Todes Vortritt.
In den Hinterstub’n der Bauernhochzeit.
Die Mutter hatte bereits ein Grab angemietet, für Jahrzehnte im Voraus bezahlt, einen schlichten Stein aus hellem Marmor gewählt und unter dem eigenen auch den Namen des Sohnes eingravieren lassen, daß nur mehr das Datum seines Versterbens ausständig blieb.
Nur war die Vorhersage der beratenden Fürsorgerin, einer Nichte der Mutter dritten Grades, nicht eingetreten, denn der Sohn war nach wie vor lebendig, und obwohl Frau Hitte in der Bundeshauptstadt mehrmals zu intervenieren versuchte, war es ihr nicht möglich gewesen, den Behinderten an die erzherzöglich-bischöfliche Kittelschürze Frau Amandas zurückzuordern.
Es sah nicht so aus, als könnte man mithilfe guter Beziehungen an der Wirklichkeit herumflicken, und der Stolz, den Chancen ihres Lebens mit großem Erfolg begegnet zu sein, schwand ihr selber dahin wie ein dünnes Kerzenlicht.
Frau Hitte hatte ein Schicksal prophezeit, aus dem psychologischen Lehrbuch für Sozialarbeiter - vom Scheitern eines kurzen persönlichen Glücks, im Sog der angeborenen Schwäche, der Versuchung, Verhaftung und Verwahrlosung, denn sie hatte sich vorgestellt, daß so einem winzig kleinen Mann ohne Nachkommen, ohne Rang und Namen, zwischen den mächtigen, gewichsten, Generationen von Offiziersfamilien entstiegenen Stiefeln gar keine Chance blieb, das Versagen ihm in die Wiege gelegt worden wäre von seinen Eltern, ebenso kleinen, unbedeutsamen Menschen, die in Zwist und Hader dahingetölpelt und im Buch der Geschichte vorhersagbar unerwähnt geblieben wären, allesamt bedeutungslose Blätter an einem schwächlichen Zweig des Lebens.
Wieder war ein Herbst ins Land gesunken und ein Winter nahte mit der Aussicht, vielleicht bis nach Rußland - Sibirien - vorzudringen.
So warteten vorweihnachtlich gestimmte Menschen übers Land verstreut wie alle Jahre auf den Vortritt des Todes, welche vierzig Jahre vorher am lamettierten Weihnachtsbaum noch Päckchen geöffnet und gemeinsam „Stille Nacht“ und „Es wird schon glei’ dumpa“ gesungen hatten.
Die Mutter auf den Tod des Mannes und des Sohnes, der Mann auf den Tod der Frau und des Sohnes, die Tochter auf den Tod der Eltern und des Bruders und Frau Hitte darauf, daß wenigstens ein Od’ von dem, was sie imaginiert und vorhergesagt hatte, während sie auf die Kraft ihrer Bachblüten-Tropfen schwor, zur Rettung des Scheins ihrer Seriosität bald eintreten möge.
Sie war davon überzeugt gewesen, einen posthypnotischen Befehl erteilen zu können, am aufgerissenen Fenster voll Häme gesprochen, als der Mensch, dessen Schicksal sie fortan zu wissen glaubte, ernsthaft krank und gewaltsam betäubt vom Thiopental dagelegen war, und sie ihn ausgefragt und beschimpft und spöttisch begutachtet hatte, als standesgemäßen Fastnachtsscherz.
Eine Familie kleiner Österreicher hatte die vermeintliche Erfahrung Frau Hittes als glatten Befehl verstanden, sich untereinander höchst niederträchtig zu verhalten.
Eigentum war verschleudert, entlehntes Vermögen voller Lebensfreude ins Casino getragen worden - wie beizeiten in der Hinterstub’n zur Bauernhochzeit gepoltert und gewiehert, im richtigen Moment sich einstimmig auf den mißratenen Sohn, den miserablen Bruder auszureden.
Das Landesgericht für Zivilrecht der Steiermark kam den Berechnungen des verschlagenen Finanzberaters mit dortiger Selbstverständlichkeit entgegen - die Richterin war bemüht, das Unrecht nach römisch-katholischen Kriterien unter den signierten Büßern zu verteilen.
Frau Hitte gibt heute an, sich von der Arbeit mit jener Klientel gänzlich abgewendet zu haben.
Daß sie am gegenständlichen geraubten Stückchen Land, um das besoffene Nazis einst Karten gespielt hatten, sehr interessiert gewesen wäre, bestreitet sie.
Frau Hittes Traum vom Doktorhut.
Emotional engineering: Schreiber gegen Inquisition.
Es ist bemerkenswert, wie sich ein Gegenspieler bemüht, auf Websites, die ich bekanntlich besuche, Strichelbildchen und Fotomanipulationen vorzulegen, um meine Gedanken in bestimmte Richtungen zu lenken.
Es sollte auf diese Weise meine Erzählarbeit manipuliert werden, bzw. könnte die psychologische Regie dahinter später behaupten, ich wäre befragt worden.
