CatCam

Der Hund mit der Lederkappe.

Schlechte Politiker und ihre Ausländerbanden.

Eine Regierung, die solche Mißverständnisse toleriert, gehört bloßgestellt.

Wenn in der abgehobenen Welt der Politiker dies und jenes beschlossen wird, um die Sicherheit im Lande zu verbessern, aber es kommt davon unten, bei der Bevölkerung nichts an, fragt man sich, ob es nicht notwendig wäre, mehr Widerstand zu leisten gegen ein Regime, das nur der Selbsterhaltung jener Privilegierten dient, deren Taktik es ist, Einschüchterung und Angst herrschen zu lassen.

Angst vor Verlust des sozialen Bodens, des Wohnraums, Angst vor Angriffen durch von den Hasspredigern des Landes mobilisierten Banden, Angst vor Lynchgelüsten eines durch billige Fernkommandos angestifteten Beschäftigungslosen-Subproletariats.

In Parks herumlungernde und pöbelnde Jugendliche entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Österreicher, obwohl sie aufgrund ihrer Choreografie, Mode und akzentuierten Ghettosprache  als Ausländer identifiziert werden.

Diese Jugendlichen werden mißbraucht.

Sie werden erst zu Tätern und später zu Sündenböcken gemacht.

Sie haben eine mangelhafte Schulbildung, keine Beschäftigung und leben als Zuwandererkinder in einer Zwischenwelt, die sie nur urkundlich als Österreicher ausweist, ansonsten haben sie kaum Identität.

Diese „Yugo- und  Türkenjugendlichen“ besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, aber wenig Erziehung, und die Kenntnis unserer Sprache ist begraben unter Frust, Langeweile und Perspektivenlosigkeit.

Es ist nicht schwer, diese jungen Leute in Versuchung zu führen, genau jener Rolle zu entsprechen, in der sie vor allem der von modernen Kommunikationsnetzwerken abgeschottete Österreicher sehen will:

Als motorisch unruhige, stänkernde Ausländerflegel, angesichts derer alte Leute Angst beklagen, nicht wie in der guten alten Zeit durch ihren Park spazieren zu können.

Jemand sagt zu ihnen: „Miro und Zako! Da oben wohnt Kinderschänder – sagen, Yugo stinken wie Mist.“ 

Er pflanzt ihnen watscheneinfach einen schlechten Gedanken in den Kopf, gegen ihre Langeweile - während er sie im selben Atemzug für sehr dumm verkauft.

Diese Jugendlichen – Generation  Gastarbeiterenkel - stehen im schlechten Einfluß  der Jugendkader von Rechtspopulisten bzw. unterstehen sie deren Kommandos.

Seit drei Generationen gibt es für viele dieser Menschen in Österreich kaum freundliche Ansprache.

Für allerlei Hooligans und Skinheads, die sich heute nur mehr zu besonderen Anlässen die Köpfe scheren, wie jene für ihre alten Herren waren, sind sie die Bugeln.

Wenn sie eine bessere Ausbildung erfahren könnten, wüssten sie darüber Bescheid, und würden sich anders positionieren.

Sie wüßten, das es für sie Rechte und Ansprüche gibt, Möglichkeiten - aber auch Ordnungen, an die sie sich halten müssen, wenn ihnen ihre Leben etwas wert sind.

Daß Vorstrafen hier tödlich sein können.

Man kann in diesem Zusammenhang festhalten, daß Jugendliche aus  islamischen Kreisen der Gesellschaft, mit einer kultivierten Erziehung, weniger Schwierigkeiten bereiten als vielfach böswillig unterstellt.

Das ist eine Tatsache, die zu akzeptieren uns eingesessenen Österreichern dringend not täte.

Wie müssen uns anstrengen, viel genauer hinsehen und zuhören.

Und Widerstand leisten dem Einfluß, den miese Einflüsterer auf unsere Gesellschaft ausüben, inhaltschwache und schleissige 32-bit Politiker, Phrasenrepetierer, die sich ohne Mandat ins Parlament setzen, hintergründig spastisch im ORF Lamellen kurbeln, und Visitenkarten verteilen, sie wären Abgeordnete zum Nationalrat.

Leute, die unseren Jugendlichen Sand in die Augen streuen - und denen unserer Nachbarn Messer in die Hand drücken.

 

 Linkspartei statt Rechtsabsturz, in grünen Wollsocken.

 

watsch(n)en – ohrfeigen

Bugel – Buckel, Knecht; fig. auch Brotneige

Lamellen – (orig. fr.-lat.) – Blättchen, Rippen, „oberlehrerhaft“ für Rollläden, Jalousien.

schleissig – verschlissen, abgenützt, wertlos

Oktober 23, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Europe, Europia, Politics, Politics In The Chestnut, Vienna | , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Die Judas-Probe.

