheit weniger zur Last, als im Pflegehospital im Schutzbett.
Die Verweigerung der Judas-Probe ist eines der Verbrechen, die mir zur Last gelegt werden.
Es handelt sich dabei um eine besonders widerliche Methode des faschistischen Überwachungsstaates, unter Berufung auf die heiligen Schriften des Christentums, seinen Menschen das Rückgrat zu brechen, indem man ihnen das Bein mit der Panzersperre stellt und dann vorhält, sie hätten schon wieder den Herrn verraten.
Die Mittäterschaft würde leichter verziehen, die Aufnahme am Schiff der letzten Hoffnung verliefe hart, aber herzlich.
Der entmündigte Patient – Kriminalitätsbekämpfung in Lapazulien.
Versuche, die Generation 50, in früheren Leben liberale Spontis, Sozis, oder einfach brave Dienstnehmer, heute arbeitslos und entnervt, durch Therapiezwang bei Androhung psychiatrischer Dauerverwahrung zu wirtschaftlich einträglichen Menschen umzubilden, wird weiterhin kaum Früchte tragen.
Die österreichische Wirklichkeit gebiert vor allem Alkoholiker, Sozialmorphinisten, Selbstmörder und Zerworfene.
Die anhaltend restriktiven Maßnahmen auf dem Arbeitsmarktservice tragen dazu bei, daß den Sozialdemokraten die Wähler davonlaufen.
Der neoeuropäische Krieg gegen Benzodiazepine, vorschüblich von der WHO Ende des vergangenen Jahrtausends als bedenklich eingestuft, und nach wie vor legal auf Kasse * verschreibbar, führte dazu, daß diese Arzneien auf dem Schwarzmarkt neben Morphinsubstitutionspräparaten und Opioiden zu begehrten Handelswaren mutiert sind, und trägt mehrfach dazu bei, eindeutige Grenzen zu verwischen.
Wie man in Wien feststellen kann, werden Konsumenten von Tranquilizern, ungeachtet ihrer Einstellung und Lebenssituation, schattenbehördlich mit “Süchtigen“ gleichgestellt, und müssen den Damen und Herren von der Drogenkoordination GesmbH, die sich hinter einem Stadtwappen verschanzen, als unfreiwillige Rhesusaffen dienen.
Während im Hintergrund aus wirtschaftlichen Erwägungen neue maximale Abgabemengen formuliert werden sollen, laufen vorne ungeniert Feldversuche, wie Konsumenten auf unfreiwillige Placebogaben und Dosisreduktionen reagieren.
Wer sich etwa an eine Abenddosis von 30 mg Ox-azepam gewöhnt hat, sollte sich besser damit abfinden können, auch mit 20 mg das Auslangen zu finden, ohne bei einer fairen Aufklärung oder per Beipacktext über die Änderung der Zusammensetzung seiner Medikation in Kenntnis gesetzt zu werden.
Wer damit Schwierigkeiten hat, könnte auf der Suche nach mehr Benzodiazepin-Stoff auf bekannten Umschlagplätzen der Drogenszene ins Visier der Drogenfahndung genommen werden, und durch mehr oder weniger geschickt inszenierte Manöver als Informant gegen Dealer von p.d. illegalen Drogen vom Heft gebrochen werden.
Wer Pech hat, wird mittels den Banken der Krankenversicherungsanstalten entfleuchter Daten Folterungen ausgesetzt, die mit den Hexenproben des Mittelalters verglichen werden können, weil neben Befindlichkeitsstörungen und neuralgischen Kopfschmerzen auch Angstzustände, Panikattacken und epileptische Anfälle auftreten können – und immer jene Zustände, gegen die zuerst ein Antidepressivum, später noch ein ergänzendes Beruhigungsmittel verschrieben worden sind.
Zukünftig könnten europaweit 500 mg Oxazepam mit 500 mg Diazepam gleichgesetzt werden, was einer Packungsgröße von 50 Stk. Diazepam zu 10 mg entsprechen würde, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Kassenrezept abgegeben werden.
Darüber herrscht in West und Ost keinesfalls Einigkeit, bzw. wird diesem aus dem Boden gestampften Problem nicht allerorts dieselbe Priorität beigemessen wie derzeit im deutschen Sprachraum.
Es sollen – Epizentrum Bundesrepublik – der Praxis von Privatverschreibungen dieser in dilettantischer Weise nivellierten Grenzwerte von Präparaten chemisch-pharmazeutisch ähnlicher, aber keinesfalls gleicher Endstruktur und spezieller Wirksamkeit, ein Riegel vorgeschoben werden.