Vielleicht brodelt längst ein Plan, die Gedanken des anderen zu einer aufsehenerregenden Diplomarbeit verbräten zu können, während man sie zur allgemeinen Verbuffung noch heftig mit Rotstift bemäkelt, bis endlich der Urheber mit Haloperidol fragmentiert ins forensisch-psychiatrische Schutzbett verlegt - zu dessen ausklingender Lebzeit schon sein Vermächtnis beschneidet, mit vergleichenden pathologischen Abbildungen versieht und zur eigenen Meisterarbeit wandelt, in Bälde schon - zum Beleg von Theorien und Prognosen, deren Umsetzung beschleunigt und verwirklicht würden, indem man des Burschen persönliche Infrastruktur sabotierte, bis zum seit jeher vorhergesagten Endlauf und Zusammenbruch.
Als ich mich ganz zu Beginn der achtziger Jahre vorigen Jahrhunderts in Untersuchungshaft am Straflandesgericht befand, wollte man Graz von Drogensüchtigen und Glücksrittern säubern, die es infolge der Plünderung der Anstaltsapotheke des Landeskrankenhauses aus halb Europa angezogen hatte.
Es gab hysterische Gerüchte, wonach Geldbeschaffer der RAF Drahtzieher jenes Verbrechens gewesen sein sollten.
Eine katholisch grünbemäntelte Neidgesellschaft wollte lieber den Verein Club Toleranz, einen legendären Discokellerclub, zum Heimstall des Sündenbocks machen, und am ruhmreichsten für den Gesetzgeber wäre es wahrscheinlich gewesen, zu beiden Seiten Handschellen anlegen zu können.
Damals arbeiteten Polizei und Gendarmerie gegeneinander, und Informanten anderer Ministerien wurden dazwischengeschleust, die rivalisierenden Aufklärer zu kontrollieren, um selber näher an einen Beuteschatz zu gelangen, der noch einiges an Prozentanteilen abzuwerfen versprach.
Es herrschte ein großes Verwirrspiel, ging es doch um beträchtliche Mengen von Suchtgiften, Dopingsubstanzen und konfiszierte Drogen, welche ebenfalls im Tresorraum des Grazer Landeskrankenhauses eingelagert gewesen sein könnten.
Es wurde versucht, über sehr junge Leute an Informationen zu gelangen, denn die gevivteren Profiteure hatten sich und ihre Okkasionswaren schnell in sicheren Abstand gebracht.
Die allzu gierigen Verbliebenen schieden schnell aus, für immer – während eine Schulklasse voll gnadenlos abgezockter Jugendlicher nahe dem Grazer Messegelände im Schwitzbad saß, als Untersuchungshäftlinge in kratzigen Anstaltspullovern ihre kleinen Kriminalkarrieren abzubüßen.
Herr Fasching von der Drogenberatungsstelle erschien zuerst, worüber ich schon berichtete.
Mein alter Freund Heribert wollte mich einmal besuchen, aber der Praktikant zu Gericht Eberhard, mit dem ich wenige Jahre vorher noch die Schulbank gedrückt hatte, verwehrte ihm heftig aufgeblasen den Kontakt.
Eberhard war es, der meine Korrespondenz mit List und Lupe nach geheimen Botschaften und verräterischen Chiffren absuchte.
Es war vorstellbar, daß er im Untersuchungsrichter verfehlte Hoffnungen nährte, die meine Entlassung nach ein paar Monaten Untersuchungshaft noch lange schmerzhaft hinauszögerte.
Ich könnte nicht vollständig ausschließen, daß mein Dasein im gesetzfreien Hausarrest auch zum heutigen Tage Eberhard, dem ehrgeizigen Ritter zu drei Rädern in der Kautschukrüstung, anzurechnen wäre.
Ein beachtlicher Stapel Manuskripte aus jener Zeit blieb jedenfalls verschollen.
Zur Auffrischung:
1979 war Dr. Bruno Kreisky österreichischer Bundeskanzler, Staatspräsident war Rudolf Kirchschläger. Willy Brandt war Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.
1979 war Jimmy Carter Präsident der USA, in Großbritannien wurde Margaret Thatcher Premierminister; Präsident der Sowjetunion war Michail Gorbatschow, französischer Präsident Valéry Giscard d’Estaing.
Wiener Bürgermeister war Leopold Gratz (SPÖ), in Graz herrschte ein Jahrzehnt lang Dr. Alexander Götz von der FPÖ.
Steirische Landeshauptleute waren Friedrich Niederl, 1980 gefolgt von Josef Krainer jun., der niederösterreichische Amtskollege hieß Andreas Maurer (ÖVP).
Als Justizminister folgte … 1983 Harald Ofner (FPÖ) Christian Broda von der SPÖ, Innenminister war Erwin Lanc, SPÖ.
Am 1. Mai 1981 wurde der Wiener Kulturstadtrat Heinz Nittel von einem Terroristen der palästinensischen Gruppe Abu Nidal ermordet.