Logbuch.

Der Sommer hat das Land verlassen.

Der Kater Schrammel legt seine Pfoten auf meine Schulter und zaubert Vibrationen von Behaglichkeit und Vertrautheit an mein Ohr.

Das ist mein kleiner Friedenspreis, eine wertvolle Begegnung zwischen verwandten Wesen, die lieber der Einsicht den Vorzug geben.

Mein Glück ist, mich von den großen Herausforderungen abwenden und dem Lauf der Gedanken folgen zu können.

Auch wenn der Tribut, den ich für die Möglichkeit der Abkehr zu leisten habe, mir mitunter hoch erscheint, so gebe ich diesem Dasein doch den Vorzug gegenüber den vielzähligen Möglichkeiten, sich als Werkzeug anderer Menschen Macht gebrauchen zu lassen.

So falle ich, in der Berechnung solcher, der Allgemeinheit weniger zur Last, als im Pflegehospital im Schutzbett.

Die Verweigerung der Judas-Probe ist eines der Verbrechen, die mir zur Last gelegt werden.

Es handelt sich dabei um eine besonders widerliche Methode des faschistischen Überwachungsstaates, unter Berufung auf die heiligen Schriften des Christentums, seinen Menschen das Rückgrat zu brechen, indem man ihnen das Bein mit der Panzersperre stellt und dann vorhält, sie hätten schon wieder den Herrn verraten.

Die Mittäterschaft würde leichter verziehen, die Aufnahme am Schiff der letzten Hoffnung verliefe hart, aber herzlich.

Oktober 10, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, State Of Mind | , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Pulver

Der entmündigte Patient – Kriminalitätsbekämpfung in Lapazulien.

Versuche, die Generation 50, in früheren Leben liberale Spontis, Sozis, oder einfach brave Dienstnehmer, heute arbeitslos und entnervt, durch Therapiezwang bei Androhung psychiatrischer Dauerverwahrung zu wirtschaftlich einträglichen Menschen umzubilden, wird weiterhin kaum Früchte tragen.

Die österreichische Wirklichkeit gebiert vor allem Alkoholiker, Sozialmorphinisten, Selbstmörder und Zerworfene.

Die anhaltend restriktiven Maßnahmen auf dem Arbeitsmarktservice tragen dazu bei, daß den Sozialdemokraten die Wähler davonlaufen.

Der neoeuropäische Krieg gegen Benzodiazepine, vorschüblich von der WHO  Ende des vergangenen Jahrtausends als bedenklich eingestuft, und nach wie vor legal auf Kasse * verschreibbar, führte dazu, daß diese Arzneien auf dem Schwarzmarkt neben Morphinsubstitutionspräparaten und Opioiden zu begehrten Handelswaren mutiert sind, und trägt mehrfach dazu bei, eindeutige Grenzen zu verwischen.

Wie man in Wien feststellen kann, werden Konsumenten von Tranquilizern, ungeachtet ihrer Einstellung und Lebenssituation, schattenbehördlich mit “Süchtigen“ gleichgestellt, und müssen den Damen und Herren von der Drogenkoordination GesmbH, die sich hinter einem Stadtwappen verschanzen, als unfreiwillige Rhesusaffen dienen.

Während im Hintergrund aus wirtschaftlichen Erwägungen neue maximale Abgabemengen formuliert werden sollen, laufen vorne ungeniert Feldversuche, wie Konsumenten auf unfreiwillige Placebogaben und Dosisreduktionen reagieren.

Wer sich etwa an eine Abenddosis von 30 mg Ox-azepam gewöhnt hat, sollte sich besser damit abfinden können, auch mit 20 mg das Auslangen zu finden, ohne bei einer fairen Aufklärung oder per Beipacktext über die Änderung der Zusammensetzung seiner Medikation in Kenntnis gesetzt zu werden.

Wer damit Schwierigkeiten hat, könnte auf der Suche nach mehr Benzodiazepin-Stoff auf bekannten Umschlagplätzen der Drogenszene ins Visier der Drogenfahndung genommen werden, und durch mehr oder weniger geschickt inszenierte Manöver als Informant gegen Dealer von p.d. illegalen Drogen vom Heft gebrochen werden.

Wer Pech hat, wird mittels den Banken der Krankenversicherungsanstalten entfleuchter Daten Folterungen ausgesetzt, die mit den Hexenproben des Mittelalters verglichen werden können, weil neben Befindlichkeitsstörungen und neuralgischen Kopfschmerzen auch Angstzustände, Panikattacken und epileptische Anfälle auftreten können – und immer jene Zustände, gegen die zuerst ein Antidepressivum, später noch ein ergänzendes Beruhigungsmittel verschrieben worden sind.