Der Kampf geht zu Lasten von Abertausenden Patienten, die verschiedenste Benzodiazepine in niedriger Dosierung in Kombination mit Antidepressiva z.B. vom Typ SSRI zu sich nehmen, weil es sich als benigen erwies, und ohne jemals in Geschäfte mit illegalen Rauschmitteln involviert gewesen zu sein.
An den herrschenden Unstimmigkeiten profitieren die Pharmaunternehmen, in Zusammenarbeit mit Fachärzten mit – streng geheimen – Forschungsaufträgen, die etwa anstelle von Oxazepam nur mehr Alprazolam (…) verschreiben sollen.
Es wird die bei Unkenntnis der Materie plausible wie unseriös vorgriffige Behauptung aufgestellt, daß es sich bei 50 Stk. Oxazepam zu 15 mg um eine die maximale Abgabemenge von 500 mg „Benzodiazepin“ eindeutig überschreitende Menge handeln würde, odr?
Grundsätzlich gilt:
Was der niedergelassene Arzt an Medikamenten verschreibt, ist legal.
Was über die Gasse verkauft und erworben wird, ist legal oder nicht illegal, aber Suchtgift.
Es besteht kein Anlaß, sich von Leuten mit medizinischer Ausbildung für allzu bloed verkaufen zu lassen.
Wenn verschiedene Ärzte nicht mehr vertrauenswürdig sind, weil sie ihre PatientInnen schamlos hintergehen, empfiehlt es sich, zur weiteren Entscheidungsfindung, der demokratischen Wirklichkeit in Europa in die Augen zu schauen.
1. Gebührenbefreite Personen bekommen Benzodiazepin-Medikamente in der Apotheke gratis.
2. Wird ein Medikament der Wirkstoffgruppe Benzodiazepine auf ärztliche Empfehlung zu einem Antidepressivum vom Typ SSRI eingenommen, stellt sich keine Dosistoleranz ein, welche bei Mißbrauch von Benzodiazepinen, besonders in Kombination mit Alkohol, regelmäßig auftritt.
3. Wenn im Rahmen ihrer Feldversuche die Drogenkoordination, im Handschlag wohl mit der Drogenambulanz der Abteilung Psychiatrie am Wiener AKH, bestimmte Apotheken dazu animieren kann, Placebos – in erster Linie an zahlende Kunden – auszugeben, bzw. Chargen, die weniger Wirkstoff als angegeben enthalten, dann bahnt sich bereits ein neuer Skandal an.)
(Dr. Schneeberger-Saraduk, Bene-Forschung.)
… und Freimaurer.
Wenn rechts von links nicht mehr zu unterscheiden ist, werden die Zeiten noch schlechter.
Profitieren wird voraussichtlich die Mitte, weil sie die Auseinandersetzungen zu beiden Seiten begünstigt und mitfinanziert.
Während in anderen Teilen Europas, in Frankreich wie in Deutschland, die scheinbaren Aufbruchsbewegungen einer neuen Linken ins Auge huepfen, gilt es im kleinen Ländchen Österreich für Jugendliche noch als megacool, sich für Rechts zu engagieren, bzw. gehe ich davon aus, daß Österreichs Rechte für politische Agitation mehr Mittel zur Verfügung zu stellen.
Daß der RFJ, mit einem Stiefel in Ihrem ORF-Fernseher, unter anderem die österreichische Flucht- und Trutzburg der mit finanziellen Nöten kämpfenden NPD darstellt, sollte unseren Politikern zu denken geben, wird aber außerhalb Wiens - hier in einzelnen Bezirken schwerpunktmäßig - kaum oder nicht zur Gänze entlarvend wahrgenommen.
Eines der Spannungsgebiete ist die äußere Leopoldstadt, zwischen Praterstern, Stuwerviertel, Mexikoplatz und Milleniumtower.
Der Vernebelungsaufwand ist beachtlich, wenn Prominente wie Michael Jeanné, der mysteriöse Otto Rudolf Braun oder der beurlaubte Rittmeister Autericky ihre Hälse aus dem Scherm (*) recken, und man fragt sich, ob Jugendliche und verunsicherte Geschäftsleute eigentlich wissen, für wen sie sich zu Aktionen von fragwürdiger Informationsverteilung und Hetze gegen Menschen vereinnahmen lassen.