Am 6. Oktober 1981 wurde in Kairo der ägyptische Staatspräsident Anwaar-el-Sadat von Mitgliedern seiner Leibgarde ermordet.
Am 9. Oktober 1981 beging der ehemalige österreichische Verteidigungsminister Karl Lütgendorf unter ungeklärten Umständen Selbstmord.
Pedomorphil
Macht und Ohnmacht in der Therapeutischen Gesellschaft.
Menschliches Verhalten ist sozial antrainiert, Persönlichkeitschwächen resultieren aus programmierten Sequenzen, die schon in der Kindheit eingepaukt wurden.
Solche sozialpsychologischen Erkenntnisse machen sich Herrenmenschen der Therapeutischen Gesellschaft zunutze, wenn es darum geht, disziplinierende Maßnahmen über andere zu verhängen.
Abzuleiten wäre, daß Suchtkrankheiten bei anderer Betrachtung nicht durch Substanzen ausgelöst wurden, sondern ihre Ursachen in einer persönlichen Bravheit oder grundsätzlichen Angst wurzeln, Personen des erteilten Vertrauens nicht mit Ablehnung und Kritik begegnen zu können bzw. in Dauerbeziehungen zur Überkompensation zu neigen.
Diese Haltung gegenüber anderen, plakativeren Persönlichkeiten führt zu einer Unterwerfungshaltung, die Suggestionen Tür und Tor öffnet und weitgehend manipulierbar macht.
Die emotional-differenziale Verzahnung von durch Verhaltensstörungen im Unrund gehaltenen menschlichen Beziehungen und jener zwischen Hypnotiseuren und ihren Bühnenprobanden fällt auf.
Im Wesentlichen besteht die Zielsetzung von Therapien, die Kommunikationsstörungen betreffen, welche die Entstehung von Suchtkrankheiten begünstigen, darin, über Frage- und Antwortspiele in jene Bereiche frühkindlichen Erlebens vorzudringen, wo traumatische Erlebnisse und/oder vorsätzliche erzieherische Irreführungen stattgefunden haben, solche Anlässe zu beleuchten, und dadurch den „Fluch zu bannen“, in bestimmten Situationen programmiert reagieren zu müssen, und die Wege eigener Entscheidungfindung freizuschalten.
Diese Schlußfolgerung führt in Zeiten politisch hochgeschraubter Ängste vermehrt dazu, daß Quacksalber und Scharlatane verschiedener Arten, allen voran solche mit medizinischer Ausbildung, sich das Recht herausnehmen, aus der psychosozialen Armut einer Gesellschaft Kapital zu schlagen und durch die arrogante wie stereotype Verordnung von Psychotherapie ihre Armutsklientel innerhalb des eigenen Freundeskreises verteilen, um über abgesprochene Verrechnungscamouflagen Krankenkassen, Magistratsabteilungen und Landesregierungen zu schädigen.
In Wirklichkeit werden die hundert, nach Gefälligkeitskriterien ausgewählten Jugendlichen, die laut Aufzeichnungen einer Drogenberatungsstelle eines österreichischen Bundeslandes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgreich an Therapieeinrichtungen vermittelt werden konnten, kostenaufwändigen Forschungs- und Pflegestationen zur Verfügung gestellt, wo Einzelpersonen die Möglichkeit bekommen, mit diesen Jugendlichen Experimente nach Gutdünken und Laune anzustellen, mit der einzigen Auflage, über ihre Beobachtungen und Schlußfolgerungen standardisierbare Aufzeichnungen zu führen.
In Eskalationsfällen steht die Frage der Glaubwürdigkeit von vorneherein fest – was immer sich im abgelegenen Zimmer des EinzeltherapeutIn ereignet haben mag.
Es bleibt der Führung solcher Einrichtungen überlassen, welche Schulen oder Philosophien zur Anwendung geraten, die Kompatibilät zu den Erkenntnissen moderner Wissenschaften wird ohnehin nur an der Strenge der Hausordnung und der Einhaltung von Hygienestandards gemessen.
Wer glaubt, daß seine Kinder bei dem international dekorierten Spezialisten Univ. Prof. Dr. Dr. Hubertus Helnfried Meisenhaupt-Zitten bestens aufgehoben wären, weiß in der Regel nicht, welche Sozialarbeiter, Therapeuten und PsychologiestudentInnen in Wirklichkeit mit ihrem Nachwuchs arbeiten, und es gibt keine Garantie, daß die als Kranke und Behinderte ausgewiesenen Jugendlichen hinter sieben Hügeln und Mauern ärztlichen Schweigens nicht wie in Freiheit weiterhin hinters Licht geführt, irregeleitet und mißbraucht werden.
Die Erfolgsrate solcher klinischen Langzeitaufhalte liegt auf beachtlich niedrigem Niveau, die als persönliche Rückfälle verbuchten Ausstiegsraten sind umso höher, und die traurige Erkenntnis für die hintergebliebenen Staatsbürger ist jene, daß es aus den Kreisläufen des Verderbens halt’ nie ein rechtes Entkommen gibt.
