CatCam

Emotional Extortion

Austrian reality is a nightmare porn of hypocrisy.

We went out to see my wives dad, who lives in a southern federal country, yesterday.

I had been  alarmed, the old man was very sick, due to his age over 90, and needed help and care, but he was in fact in astonishing good condition.

He rejected dramatically any professional help by the Volkshilfe, a mobile care institution I propose for competence and personal confidence.

It did turn out, that the emergency call from Styria was only for his daughter, who he tries to set under emotional pressure for her claim on inheritance.

He threatens to give away his small houseground for life-annuity, if she wasn’t willing to separate from her husband - whom he’s accusing to be jewish - and return to Styria and personally care for him.

Behind stands (among  some weightlighter interest groups) the popular party and that rising shade of the catholic church that grins like Don Camillo.

Unfortunately my wife hasn’t been able to perceive what’s going on.

On the other hand, I have continousely been bugged by the STAPO for years.

This means, that I am followed by an instrument called „drug coordination“ who tries for any price  to psychologically release a suspected addiction mechanism, for some drug experiences I once made – what seems to me had happend in another life.

They even operate with street actors and bad advice suggestors, relationship corrupters, whose hissing stinks up the ventilation pipe.

One reason are predictions by an association of catholic social workers I once used to know, and who are now the backbone of the drug coordination.

They actually do  follow us by helicopters.

This may may sound pretty paranoid and unbelievable (in fact we have been suspected to grow cannabis) - and that’s actually the point.

We are human beings – people have no knackpoints like on swiss chocolate bars.

We have a right on privacy and intimacy, which becomes perpetually more and more disturbed.

This kind of psychological influence from different sides is actually called torture.

The magical spoke they take for this evil kind of political special treatment is LSD, and that dangerous flashbacks might happen, and could be released by psychological mistreatment.

Unfortunaltely, we only have here rightwing parliament parties, a political disease that leads to wellknown dangerous rotations of that awkward insane concrete mill.

Even the greens turned out to be rightwinged, while the social democrats become disassembled by the domestic media.

I report here from the middleages – and I tend to choose my words with care.

LSD had once been handed to us by the same forces that bind us to the wheels today.

I cannot witness any flashback activities or intellectual loss, despite the fact I did lots of tripping when I was young.

The pain we both have to experience has been arranged by other people.


Freitag, 04. September 2009

Aus dem ernsthaften Tagebuch eines satirischen Österreichers.

Mein Erzählstil ist im Grunde gymnasiastenhaft altklug.
Als Literat bin ich nur ein gealterter Schüler Gerber mit Galgenhumor.
Im ständigen Zweifel mache ich mich über mich selber lustig.
Wahrscheinlich werde ich die satirische Betonung niemals ablegen.
Jedenfalls horte ich nichts Verbotenes.
Früher oder später veröffentliche ich jeden Unmut.

Ich muß eine Angst überwinden, die mir die Luft abschnürt.
Ich habe heute noch Angst vor dem Holocaust.
Deshalb trage ich dazu bei, das Wiederaufkeimen der nationalsozialistischen Aussaat zu verhindern.
Ich halte es für gescheiter, rechtzeitig auszuschlagen, als die andere Wange hinzuhalten.
Vielleicht bin ich kein Christ – ich könnte jüdisch sein.
Ich respektiere Religionen.
Jeder Mensch hat einen Glauben.
Wer nicht religiös ist, bedient sich einer Art Philosophie.
Wer nicht einmal ein dieser Zeiten tragfähiges Weltbild skizzieren kann, ist arm dran.

Würde ich Drogen gebrauchen, wäre ich vielleicht ein klassischer Haschisch- und Opiumkonsument.
Ich brauche jedoch keine Drogen mehr, und Drogensüchtige kann ich nicht ausstehen.
Meine Wahrnehmungsfähigkeit ist von psychedelischer Weite.
Ich kenne sämtliche Rauschgifte und die durch sie hervorgerufenen Zustände.
Beeinflusste Menschen in meiner Umgebung machen mich nervös.

Man versteht die Menschen leichter, wenn man über ihre Schwächen Bescheid weiß.
Wer Drogen nicht kennt, kann schwer über Menschen befinden, die sie verwenden.
Die zunehmende Verfügbarkeit von gefährlichen Drogen fördert die Spaltung der Gesellschaft.
Es gähnt eine Kluft zwischen Leuten, die laufend Rauschgifte konsumieren und jenen, die sie meiden.
Wer Suchtgiften nicht widerstehen kann, wird schnell erpressbar.

Menschen sollten aus ihrem Drogenkonsum möglichst umstandslos die Lehre ziehen können, daß es besser ist, keine zu nehmen.
Sie müssen sich nicht von Denkschulen einfangen lassen, unter deren Einfluß sie weiterhin erpressbar bleiben.
Es würde sich als von Nachteil erweisen, wenn man allein keine Entscheidungen mehr treffen könnte.

Man muß in einer Gruppe von Unentschlossenen fähig sein, einen Entschluß zu treffen.
Mit dieser Autorität ausgestattet, macht man sich leicht unbeliebt.
Der Respekt der Gruppe bleibt jedoch erhalten, solange man keine Entscheidungen trifft, die den anderen zum Nachteil gereichen.

Es gibt Menschen, welche die Spannungen zwischen Gruppen und der eigenen Macht zur Entscheidung als Ansporn benötigen.
Ich glaube kaum, daß sich überspannte Verhältnisse auf Dauer als fruchtbar erweisen.