Es gibt das alte nationalsozialistische Feindbild Juden und Freimaurer, wozu Ewald Stadler, derzeit ideologischer Berater des BZÖ, mitunter Vorträge hält, wo er aus Gründen der Einfachkeit Juden wegläßt und allein über die Freimaurer referiert – die Geschichte ihrer Verschwörungen aus der Sicht des altkatholischen Nationalsozialisten und die vielen Gefahren, die bis zum heutigen Tage von ihnen ausgingen.
Die Message des inner- oder außerhalb des Blickwinkels von Videokameras aufstrebender Sicherheitsdienstleister inszenierten Straßentheaters ist die Veranschaulichung der Möglichkeit von spontanen Lynchaktionen gegen Personen oder Personengruppen.
Leidtragende sind in erster Linie Alte und Behinderte, denen die Vorkommnisse auf öffentlichen Flächen bereits zu viel Angst einjagen, als daß sie die eigenen vier Wände noch verlassen möchten.
Aber das macht nichts, weil gegenüber der PVA entsteht ein geriatrisches Zentrum, und wer bis zur Eröffnung noch nicht die Patschen gebeutelt (*) haben wird, hat theoretisch Chancen, dort Aufnahme zu finden, wenn Kinder oder Erbschleicher die Wohnung brauchen und die richtigen Leut‘ kennen.
(*) Scherm – veraltet landläufig; z.B. Nachtscherm, stand wahrscheinlich für Scherbe(n): Gefäß, Topf, Schüssel aus Steingut, Ton, Porzellan.
Den Scherm aufhaben - Das Nachsehen haben.
Etwas in den Scherm putzen - Ein Kind abtreiben.
(**) Die Patschen beuteln – volkstümlich: ableben, sterben; bildhaft: Mit den Hauspantoffeln zappeln.
Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *
Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.
Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.
Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.
Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.
Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.
Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.
Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.
Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.
Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.
Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.
Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.
Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.
Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.
Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.
Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.
Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.
Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.
Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.
Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.
Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.
Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.
Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.
(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.
Is gambling culture?
Vienna, the capital of the province of Austria, gave the world a quick view over the ghosts that rule us.
Wasn’t it a mean act of intentional deception to first promise Madonna and the U2, while trying to underhand us second league hiphoppers instead?
That was the poor excuse of the city council for a cultural misunderstanding that simply must not occur.
The notorious oppositional keywords are: „We do never ever agree to supporting the black mafia clan behind a child molestor.“
Believing in the idea a requiem package called „A Tribute To Michael Jackson“ would contain various fullfueling world stage artists, shows only how easy we’re willing to degrade the sensible cultural legacy of the Schönbrunn castle to a background for a trampling dance of big bad Rock’n Roll dinosaurs, that would hopefully attract enough people to multiply the share.
This shows of the gambling disposition of some of our politicians, and how far out of balance we are.
And it does show how miserable our lands spirit has already become.
… und Welten dazwischen.
Angesichts des österreichischen Beitrags zum EU- bzw. WHO- Drogenbericht, über dessen Inhalt, Informationsqualität bzw. suggestiven Charakter („Wiener Drogenkoordination„) zu diskutieren wäre - hinsichtlich etwa der gängigen Praxis des gewinnorientierten Wiederverkaufs der Entsorgung zuzuführender verschreibungspflichtiger Medikamente bzw. des Reinheitsgehalts konfiszierter Suchtgifte - erreichen die Ausgrabungen eines Teams des Wiener Naturhistorischen Museums die Grenzen des Vorstellbaren im positiven Sinn.
Faschistischer Terror, Selbstmorde als Nebenwirkungen.
Sie werden kaum von mir verlangen, daß an einer einer derart belastenden Studie teilnehme, wenn ich auf der anderen Seite tagein, tagaus von der Staatspolizei terrorisiert werde.
Ich werde gezielt von Personen aus dem rechtsextremen Milieu provoziert, wobei die Reizung über eine Beeinflussung des Privatlebens – es handelt sich um eine Form von Stalking, die Ausführenden sind zum Teil einschlägig bekannte Agitatoren.
Davon abgesehen steht man als Teilnehmer an der Studie unter Generalverdacht, schon deshalb, weil Hepatitis C bei uns als Randgruppenkrankheit wie AIDS betrachet wird.
Man könnte die Studie als Ersatztherapie interpretieren.
Bei der Behandlung mit Interferon und Ribavirin kann Selbstmord als Nebenwirkung auftreten.
Gründe, die mediale Verfälschungen begünstigen würden.
