CatCam

Schmerzlich.

Stoßseufzer der Erkenntnis: Bitter, bitter Gegenwart.

Österreich ist das Land im Herzen Europas, in dem die Demokratie der Diktatur schamlos an die Schultern faßt.

Längst ist keine der regierenden wie opponierenden Pateien mehr glaubwürdig, und was sich in den vergangenen 16 Jahren als Alternative anbot, war zweifelsfrei nur Satellit der ÖVP.

Die Angst vor einer Erneuerung der Linken muß riesig sein – weil niemand es wagt, sich der programmatischen Verführungskunst des Rechtspopulismus entgegenzustellen, unter dem bedrohlich Nationalsozialismus und Faschismus gären.

Die gesamte Bevölkerung wird von Nazis terrorisiert, jede persönliche Entscheidung kann nur unter Furcht vor Repressalien getroffen werden, beschworen wird unter Nasenblut und Muttertränen stets die Mitte, die nicht wiegt.

Österreich ist heute tiefste europäische Provinz unter finstermittelalterlich argumentierenden Statthaltern, Zweideutigkeit züngelt von allen Wappen, den Menschen sind Peilradios der Angst implantiert.

Wer glaubt unter solchen Umständen noch an ein Selbstreinigungsvermögen des herrschenden Zustands?

Während die vom ORF goutierten Kulturträger für den Verein Ute Bock auf die Straße gehen, müssen die Daheimgebliebenen die Unerträglichkeit einer Bezirksanzeigerdemokratie, die jedem Pixel rot oder grün kühn grinsend je ein Pixel blau-orange zuwiegt, als Gute-Nacht-Bonbon hinunterwürgen.

Während vorne höflich-zeremoniell noch die Werte der Demokratie beschworen werden, befinden wir uns hinten längst im Tingeltangeleldorado eines durch und durch korrumpierten Einparteiensystems.

Wer von einem Legat aus besseren Zeiten zehrt, wird mit dem Umbringen bedroht, sobald er die Wohnung verlässt, muss sich wiederholt anspucken und die unglaublichsten, alptraumhaftesten Beschimpfungen gefallen lassen.

Die österreichischen Medien verschleiern beharrlich, was hinter den Skandalen steckt, die sich nicht unter der rotweißroten Tuchent ersticken lassen.

Niederträchtige Methoden, Menschen gegeneinander auszuspielen.

Widerlichster Schmuddelkram.


Frau Hittes Traum vom Doktorhut.

Emotional engineering: Schreiber gegen Inquisition.

Es ist bemerkenswert, wie sich ein Gegenspieler bemüht, auf Websites, die ich bekanntlich besuche, Strichelbildchen und Fotomanipulationen vorzulegen, um meine Gedanken in bestimmte Richtungen zu lenken.

Es sollte auf diese Weise meine Erzählarbeit manipuliert werden, bzw. könnte die psychologische Regie dahinter später behaupten, ich wäre befragt worden.

Vielleicht brodelt längst ein Plan, die Gedanken des anderen zu einer aufsehenerregenden Diplomarbeit verbräten zu können, während man sie zur allgemeinen Verbuffung noch heftig mit Rotstift bemäkelt, bis endlich der Urheber mit Haloperidol fragmentiert ins forensisch-psychiatrische Schutzbett verlegt - zu dessen ausklingender Lebzeit schon sein Vermächtnis beschneidet, mit vergleichenden pathologischen Abbildungen versieht und zur eigenen Meisterarbeit wandelt, in Bälde schon - zum Beleg von Theorien und Prognosen, deren Umsetzung beschleunigt und verwirklicht würden, indem man des Burschen persönliche Infrastruktur sabotierte, bis zum seit jeher vorhergesagten Endlauf und Zusammenbruch.

Als ich mich ganz zu Beginn der achtziger Jahre vorigen Jahrhunderts in Untersuchungshaft am Straflandesgericht befand, wollte man Graz von Drogensüchtigen und Glücksrittern  säubern, die es infolge der Plünderung der Anstaltsapotheke des Landeskrankenhauses aus halb Europa angezogen hatte.

Es gab hysterische Gerüchte, wonach Geldbeschaffer der RAF Drahtzieher jenes Verbrechens gewesen sein sollten.

Eine katholisch grünbemäntelte Neidgesellschaft wollte lieber den Verein Club Toleranz, einen legendären Discokellerclub, zum Heimstall des Sündenbocks machen, und am ruhmreichsten für den Gesetzgeber wäre es wahrscheinlich gewesen, zu beiden Seiten Handschellen anlegen zu können.

Damals arbeiteten Polizei und Gendarmerie gegeneinander, und Informanten anderer Ministerien wurden dazwischengeschleust, die rivalisierenden Aufklärer zu kontrollieren,  um selber näher an einen Beuteschatz zu gelangen, der noch einiges an Prozentanteilen abzuwerfen versprach.