Ich lasse mich nicht mit fünfzig Jahren, reich an Erfahrung, aber guten Mutes, von einem Zwanzigjährigen zum Lausbuben machen.
Fünfzig Jahre sind die alleräußerste Grenze des Zumutbaren, an der man Menschen mit der Generation der eigenen Kinder über einen Kamm scheren will.
Da bin ich lieber Hausmann, als daß ich mich mit Narren an der Grenze zur Minderjährigkeit, die mir auf der Straße ins Gesicht spucken, in einen Kurs stecken lasse.

Kaum jemand ist nur aufgrund seiner persönlichen Leistungen in einer glücklicheren Position.
Der Arbeitsmarkt ist ein Schlachtfeld der Niedertracht, wo Menschen fortgeschrittenen Alters gedemütigt werden und seelisch erkranken.
Man raubt ihnen jede Lebensqualität, sie werden bevormundet wie Unterschüler und von unqualifizierten Ausbildern für blöde verkauft.
Das AMS hält ihnen zudem Vermerke aus Zeiten vor, mit denen sie sich nicht mehr identifizieren können.
Sie sind Opfer einer Politik, welche der Differenzierung ausweicht und böswillige Selektionen vornimmt.
An diesem Punkt herrscht Veränderungsgsbedarf.

Ich bin weder dazu erzogen worden, ein betuchter Unternehmer zu sein, noch ein darber Knecht.
Den Akademikerzug habe ich längst verpaßt.
Mit Erfolg gebildete Menschen können das einsehen.

Nach Caesaren herrscht in einer modernen Gesellschaft kein Bedarf.
Man sollte der urbanen Verunsicherung nicht mit einer Arroganz begegnen wie ein Provinzgouverneur aus dem Asterix-Heft.
Solche Volkstribunen stehen da wie in des Kaisers neuen Kleidern.


Lochstopfen oder: Rechtswählen für 20 Euro.

Soziale Schutzgelderpressung oder nachvollziehbare Erwartung des vom großen Glück verschont gebliebenen Österreichers?

Worum es geht, will ich gern erklären:

Wäre meine Mindestsicherung nicht befristetet durch eine Invaliditätspension abgedeckt, wäre ich beim Stand meiner Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigung als österreichischer Staatsbürger aufgrund eines Lecks im System ganz und gar von der Großmütigkeit meiner lieben Frau, der Bezieherin eines hart verdienten Einkommens, allein abhängig.

Das theoretische Anrecht auf Sozialhilfe bei Einkommenslosigkeit beider Ehepartner ist dabei kein Trost.

Daß Ähnliches in -zigtausend ähnlich gelagerten Fällen tragisch zu enden droht, liegt auf der Hand:

Auch die Seele ist nur begrenzt belastbar.

Die Menschen leben in Existenzangst, und man sollte darüber keine Witze reissen.

Österreich heute, das ist auch mein Schicksal mit sechs Nullen.

Es gibt Abertausende von weniger oder mehr behinderten Menschen, die hat man über Jahrzehnte man nicht zu beflissen funktionierenden, hyperflexiblen oder abgedreht geschäftstüchtigen Leuten schmieden können, und die sind heute, aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes, nicht auf blankpolierten Schienen in einem schrumpfenden, persönliche Ressourcen verschlingenden Arbeitsmarkt unterzubringen.

Man könnte tief in die Kiste mit den gußeiserrnen Sprüchen greifen und sagen – ja, ja – jeder wäre allein seines Glückes Hämmerer, die Augen verschließen, die Arme verschränken und den Drehsessel um 180° Karrussell fahren lassen.

Soziale Probleme mittels kommunalpolitischer Frühstücksxperimente durch behördlich verordnete Hausstandsauflösungen mit anschließendem Therapiezwang – weit gefehlt – persiflieren zu trachten, zeugt von der überstrapazierten Lust an persönlicher Machtausübung seitens einer Gruppe, die sich durch soziale Kompetenz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, auszeichnen wollte, und nicht durch Einmischung in anderer Leute Privatleben, bei gleichzeitiger ungenierter Verstricktheit in Geschäfte und unpassende Verschwisterungen aller Art.

Ich erinnere einmal mehr an seriös anmutende Jobangebote bei „Fix und Fertig“, die in österreichischen Tageszeitungen geschaltet werden und dazu dienen, als „politisch“ markierte Menschen in die Mangel der Wiener Drogenkoordination als Instrument der Wohnraumbeschaffung für Kommunalpolitiker, des Psychoterrors und der allerniederträchtigsten Einmischung in Privatangelegenheiten – als Versuch der Vertreibung – zu befördern.

Wer aber, der prophylaktischen Bestrafung des Weichenmüssens nach nirgendwo, um des lieben Friedens willen ausgesetzt, könnte noch auf eine positive Zukunft setzen, und weiter dieser Republik als gesetzgebendes Elternland Verständnis und Respekt entgegenbringen?

Wer würde noch die Hausordnungen einhalten und seinen Staatsbürgerpflichten nachkommen – können?

Wieviel Zehntausende Österreicher müssen sich bis zu den nächsten vorgezogenen Nationalratswahlen ein Dasein in Obdachlosencamps und die Ausspeisung durch wohltätige Vereine vorstellbar machen?

Es geht jetzt darum, ein phänomenal psychosoziales Disaster zu verhindern, das der österreichischen wie der gesamteuropäischen Bevölkerung enormen Schaden zufügen und der epidemischen Ausbreitung von Extremismus durch käufliches Wählerverhalten Vorschub leisten würde.

Wer die Hoffnung hinter die Explosion verdonnert, tut seiner Heimat nichts Gutes.

Die Österreicher meiner Generation sind auch an der Kante des erwerbsfähigen Daseins durchschnittlich besser gebildet und weitaus auffassungsfähiger, als behördliche Standesbezeichnungen ausweisen und eine herrschsüchtige Politikerkaste wahrhaben will.