Profiteure sind Bedienstete mit Erziehungsauftrag, die Neigungen und Sadismen unterschiedlicher Prägung und Intensität an jungen Menschen ausleben dürfen, die zwar laut Papieren erwachsen sein mögen, deren Persönlichkeit dagegen in überdimensionalen Kinderschuhen stecken kann.
Solche Menschen sind mit spielerischen Mitteln kaum weniger leicht zu vereinnahmen wie Kinder im Wachstum, und somit beliebtes Ziel für Leute aus Berufsgruppen, deren Privatleben von dicken Plueschgardinen verhangen wird und deren aufgeblasen dominante Persönlichkeit samt Reputation normale Verhältnisse, auf Augenhöhe zu Menschen gar anderen Standes, niemals zulässt.
Daß Informationen aus Verhaltensbeobachtungen, auch in körpernahen Situationen, sowie in Einzelsitzungen preisgegebene Aussagen (Traumbeschreibungen) an Behörden weitergegeben wurden, und viel später als „staatspolizeiliches Schnüffelarchiv“ zur fortgesetzten Verstörung ehemaliger KlientInnen verwendet werden könnten, war niemals vereinbart gewesen.
Mir war aufgefallen, daß akademisch oder nicht akademisch ausgewiesene Privilegierte es mit der eigenen polytoxischen Abstinenz nicht immer genau nahmen und die Möglichkeit, sich in der Hängematte der Macht zu schauklen, hoch über ihrer zwischen Übermut und Verzweiflung kopulierenden, masturbierenden, bodenschrubbenden Klientel, und ihr angeblich rechtschaffen erkämpftes Dasein im hedonistischen Wunderland in dicken Wolken in die Luft zu blasen.
Wenn ich mehr als zwanzig Jahre später, von einem über zwanzig Jahre jüngeren Spezialisten mit dem großen Finger vor die Tür gewiesen und in eine von der Drogenkoordination in Szene gesetzte und von der Drogenfahndung des Innenministeriums überwachte Rasterfallenstellung geschleust werde, in der eine falsche Reaktion zu sofortiger Erpressbarkeit führen würde, fühle ich mich nicht nur persönlich angegriffen – der öffentliche Aufwand, einen einzelnen, dem eigenen Bildungssystem entkrochenen Menschen übers Knie brechen zu wollen, sollte zu allgemeiner Nachdenklichkeit Anlaß geben.
Styropor-Flipper.
Nachschenken.
Das System Drogenkoordination funktioniert wie ein Todeskarussell, eine Menschenmühle, aus der es kein Zurück gibt und die Judas-Probe das zynische Leb’wohl der umstehenden christsozialen Gesellschaft und ihrer extremistischen Bluthundjugend darstellt.
Aus deren Blick stellen Drogensüchtige die Aussätzigen von heute, den infektiösen Abfall der Gesellschaft dar, der nach Meinung einzelner mit Rattengift am besten bedient wäre (zu beweisen wäre bei der Gelegenheit die katholisch-sozialarbeiterische Theorie der Abhängigkeit von Styroporkugerln.)
Wenn Randgruppen der Bevölkerung in einer Weise abgesondert werden, wie es das vorübergehende Abstillen mit Opiaten ermöglicht, braucht niemand sich zu wundern, wenn gleichzeitig versucht wird, auch andere Störsubjekte eines verlogenen Systems mitzubeseitigen, indem man ihnen mit List und Tücke frei Haushaltsmengen gesundheitsschädigender Substanzen unterhändigt.
Dabei dient legales Opiat als Verlockung und Belohnung – während aus wirtschaftlichen Erwägungen nur das Suizid- und Verunglückungsrisiko eines entbehrlichen Teils der Bevölkerung übersteuert wird.
Aus dem Hintergrund der vor mehr als 30 Jahren ausgegebenen Parole „Helfen statt Strafe“ werden mittels stereoskopischer Überblendungen unterschiedlicher Ansichten Bilder befremdlichen Inhalts projiziert, Nachdruck, um Menschen, denen man seit früher Jugend Labilität und Lebensuntüchtigkeit nachgesagt hat, zum freiwilligen Schritt von hüben nach drüben zu bewegen.
Wenn sich Mediziner an einem bösen Spiel beteiligen, Menschen, die an Erkrankungen des Nervensystems leiden, von einem mit psychologischen Hütchenspielertricks agierenden Psychiater zum anderen zu passen, wobei man darüber zugekniffener Hinterbacken danach trachtet, sie ins Zentrum des Mahlwerks Drogenkoordination zu schießen, offenbart sich die miese Regie hinter dem angeblich um jede einzelne Menschenseele besorgten Heuchelschmierentheater.
Daß man hierzulande zur Rechtfertigung von zivilrechtlichen Familienurteilen, zur Durchsetzung von Privatjustiz sowie zur Verkleidung rassistischer Standpunkte auch heute noch vor keiner Methode zurückschreckt, zeugt von einer nationalsozialistischen Gegenwart, die hinter ein paar Regalen mit alten Ordnern, voller nach Saison und Belieben interpretierbarer Akten, hämisch hervorgrinst.