Es herrschte ein großes Verwirrspiel, ging es doch um beträchtliche Mengen von Suchtgiften, Dopingsubstanzen und konfiszierte Drogen, welche ebenfalls im Tresorraum des Grazer Landeskrankenhauses eingelagert gewesen sein könnten.

Es wurde versucht, über sehr junge Leute an Informationen zu gelangen, denn die gevivteren Profiteure hatten sich und ihre Okkasionswaren schnell in sicheren Abstand gebracht.

Die allzu gierigen Verbliebenen schieden schnell aus, für immer – während eine Schulklasse voll gnadenlos abgezockter Jugendlicher nahe dem Grazer Messegelände im Schwitzbad saß,  als Untersuchungshäftlinge in kratzigen Anstaltspullovern ihre kleinen Kriminalkarrieren abzubüßen.

Herr Fasching von der Drogenberatungsstelle erschien zuerst, worüber ich schon berichtete.

Mein alter Freund Heribert wollte mich einmal besuchen, aber der Praktikant zu Gericht Eberhard, mit dem ich wenige Jahre vorher noch die Schulbank gedrückt hatte, verwehrte ihm heftig aufgeblasen den Kontakt.

Eberhard war es, der meine Korrespondenz mit List und Lupe nach geheimen Botschaften und verräterischen Chiffren absuchte.

Es war vorstellbar, daß er im Untersuchungsrichter verfehlte Hoffnungen nährte, die meine Entlassung nach ein paar Monaten Untersuchungshaft noch lange schmerzhaft hinauszögerte.

Ich könnte nicht vollständig ausschließen, daß mein Dasein im gesetzfreien Hausarrest auch zum heutigen Tage Eberhard, dem ehrgeizigen Ritter zu drei Rädern in der Kautschukrüstung, anzurechnen wäre.

Ein beachtlicher Stapel Manuskripte aus jener Zeit blieb jedenfalls verschollen.

 

Zur Auffrischung:

1979 war Dr. Bruno Kreisky österreichischer Bundeskanzler, Staatspräsident war  Rudolf Kirchschläger. Willy Brandt war Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.

1979 war Jimmy Carter Präsident der USA, in Großbritannien wurde Margaret Thatcher Premierminister; Präsident der Sowjetunion war Michail Gorbatschow, französischer Präsident Valéry Giscard d’Estaing.

Wiener Bürgermeister war Leopold Gratz (SPÖ),  in Graz herrschte ein Jahrzehnt lang  Dr. Alexander Götz von der FPÖ.

Steirische Landeshauptleute waren Friedrich Niederl, 1980 gefolgt von Josef Krainer jun., der niederösterreichische Amtskollege hieß Andreas Maurer (ÖVP).

Als Justizminister folgte … 1983 Harald Ofner (FPÖ) Christian Broda von der SPÖ, Innenminister war Erwin Lanc, SPÖ.

Am 1. Mai 1981 wurde der Wiener Kulturstadtrat Heinz Nittel von einem Terroristen der palästinensischen Gruppe Abu Nidal ermordet.

Am 6. Oktober 1981 wurde in Kairo der ägyptische Staatspräsident Anwaar-el-Sadat von Mitgliedern seiner Leibgarde ermordet.

Am 9. Oktober 1981 beging der ehemalige österreichische Verteidigungsminister Karl Lütgendorf unter ungeklärten Umständen Selbstmord.


Pedomorphil

Macht und Ohnmacht in der Therapeutischen Gesellschaft.

Menschliches Verhalten ist sozial antrainiert, Persönlichkeitschwächen resultieren aus programmierten Sequenzen, die schon in der Kindheit eingepaukt wurden.

Solche sozialpsychologischen Erkenntnisse machen sich Herrenmenschen der Therapeutischen Gesellschaft zunutze, wenn es darum geht, disziplinierende Maßnahmen über andere zu verhängen.

Abzuleiten wäre, daß Suchtkrankheiten bei anderer Betrachtung nicht durch Substanzen ausgelöst wurden, sondern ihre Ursachen in einer persönlichen Bravheit oder grundsätzlichen Angst wurzeln, Personen des erteilten Vertrauens nicht mit Ablehnung und Kritik begegnen zu können bzw. in Dauerbeziehungen zur Überkompensation zu neigen.

Diese Haltung gegenüber anderen, plakativeren Persönlichkeiten führt zu einer Unterwerfungshaltung, die Suggestionen Tür und Tor öffnet und weitgehend manipulierbar macht.

Die emotional-differenziale Verzahnung von durch Verhaltensstörungen im Unrund gehaltenen menschlichen Beziehungen und jener zwischen Hypnotiseuren und ihren Bühnenprobanden fällt auf.