Theoretisch könnte man mich überwältigen, aus dem Fenster schmeissen, und dann behaupten, ich hätte aufgrund der mit der Behandlung verbundenen Depressionen und angesichts meiner Lebensgeschichte plausibel Suizid begangen.
Aufgrund der geänderten Bestimmungen für Obduktionen wäre ein vorsätzlicher Mord leicht zu vertuschen.
Ich weiß von mehreren Fällen, als mir persönlich bekannte Personen durch Überdosen und Fenstersprünge zu Tode kamen, welche als gruppenspezifisch absehbar eingestuft worden sind, sodaß keine nachfolgenden Aufklärungsmaßnahmen unternommen wurden.
Meine Bedenken werden verständlicher, wenn man bedenkt, daß das Appartement, das ich mit meiner Gemahlin bewohne, ihr während eines längeren Auslandaufenthalts als ideal suggeriert worden war, während man sie gleichzeitig davon überzeugen wollte, ich würde vielleicht gar nicht oder nur als völlig veränderter Mensch aus der Fremde zurückkehren.
Es handelt sich um eine seit der Operation Spring überwachte und für Deeskalationseinsätze präparierte Wohnung.
Der Grund des für mich unfreiwilligen Umzugs ist auf einen Zug der bis zum heutigen Tag (2003) von den Ideen und Strategien des Mag. R. Horngacher beeinflussten Wiener Drogenkoordination zurückzuführen, wo man davon überzeugt gewesen war, meine Frau und ich hätten Kontakte zu Drogenhändlern (afrikanischer Abstammung).
Wir haben inzwischen beschlossen, noch einmal bei Wiener Wohnen um eine Gemeindewohnung anzusuchen, obwohl mein (zweiter) Antrag mit einem grünen Pickerl versehen und mit der knappen wortwörtlichen Begründung, es läge keine Überbelegung vor, abgelehnt worden war.
Mein Einwand, es handle sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung bzw. der Wohnraum wäre kleiner als die im Mietvertrag angeführten 40 m², war nicht gehört worden und auch nicht die Tatsache, daß meiner Frau ein Mietvertrag mit einer angeblichen Pflicht-Wohnungsversicherungsklausel angedreht worden war, welcher angesichts wiederholter Nachsperrungen und gesetzeswidriger Hausdurchsuchungen (inkl. Sachbeschädigungen und Tierquälerei) einen den Gipfel moderner austrofaschistischer Mitbürgerverhöhnung darstellt.
Sind Menschenrechtsverletzungen in Österreich schon alltäglich geworden?
Zufall oder Zufall.
Österreich und die Probleme von Drogenkoordination und Innenministerium mit einem Webautor.
Ich bin vor allem anderen Satiriker und denke mir einen guten Teil meiner Beiträge aus, weil sie der Wirklichkeit nahe kommen.
Die Ermittlungstaktik zeugt von dem faulen Spiel, das bei uns läuft.
In der Regel begehen Verbrecher Verbrechen, und die Behörden klären sie auf.
Wenn das Aufklären immer schwieriger wird, kommt es vor, daß Menschen, denen in der Vergangenheit etwas nach- oder vorhergesagt worden ist, zu Sündenböcken gemacht und so lange provoziert werden, bis vielleicht etwas passiert, was der Vorhersage gleichkommt.
Und sie werden als erste verdächtigt, wenn Dinge passieren, die angeblich ihrem Profil entsprechen könnten.
In Wirklichkeit hat die Polizei – unter einer anderen Führung – versagt und fehlgeleistet, zugunsten von politischen Einflußnehmern.
Man will mich um jeden Preis noch immer zum Schüler Gerber machen, weil ich in früheren Jahren LSD konsumiert bzw. an Experimenten mit LSD teilgenommen habe, welches mir mitunter mit Hintergedanken weitergegeben worden sein mag.
Der Kampf gegen LSD ist auch geheimer Auftrag des österreichischen Bunderheeres.
Die braunen Kapseln, von denen vor kurzem ein Brettchen – zur wiederholten ausserordentlichen Beweissicherung – nebst anderen Proben aus unserer Hausapotheke, entnommen wurde, heissen „Legalon“ – und sind ein Leberheilpräparat, auch wenn der Name für Sie so ähnlich klingen mag wie „Legalize“, was gelegentlich zum Vorschub einer falschen Interpretation führt.
Können Ihre Leute nicht lesen?
Wie oft werden Sie sich noch irren?
Und vor allem – was steckt hinter Ihrem Vorgehen?