Dieses Land darf kein Alpen-Adria-Waldwurzelpatriarchat mit totgeschwiegender Breitenarmut werden.

Das ist die Erwartung politisch mündiger wie verdrossener österreichischer Menschen an ihre Volksvertreter.


Schlau

Hans Peter Martin verkauft sich gut.

Hans Peter Martin hat den österreichischen Politikern, Parteien und allen WählerInnen gezeigt, wie man es richtig macht.

Es dauerte ein paar Tage, bis ich die Bedeutung seiner 17,9 Prozent bei der österreichischen EU-Parlamentswahl richtig einordnen konnte.

Im Gegensatz zu den Spitzenkandidaten musste Martin weder aufschneiden, noch hetzen, noch lamentieren.

Dem mehrfachen Gejammer über die außerordentliche, unfaire, unsportliche Rückendeckung durch die Kronen-Zeitung kann ich nicht beifallen.

Hans Peter Martin kann seinen persönlichen Gewinn anlegen und verbrauchen.

Er hat durch die Teilnahme als Kandidat zur österreichischen EU-Parlamnentswahl durch die zu errechnende Wahlkostenrückerstattung nennenswert Geld verdient.

Ein Schelmenstreich, wie ihn die Leute gutzuschätzen wissen.

Hans Peter Martin weiß sich gut zu verkaufen, trotz Wirtschaftsflaute, trotz Krise.

Wenn er dafür eintreten will, daß sich die europäische Demokratie durch mehr Bürgernähe auszeichnet, so ist das ein durchaus positiver, glaubwürdiger und lobenswerter Vorsatz.

Er wird damit keine Revolution vom Zaun brechen, er muß nicht grundlegend das System ändern und keine Schlachten schlagen.

Ob er auf nationaler Ebene ähnlich teilhaben kann, wird sich zeigen.

Ein politischer Querkopf, dessen Auftreten mir nicht besonders sympathisch ist, und den ich wahrscheinlich niemals wählen würde, macht es bei Maßgabe widriger Umstände immerhin gescheit.

Daß aus seiner Einzelkämpfer-Demo Verbesserungen sozialer Mißstände erwachsen werden, glaube ich nicht, aber vielleicht können österreichische Parteien von ihm lernen.

Das allmähliche Verdauen des Wahlergebnisses hat meinen verdüsterten Alltag, mein beschattetes Leben, etwas aufgehellt, und zu einer persönlichen Entscheidungsfindung beigetragen.

Ich werde nicht als Versuchstier an einer pharmakologischen Studie teilnehmen, deren Wert mir fragwürdig erscheint, und deren Auswirkungen meine Lebenssqualität zu sehr einschränken würden.

Ich kann dem Gesundheitssystem und der Wiener Gebietskrankenkasse die Kosten für eine Leberbiopsie einsparen helfen.

Die Creme, die mir eine sympathische Frau Doktor, die ich gerne sehe, gegen eine „Kontaktreaktion“ an einem empfindlichen Körperteil verschrieben hat, hat über Tage nicht so gewirkt, wie sie sollte.

Es ist wohl eine Salbe, die in ähnlichen Fällen klinisch aufgetragen wird, damit gut versicherte Patienten länger auf Station bleiben.

Ich applizierte am Abend des dritten Tages zur Abwechslung ein Wundgel, das man gerne an den Ambulanzen verordnet – es brennt ein wenig, zeigte aber schon über eine Nacht mehr Wirkung.

Da ist Jod drin.

Demnächst muß ich mir ein Auge operieren lassen.

Ich hoffe, ich werde danach besser sehen.

I AM OTTER.

(In Österreich passieren unterm Tisch Dinge, die sind dem Durchschnittseuropäer unvorstellbar.)


Rentner Boogie (3)

Roland und die Boys und das Geheimnis der Kinderknöpfe.

Je näher die in einen anderen Bezirk ausgelagerte Begutachtung der Pensionsversicherungsanstalt rückt, umso perfider die Methoden der Provokateure.

Ausführende Personen erscheinen mir seit 2006 vom Sehen bekannt – es sind arbeitslose oder professionelle „Security-Männer“ – bei denen es sich auch um Mitarbeiter eines Inkassodienstes gehandelt haben könnte, das sich bis vor einiger Zeit bei mir als Schutzgelderpresser versuchte.

Das Nachsperren unserer Wohnung ist alltäglich geworden, zur Zeit gefällt man sich darin, ärztlich verordnete Medikamente, die sich in einer Schublade befinden, weniger werden zu lassen und mir diese Entwendungen durch lustige Anspielungen anzudeuten – ein lächerliches Theater.

Ich bin tatsächlich aufs Stück genau darüber informiert, wieviel von welcher Arznei ich vorrätig habe.

Das Fehlen einer ungeöffneten Schachtel Cipralex 10mg (14 Stück) mit dem Aufdruck „Ärztemuster“ ist mir also keinesfalls entgangen.

Trotzdem passiert, wenn meine haushaltsüblichen Vorräte für drei, vier Wochen einmal zur Neige gehen sollten, erfahrungsgemäß wenig, nichts Spektakuläres.

Menschen, die Medikamente gegen Depressionen nehmen, überfallen im Fall des Mangels keine Banken oder bestehlen alte Menschen – auch wenn honorige Doktoren etwas anderes suggerieren möchten, um die Öffentlichkeit zu verunsichern.

Das ist ein großer Unterschied.

Mir ist es zur Zeit nicht möglich, auf die laufenden Provokationen anders als von mir zu erwarten zu reagieren: ich schreibe es auf.

Daß vor einem Jahr unsere Katze Flocky in dieser Wohnung von Unbekannten qualvoll zu Tode gebracht werden konnte, indem man ihr einen ätzenden Kontaktspray ins Gesicht sprühte, verstärkt natürlich den Leidensdruck eines Tierfreundes.