Im Wesentlichen besteht die Zielsetzung von Therapien, die Kommunikationsstörungen betreffen, welche die Entstehung von Suchtkrankheiten begünstigen, darin, über Frage- und Antwortspiele in jene Bereiche frühkindlichen Erlebens vorzudringen, wo traumatische Erlebnisse und/oder vorsätzliche erzieherische Irreführungen stattgefunden haben, solche Anlässe zu beleuchten, und dadurch den „Fluch zu bannen“, in bestimmten Situationen programmiert reagieren zu müssen, und die Wege eigener Entscheidungfindung freizuschalten.

Diese Schlußfolgerung führt in Zeiten politisch hochgeschraubter Ängste vermehrt dazu, daß Quacksalber und Scharlatane verschiedener Arten, allen voran solche mit medizinischer Ausbildung, sich das Recht herausnehmen, aus der psychosozialen Armut einer Gesellschaft Kapital zu schlagen und durch die arrogante wie stereotype Verordnung von Psychotherapie ihre Armutsklientel innerhalb des eigenen Freundeskreises  verteilen, um über abgesprochene Verrechnungscamouflagen Krankenkassen, Magistratsabteilungen und Landesregierungen zu schädigen.

In Wirklichkeit werden die hundert, nach Gefälligkeitskriterien ausgewählten Jugendlichen, die laut Aufzeichnungen einer Drogenberatungsstelle eines österreichischen Bundeslandes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgreich an Therapieeinrichtungen vermittelt werden konnten, kostenaufwändigen Forschungs- und Pflegestationen zur Verfügung gestellt, wo Einzelpersonen die Möglichkeit bekommen, mit diesen Jugendlichen Experimente nach Gutdünken und Laune anzustellen, mit der einzigen Auflage, über ihre Beobachtungen und Schlußfolgerungen standardisierbare Aufzeichnungen zu führen.

In Eskalationsfällen steht die Frage der Glaubwürdigkeit von vorneherein fest – was immer sich im abgelegenen Zimmer des EinzeltherapeutIn ereignet haben mag.

Es bleibt der Führung solcher Einrichtungen überlassen, welche Schulen oder Philosophien zur Anwendung geraten, die Kompatibilät zu den Erkenntnissen moderner Wissenschaften wird ohnehin nur an der Strenge der Hausordnung und der Einhaltung von Hygienestandards gemessen.

Wer glaubt, daß seine Kinder bei dem international dekorierten Spezialisten Univ. Prof. Dr. Dr. Hubertus Helnfried Meisenhaupt-Zitten bestens aufgehoben wären, weiß in der Regel nicht, welche Sozialarbeiter, Therapeuten und PsychologiestudentInnen in Wirklichkeit mit ihrem Nachwuchs arbeiten, und es gibt keine Garantie, daß die als Kranke und Behinderte ausgewiesenen Jugendlichen hinter sieben Hügeln und Mauern ärztlichen Schweigens nicht wie in Freiheit weiterhin hinters Licht geführt,  irregeleitet und mißbraucht werden.

Die Erfolgsrate solcher klinischen Langzeitaufhalte liegt auf beachtlich niedrigem Niveau, die als persönliche Rückfälle verbuchten Ausstiegsraten sind umso höher, und die traurige Erkenntnis für die hintergebliebenen Staatsbürger ist jene, daß es aus den Kreisläufen des Verderbens halt’ nie ein rechtes Entkommen gibt.

Profiteure sind Bedienstete mit Erziehungsauftrag, die Neigungen und Sadismen unterschiedlicher Prägung und Intensität an jungen Menschen ausleben dürfen, die zwar laut Papieren erwachsen sein mögen, deren Persönlichkeit dagegen in überdimensionalen Kinderschuhen stecken kann.

Solche Menschen sind mit spielerischen Mitteln kaum weniger leicht zu vereinnahmen wie Kinder im Wachstum, und somit beliebtes Ziel für Leute aus Berufsgruppen, deren Privatleben von dicken Plueschgardinen verhangen wird und deren aufgeblasen dominante Persönlichkeit samt Reputation normale Verhältnisse, auf Augenhöhe zu Menschen gar anderen Standes, niemals zulässt.

Daß Informationen aus Verhaltensbeobachtungen, auch in körpernahen Situationen, sowie in Einzelsitzungen preisgegebene Aussagen (Traumbeschreibungen) an Behörden weitergegeben wurden, und viel später als „staatspolizeiliches Schnüffelarchiv“ zur fortgesetzten Verstörung ehemaliger KlientInnen verwendet werden könnten, war niemals vereinbart gewesen.