Thalidomid
Ins Auge gefaßt.
Weiterwursteln.
Ergebnis eines Versuches politischer Intervention, Mißhandlung von Behinderten.
“Wie werde ich einen Partner los, von dem ich mich eigentlich nicht trennen will?“
Die billige niederträchtigste aller Einflüsterungen, der Geist, der schon in meinem Elternhaus herrschte, war:
„Du mußt ihn provozieren, bis er gewalttätig wird. Dann kann ihn die Polizei aus der Wohnung weisen.“
Es ist wie die Bestrafung des Vaters durch eine katholizistische Justiz - der ersten Grazer Sozialarbeiterin Frau Schneeberger und der Wiener Stadträtin Frau Drahme zu verdanken, die einmal schnell für eine Mitarbeiterin eine Wohnung brauchte, und seither die beste aller Ehefrauen und meinen Rest in einem sozialpsychologischen Experimentierkäfig hält, um ihre Macht zu demonstrieren.
Die Frau Stadtrat mag eine grüne Vollblutpolitikerin sein, für mich ist sie das Urbild einer emotional gelangweilten Standesprivilegierten, phasenweise von allen Ängsten dieser Welt gebeutelt, die sich berufspolitisch durchwurstelt, und ihre Position nützt, um private Sadismen auszuleben.
Lieber hätte ich der Demokratie in Österreich heute einen konstruktiveren Beitrag geleistet, aber es war mir unter den gegebenen Umständen gerade nicht möglich.
Vielleicht trägt unser Beispiel anläßlich bevorstehender Stimmabgaben dazu bei, der billigen Spekulationspolitik der Grünen nicht blauäugig Rechnung zu tragen.
“Wau! Plötzlich fühle ich mich so, als hätte mir jemand narrische Schwammerln in den Brühkaffee gebröselt.“
Sprechgesang im Sägewerk.
Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *
Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.
Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.
Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.
Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.
Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.
Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.
Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.
Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.
Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.
Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.
Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.
Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.
Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.
Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.
Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.
Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.
Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.
Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.
Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.
Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.
Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.
Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.
(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.
Mißbrauch von Jugendlichen.
Für wen arbeitet der Mann, der aussieht wie ein ehemaliger Beamter?
Eine Begegnung mit vier österreichischen Jugendlichen, von denen zwei trottelig genug waren, mich um jeden Preis provozieren zu wollen, worauf mir der trotteligere unter vorsätzlicher Nutzung der Windverhältnisse eine Löten * ins Gesicht spuckte und sich dann wunderte, ungefragt eine Tachtel** verpasst zu bekommen.
Worauf sein kräftigerer Freund im Hoodie seine Boxkenntnisse an mir zu erproben versuchte, und es dabei auf meine Augen und meine Brille abgesehen hatte, die ich halbwegs intakt in Sicherheit befördern konnte.
Ich bin etwas sehbehindert.
Der Vorfall wäre vielleicht als Alltagsgeschichte abzulegen, wäre er nicht von dem Mann, der aussieht wie ein ehemaliger Beamter, coinszeniert gewesen.
Jener Herr, der mich auch gerne im Rosenpark im Auge behält, wenn ich mit unseren Katzen in die Sonne blinzle und während des Vorfalles an der Kreuzug Lassallestraße-Vorgartenstraße den Einsatz übers Handtelefon supervidierte, hat es darauf angelegt, mich persönlich herauszufordern.
Vielleicht hat er eine Schußwaffe.
Trotz eines Anrufes bei der Polizei tauchte die Funkstreife erst zu einer Zeit auf, als die Jugendlichen, deren Personalien aufzunehmen im Zusammenhang mit anderen Provokationen und Übergriffen auf Passanten bzw. Vandalenakten, sowie hinsichtlich ihrer Motivation zu befragen interessant gewesen wäre, bereits über die Berge.
Ich bin davon überzeugt, daß der Vorfall kein Zufall war, und zu der Terrorserie samt Wohnungsnachsperrungen und diversen Entwendungen gehört, von der ich hier laufend berichte.
Ich orte die Auftraggeber im Dunstkreis der twinnifarbenen Hundstagepolitik, die „Spezialaufträge“ an eine spezielle Sicherheitstruppe jenes Mannes delegieren (Zusatzverdienst-Inserat im Kurier vom 09.08.), der aussieht wie ein ehemaliger Beamter.
Keine Frage, daß Jugendliche, die für solche Aktionen mißbraucht werden, Gefahr laufen, an Leib und Leben verletzt zu werden, bzw. irgendwann mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Man spuckt nicht Menschen ins Gesicht, sowas kann ins Auge gehen.
Das sollte auch die gute DSA vom Hilfswerk, die gleich zur Stelle war, um dem armen Buben die Nase zu schneuzen und als Zeugin meines brutalen Übergriffes Passanten gegen mich aufzubringen versuchte, wissen.
Löte(n); sl. ein Mundvoll Spucke, Speichel, Schleim.