Aber jene Katze wurde damals eingeschläfert und leidet heute nicht mehr.

Ein guter alter HIFI-Endverstärker funktioniert seit ein paar Tagen überhaupt nimmer – und ich dachte kurz an eine kleine Demonstration der Wirksamkeit eines Elekroschockgerätes, so überraschend das Versagen, nachdem wir von einem Zoobesuch heimgekehrt waren.

Wollte ich die Personen, denen ich, solange das möglich ist, aus dem Weg gehe, politisch zuordnen, kann ich nur auf unangenehme Begegnungen im Sommer vor drei Jahren zurückgreifen, wo es im Zuge der Donauinsel-Fahndung nach einem vom Innenministerium kurzfristig imaginierten „Natascha-Kampusch-Mörder“ auch zur Besetzung des Automobils der Gemahlin und in der Folge zu einer bedauernswerten Handgreiflichkeit kam.

Daß es bei den Vorstößen eines semiprofessionellen Herzensstechers um den versuchten Zugriff auf ein Eisenbahnergrundstückl im mittleren Murtal gehen könnte, pfiff mir damals schon, leise.

Daß ein Herr K. stolzer Personalchef bei der Netway eines Herrn Hahn war, daran erinnerte ich mich unlängst wieder.

Vielleicht weiß ein besonders tierkundiger Abgeordneter zum Nationalrat mehr darüber.

Bei mir beept die Peilung irgendwo zwischen den Herrn Roland Horngacher (Sicherheitsbeauftragter eines Spielcasinos), dem Sicherheitsbeauftragten und Förderer von „Deutsche Welle“-Jugendjournalismus in Australien (*), Abgeordneter zum Nationalrat Harald Vilimsky (FPÖ), sowie dem – interessant – seiner Interessensgemeinschaft „Erschwingliche Medikamente für jedermann“ vorstehende Geschäftsmann Peter Hoja-Westenthaler – namhafte Eckpfeiler eines Bermudadreiecks, in dem schon manches Verschwundene verschwunden geblieben sein soll.

Daß aus einer versperrten Wohnung Medikamente entnommen werden, vielleicht auch aus dem Kühlschrank eine kleine Jause für den DVD, oder daß ausgelassen ins Katzenklo zielgeschifft wurde, nehme ich mit Abscheu und Kränkung zur Kenntnis.

Was man mir damit konkret kommunizieren will, weiß ich nicht, zitiere jedoch aus einer Unterhaltung mit einem Mediziner zum Datum gestrigen Tages, daß mir vielleicht jemand ein bißchen „Innere Ruhe“ wegnehmen wollte.

Auch in einem anderen Wiener Krankenhaus will man mich, nachdem seitens des AKH über fast ein Jahr lang mit mir „Blinde Kuh“ gespielt worden ist, nur als „Sonder-Patient“ zusätzlich ausserordentlicher Blut -und Urinbegutachtung behandeln, und zwar aufgrund dieses Weblogs.

Zu einem Arzt, der mich zuerst im Glauben belassen wollte, er wäre ein anderer, und sich zudem mir verständlich zu machen bemühte, ein Krankenhaus hätte sich dagegen abzusichern, daß Patienten in der Zeit ihrer registrierten Aufnahme eine Bank überfallen könnten, kann ich kein rechtes Vertrauen fassen.

Daß zur Zeit die Wiener Drogenkoordination sich anstrengt, via namhafte Superpsychiater die Grenzen zwischen psychischen Leiden wie Depressionen und der Abhängigkeit nach illegalen Drogen zu verwischen – darüber habe ich bereits berichtet.

In einem Land, wo die Drogenkoordination einen fetten offenen Fuß ins Gesundheitssystem pflanzt und bereits alle einkommensschwachen bzw. von akuter Armut berohten Patienten beleidigt und vergrämt, muß man auch damit rechnen, daß demnächst ein paar Untote aus Kellern steigen werden.

„Kummt was?“ „Da kummt was“.

Vielleicht ein noch zu Lebzeiten des Sprengmeisters Franz Fuchs’ kaltblütig ermordeter Drogenkurier?

Ähnliche G’schäfte zu späteren Zeitpunkten?

Oder geht es nur um die Diebe eines verschwundenen Gumpoldskirchner Wasserspeiers?

Zu welchen Mitteln seit Zeiten der schwarz-blauen Koalition und jenen in der Folge in Österreich heute gegriffen wird, beschreibe ich hier laufend, in der mir eigenen Weise.

Daß die Weitergewährung einer Invaliditätspension von der Teilnahme am „Zehn-Kleine-Negerlein“-Spiel der Wiener Drogenkoordination abhängt, bezweifle ich, indes.

Aber vielleicht will jemand, daß ich das glaube.

Und macht vorstellbar, wie Menschen, die heute schon von Sozialhilfe abhängig sind oder in der Angst leben, demnächst Sozialhilfe beantragen zu müssen, in Österreich systematisch zur Verzweiflung getrieben werden.


Rentner Boogie (2)

„Wer in Österreich Invaliditätspension erhält, lebt wie Franz Gans im Schlaraffenland.“

Wer zudem im Internet seine Menung äußert, wird für 670 Euro im Monat abgefotzt, bis die Ohren glühen.

Allerdings nicht medial und offensichtlich – wie die Bildungsministerin unserer Bundesregierung, der man demonstrierte, bis an die Grenze der Lächerlichkeit, wie ohnmächtig und ohne Rückenstärkung sie ist – sondern unter Aufbietung aller Mächte der Perfidie, welche das Heimatland sonst zu bieten hat.