Mir war aufgefallen, daß akademisch oder nicht akademisch ausgewiesene Privilegierte es mit der eigenen polytoxischen Abstinenz nicht immer genau nahmen und die Möglichkeit, sich in der Hängematte der Macht zu schauklen, hoch über ihrer zwischen Übermut und Verzweiflung kopulierenden, masturbierenden, bodenschrubbenden Klientel, und ihr angeblich rechtschaffen erkämpftes Dasein im hedonistischen Wunderland in dicken Wolken in die Luft zu blasen.

Wenn ich mehr als zwanzig Jahre später, von einem über zwanzig Jahre jüngeren Spezialisten mit dem großen Finger vor die Tür gewiesen und in eine von der Drogenkoordination in Szene gesetzte und von der Drogenfahndung des Innenministeriums überwachte Rasterfallenstellung geschleust werde, in der eine falsche Reaktion zu sofortiger Erpressbarkeit führen würde, fühle ich mich nicht nur persönlich angegriffen – der öffentliche Aufwand, einen einzelnen, dem eigenen Bildungssystem entkrochenen Menschen übers Knie brechen zu wollen, sollte zu allgemeiner Nachdenklichkeit Anlaß geben.

 

Freiheit, Sicherheit und Recht


Ratschen und Qua(r)k.

„Pimmel auf den Tisch.“

Wenn es um Schutzgelderpressung geht, sind unsere Behörden und die politisch Verantwortlichen gerne schwer von Begriff.

Immerhin sitzen die Erpresser im Nationalrat und berufen sich auf im Durchschnitt unterstellbare Schulden, auch wenn gar keine vorliegen.

Man bietet den Geldaufstellern für die erste interurbane Magnetschwebebahn Europas, Teilstrecke mittleres Murtal, die Möglichkeit, im ORF aufzutreten und die Ratsche zu schwingen.

Erneut wurden wir diskret über die Möglichkeit eines Verkehrsunfalls in Kenntnis gesetzt.

Besser, sie  hängen als Schutzengerl am Rückspiegel und fahren mit, Frau Minister.

Vielleicht sollten Sie sich einmal mit dem angerissenen Thema auseinandersetzen, bevor die Amtskollegin österreichische Staatsbürger zu Dummies dämlicher sicherheitspolitischer Vorkehrungsmaßnahmen macht.

Henko und Schenko.

 G’witztheiten der alten Landsknecht’.

Heute: 

„Gib’ einem falschem Hundling eine letzte Chance und er bringt morgen sein’ Zwillingsbruder mit.“

… und in Graz gibt’s Original Schloßbergkugeln. Die sind auch sehr gut.


Pulver

Der entmündigte Patient – Kriminalitätsbekämpfung in Lapazulien.

Versuche, die Generation 50, in früheren Leben liberale Spontis, Sozis, oder einfach brave Dienstnehmer, heute arbeitslos und entnervt, durch Therapiezwang bei Androhung psychiatrischer Dauerverwahrung zu wirtschaftlich einträglichen Menschen umzubilden, wird weiterhin kaum Früchte tragen.

Die österreichische Wirklichkeit gebiert vor allem Alkoholiker, Sozialmorphinisten, Selbstmörder und Zerworfene.

Die anhaltend restriktiven Maßnahmen auf dem Arbeitsmarktservice tragen dazu bei, daß den Sozialdemokraten die Wähler davonlaufen.

Der neoeuropäische Krieg gegen Benzodiazepine, vorschüblich von der WHO  Ende des vergangenen Jahrtausends als bedenklich eingestuft, und nach wie vor legal auf Kasse * verschreibbar, führte dazu, daß diese Arzneien auf dem Schwarzmarkt neben Morphinsubstitutionspräparaten und Opioiden zu begehrten Handelswaren mutiert sind, und trägt mehrfach dazu bei, eindeutige Grenzen zu verwischen.

Wie man in Wien feststellen kann, werden Konsumenten von Tranquilizern, ungeachtet ihrer Einstellung und Lebenssituation, schattenbehördlich mit “Süchtigen“ gleichgestellt, und müssen den Damen und Herren von der Drogenkoordination GesmbH, die sich hinter einem Stadtwappen verschanzen, als unfreiwillige Rhesusaffen dienen.

Während im Hintergrund aus wirtschaftlichen Erwägungen neue maximale Abgabemengen formuliert werden sollen, laufen vorne ungeniert Feldversuche, wie Konsumenten auf unfreiwillige Placebogaben und Dosisreduktionen reagieren.

Wer sich etwa an eine Abenddosis von 30 mg Ox-azepam gewöhnt hat, sollte sich besser damit abfinden können, auch mit 20 mg das Auslangen zu finden, ohne bei einer fairen Aufklärung oder per Beipacktext über die Änderung der Zusammensetzung seiner Medikation in Kenntnis gesetzt zu werden.