Zukünftig könnten europaweit 500 mg Oxazepam mit 500 mg Diazepam gleichgesetzt werden, was einer Packungsgröße von 50 Stk. Diazepam zu 10 mg entsprechen würde, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Kassenrezept abgegeben werden.

Darüber herrscht in West und Ost keinesfalls Einigkeit, bzw. wird diesem aus dem Boden gestampften Problem nicht allerorts dieselbe Priorität beigemessen wie derzeit im deutschen Sprachraum.

Es sollen – Epizentrum Bundesrepublik – der Praxis von Privatverschreibungen dieser in dilettantischer Weise nivellierten Grenzwerte von Präparaten chemisch-pharmazeutisch ähnlicher, aber keinesfalls gleicher Endstruktur und spezieller Wirksamkeit, ein Riegel vorgeschoben werden.

Der Kampf geht zu Lasten von Abertausenden Patienten, die verschiedenste Benzodiazepine in niedriger Dosierung in Kombination mit Antidepressiva z.B. vom Typ SSRI zu sich nehmen, weil es sich als benigen erwies, und ohne jemals in Geschäfte mit illegalen Rauschmitteln involviert gewesen zu sein.

An den herrschenden Unstimmigkeiten profitieren die Pharmaunternehmen, in Zusammenarbeit mit Fachärzten mit – streng geheimen – Forschungsaufträgen, die etwa anstelle von Oxazepam nur mehr Alprazolam (…) verschreiben sollen.

Es wird die bei Unkenntnis der Materie plausible wie unseriös vorgriffige Behauptung aufgestellt, daß es sich bei 50 Stk. Oxazepam zu 15 mg um eine die maximale Abgabemenge von 500 mg „Benzodiazepin“ eindeutig überschreitende Menge handeln würde, odr?

Grundsätzlich gilt:

Was der niedergelassene Arzt an Medikamenten verschreibt, ist legal.

Was über die Gasse verkauft und erworben wird, ist legal oder nicht illegal, aber Suchtgift.

Es besteht kein Anlaß, sich von Leuten mit medizinischer Ausbildung für allzu bloed verkaufen zu lassen.

Wenn verschiedene Ärzte nicht mehr vertrauenswürdig sind, weil sie ihre PatientInnen schamlos hintergehen, empfiehlt es sich, zur weiteren Entscheidungsfindung, der demokratischen Wirklichkeit in Europa in die Augen zu schauen.

1. Gebührenbefreite Personen bekommen Benzodiazepin-Medikamente in der Apotheke gratis.
2. Wird ein Medikament der Wirkstoffgruppe Benzodiazepine auf ärztliche Empfehlung zu einem Antidepressivum vom Typ SSRI eingenommen, stellt sich keine Dosistoleranz ein, welche bei Mißbrauch von Benzodiazepinen, besonders in Kombination mit Alkohol, regelmäßig auftritt.
3. Wenn im Rahmen ihrer Feldversuche die Drogenkoordination, im Handschlag wohl mit der Drogenambulanz der Abteilung Psychiatrie am Wiener AKH, bestimmte Apotheken dazu animieren kann, Placebos – in erster Linie an zahlende Kunden – auszugeben, bzw. Chargen, die weniger Wirkstoff als angegeben enthalten, dann bahnt sich bereits ein neuer Skandal an.)

(Dr. Schneeberger-Saraduk, Bene-Forschung.)

Oktober 5, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Politics, Research, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Lynche

… und Freimaurer.

Wenn rechts von links nicht mehr zu unterscheiden ist, werden die Zeiten noch schlechter.

Profitieren wird voraussichtlich die Mitte, weil sie die Auseinandersetzungen zu beiden Seiten begünstigt und mitfinanziert.

Während in anderen Teilen Europas, in Frankreich wie in Deutschland, die scheinbaren Aufbruchsbewegungen einer neuen Linken ins Auge huepfen, gilt es im kleinen Ländchen Österreich  für Jugendliche noch als megacool, sich für Rechts zu engagieren, bzw. gehe ich davon aus, daß Österreichs Rechte für politische Agitation mehr Mittel zur Verfügung zu stellen.

Daß der RFJ, mit  einem Stiefel in Ihrem ORF-Fernseher, unter anderem die österreichische Flucht- und Trutzburg der mit finanziellen Nöten kämpfenden NPD darstellt, sollte unseren Politikern zu denken geben, wird aber außerhalb Wiens - hier in einzelnen Bezirken schwerpunktmäßig - kaum oder nicht zur Gänze entlarvend wahrgenommen.