Deshalb ist dieser Boogie – Knüppel, Knüppel aus dem Sack – im 5/4 Takt, damit man die Stockhiebe spürt, denen ein Invaliditätspensionist mit Internetanschluß ausgesezt ist.

Es ist wenig taktvoll, jemandem zum Vorwurf zu machen, er wäre abhängig von den Medikamenten, die ihm gegen seine Depressionen verschrieben worden sind.

Man versucht Leuten die Nähe mit Begriffen wie Drogen, Sucht, Entzug und Therapie zu granatieren, um sie aufzuscheuchen und hinauszujagen, damit sie der Paniksuggestion, es wäre nun alles egal, folgen und auf der Drogenszene Anschluß suchen, mit dem Gedanken, Selbstmord mit Substitol oder Heroin zu begehen.

Deshalb werden Termine, zu denen man zu erscheinen hat, gegen Ende des Monats angesetzt, wenn es „Geld gibt“, und der „Krontermin“, zu dem es nach Ablauf von zwei Jahren um die Weitergewährung geht, sogar auswärts, am anderen Ende der Stadt.

Depressionen, Angstzustände und Panikattacken werden zum Vorwurf gemacht, selbstverschuldet zu sein, man will sagen, das wären Symptome wie bei einem Süchtigen, die Ursachen wären nicht endogen, die Ursache wäre Medikamentenabhängigkeit, nicht Depression, obwohl die Depression nach einer erfolglosen Interferonbehandlung verblieb, gleich wie der graue Star.

Niemand sollte annehmen, daß aufgrund von Depressionen allein die Berufsunfähigkeitspension zugestanden würde, oder aufgrund von psychosozialer Nicht-Integrierbarkeit, da müssen schon meßbar körperliche Beeinträchtigungen und Krankheiten vorliegen, damit die Invalidität prozentuell die Versicherungsleistung rechtfertigt.

Es soll auch schon Leute gegeben haben, die glaubten, sie hätten als substituierte Drogenabhängige bessere Chancen auf eine Berufsunfähigkeitspension, und sind dann eines Besseren belehrt worden, als sie einsehen mussten, daß sie nicht einmal einen Anspruch haben.

Daß es bei uns politisch motivierte Pensionierungen gäbe, um eine forensisch-psychiatrische Theorie anhand eines falltypischen Beispiels zu untermauern, und die engmaschige Observierung von Anfang an deren Bestandteil, wie die Unterbringung in der eigenen Lebensbeziehung, gewesen wäre, könnte als unrichtige Behauptung und paranoide Wahnvorstellung abgetan werden.

Man könnte – hysterisch – unterstellen: „Hier will jemand die Errungenschaften unseres Sozialssystems, dessen Früchte er selber schmatzend zehrt, beflecken. Dieser Mensch kotet, wo andere essen!“

Daß weiters Rassismus in dem ursprünglichen Vorsatz eine entscheidende Rolle gespielt hätte, wäre meinerseits nicht zu beweisen.

Es obliegt der Einschätzungsfähigkeit des Beobachters, zu erwägen, was er glaubt, und was nicht.

Wessen Existenz als invalid bewertet werden kann, behauptet nicht – er befürchtet.

Morgen: Die liebe Familie – Überraschende Pflegewünsche aus anderen Bundesländern.


Alleluja, Schusterbuben!

Ist Österreich die Zwingburg der ÖVP und  der katholischen Kirche?

In Österreich kann es vorkommen, dass einem Vertragsbedienstete der katholischen Kirche ein Feuer unter den Beinen anzünden und gemeinsam heftig hineinpusten, wenn man sich als Bezieher sozialer Leistungen – darunter verstehen solche Leute  auch die Invaliditätspension, für die man Leistungen erbracht haben muss – als Kritiker und literarischer Spötter von Volksvertretern erweist, die sich mit der katholischen Kirche identifizieren müssen.

Man verlangt von den Menschen nicht Dankbarkeit, welche sich von selber ergibt, sondern Demut, wie sie der Papst der Römisch-Katholischen Kirche demonstriert, indem er gern jungen Männern die Füße wäscht.

Ich habe mich als 14-jähriger in einem konservativen österreichischen Gymnasium vom Religionsunterricht abgemeldet und bin 1990, gemeinsam mit der mir rechtsgültig angetrauten Frau, mit der ich auch heute noch das Leben teile, aus persönlichen Gründen aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Unsre Hochzeitsreise verbrachten wir, unter anderem in Israel, zum Teil als Arbeitsaufenthalt, was keinerlei religiösen Hintergrund hatte, von Verwandten beider Elternhäuser aber nicht goutiert und jämmerlich fehlinterpretiert wurde.

Ich halte die katholische Kirche für die faschistische Krönung neuzeitlicher europäischer Völkerbunde seit Kaiser Konstantin, und schätze sie, von ihren karitativen Ambitionen abgesehen, nicht besonders.

Ich lasss mich nicht erpressen – auch nicht vom in Gold aufgewogenen Papst Benedikt, der sich als Stellvetreter Jesu auf Erden ausgibt, pretios behangen auf einer Sänfte trohnt und mit einem Lamettawedel den bedrohten Frieden der Welt absegnet.

Man kann die Geschichte von Jesus, dessen Auferstehung von Christen zu Ostern gefeiert wird, auch anders lesen und interpretieren, ohne Orgeldröhnen, Klamottenpomp und Puttengeflatter.

Es ist eine von vielen Geschichten aus dem nahen und mittleren Osten, die sogar im Koran Erwähnung findet.

Auch Juden kennen die Jesusgeschichte, es gibt sogar jesusgläubige unter ihnen, aber weder ist ihnen jener Mensch der Sohn Gttes, noch ein besonderer Held, eher ein Unglücksrabe, politisch – aber einer aus ihren Stämmen, ihren Schulen, weshalb man sich dereinst  auch die  Sorge um seinen geschundenen Körper ausbat,  ihn vor den trunkenen Grausamkeiten der Römer und ihrer Mitläufer in Sicherheit brachte und dafür sorgte, daß er genas und weiterleben konnte.