Tachtel: Ohrfeige; antiquierter Ausdruck, wahrscheinlich aus dem Jiddischen.
Drogenkoordination vor Absturz.
Die hohe Zeit des „dynamischen Duos“ David und Dressel läuft aus.
Nach wie vor wiederholen sich die Nachsperrungen unserer Wohnung, wobei, wie ich mehrfach beklagt habe – auch manche Gegenstände verschwinden, um nach einiger Zeit auf mysteriöse Weise wieder auftzuauchen.
Zwei Tuben mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln für Katzen (braune Pasten) bleiben aus.
Das heutige Interesse galt wohl einigen CD-Roms und DVDs, sowie wie immer unserer Hausapotheke, wobei jedesmal verschreibungspflichtige und rechtmäßig erworbene Medikamente mit einer Offensichtlichkeit entnommen werden, die wohl eine Art bösartiger Signatur andeuten soll.
Sie zeigen mir, daß sie es können.
Ich wurde kürzlich an beiden Augen operiert – es ist ein Skandal, Behälter mit sterilen Flüssigkeiten, die im Kühlschrank lagern, mit den Zähnen zu öffnen (!) zu öffnen und möglicherweise durcheinanderzuschütten.
Fahren sie auch mit dem Finger in unseren Kartoffelschmarren?
Das ist Psychoterror, das ist untergriffigste Prokokation, das ist etwas, was es in Österreich nicht geben darf.
Eine unserer Katzen ist im Verlauf einer Nachsperrung, wie ich mehrfach erwähnt habe, einem grausamen Übergriff ausgesetzt gewesen und qualvoll verendet.
Leider kann ich weiterhin nichts anderes tun, als auf die Vorfälle, die auch von anderen Menschen beobachtet werden, hinzuweisen.
Hier überschreiten alle Beteiligten ihre Kompetenzen.
Tragen Sie das locker mit, Frau Innenminister Fekter?
Und was hält Frau Justizminister Bandion-Ortner davon?
Vielleicht findet sich ja früher oder später jemand, der die beiden Damen offiziell zu dieser Angelegenheit befragt.
Der stets wohlinformierte professionelle Aufdecker Herr Pilz ist wahrscheinlich überlastet.
Die Nachsperren, die nach wiederholtem Austausch des Schlosses inzwischen wieder locker von der Hand zu gehen scheinen, ereignen sich fast immer Freitag nachmittags, wenn auch die Firma Attensam im Haus ist.
Ich sehe von der wenig aussichtsreichen Anzeige gegen Unbekannt ab – wir klären die seit Jahren kumulierenden Fragen besser auf dem bereits eingeschlagenen Weg.
NARCANON - eine Deflexion.
Hula, our little cat. She’s 16 years old, suffering from a kidney disease, so we treat her with isotonic infusions.

A view from the puppetstage we have to exhibit our naked lives, bugged and cabled ready for an „Operation Spring“ showoff. I knew people from A’
Therapie in der Kulisse.
Benzo-Bashing als politische Waffe.
Wer in Österreich Psychopharmaka verschrieben bekommt, was ein genaues Maß Eigenverantwortung nicht ausschließt, muß damit rechnen, bei jeder Gelegenheit von der Drogenkoordination ins Visier genommen zu werden.
Grund kann sein, daß regelmäßig der Hausmüll handverlesen wird, oder daß es sich bei Vertrauensärzten um Mediziner handelt, die auch Ausländer behandeln und ebenfalls observiert werden bzw. daß Organe der Staatspolizei einen Vorwand brauchen, um zwangspsychiatrische Maßnahmen androhen zu können.
Das kann, im besonderen während der Hundstage, bedeuten, daß selbst unbescholtene Bürger sich auf Observanzlisten mit substituierten Drogenabhängigen und zufallsgeneriert verdächtigen Partybesuchern wiederfinden und feindseligen Attacken seitens Agenten der Drogenkoordination ausgesetzt sind, die bewirken sollen, daß man sich in Panik versetzt, bedroht und an die Wand gedrängt fühlt.
Symptome, gegen die Präparate ursprünglich verschrieben worden sind, sollen, verblüffungstaktisch umgekrempelt, dem Konsum der Medikamente zugeschrieben, das Haushalten mit diesen als Selbsttäuschung und pathologisches Suchtverhalten entblößt, und auf diese Weise Gewissenskonflikte und Verzweiflungstaten provoziert werden.
Die Grenzen zwischen Antidepressiva, Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmitteln, legalen und illegalen Substanzen sollen suggestiv verwischt und „Beschäftigungslose“ der Versuchung preisgegeben werden, doch endlich – egal, scheissegal - auf Drogenszenen in Erscheinung zu treten.
Man unterstellt noch wahlberechtigten Fünfzigern einen kindischen, trotzigen Charakter, persönliche Attribute wie eine gesäuberte und juvenile Erscheinung werden abfällig beurteilt und als milieutypische Eitelkeiten beschrieben.