Eines der Spannungsgebiete ist die äußere Leopoldstadt, zwischen Praterstern, Stuwerviertel, Mexikoplatz und Milleniumtower.

Der Vernebelungsaufwand ist beachtlich, wenn Prominente wie Michael Jeanné, der mysteriöse Otto Rudolf Braun oder der beurlaubte Rittmeister Autericky ihre Hälse aus dem Scherm (*) recken, und man fragt sich, ob Jugendliche und verunsicherte Geschäftsleute eigentlich wissen, für wen sie sich zu Aktionen von fragwürdiger Informationsverteilung und Hetze gegen Menschen vereinnahmen lassen.

Es gibt das alte nationalsozialistische Feindbild Juden und Freimaurer, wozu Ewald Stadler, derzeit ideologischer Berater des BZÖ, mitunter Vorträge hält, wo er aus  Gründen der Einfachkeit Juden wegläßt und allein über die Freimaurer referiert – die Geschichte ihrer Verschwörungen aus der Sicht des altkatholischen Nationalsozialisten und die vielen Gefahren, die bis zum heutigen Tage von ihnen ausgingen.

Die Message des inner- oder außerhalb des Blickwinkels von Videokameras aufstrebender Sicherheitsdienstleister inszenierten Straßentheaters ist die Veranschaulichung der Möglichkeit von spontanen Lynchaktionen gegen Personen oder Personengruppen.

Leidtragende sind in erster Linie Alte und Behinderte,  denen die Vorkommnisse auf öffentlichen Flächen bereits zu viel Angst einjagen, als daß sie die eigenen vier Wände noch verlassen möchten.

Aber das macht nichts, weil gegenüber der PVA entsteht ein geriatrisches Zentrum, und wer bis zur Eröffnung noch nicht die Patschen gebeutelt (*) haben wird, hat theoretisch Chancen, dort Aufnahme zu finden, wenn  Kinder oder Erbschleicher die Wohnung brauchen und die richtigen Leut‘ kennen.

Mexíco

(*) Scherm  – veraltet landläufig; z.B. Nachtscherm, stand wahrscheinlich  für Scherbe(n):  Gefäß, Topf, Schüssel aus Steingut, Ton, Porzellan. 

Den Scherm aufhaben - Das Nachsehen haben.

Etwas in den Scherm putzen - Ein Kind abtreiben.

(**) Die Patschen beuteln – volkstümlich: ableben, sterben; bildhaft: Mit den Hauspantoffeln zappeln.

September 16, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Conspiracy, Vienna | , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Sprechgesang im Sägewerk.

Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *

Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.

Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.

Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.

Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.

Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.

Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.

Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.

Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.

Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.

Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.

Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.

Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.

Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.

Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.

Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.

Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.

Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.

Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.

Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.

Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.

Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.

Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.

 

(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht  eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.

September 15, 2009 Verfasst von morath | Austria, Politics, Research, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Zwingen

„Sitzfleisch statt Buschfleisch.“

Morath gehört zu einer schwindenden Gruppe von Menschen in Österreich, die in ihrer Jugend von katholischen Sozialarbeitern als Behinderte beschrieben und als Versuchsprimaten in Drogenrehabilitationseinrichtungen geschleust worden sind.

Dies geschah in der Absicht, sie entsprechend dem bis heute kaum überarbeiteten Wissensstand der Psychologie für Sozialarbeiter ab einer gewissen Alterschwelle in die Psychiatrie und ihre Dependancen zu pfeifen.

Anderenteils haben sich weder Prognosen über die Entwicklung angeblicher Suchtkrankheiten bestätigt, noch ist es gelungen, den mit der öffentlichen Degradierung verbundenen Rufschaden zu löschen und durch Maßnahmen Menschen erhaltungsfähig zu schmieden.

Wenn man ihm heute eine Psychotherapie aufzwingen will, offenbart sich nichts anderes als der wiederholte Versuch, den aufgrund des vorliegenden Weblogs als unbequem eingestuften Zeitgenossen in Kontakt mit dem Drogenmilieu bringen zu wollen, einen typischen Rückfall zu provozieren und auf diese Weise einen Streichholzinformanten gegen Afrikanische Drogenhändler vom Heftchen zu brechen.

Der Versuch, ihn auf die Geleise der Drogenkoordination zu treiben, ist ein sinnloses Unterfangen, weil inzwischen dreissig Jahre vergangen sind.

Die Erfüllung dieser Erwartung hinter dem System ist weiter von ihm entfernt als der Urkontinent Pangea, was hoffnungsvoll nicht der Wirkung eines bislang noch nicht als abhängigkeitserzeugend eingestuften Antidepressivums zuzuschreiben ist, sondern der Gnade der anwachsenden Gleichgültigkeit durch eine natürliche mentale Dämmerung.