Wenn heute Menschen in Österreich, mitten in Europa, psychologisch gefoltert werden, Ärzte unter Zuhilfenahme falscher Unterstellungen Behandlungen zu verzögern trachten, und  christlich-soziale Politiker sich in Intrigen spannen lassen, jemandem mit vereinten Kräften aus dem Nest werfen zu müssen, weil unter anderem ein Absolvent einer Katholischen Bildungseinrichtung  eine persönliche Kränkung durch Strafe und Sippenhaftung aufgewägt sehen will, festigt sich das Bedenken, daß die notwendige Trennung von Kirche und Staat bei uns nicht vollzogen wird.

Hier will jemand, der sich persönlich als gläubig bezeichnet, mir als angeblichem Nutzniesser seiner  herausragenden Leistungen als Dienstleister zum sozialen Wohl Österreichs und kreuzbraver Steuerzahler beweisen, daß sein Glaube  Berge versetzt, bis ich endlich so gelandet wäre, wie er mir vor Jahren prophezeite:

Auf der Straße.

Salvete.

Franz Gänser


Power To The People

Scheindemokratie ohne Zukunft.

Österreich ist zu einer rechtsdrehenden Diktatur geworden, wo der einzelne Mensch nichts mehr zählt.

Wissenschaftsminister zweiter Periode Johannes Hahn – ein Mann, der Feste zu feiern versteht – will sich selber noch rechts überholen, damit in Wien was weitergeht.

Ein Ansatz zum Gegen-Steuern kommt von den steiermärkischen Sozialdemokraten, wo der polternde, aber mutige Landeshauptmann Voves Franz einen Persönlichkeits-Machtfaktor darstellt, der nicht zu unterschätzen ist.

Wenn man die steirisch urbanen Gebiete, aufgefädelt entlang Mur,  Mürz und Südautobahn, zusammenfasst, fallen österreichische Innereinen auf die Waage, die den  Doppelkopf der sich windenden Bundesregierung unproportional klein erscheinen lassen.

Das Problem der „demokratischen Diktatur“:

Alle eingebundenen Parteien verlieren dramatisch an Glaubwürdigkeit.

In wen sollen junge Leut’ noch Hoffnungen setzen, wenn  Regierungsbeteiligte und Opposition um  sozial Gefährdete den rasenden Ringelpietz des Faschismus tanzen, was selbst ausländische Beobachter ohne Hang zu Sentimentalitäten milder stimmt, was deren Aufenthaltsbestimmungen betrifft.

Enttarnend die späten, ungeschickten Profilierungsbemühungen bei den Grünen, die zwar in den Regierungen vertreten sind, deren Hoffnungen aber kaum in Erfüllung gehen werden, sich an einer erwachsenen, bereits multiethnisch geprägten, insgesamt toleranter gewordenen Neuwählerschaft – nach dem schlechten Beispiel des einstigen Liberalen Forums -  stärken zu können.

„Wenn’s protestieren wollt’s, wählt’s halt grün, in Gottes Namen??“

Beiwagerlpolitik, Betrug am Wähler – das ist der verkehrte Weg.

Zu offensichtlich ist der beschämende politische status quo, wo ungeniert gezockt – hasardiert wird, zu Lasten der noch arbeitenden, von senkrechtem sozialen Abstieg bedrohten Menschen, die sich zu lange vormachen liessen, Politik wäre für sie nicht von Interesse, nur für die anderen, vor und über ihnen, die Eltern, Lehrer, Vorgesetzten, Chefs und Gewerkschafter.

Dabei ist die einzige Chance, dem Pingpong-Terror der Koalitionsdiktatur, in dem gnadenlos Kopf um Kopf über Bord zu gehen droht, ein Ende zu bereiten, politisches Interesse und wohlüberlegte Wahlbeteiligung für alle Wahlberechtigten.

Sonst stimmen nur die einen ab – in Österreich regieren dann Berlusconi, Ratzinger und Voigt – und Europa wird zum Alptraum ohne Entkommen für alle, die sich kein Vermögen sichern konnten.

Angst und Aberglaube verhindern bei uns den sprichwörtlichen Fortschritt, von dem alle profitieren können.

Österreich muß  ‘raus aus dem Mittelalter der Ministranten und Ratschenbuben.

Happy Easter.


Barack Obama – LIVE!

Freunde in Europa?

Wir werden nicht erfahren, wie Präsident Obama seinen Aufenthalt in Europa emotional empfunden hat.

Sein Auftreten zeugte von Optimismus und Mut – was aber bekam er zu Gesicht?

Eine junge Staatengemeinschaft von der Vereinbarkeit der Alten Welt vor hundert Jahren.

Viel Tamtam in Straßburg, wo man Obama vor Augen führte, wie destruktiv und gefährlich die Linken Europas, die NATO-Gegner, einzuschätzen wären.

Präsident Sarkozy demonstrierte professionell Bereitschaft zum Dialog:

Frankreich ist groß, Frankreich ist anders.

Darüber bin ich als Österreicher sehr froh, und daß ich ein wenig Englisch kann, ebenso.

Berlusconi, abseits, beschäftigt das Handtelefon mit abgespreiztem kleinen Finger, die eitle Geste des verschlagenen Geschäftmannes aller Konzessionen:

Der Ministerpräsident mit den null Punkten.

Preussische Etikette bei der rührigen Angela Merkel, dann rührender Jubel zum nächsten Gipfel in Prag, weil der neue Mitgliedsstaat Tschechien den Vorsitz innehätte über die gesamte Union.