In Häusern mit Tradition nachwachsende Seelendoktoren fungieren als Verunsicherer, indem sie einem gleich zum Vorstellungsgespräch das Wort „Psychotherapie“ wie einen Tafelfetzen ins Gesicht werfen, wahrscheinlich, um keinen Zweifel darüber zu lassen, daß sie sich entweder selber ein Zubroet verdienen wollen, oder ihren Freunden eines vermitteln, oder im Auge des Zyklons Drogenkoordination Freiwillige den Langzeittherapieinrichtungen des Anton-Proksch-Institutes, der Barmherzigen Brüder, des Grünen Kreises oder der Denkschule von Scientology zuzurechnenden Institutionen zuschanzen möchten.
Dabei geht es um die ständig ausufernde Weiterführung des Mißbrauchs eines ursprünglich lobenswerten Gedankens, junge Jugendliche möglichst unkomplizert aus dem Strudel Drogensucht und Prostitution zu befreien.
Bestehende Respektverhältnisse zu anderen Medizinern sollen durch offensichtlich gezinkte Begleitschreiben in Frage gestellt, langjährig bekannte Patienten mit einer drogendampfenden, konfabulierenden Laufkundsschaft zwischen Nordbahnhof, Donaukanal und Stadtpark verwechselbar gebrandmarkt werden.
Auf der Rückseite der lauten Anprangerung einer leichtfertigen Verschreibepraxis bei Psychopharmaka wird der organisierte Freiverkauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten auf der Drogenszene verschwiegen.
Hinter dem Hinweis auf Abhängigkeits- und Mißbrauchspotential von Psychopharmaka soll der Skandal von 15.000 alkoholkrank multitoxisch morphinretardierten Frühtodeskandidaten, von denen die Hälfte niemals schwer abhängig von illegalen Drogen gewesen ist, medieneffektiv vertuscht werden.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Forderung nach Psychotherapie längst zur stereotypen Gewohnheitsverordnung, zur sozialrhetorischen Requisitenspritze geworden ist, deren drohendes Pochen auf Seriosität in höchstem Maße anzuzweifeln ist, und die einer Schutzgelderpressung zu Lasten der Gesundheitsversicherungen und letzten sozialen Reserven des eigenen Hauses gleichkommt.
Gebietskrankenkassen und Sozialämter dürfen in diesen Zeiten nicht unter Wegschau der Öffentlichkeit zur Selbstaufgabe genötigt werden, indem man sie faschistisch korrupt agierenden Einrichtungen überläßt, um asketische Flagellationstrainer, hyperventilierende Waldwurzelschamanen, virtuelle Basislagerinstruktoren sowie andere UnterhalterInnen zu finanzieren.
Wer unbekannte Menschen nach Hörensagen charakterisiert, Ferndiagnosen stellt, dazu Prophezeiungen ausspricht und an der Keule feixend den Reservechristus strapaziert, soll im Prinzip nicht locker auf die Kassen verweisen dürfen.
Morgen: Der Versuch, Qualitätssicherung durch Ausgabe und Verordnung von Qualitätssicherungskatalogen automatisieren zu wollen, stößt an natürliche Grenzen.
Gipfel …
… und Welten dazwischen.
Angesichts des österreichischen Beitrags zum EU- bzw. WHO- Drogenbericht, über dessen Inhalt, Informationsqualität bzw. suggestiven Charakter („Wiener Drogenkoordination„) zu diskutieren wäre - hinsichtlich etwa der gängigen Praxis des gewinnorientierten Wiederverkaufs der Entsorgung zuzuführender verschreibungspflichtiger Medikamente bzw. des Reinheitsgehalts konfiszierter Suchtgifte - erreichen die Ausgrabungen eines Teams des Wiener Naturhistorischen Museums die Grenzen des Vorstellbaren im positiven Sinn.
Qual der Zeit.
30 Jahre „Helfen statt Strafe“.
Eines windgekühlten Vormittags saß Fasching auf der anderen Seite des Fliegengitters und laberte mich an.
Ich wußte nicht, was ausschlaggebend für seinen Besuch gewesen war, aber er schien bemüht, sich so darzustellen, als ob ihn meine Eltern geschickt hätten, sich um mich zu kümmern.
Er trug Hornbrille und Schnauzbart, dazu ein rustikales Gilet mit Silberkugeln, und erinnerte mich zuerst an Towje Kleiner in „Der ganz normale Wahnsinn.“
Ich war überrascht, endlich Besuch zu bekommen, aber meine Freude hielt sich angesichts Herrn Faschings in Grenzen.
Fasching entstammte der Sozialarbeit in der Psychiatrie, hochlobte voller Stolz die Drogenberatungsstelle in der Grazer Paulustorgasse, wie aus der großen Quetschharmonie geduedelt, flammte und loderte darüber von der neueröffneten Dependance des Anton-Proksch-Instituts in der Hinterbrühl bei Mödling, und deren aufgeschlossenem, verständnisvollen Leiter, Primarius Dr. Pernhaupt.
Es gäbe moderne Behandlungmethoden – und neuerdings die Möglichkeit … bedingten Strafnachlasses bei Drogendelikten.