Lieber verbringt er eine Zeit ohne besondere Vorkommnisse, als sich durch den angewendeten faulen Zauber aus der Reserve locken zu lassen.

September 13, 2009 Verfasst von morath | Austria, Experience, Politics, Research, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

No Tribute To The Jacksons.

Is gambling culture?

Vienna, the capital of the province of Austria, gave the world  a quick view over the ghosts that rule us.

Wasn’t it a mean act of intentional deception to first promise Madonna and the U2, while trying to underhand us second league hiphoppers instead?

That was the poor excuse of  the city council for a cultural misunderstanding that simply must not occur.

The notorious oppositional keywords  are: „We do never ever agree to supporting the black mafia clan behind a child molestor.“

Believing in the idea a requiem package called „A Tribute To Michael Jackson“ would contain various fullfueling world stage artists, shows only how easy we’re willing to degrade the sensible cultural legacy of the Schönbrunn castle to a background for a trampling dance of big bad Rock’n Roll dinosaurs, that would hopefully attract enough people to multiply the share.

This shows of the gambling disposition of some of our politicians, and how far out of balance we are.

And it does show how miserable our lands spirit has already become.

September 12, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Experience, Vienna | , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Drogenkoordination vor Absturz.

Die hohe Zeit des „dynamischen Duos“ David und Dressel läuft aus.

Nach wie vor wiederholen sich die Nachsperrungen unserer Wohnung, wobei, wie ich mehrfach beklagt habe – auch manche Gegenstände verschwinden, um nach einiger Zeit auf mysteriöse Weise wieder auftzuauchen.

Zwei Tuben mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln für Katzen (braune Pasten) bleiben aus.

Das heutige Interesse galt wohl einigen CD-Roms und DVDs, sowie wie immer unserer Hausapotheke, wobei jedesmal verschreibungspflichtige und rechtmäßig erworbene Medikamente mit einer Offensichtlichkeit entnommen werden, die wohl eine Art bösartiger Signatur andeuten soll.

Sie zeigen mir,  daß sie es können.

Ich wurde kürzlich an beiden Augen operiert – es ist ein Skandal, Behälter mit sterilen Flüssigkeiten, die im Kühlschrank lagern, mit den Zähnen zu öffnen (!) zu öffnen und möglicherweise durcheinanderzuschütten.

Fahren sie auch mit dem Finger in unseren Kartoffelschmarren?

Das ist Psychoterror, das ist untergriffigste Prokokation, das ist etwas, was es in Österreich nicht geben darf.

Eine unserer Katzen ist im Verlauf einer Nachsperrung, wie ich mehrfach erwähnt habe, einem grausamen Übergriff ausgesetzt gewesen und qualvoll verendet.

Leider kann ich weiterhin nichts anderes tun, als auf die Vorfälle, die auch von anderen Menschen beobachtet werden, hinzuweisen.

Hier überschreiten alle Beteiligten ihre Kompetenzen.

Tragen Sie das locker mit, Frau Innenminister Fekter?

Und was hält Frau Justizminister Bandion-Ortner davon?

Vielleicht findet sich ja früher oder später jemand, der die beiden Damen offiziell zu dieser Angelegenheit befragt.

Der stets wohlinformierte professionelle Aufdecker Herr Pilz ist wahrscheinlich überlastet.

Die Nachsperren, die nach wiederholtem Austausch des Schlosses inzwischen wieder locker von der Hand zu gehen scheinen, ereignen sich fast immer Freitag nachmittags, wenn auch die Firma Attensam im Haus ist.

Ich sehe von der wenig aussichtsreichen Anzeige gegen Unbekannt ab – wir klären die seit Jahren kumulierenden Fragen besser auf dem bereits eingeschlagenen Weg.

NARCANON - eine Deflexion.

Hula

 

 

 

 

 

 

 

 

Hula, our little cat. She’s 16 years old, suffering from a kidney disease, so we treat her with isotonic infusions.

enface

 

 

 

 

 

 

 

 

A view from the puppetstage we have to exhibit our naked lives, bugged and cabled ready for an „Operation Spring“ showoff.  I knew people from A’

August 7, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Europe, Politics, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Gipfel …

… und  Welten dazwischen.

Stetten 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts des österreichischen Beitrags zum EU- bzw. WHO- Drogenbericht, über dessen Inhalt, Informationsqualität bzw. suggestiven Charakter („Wiener Drogenkoordination„) zu diskutieren wäre - hinsichtlich etwa der gängigen Praxis des gewinnorientierten  Wiederverkaufs der Entsorgung zuzuführender verschreibungspflichtiger Medikamente bzw. des Reinheitsgehalts konfiszierter Suchtgifte -  erreichen die  Ausgrabungen eines Teams des Wiener Naturhistorischen Museums die Grenzen des Vorstellbaren im positiven Sinn.