Leider ist Europa viel komplizierter, als im Plenarsaal von Straßburg abstimmbar.

Es lässt sich nicht und nicht auf einen Nenner bringen.

Eine Welt ohne Atomwaffen:

Eine erstrebenswerte Vision – die kann man unverbindlich leicht gutheissen, mit oder ohne sperrigen Aufstell-Klimaschutzbeauftragten.

Fein, daß Wien nicht auf der Visitenliste Obamas angeführt war – so sind uns kostspielige, peinliche Zeremonien erspart geblieben.

Weniger Sympathien erntete Obama mit seiner Ermutigung zum Anschluß der Türkei, gebremste Sympathie für Obama auch in der Türkei, wo ihm eine fundamentalistische Hintermacht Verachtung demonstriert.

Vorsicht, Mister President:

Das Paradoxon des Planeten gilt für Sie wie für den myopischen Austro-Europäer:

Die Welt ist zwar einerseits sehr klein geworden, ist aber andererseits auch noch sehr groß.

Die Gipfel der vergangenen Woche waren vor allem schillernde Society-Spektakel.

Das Charisma Barack Obamas blendete, die Mächtigen Europas verwiesen ohne Worte auf die Sorgen im eigenen Haus:

Die EU – eigentlich ein ungemütlicher, zugiger Rohbau.

Die Nato ist beim Stand der Dinge bewährter Rettungsring der Hoffnungen der Union.

Was viele Menschen ernsthaft bedrückt in Europa, ist Präsident Obama wahrscheinlich nicht vermittelt worden.

Darum wünschen wir ihm alles Gute – und viel Erfolg.


Polka Paradox

Der heftige Mädchentraum von der Bildungsmilliarde und dem vorzeitigen Ende der Legislaturperiode.

Wer Österreichers dieser Tage beobachtet, sieht den personifizierten Ehrgeiz der Grünen, Eva Glawischnig-Piescek, die hinter Backbord der Lehrergewerkschaft sich als deren oberste Sprecherin gibt, obwohl es ihr bei genauerem Hinsehen darum geht, die gemäßigte Unterrichtsministerin Claudia Schmied aus der Reserve zu locken.

Hier eine Politikerin, die etwas durchsetzen möchte, dort eine andere, die etwas verhindern will.

Das hierzulande übliche Salzwiegen, könnte man meinen – nur, daß der Angriff aus einer kriselnden Opposition erfolgt und nicht gerade zur rechten Zeit.

Glawischnig-Pieszek stellt Geld in Aussicht, das noch gar nicht gedruckt worden ist, Schmied verlangt einen kleinen Beitrag zur Krisenbewältigung.

G’strickt oder g’strampft?

Daß man die Lehrbeauftragten nicht alle über einen Kamm scheren darf, wissen wir von Michael Fleischhacker, daß man sie nicht faul schimpfen darf, lassen sie uns via ORF wissen und auch, dass sie es durchaus verstehen, pfiffig zu argumentieren.

Freilich – Lehrer ist ein Beruf von höherem Ansehen, Lehrer haben Macht, sie sind nicht auf der Nudelsupp’ daherg’schwomme und lassen sich schon gar nichts auf Aug’ drücken.

Wir Österreicher sind alle einmal zur Schule gegangen.

Wir alle wissen, dass es erfolgreiche Lehrer gibt, die Respekt durch Angst zu erzwingen wissen, aber auch, dass Lehrer zu jenen Standespriviligierten gehören, die sich bei der Arbeit nicht unbedingt einen Hax’n ausreissen müssen.

Wir wissen auch, dass nicht alle Lehrer gute Lehrer sind – und ganz im Gegenteil, das Unterrichtssystem ist mehr denn je schwach und unflexibel.

Es bleiben zu viele Jugendliche, Kinder, auf der Strecke, junge Menschen, die mit 14, 15 Jahren den Schluss ziehen, dass ihre Ausbildung nichts bringt, weil sie keine Alternativen sehen oder durchsetzen können.

Lehrer herrschen vorbildlich nach dem Prinzip, dass sie für die Besten da sind, den Durchschnitt mitschwimmen lassen, und dass jene, die an ihrer Kompetenz zweifeln und von ihrem Stil nicht profitieren können, Störenfriede sind, die man loswerden muß und an den Pranger stellen, um die eigene Macht zu sichern.

Das war so vor 40 Jahren und ist heute nicht anders, nur, daß es inzwischen viel, viel mehr Störenfriede gibt.

Lehrer sind schwache bis schlechte Erzieher, sie konnten jahrzehntelang mit dem „Bodensatz“ in ihren Klassen experimentieren und schulterzuckend darauf hinweisen, dass sie ja nicht die Eltern wären.

Wer glaubt, dass Frau Glawischnig-Pieszek eine Lehrerbildungsanstalt oder ein Lehramt abgeschlossen hätte, irrt.

Sie ist Juristin aus Graz, hat gute Infoconnections nach Flandern, und wollte sich und den Grünen einen sonnigen Platz an einer vor der Wirtschaftskrise in Aussicht stehenden Milderungsbilliarde sichern.

Warum sie sich so besonders ins Zeug haut für die Lehrer, muß man sich nicht länger fragen: weil sie eine in höchstem Maße leistungsorientierte Politikerin ist, die sich flotten Schrittes Chancen auf das Amt des Unterrichtsministers ausrechnet, einen Posten, der sehr gut honoriert und theoretisch leicht abzusitzen wäre.

Genau – es wird längst spekuliert, dass diese Regierung nie und nimmer bis 2013 hält.

In Österreichers politischer Landschaft tun sich schon wieder Abgründe auf, tief wie der Grand Canyon.