Wer damit Schwierigkeiten hat, könnte auf der Suche nach mehr Benzodiazepin-Stoff auf bekannten Umschlagplätzen der Drogenszene ins Visier der Drogenfahndung genommen werden, und durch mehr oder weniger geschickt inszenierte Manöver als Informant gegen Dealer von p.d. illegalen Drogen vom Heft gebrochen werden.

Wer Pech hat, wird mittels den Banken der Krankenversicherungsanstalten entfleuchter Daten Folterungen ausgesetzt, die mit den Hexenproben des Mittelalters verglichen werden können, weil neben Befindlichkeitsstörungen und neuralgischen Kopfschmerzen auch Angstzustände, Panikattacken und epileptische Anfälle auftreten können – und immer jene Zustände, gegen die zuerst ein Antidepressivum, später noch ein ergänzendes Beruhigungsmittel verschrieben worden sind.

Zukünftig könnten europaweit 500 mg Oxazepam mit 500 mg Diazepam gleichgesetzt werden, was einer Packungsgröße von 50 Stk. Diazepam zu 10 mg entsprechen würde, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf Kassenrezept abgegeben werden.

Darüber herrscht in West und Ost keinesfalls Einigkeit, bzw. wird diesem aus dem Boden gestampften Problem nicht allerorts dieselbe Priorität beigemessen wie derzeit im deutschen Sprachraum.

Es sollen – Epizentrum Bundesrepublik – der Praxis von Privatverschreibungen dieser in dilettantischer Weise nivellierten Grenzwerte von Präparaten chemisch-pharmazeutisch ähnlicher, aber keinesfalls gleicher Endstruktur und spezieller Wirksamkeit, ein Riegel vorgeschoben werden.

Der Kampf geht zu Lasten von Abertausenden Patienten, die verschiedenste Benzodiazepine in niedriger Dosierung in Kombination mit Antidepressiva z.B. vom Typ SSRI zu sich nehmen, weil es sich als benigen erwies, und ohne jemals in Geschäfte mit illegalen Rauschmitteln involviert gewesen zu sein.

An den herrschenden Unstimmigkeiten profitieren die Pharmaunternehmen, in Zusammenarbeit mit Fachärzten mit – streng geheimen – Forschungsaufträgen, die etwa anstelle von Oxazepam nur mehr Alprazolam (…) verschreiben sollen.

Es wird die bei Unkenntnis der Materie plausible wie unseriös vorgriffige Behauptung aufgestellt, daß es sich bei 50 Stk. Oxazepam zu 15 mg um eine die maximale Abgabemenge von 500 mg „Benzodiazepin“ eindeutig überschreitende Menge handeln würde, odr?

Grundsätzlich gilt:

Was der niedergelassene Arzt an Medikamenten verschreibt, ist legal.

Was über die Gasse verkauft und erworben wird, ist legal oder nicht illegal, aber Suchtgift.

Es besteht kein Anlaß, sich von Leuten mit medizinischer Ausbildung für allzu bloed verkaufen zu lassen.

Wenn verschiedene Ärzte nicht mehr vertrauenswürdig sind, weil sie ihre PatientInnen schamlos hintergehen, empfiehlt es sich, zur weiteren Entscheidungsfindung, der demokratischen Wirklichkeit in Europa in die Augen zu schauen.

1. Gebührenbefreite Personen bekommen Benzodiazepin-Medikamente in der Apotheke gratis.
2. Wird ein Medikament der Wirkstoffgruppe Benzodiazepine auf ärztliche Empfehlung zu einem Antidepressivum vom Typ SSRI eingenommen, stellt sich keine Dosistoleranz ein, welche bei Mißbrauch von Benzodiazepinen, besonders in Kombination mit Alkohol, regelmäßig auftritt.
3. Wenn im Rahmen ihrer Feldversuche die Drogenkoordination, im Handschlag wohl mit der Drogenambulanz der Abteilung Psychiatrie am Wiener AKH, bestimmte Apotheken dazu animieren kann, Placebos – in erster Linie an zahlende Kunden – auszugeben, bzw. Chargen, die weniger Wirkstoff als angegeben enthalten, dann bahnt sich bereits ein neuer Skandal an.)

(Dr. Schneeberger-Saraduk, Bene-Forschung.)


Emotional Extortion

Austrian reality is a nightmare porn of hypocrisy.

We went out to see my wives dad, who lives in a southern federal country, yesterday.

I had been  alarmed, the old man was very sick, due to his age over 90, and needed help and care, but he was in fact in astonishing good condition.

He rejected dramatically any professional help by the Volkshilfe, a mobile care institution I propose for competence and personal confidence.