Juli 4, 2009 Verfasst von morath | Austria, Blogroll, Drogenpolitik, Drugs, Education, Politics, Research & Science, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Österreich Heute.

Faschistischer Terror, Selbstmorde als Nebenwirkungen.

Sie werden kaum von mir verlangen, daß an einer einer derart belastenden Studie teilnehme, wenn ich auf der anderen Seite tagein, tagaus von der Staatspolizei terrorisiert werde.

Ich werde gezielt von Personen aus dem rechtsextremen Milieu provoziert, wobei die Reizung über eine Beeinflussung des Privatlebens – es handelt sich um eine Form von Stalking, die Ausführenden sind zum Teil einschlägig bekannte Agitatoren.

Davon abgesehen steht man als Teilnehmer an der Studie unter Generalverdacht, schon deshalb, weil Hepatitis C bei uns als Randgruppenkrankheit wie AIDS betrachet wird.

Man könnte die Studie als Ersatztherapie interpretieren.

Bei der Behandlung mit Interferon und Ribavirin kann Selbstmord als Nebenwirkung auftreten.

Gründe, die mediale Verfälschungen begünstigen würden.

Theoretisch könnte man mich überwältigen, aus dem Fenster schmeissen, und dann behaupten, ich hätte aufgrund der mit der Behandlung verbundenen Depressionen und angesichts meiner Lebensgeschichte plausibel Suizid begangen.

Aufgrund der geänderten Bestimmungen für Obduktionen wäre ein vorsätzlicher Mord leicht zu vertuschen.

Ich weiß von mehreren Fällen, als mir persönlich bekannte Personen durch Überdosen und Fenstersprünge zu Tode kamen, welche als gruppenspezifisch absehbar eingestuft worden sind, sodaß keine nachfolgenden Aufklärungsmaßnahmen unternommen wurden.

Meine Bedenken werden verständlicher, wenn man bedenkt, daß das Appartement, das ich mit meiner Gemahlin bewohne, ihr während eines längeren Auslandaufenthalts als ideal suggeriert worden war, während man sie gleichzeitig davon überzeugen wollte, ich würde vielleicht gar nicht oder nur als völlig veränderter Mensch aus der Fremde zurückkehren.

Es handelt sich um eine seit der Operation Spring überwachte und für Deeskalationseinsätze präparierte Wohnung.

Der Grund des für mich unfreiwilligen Umzugs ist auf einen Zug der bis zum heutigen Tag (2003) von den Ideen und Strategien des Mag. R. Horngacher beeinflussten Wiener Drogenkoordination zurückzuführen, wo man davon überzeugt gewesen war, meine Frau und ich hätten Kontakte zu Drogenhändlern (afrikanischer Abstammung).

Wir haben inzwischen beschlossen, noch einmal bei Wiener Wohnen um eine Gemeindewohnung anzusuchen, obwohl mein (zweiter) Antrag mit einem grünen Pickerl versehen und mit der knappen wortwörtlichen Begründung, es läge keine Überbelegung vor, abgelehnt worden war.

Mein Einwand, es handle sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung bzw. der Wohnraum wäre kleiner als die im Mietvertrag angeführten 40 m², war nicht gehört worden und auch nicht die Tatsache, daß meiner Frau ein Mietvertrag mit einer angeblichen Pflicht-Wohnungsversicherungsklausel angedreht worden war, welcher angesichts wiederholter Nachsperrungen und gesetzeswidriger Hausdurchsuchungen (inkl. Sachbeschädigungen und Tierquälerei) einen den Gipfel moderner austrofaschistischer Mitbürgerverhöhnung darstellt.

Sind Menschenrechtsverletzungen in Österreich schon alltäglich geworden?

Juni 22, 2009 Verfasst von morath | Austria, Drogenpolitik, Drugs, Europe, Europia, Experience, Research, Research & Science, Science, Vienna, Virtual Underground | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Methode TYP-DOM?

Zufall oder Zufall.

Österreich und die Probleme von Drogenkoordination und Innenministerium mit einem Webautor.

Substitol-Opas

100 Euro

Alles Inferno

Ich bin vor allem anderen Satiriker und denke mir einen guten Teil meiner Beiträge aus, weil sie der Wirklichkeit nahe kommen.

Die Ermittlungstaktik zeugt von dem faulen Spiel, das bei uns läuft.

In der Regel begehen Verbrecher Verbrechen, und die Behörden klären sie auf.

Wenn das Aufklären immer schwieriger wird, kommt es vor, daß Menschen, denen in der Vergangenheit etwas nach- oder vorhergesagt worden ist, zu Sündenböcken gemacht und so lange provoziert werden, bis vielleicht etwas passiert, was der Vorhersage gleichkommt.