Das bekommt gerade Claudia Schmied zu spüren, deren Sessel holtert und poltert, kaum dass diese Regierung im Amt ist.

Ein ähnliches Rumoren könnte bald Eva Glawischnig-Pieszek selber zu spüren bekommen, die Herausforderin, die die um zehn Jahre ältere Wiener Wirtschaftswissenschafterin Claudia Schmied medial und unter versuchter Vereinahmung der österreichischen Lehrergewerkschaft zu mobben versucht.

Auf die beherrscht leise Frau Schmied wird hingehackt, der glatte Kanzler Faymann ist gemeint.

Es stimmt zwar, dass Grün unter Lehrbeauftragten einmal Modefarbe war, aber ansonsten sind Lehrer und Innen schlau genug, sich bedeckt zu halten.

Daß Lehrer sich in Freistunden die Zeit mit Kartenspielen vertreiben, soll schon vorgekommen sein.

Manche österreichische Politiker sind wahre Meister dieser kleinen Kunst.

Wer sich ins Blatt schauen lässt, hat schon verloren?

Da ist zunächst nichts drin für die Grünen


Relaunch

The austrian government once more reinvented the wheel.

The government is as good as its officials who torturize humans.

The revolving principle of relaunch without cleanup operation can only fail.

Do we really need an entire parliament to balance one disabled up?

Too many professional politicians demand too much from the eligibles.

Like the works council mistreats the workers, mistreat the labours their needed voters:

By attempts of intimidation.

This is why they’re unable to continue without reinforcement by their own antagonists.

I could never witness any cancellation of old Isaac Newtons laws.

That’s why I have to be pessimistic, despite christmas approaching.


Der Blade.

Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn …

In Österreich hat es sich der Faschist fein bequem gemacht.

Er sitzt da auf seinem fetten Popposch und muß gar keine Angst haben, daß ihm jemand seinen Chefsessel streitig macht.

Jene Sitze, auf denen diplomierte Sozialarbeiter in den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gerne posierten, knieend – um das Rückgrat zu entlasten – sind weitgehend aus den Bureaus verschwunden.

Man hat sie großzügig den kiefermahlenden Klienten mit Unternehmergeist überlassen, die kurzfristig motiviert genug waren, als Schuhputzer durchstarten zu wollen, so wichtig wäre ihnen die Knete.

Die anderen sind beim Grünen Kreis deponiert, wie die Alten in der Geriatrie beim Salzteigrollen, lernen korrekt malen oder Sportdrachen nähen, während der blade Faschist übers Bügerl schmatzt:

„Für Minderleister ist kein Platz in dieser Gesellschaft. Kranke und Versehrte belästigen bald nicht mehr den Sinn für Ästhetik im hoffnungsvollen urbanen Jugendradiohörer. Es sind zu viele Augustin-Verkäufer.“

Die Tschapperln haben Aufsicht und Beschäftigung und das Pflegegeld nehmen wir, damit wir unser Immobiliengeschäft weiter ausbauen können.

Das ist, was wir den sozial Schwachen -  alle sozial Schwachen sind in diesen Tagen psychosozial schwach – zu bieten haben: Eine neue Heimat am Bergbauernhof.

Wer sich nicht überzeugen läßt vom Bladen, muß damit rechnen, daß jener,  wohlig in seinem Chefsessel „Maxe“ hutschend, hinterm Rücken in eine Trickkiste greift, tiefer und tiefer, bis den Uneinsichtigen, die mehr persönlicher Freiheit den Vorzug geben, jeder Tag erscheinen muß wie ein böser Alptraum.

Jeder Tag ein Spießrutenlauf zwischen fäustchenlachenden Emotional Engineers in Deinem Radio, Telefonbefragungsterroristen ohne Rückrufmöglichkeit, gepanzerten Velozipedschnittern mit hassverzerrten Gesichtern und beschutzhundeten Provokateusen, die aus Parkanlagen Spuren aus Legosteinen und Mini Dickmanns  bis auf die Türmatten öffentlich ausgerufener Sozialschmarotzer legen und aus Müllkübeln Kondome angeln, die mit Feinstrumpfhosen, Fingerprintumdrucken und Menstruationsblut Kriminalalchemie betreiben, aufgeregt zitternde zertifizierte Privatdetektivinnen in Absenz von ihren Motivationskursen.

Das ist, was Herr Pilz nicht schreibt, auch wenn das, was er schreibt, schlüssig scheint, angesichts jenes genausoschön „Poco poco pane“ bettelnden Büttels aus gedrechseltem Holzscheit, der auch nichts kann, außer dampfend im Anzug picken und hoffen, daß sich 2600 Narren finden, die glauben, das Liberale Forum im Parlament würde eine Bereicherung der Demokratie darstellen und zur sauberen Kristallisierung der Europäischen Union beitragen.

Wenn man Ihnen Nachrichten übermittelt, wie weit die Bedrängung gehe unter Supervision des Innenministeriums, und dann rotieren auch noch stadtbekannte Agenten des Grünen Kreises um den Block, weiß man, daß bei aller Wertschätzung  Ihrer detaillierten, pointierten, demokratisch wertvollen Arbeit, die Fraktion, der Sie angehören, überhaupt kein Gespür hat für sozial Benachteiligte, vielmehr im Handtascherl uralte Vorurteile transportiert aus dem Wagner-Jauregg-Psychologiebüchl für Katholische Sozialarbeiter, das mit Sicherheit weniger seriös ist als der „Junkie“ von William S. Burroughs.

Auch Sie betrachten fremde Welten durch den Feldstecher, den man verkehrtrum hält.

Ihre soziale Vorstellungsfähigkeit läßt stark zu wünschen übrig.

Das ist ein Grund, warum man Ihnen genausowenig trauen kann.