It did turn out, that the emergency call from Styria was only for his daughter, who he tries to set under emotional pressure for her claim on inheritance.

He threatens to give away his small houseground for life-annuity, if she wasn’t willing to separate from her husband - whom he’s accusing to be jewish - and return to Styria and personally care for him.

Behind stands (among  some weightlighter interest groups) the popular party and that rising shade of the catholic church that grins like Don Camillo.

Unfortunately my wife hasn’t been able to perceive what’s going on.

On the other hand, I have continousely been bugged by the STAPO for years.

This means, that I am followed by an instrument called „drug coordination“ who tries for any price  to psychologically release a suspected addiction mechanism, for some drug experiences I once made – what seems to me had happend in another life.

They even operate with street actors and bad advice suggestors, relationship corrupters, whose hissing stinks up the ventilation pipe.

One reason are predictions by an association of catholic social workers I once used to know, and who are now the backbone of the drug coordination.

They actually do  follow us by helicopters.

This may may sound pretty paranoid and unbelievable (in fact we have been suspected to grow cannabis) - and that’s actually the point.

We are human beings – people have no knackpoints like on swiss chocolate bars.

We have a right on privacy and intimacy, which becomes perpetually more and more disturbed.

This kind of psychological influence from different sides is actually called torture.

The magical spoke they take for this evil kind of political special treatment is LSD, and that dangerous flashbacks might happen, and could be released by psychological mistreatment.

Unfortunaltely, we only have here rightwing parliament parties, a political disease that leads to wellknown dangerous rotations of that awkward insane concrete mill.

Even the greens turned out to be rightwinged, while the social democrats become disassembled by the domestic media.

I report here from the middleages – and I tend to choose my words with care.

LSD had once been handed to us by the same forces that bind us to the wheels today.

I cannot witness any flashback activities or intellectual loss, despite the fact I did lots of tripping when I was young.

The pain we both have to experience has been arranged by other people.


Ins Auge gefaßt.

Weiterwursteln.

Ergebnis eines Versuches politischer Intervention, Mißhandlung von Behinderten.

“Wie werde ich einen Partner los, von dem ich mich eigentlich nicht trennen will?“

Die billige niederträchtigste aller Einflüsterungen, der Geist, der schon in meinem Elternhaus herrschte, war:

„Du mußt ihn provozieren, bis er gewalttätig wird. Dann kann ihn die Polizei aus der Wohnung weisen.“

Es ist wie die Bestrafung des Vaters durch eine katholizistische Justiz - der ersten Grazer Sozialarbeiterin Frau Schneeberger und der Wiener Stadträtin Frau Drahme zu verdanken, die einmal schnell für eine Mitarbeiterin eine Wohnung brauchte, und seither die beste aller Ehefrauen und meinen Rest in einem sozialpsychologischen Experimentierkäfig hält, um ihre Macht zu demonstrieren.

Die Frau Stadtrat mag eine grüne Vollblutpolitikerin sein, für mich ist sie das Urbild einer emotional gelangweilten Standesprivilegierten, phasenweise von allen Ängsten dieser Welt gebeutelt, die sich berufspolitisch durchwurstelt, und ihre Position nützt, um private Sadismen auszuleben.

Lieber hätte ich der Demokratie in Österreich heute einen konstruktiveren Beitrag geleistet, aber es war mir unter den gegebenen Umständen gerade nicht möglich.

Vielleicht trägt unser Beispiel anläßlich bevorstehender Stimmabgaben dazu bei, der billigen Spekulationspolitik der Grünen nicht blauäugig Rechnung zu tragen.

 

 P9130002b15

 “Wau! Plötzlich fühle ich mich so, als hätte mir jemand narrische Schwammerln in den Brühkaffee gebröselt.“


Sprechgesang im Sägewerk.

Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *

Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.

Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.

Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.

Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.

Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.

Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.

Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.

Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.

Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.

Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.

Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.

Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.

Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.

Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.

Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.

Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.

Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.

Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.

Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.

Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.

Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.

Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.

 

(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht  eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.


Kaufmännisch Denken.

Im Würgegriff der Nud’lhand (*): Alles Burschi.

Ich fühle mich heute krank, als würde eine Nadel durch meine linke Schläfe bis in den Augapfel getrieben, mir ist ein wenig übel und ich habe schlecht geschlafen.

Es ist ein bekannter Schmerz, der hinter das linke Schulterblatt ausstrahlt und lange andauert.

Es könnte ein grippaler Infekt sein.

Ereignisse reihen sich wie schwarze Perlen an einer Schnur, die ich zwischen zwei Fingern halte, und die mir entgleiten, während ich sie betrachte.

Daß meine Eltern sich an lauen Sommerabenden wie Seeelefanten gegeneinanderwarfen, mit verschränkten Armen, klatschende Menschenleiber, die schwitzend darum kämpften, welches ihrer beiden Leben das wichtigere wäre, davon habe ich schon erzählt.