Daß sie ausgerechnet uns terrorisieren, ständig unsere Wohnung nachsperren, schon wieder unsere Pflanzen vergiften – wie bereits 2003 – und sogar unsere alte Katze gegequält haben.
Warum – das beginnen inzwischen immer mehr Menschen zu ahnen, zumindest die interessierten Gäste dieses Weblogs.
Das stärkt meine Hoffnung, daß es nicht völlig verloren ist, wenn ich das Leiden protokolliere.
Und bleibe zuversichtlich, daß meine Hinweise auf die wirklichen Zustände dazu führen werden, daß den Verantwortlichen niemand mehr die Stangen hält.
Verwechslungen in Österreich.
Wer am Aschermittwoch den „Club 2″ gesehen hat, der ahnt schon, dass die Diskussion über Rassismus in Österreich noch sehr lange nicht zu Ende geführt sein wird.
Frau Dr. Helene Partik-Pablé, unheimlich zähe Kämpferin einer Law-and-Order-Gesinnung, hinter der traditionsbewußt der Nationalsozialismus das eherne Kinn reckt, hat vorgezeigt, wie man heute nicht argumentieren sollte, in öffentlichen Diskussionen.
Daß Polizeibeamte keinesfalls unfehlbar sind, dass Wechselwirkungen bestehen zwischen herrschendem Zeitgeist und Exekutive, das weiß man.
Genauso ist bekannt, dass es dem Staat wichtig ist, sachlich agierende, vernünftige Beamte auszubilden, weil Vorfälle wie der Übergriff auf den amerikanischen Sportlehrer Mike B. dem internationalen Ansehen Österreichs schaden – und im Großen und Ganzen ist die österreichische Polizei als Hüterin des Rechtsstaates besser als ihr Ruf, der aus solchen und ähnlichen Vorfällen erwächst.
Andere Fragen wurden in dieser Diskussion nicht erörtert, wo etwa Rassismus wachgerüttelt und scharfgemacht wird in der Zivilgesellschaft – und Behauptungen blieben unerwidert, etwa, dass 80 Prozent aller Drogenhändler in Wien afrikanischen Ursprungs wären.
Daß diese Vorlage nicht hinterfragt wurde, weil keinem der Diskussionsteilnehmer andere Zahlen zur Verfügung standen, da jene sich unter Verschluss der Drogenkoordination befinden, hält das ewig rotierende Karussell des vorsätzlichen Mißverstehens, als das sich der neue Club 2 wieder einmal präsentierte, weiter in Schwung.
Solange wir nicht ernsthaft bemüht sind, auf den Punkt zu bringen, was Drogenpolitik heisst in Österreich und Europa, worum es dabei geht für die Gesellschaft, für den urbanen Raum, werden sich bloß ähnliche Talkshows in regelmäßigen Abständen wiederholen.
Wenn eines Tages Frau Doktor Partik-Pablé nicht mehr kommen kann, um vor laufenden Kameras die Mühlen der Verwirrung anzutreiben, werden Heinz-Christian-Strache und Harald Vilimsky erscheinen: Das ist zu befürchten.
Wir leben in einer Zeit der Weltwirtschaftskrise.
Es ist viel Schlimmeres zu erwarten: noch mehr Arbeitslosigkeit, rasende Inflation, ungebremste Massenflucht aus Krisenregionen, harte Drogen als Zahlungsmittel, zigmal mehr drogensüchtige Österreicher und Immigranten, unhaltbare Probleme für den sozialen Staat, noch viel mehr unangenehme, gefährliche Arbeit für die Exekutive.
Menschen in Krisensituationen neigen dazu, die Schuld an der Krise Fremden anzulasten, je fremdartiger jemand anmutet, umso schuldiger ist er.
Versuchen wir in naher Zukunft, ein Problem von Grund auf anzugehen:
Fragen wir: Was heißt Drogenpolitik und wer macht Drogenpolitik?
Was sind die Eckpfeiler und Zielsetzungen von Drogenpolitik, was sind ihre Schwächen?
Ist das Wiener Modell von Opiatsubstitution ein Weg, aus giftgierigen Soziopathen ohne Halt und Bleibe hochvernünftige Leute zu machen, die ganz normalen Brotberufen nachgehen und am Sonntag mit ihren Kindern auf der Donauinsel Drachen steigen lassen?
Ist die Drogenkoordination eine heilige Kuh?
Darf man dieses Instrument nicht beleuchten oder hinterfragen, weil man sonst Schwierigkeiten bekommen könnte?
Vielleicht würde man in der Ubahn verwechselt und mannstoppend beamtshandelt, weil irgend jemand jemand anderem eine kurze Videosequenz per email zugesendet hat, auf der jemand, auf die U4 oder die U6 wartend, ein paar Sekunden lang ein paar Meter neben einem Menschen dunkler Hautfarbe steht, der Mike B. oder Bengali M. oder Kowame Z. zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ist die Drogenkoordination in Wien, so ganz nebenbei, ein Instrument zur Einschüchterung, Neurotisierung und Absiedlung von anderen Menschen geworden?
Ist diese Drogenkoordination gar die heilige Inquisition des Rechtsstaates, mit eigenen Regeln, einer eigenen Gesetzgebung?
Kaum übersehbar der Wildwuchs im Schatten ihres weiten Manteaus, hinter allerlei Inszenierungen für den Boulevard Kriminalität auf Bestellung, Handel mit Illegalem und nicht Illegalem, weil die Nachfrage, durch Legales gestützt, das kriminelle Potential der Szene in Wahrheit in die Höhe geschraubt hat, zudem sich skrupellosen Geschäftemachern mit wohlmeinenden Kontakten Möglichkeiten eröffnet haben, gut getarnt im Niederwald nicht aufklärbarer krimineller Serienhandlungen, dreist und einträglich im Trüben zu fischen.
Ist Wien in den vergangenen Jahren zum beliebtesten Lunapark für zentraleuropäische Suchtgiftvertilger geworden, für Einsteiger wie Fortgeschrittene?
Diese Fragen sollten wir zunächst einmal stellen – aber nicht wieder vorschnell beantworten – wie aus der Pistole geschossen.
Der beste Druck ist der Händedruck (ÖVP-Spruch der Saison).
Ein Posting zu einem eher aussageschwachen Artikel „Rassismus ist bei der Polizei ein ewiges Übel“ in Folge eines tätlichen Übergriffes auf einen US-amerikanischen Saatsbürger, in dem ich auf die Bedeutung des Systems Drogenkoordination im urbanen Umgang mit ausländischen Mitmenschen hingewiesen habe, ist über Nacht der Zensur des Online-Standard zum Opfer gefallen.
Dies ist bei aller Bedeutungslosigkeit eines Online-Standard-Userpostings doch einer kleinen Anmerkung wert – zur Sprache des „Subproletariats Drogenszene“, der in Wien an die 20.000 Menschen angehören könnten, zu einem grossen Teil substituierte Drogenabhängige, deren Umgangston von Rassismus, Ausländer- und sonstigen Feindseligkeiten geprägt ist, welcher die hinter der Kinderbeschützermaske larvierte ZuflüsterIn auf der Gegenseite unverkennbar reflektiert.
Geht es um den Inquisitionsapparat Drogenkoordination, dem leicht Namen von Vertretern aller politischen Parteien zuzuordnen sind, wird auch beim Online-Standard flink der kleine rotweißrotkarierte Vorhang zugezogen und das Licht abgedreht.
„Drogenkoordination“ heisst die Schnittstelle von Exekutive, Magistrat, Politikmachern dreier Ebenen und geförderten sozialen Einrichtungen, deren wesentliche Aufgaben darin bestehen, verschiedenen Polizeiabteilungen Informationen aus Milieus zuzuspielen, und Menschen mit öffentlich eingestandenen Suchtgiftproblemen, also rund 10.000 Substitutionspatienten in Wien (*), möglichst effektiv in Therapie- bzw. Dauerpflegeeinrichtungen zu verschieben.
Daß Mitarbeiter der Drogenkoordination längst politische Störfaktoren attackieren bzw. durch die Anwendung von infamem Psychoterror in solchen den dringenden Wunsch hervozurrufen versuchen, einen finalen spektakulärkriminellen Akt setzen oder Selbstmord begehen zu wollen, falls sie sich nicht doch lieber auf die sauerstoffreichen Waldlichtungen des „Grünen Kreises“ zurückziehen möchten, um mit gesenkten Häuptern als Herrgottschnitzer überleben zu dürfen, habe ich schon erwähnt.
Politische Intervention und Menschenverfolgung sind in Österreich Themen, über die eine dämpfende dicke Tuchent gebreitet werden muß.
So wie Korruption, Antisemitismus und blanker Rassismus.
Entsprechende Diskussionen haben ausschließlich mit festsitzenden Maulkörben geführt zu werden.
Seit ewigen Zeiten.
(*) Die von der Leitung der Drogenkoordination in Umlauf gesetzten Zahlen schwanken saisonal.