Er verwendete in seinem Bewerbungsgespräch immer wieder das Wort „Wir“ satt „Ich“.
Ein schief grienendes, neonfarbenes, händchengrüßendes Männlein in einem „Hilfe statt Strafe“-Leibchen versuchte rastlos, es sich im Labyrinth meiner Gehirnwindungen bequemzumachen, fand keine geeignete Stellung, und verlief sich in endlosen Weiten.
Ich hatte ein Fahrrad gestohlen, das ich im Dorotheum versetzen wollte, und war in der Herrengasse aufgehalten und festgenommen worden.
Eine Handvoll Kleindelikte, ein wenig Haschisch, ein bißchen Heroin, waren fällig.
Dazu Finanz- und Zollgebühren, blaue Briefe, niemals abgeholt.
Ich war zu einem anschwellenden, leberzersetzenden Alkoholiker geworden, nachdem ich ein halbes Jahr vorher einen Mohndrogenentzug weggetschechert hatte.
Die Ausnüchterung in Untersuchungshaft war seelisch schmerzhaft und offenbarte echten Herzenskummer.
Freundin K. ging mir fürchterlich ab, obwohl die strapazierte Liebesbeziehung eine Ursache meiner Qualen gewesen war.
Immerwiederkehrende Rückblenden auf Täuschungen von Menschen, die mir vertraut hatten, peinigten mich schwer.
Ich balancierte auf der Kante zwischen Selbstmitleid und Wahrnehmungskritik, versuchte die bleischwere Zeit zu bewältigen, indem ich alles niederschrieb, was mir ein – und auffiel.
Dieser Kerl erschien mir, zweitens, aufdringlich.
Er wirkte bei allem aufgebotenen Enthusiasmus auf mich nicht überzeugend, trotz Sozialpädagogenkostüm, eher zielstrebig Terminlisten abarbeitend, im Tempo des Untersuchungsrichters für Suchtgiftangelegenheiten.
Er hatte den leicht hölzelnden Rededrang eines von einer Handvoll Antapentantabletten beflügelten Tupperwareverteilers.
Ein Besuch bei der sportlichen Sozialarbeiterin der Haftanstalt wäre kurzweiliger gewesen.
Man konnte ein Gespräch lang auf ihre Fesseln spechten und herunterzählen, bis sie erneut die Beine übereinanderschlug und mit dem anderen Fuß wippte.
Ich hatte mich im Anschluß auf den Bauch gelegt, die Augen geschlossen, und war in der Sommergluthitze, in die raue Bettdecke gekrallt, heftig über die Ufer getreten.
Ich dankte Fasching für den Besuch und versprach, in der Beratungsstelle vorbeizuschauen.
Wenn es soweit wäre.
Der Grüne UNWAHLBÄR.
Die Farbe Grüne als Corporate Design.
Gelegentlich überkommt es mich, und ich betätige mich hier als politischer Laienbeobachter.
Die austrianischen GrünInnen ziehen mit wehenden Fahnen gen Europa, doch es schwebt, mit Helium aufgefüllt, der UNWAHLBÄR an einem Seil, und verfinstert die Sonne.
Es wäre die Farbe Grün als CD an eine andere Interessentengruppe verkauft worden.
Der gnadenlose Auftakt zur radikalen Veränderung erfolgte in Wien, und könnte eine Verfremdung der Grünlandschaft Europas im Dominoeffekt mit sich bringen.
Niemals zuvor hatte bei einer Meditation im Grünen Pim Fortuyn von unten angeklopft und die weisende Hand zum Gruß erhoben, während mir ein unbekanntes rotschwarzes Insekt ins Knie biß.
Darüber begann ich zu rasen – waren wir doch alle einmal, als wir mit Politik noch gar nichts am Hütchen hatten, außer dem albernen gemeinsamen zeremoniellen Hanfkonsum – noch grün hinter den Ohren, Grüne gewesen.
Also warf ich dem mir persönlich lieberen Herrn Pilz eine kurze Nachricht in die Box, und teilte meinen Unmut mit, ließ dorten wissen, daß Grün beim besten Willen keine Option für mich wäre.
Boeshaftiges Gefeix fiel mir darüber hinaus noch ein, daß es die Grünen beim eigenen Hausputz mit der Gründlichkeit nicht so genau genommen hätten, und daß einer Schwarzen Witwe im Gemeindebau der Weisse Riese vorm Fenster zuwinke.
Die liberal-heroischen Damen unter ihren wehenden Fahnen würden zischeln, dies wäre unterklassig, darauf würde ich erwidern:
„Das wollte gesagt werden.“
Es kann den Neuen Grünen Europas nur bedeutungslos sein, was einer der letzten Narren mit Stimmrecht in Österreich von sich gibt.
Dennoch bleibt die Frage: „Ich bin Demokrat und kein Faschist, Du bist Demokrat und kein Faschist – warum müssen wir einander wehtun?“
Politik, entblößt: Dreckiges Geschäft.