Es wurde aus tiefster Brust gebrüllt und gegröhlt, und Hass und Wut wie aus aus Eimern geschüttet, Türen wurden zugeschlagen, Fenster aufgerissen, und die Mutter im cremefarbenen Mieder, mit lose baumelnden Strapsen, drohte wieder hinunterzuspringen.

Auf der Suche nach Ablenkung von dieser bitteren Wirklichkeit gelangte ich auch in den Club Toleranz, ein Kellerlokal, zuvor Stardust geheissen.

Dort waren Leute allerlei, Glams und Vamps, frühe Liberale, späte Hippies, Leute in Sneakers und Jeans, und solche in Samt oder Seide, vom Sehen bekannt, aus anderen Lokalitäten, mit einer Dose Dortmunder Aktienbräu in der Hand.

Sie saugten an Zigaretten, und lauschten dem unvergleichlichen Sound der Gruppe Boston, kristallklar und höchst fidel - brandneuer Aufnahmetechnik mit vielen, vielen Spuren zu verdanken.

In der Nähe eines düdelnden, knackenden Flipperautomaten saß unter anderem der Jungbürger Peter Frankowitsch, genannt Burschi, wohlgenährter Sohn einer Delicatessengreisslerfamilie in der Stadt Graz, umgeben von einem Dutzend guter Freunde, vor sich einen aufgebundenen Lederbeutel, ein Feuerzeug, zerbröselte Zigaretten, ein daumengroßes Stück Haschisch der Sorte Blonder Libanese, und stopfte eine Schillum-Pfeife, an der er ein paarmal tief sog - und sie dann umgehen ließ.

Es fällt mir nicht leicht, ihn aus solcher Ferne zu beschreiben – er hatte ein wenig markantes Gesicht, rund, wie geschwämmt, trug das Haar tagsüber glatt nach hinten frisiert, stets freundlich und nett.

Ein modischer, offen getragener Staubmantel zu flachen Schuh’n und lichter Hose, mit locker um den Hals geworfener Gebetsfahne, wirkte dagegen verwegen, und mag manche Zeitgenossen an einen Kaftan erinnert haben.

Es sah aus, als erschiene er an diesem Orte – tapsig und schnell gerührt - um Menschen um sich versammelt zu sehen und großzügig zu sein.

Wenn man an einem Tisch neben ihm zu sitzen kam, konnte es sein, daß man ein karottenförmiges Räuchergefäß in die Hand gedrückt bekam und kräftig mitinhalierte.

Rauchschwaden wurden vor Lichtquellen und Projektionen geblasen, man lehnte sich zurück, um mit der treibenden Musik zu verschmelzen, und vergaß eine Zeitlang, woher man kam und womit man sich befassen könnte.

Dort war eine Zeitlang das Zentrum vergleichbarer privater Zirkel, in denen mit Drogen experimentiert wurde, während Leute derselben Generation sich lieber anderen Studien widmeten oder Sport betrieben.

Nachdem ich an einer Schule versagt hatte, und an einer anderen nicht mehr Fuß fassen wollte, verbrachte ich ein Jahr als Voluntär in der Fahrzeugindustrie, in mittelbarer Nähe zu meinem Vater.

Ich praktizierte den Beruf eines Bürokaufmanns im Exportverkauf, jedoch ohne Ziel vor Augen, und gab zuhause vor, die Abendmatura zu absolvieren, während ich nichts anderes im Sinn hatte, als das bißchen Geld, das ich bei dieser Tätigkeit verdiente, schnell wieder auszugeben.

Für Puntigamer Bier im Cafe Schloßberg, wo ich dem Gymnasialschüler Morath auf Nimmerwiedersehen Lebewohl gesagt hatte, für ein paar Pieces Haschisch und Brettchen Captagon-Pillen, um immer öfter bis in die frühen Morgenstunden im Club zu sitzen,  auf  meiner Lebensfreude zu hocken wie auf einem schrumpfenden Gummiball,  Musik und Visualisierungen durch mein Gehirn zu drücken, ziellos meine Substanz zu verfeuern, zuerst geschwätzig, später verschlossen und schweigsam.

Abgesehen von meiner Jugend hatte ich keine besonderen Eigenschaften.

Ich wußte nicht viel und taugte zu nichts, auf Augenhöhe mit ähnlich orientierungslosen jungen Leuten, und solchen an der Kante zur Zerstörtheit.

Die scheinbare Lässigkeit des Peter Frankowitsch, die schauspielische Noblesse seiner Gesten als rastlose Eitelkeit und verhängnisvollen Selbstbetrug zu durchschauen, war ich nicht imstande.