Und sie werden als erste verdächtigt, wenn Dinge passieren, die angeblich ihrem Profil entsprechen könnten.

In Wirklichkeit hat die Polizei – unter einer anderen Führung – versagt und fehlgeleistet, zugunsten von politischen Einflußnehmern.

Man will mich um jeden Preis noch immer zum Schüler Gerber machen, weil ich in früheren Jahren LSD konsumiert bzw. an Experimenten mit LSD teilgenommen habe, welches mir mitunter mit Hintergedanken weitergegeben worden sein mag.

Der Kampf gegen LSD ist auch geheimer Auftrag des österreichischen Bunderheeres.

Die braunen Kapseln, von denen vor kurzem ein Brettchen – zur wiederholten ausserordentlichen Beweissicherung – nebst anderen Proben aus unserer Hausapotheke, entnommen wurde, heissen „Legalon“ – und sind ein Leberheilpräparat, auch wenn der Name für Sie so ähnlich klingen mag wie „Legalize“, was gelegentlich zum Vorschub einer falschen Interpretation führt.

Können Ihre Leute nicht lesen?

Wie oft werden Sie sich noch irren?

Und vor allem – was steckt hinter Ihrem Vorgehen?

Daß sie ausgerechnet uns terrorisieren, ständig unsere Wohnung nachsperren, schon wieder unsere Pflanzen vergiften – wie bereits 2003 – und sogar unsere alte Katze gegequält haben.

Warum – das beginnen inzwischen immer mehr Menschen zu ahnen, zumindest die interessierten Gäste dieses Weblogs.

Das stärkt meine Hoffnung, daß es nicht völlig verloren ist, wenn ich das Leiden protokolliere.

Und bleibe zuversichtlich, daß meine Hinweise auf die wirklichen Zustände dazu führen werden, daß den Verantwortlichen niemand mehr die Stangen hält.

Mai 1, 2009 Verfasst von morath | Drogenpolitik, Drugs, Europe, Europia, Mysterious Imagination, Politics, Politics In The Chestnut, Research & Science, Science, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Rentner Boogie (3)

Roland und die Boys und das Geheimnis der Kinderknöpfe.

Je näher die in einen anderen Bezirk ausgelagerte Begutachtung der Pensionsversicherungsanstalt rückt, umso perfider die Methoden der Provokateure.

Ausführende Personen erscheinen mir seit 2006 vom Sehen bekannt – es sind arbeitslose oder professionelle „Security-Männer“ – bei denen es sich auch um Mitarbeiter eines Inkassodienstes gehandelt haben könnte, das sich bis vor einiger Zeit bei mir als Schutzgelderpresser versuchte.

Das Nachsperren unserer Wohnung ist alltäglich geworden, zur Zeit gefällt man sich darin, ärztlich verordnete Medikamente, die sich in einer Schublade befinden, weniger werden zu lassen und mir diese Entwendungen durch lustige Anspielungen anzudeuten – ein lächerliches Theater.

Ich bin tatsächlich aufs Stück genau darüber informiert, wieviel von welcher Arznei ich vorrätig habe.

Das Fehlen einer ungeöffneten Schachtel Cipralex 10mg (14 Stück) mit dem Aufdruck „Ärztemuster“ ist mir also keinesfalls entgangen.

Trotzdem passiert, wenn meine haushaltsüblichen Vorräte für drei, vier Wochen einmal zur Neige gehen sollten, erfahrungsgemäß wenig, nichts Spektakuläres.

Menschen, die Medikamente gegen Depressionen nehmen, überfallen im Fall des Mangels keine Banken oder bestehlen alte Menschen – auch wenn honorige Doktoren etwas anderes suggerieren möchten, um die Öffentlichkeit zu verunsichern.

Das ist ein großer Unterschied.

Mir ist es zur Zeit nicht möglich, auf die laufenden Provokationen anders als von mir zu erwarten zu reagieren: ich schreibe es auf.

Daß vor einem Jahr unsere Katze Flocky in dieser Wohnung von Unbekannten qualvoll zu Tode gebracht werden konnte, indem man ihr einen ätzenden Kontaktspray ins Gesicht sprühte, verstärkt natürlich den Leidensdruck eines Tierfreundes.

Aber jene Katze wurde damals eingeschläfert und leidet heute nicht mehr.

Ein guter alter HIFI-Endverstärker funktioniert seit ein paar Tagen überhaupt nimmer – und ich dachte kurz an eine kleine Demonstration der Wirksamkeit eines Elekroschockgerätes, so überraschend das Versagen, nachdem wir von einem Zoobesuch heimgekehrt waren.