Einmal betrat ich mit einem Bekannten den Edelgreissler mit Sandwichbuffet in der Innenstadt.

Burschi stand hinter der Wurstvitrine mit leicht wässrigen Augen, bediente uns, g’schamster Diener, und händigte nach kurzem, geschickten Hantieren mit singender Schneidescheibe und Zweispitz anstandslos zwei krosse Lachsschinkenbrötchen mit Alpen-Emmentaler und filetierten Cornichons, in Wachspapier und Tüte des Hauses aus.

Viel fiel mir nicht auf.

Vielleicht erinnerte mich sein Blick unterbewußt an den meiner Mutter, die mich anflehte, wenn ich schon nicht wüßte, wofür ich zu funktionieren hätte, es wenigstens für sie zu tun.

Ich dachte nicht nach über das renommierte Haus Frankowitsch, seine altösterreichischen Wurzeln und interurbanen Verwandtschaften, nicht über die Sorgen der alten Frau Frankowitsch um ihren mißratenden Sohn.

Ich war nur ein Statist am Bühnenrand, hinter mythologischen Styroporkulissen aus aller Welt versteckt, bereit, bei Gelegenheit herauszuspringen, eine Runde mit den in der Handlung erstarrten Mimen zu drehen, mit großen Augen herumzuschauen und wieder zwischen den Requisiten zu verschwinden.

Einblendungen, die von der Zensur aus dem Tagesgeschehen herausgeschnitten wurden, und die ich heute, zur Pflege der Geduld und zum Zeitvertreib, zu Geschichten zusammenzusetze.

Als ich fähig war, die Qualen selber zu verspüren, denen der junge Herr Frankowitsch tagtäglich ausgesetzt gewesen sein muß, war es für jenen bereits zu spät:

Er starb an einer Überdosis Morfium.

Bis zum heutigen Tag sind die verbliebenen Bekannten uneins, ob er – ohnehin – Selbstmord begangen hätte, oder von einem gemeinen und rücksichtslosen Kumpan mit Vorsatz oder aus Nachlässigkeit getötet worden ist.

(*) “Der beste Druck ist der Händedruck“ - Österreichische Volkspartei.

 

Nachschau-Tipp: Ted Nugent – Stranglehold


Euthanasia

How the drug coordination fools the health insurances and abuses their patients like secret lab monkeys.

One more from the front of Austrias war against  austrian people.

I’ve been used to take a  prescription medication against depression, one part contains Oxazepam*, a benzodiazepine.

I usally took 30 mg in the evening, which helped me to prevent a typical headache caused by a cervical vertebra arthrosis (…), as well as it would help me to relax and improve sleep.

Instead of prescribing to my personal demands neither to scientific findings, I was handed out a box of effectless placebos.

This never happened when I got the prescription by my general physician, but I’ve already made the same experience with another psychiatrists leaf – one year ago.

I am able to tell if the dose works or not.

There is no information available about out-of-clinic trials and studies with un-volunteers.

My monthly supply had been recently prescribed by another specialist.

I didn’t check the prescription for marks nor was the box broken or the med exceeded.

To me it’s one more hint it makes no sense to consult psychiatrists/neurologists.

Such happens, because the  drug coordination here determines who has to be a drug addict, and efforts to destroy confidential relationships between medical doctors and patients.

I’ve been an observed person at least since summer 2003.

I wouldn’t go out and get me illegal drugs instead, as well as I’m able to stand a few minor withdraw effects.

Proven risks of sudden benzodiazepine stops are in worst case attempts of epilepsy and a gain of suicide disposition.

 This is only one of many aspects of the infame malicious austrian way to fight drugs.

The lame excuse of the observance is the executor of laws needs to protect  life-partners.

Me and my wife have been sharing lives for 22 years.

I wouldn’t commit suicide for this foul trick, nor would I attack my spouse.

But I am able to highlight this and underline once more, that the drug coordination is a tool of a corrupt and mendacious systemt, that has been tending to force, torturize and extinct people.

A gestapo-like instrument influences lives and partnerships of average citizens by re-executing peoples pre-past.

The explaination for such a scandalous situation is a fascistic shadow government democracy, practicing sytematical legacy-hunting.

Drug policy in Austria means they actively speed up the erasure of people causing costs.

I call that euthanasia.

 

Affected are substances manufactured and distributed by Meda.


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Generated 2009-09-01 08:07:45 UTC


Booster

Something creeps here below the blanket.


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P9010063_sel

Here is a place for recovery and recreation.
This adult toy is a noise and fume generator to molest people and nature.
Out comes the smell of hate and war.
If nobody else dares to announce that, I do.
I’d like to contribute to avoid repeating last years harrass and pollution orgy that was a demonstration against Madonnas concert.
It lasted for hours.


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