Wollte ich die Personen, denen ich, solange das möglich ist, aus dem Weg gehe, politisch zuordnen, kann ich nur auf unangenehme Begegnungen im Sommer vor drei Jahren zurückgreifen, wo es im Zuge der Donauinsel-Fahndung nach einem vom Innenministerium kurzfristig imaginierten „Natascha-Kampusch-Mörder“ auch zur Besetzung des Automobils der Gemahlin und in der Folge zu einer bedauernswerten Handgreiflichkeit kam.

Daß es bei den Vorstößen eines semiprofessionellen Herzensstechers um den versuchten Zugriff auf ein Eisenbahnergrundstückl im mittleren Murtal gehen könnte, pfiff mir damals schon, leise.

Daß ein Herr K. stolzer Personalchef bei der Netway eines Herrn Hahn war, daran erinnerte ich mich unlängst wieder.

Vielleicht weiß ein besonders tierkundiger Abgeordneter zum Nationalrat mehr darüber.

Bei mir beept die Peilung irgendwo zwischen den Herrn Roland Horngacher (Sicherheitsbeauftragter eines Spielcasinos), dem Sicherheitsbeauftragten und Förderer von „Deutsche Welle“-Jugendjournalismus in Australien (*), Abgeordneter zum Nationalrat Harald Vilimsky (FPÖ), sowie dem – interessant – seiner Interessensgemeinschaft „Erschwingliche Medikamente für jedermann“ vorstehende Geschäftsmann Peter Hoja-Westenthaler – namhafte Eckpfeiler eines Bermudadreiecks, in dem schon manches Verschwundene verschwunden geblieben sein soll.

Daß aus einer versperrten Wohnung Medikamente entnommen werden, vielleicht auch aus dem Kühlschrank eine kleine Jause für den DVD, oder daß ausgelassen ins Katzenklo zielgeschifft wurde, nehme ich mit Abscheu und Kränkung zur Kenntnis.

Was man mir damit konkret kommunizieren will, weiß ich nicht, zitiere jedoch aus einer Unterhaltung mit einem Mediziner zum Datum gestrigen Tages, daß mir vielleicht jemand ein bißchen „Innere Ruhe“ wegnehmen wollte.

Auch in einem anderen Wiener Krankenhaus will man mich, nachdem seitens des AKH über fast ein Jahr lang mit mir „Blinde Kuh“ gespielt worden ist, nur als „Sonder-Patient“ zusätzlich ausserordentlicher Blut -und Urinbegutachtung behandeln, und zwar aufgrund dieses Weblogs.

Zu einem Arzt, der mich zuerst im Glauben belassen wollte, er wäre ein anderer, und sich zudem mir verständlich zu machen bemühte, ein Krankenhaus hätte sich dagegen abzusichern, daß Patienten in der Zeit ihrer registrierten Aufnahme eine Bank überfallen könnten, kann ich kein rechtes Vertrauen fassen.

Daß zur Zeit die Wiener Drogenkoordination sich anstrengt, via namhafte Superpsychiater die Grenzen zwischen psychischen Leiden wie Depressionen und der Abhängigkeit nach illegalen Drogen zu verwischen – darüber habe ich bereits berichtet.

In einem Land, wo die Drogenkoordination einen fetten offenen Fuß ins Gesundheitssystem pflanzt und bereits alle einkommensschwachen bzw. von akuter Armut berohten Patienten beleidigt und vergrämt, muß man auch damit rechnen, daß demnächst ein paar Untote aus Kellern steigen werden.

„Kummt was?“ „Da kummt was“.

Vielleicht ein noch zu Lebzeiten des Sprengmeisters Franz Fuchs’ kaltblütig ermordeter Drogenkurier?

Ähnliche G’schäfte zu späteren Zeitpunkten?

Oder geht es nur um die Diebe eines verschwundenen Gumpoldskirchner Wasserspeiers?

Zu welchen Mitteln seit Zeiten der schwarz-blauen Koalition und jenen in der Folge in Österreich heute gegriffen wird, beschreibe ich hier laufend, in der mir eigenen Weise.

Daß die Weitergewährung einer Invaliditätspension von der Teilnahme am „Zehn-Kleine-Negerlein“-Spiel der Wiener Drogenkoordination abhängt, bezweifle ich, indes.

Aber vielleicht will jemand, daß ich das glaube.

Und macht vorstellbar, wie Menschen, die heute schon von Sozialhilfe abhängig sind oder in der Angst leben, demnächst Sozialhilfe beantragen zu müssen, in Österreich systematisch zur Verzweiflung getrieben werden.

April 23, 2009 Verfasst von morath | Austria, Europe, Europia, Vienna | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare