CatCam

Vielen Dank.

Eine Anstalt kennt keine Emotionen.

Der Eingang erfolgt pünktlich zum ersten des Monats.

Hätte ich die bescheidenen Finanzen nicht auf diesem Wege unter Kontrolle, wäre ich längst im Chaos untergegangen, an der Unverwaltbarkeit des Daseins am Minimum gescheitert.

Meine Dankbarkeit, die unterschiedlich heimattümelnde Führer dieses Landes gerne intensiver, glaubwürdiger – inbrünstiger ausgedrückt sähen, erschöpft sich in der unregelmäßigen Wiedergabe meiner Wahrnehmungen.

Ich bin davon überzeugt, daß das Versetzen des Überweisungstermines in vereinsamten, an technischen Möglichkeiten ärmeren Seelen tausendfaches Entsetzen ausgelöst hat, und es ist nicht auszuschließen, daß Menschen deswegen Selbstmord begangen haben.

Unseren prominenten, medienpräsenten Pensionistenvertretern sollte das bewußt sein.

Ich habe keine Benachrichtigung erhalten, und es waren vier lange Tage der Unsicherheit, der Angst, an der hinterfotzigen Fingerfertigkeit einer in die Überweisung von Geldern involvierten Person zu ersticken, wenn nicht im Umbruch eines ganzen Systems zerrieben zu werden.

Alte Menschen –  im Vergleich mit den potentiellen JungwählerInnen dieses Landes bin ich ein alter Mann – haben solche Ängste.

Sie haben mehrmals erleben müssen, wie Menschen Menschen wider die Abmachungen vorsätzlich täuschten, und welches Schicksal für die ganze Welt aus solchen Gemeinheiten entstehen kann.

Die Medien dieser Nation reflektieren nicht die ganze Wahrheit.

Sie beschwören immer feierlicher die in die Ferne rückende Vergangenheit, während von dort eine scharfe Lunte rund um den Erdknäuel zischt.

Der Wellensittichmann steht mit angehobenen Ellenbogen am Fenster:

„Schabe! Wo ist denn der Schabel? Kommt der Schaberl nix mehr ham?“

 

(Dorfdepp.)


Thin Oyster Soup

Reality hurts.

A personal visit to Stetten, a place the government of the federal country of Niederösterreich tries to sell as that paleontological sensation spot, uncovered us the truth.

Regardless the usual escort of austrian stapo right in front and behind the reflector, the place itself turned out to be a polished provincial tradehut of fashion schmuck and mostly imported fossile cuts.

What’s really impressing and makes the place worth a visit anyhow, is the paleological time line, that shows how short a span of 16 millions of years can be.

The gaps between the provable peaks of modern science but are fixed and filled with catholic-creational glue and holy-watered ambiguity instead of scientific clearness.

This is  a playground of national slyness, a place one goes to greet that hat before having a nice glass of sacramental wine at sunset.

A chilled cave hides that small piece of oyster stacks that’s only been saved from trash compacting and concrete highway flowering.

A mostly disappointing spot of a few rare relics, that will rather steer the researchers interest to the near treasury of the Bisamberg, at the edge of the viennese suburb of Strebersdorf, that still protects millions of years in fine slices.

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— The steady infamous inborn catholicistic penetration arses human rights. —

 The selfperceiption of the greens as a prime member of the worlds NGO board shows how slippery the european floor has become.


Die Folter.

Die Bedeutsamkeit der menschlichen Berufsfähigkeit.

Der erste Schneeregen der Saison.

Ich schlafe bis 11 Uhr am Vormittag.

Dabei nehme ich um ca. 7 Uhr früh 10 mg Escitalopram, einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Danach kann ich noch einmal einschlafen und hole den REM-Schlaf nach, der während der frühen Morgenstunden gestört wird, eine Tatsache, die ich mit kameradschaftlicher Gelassenheit zur Kenntnis nehmen und kurzfristig abstellen, aber nicht verhindern kann.

Ich leide an einer Entzündung des Zentralnervensystems, seit einer akuten Erkrankung im Winter 1993/94.

Es könnte sich um eine Meningo-Enzephalitis oder Borreliose gehandelt haben, ganz sicher bin ich nicht, da eine solche Erkrankung trotz dringender Hinweise nicht diagnostiziert wurde, und da ich zu jener Zeit auch gefoltert worden bin, und meine Erinnerungen an einen bestimmten Tag nur lückenhaft erscheinen, wobei der amnesische Anteil mit einer Unzahl von denkbaren Füllungen abdichtbar wäre, obgleich es dazwischen auch eindeutige Erinnerungen gibt.

Seit der angenommenen Erkrankung verspüre ich mit jedem Einbruch der kalten Jahreszeit folgende Symptome:

Kopfschmerzen. Schmerzen der Halswirbelsäule, Schmerzen der Wirbelssäule, die ausstrahlen bis in das linke Schulterblatt, Nierenschmerzen mit Betonung rechts, Hemisphärenkopfschmerz links einem dreifingerbreiten Zentrum auf der linken Großhirnrinde.

Dieser jährlich wiederkehrende Zustand wird begleitet von einem schrillen Tinnitus und akustischen Sensationen, die ich nicht als Halluzinationen bezeichnen will.

Tagsüber bleibe ich zurückgezogen, erledige Einkäufe und Hausarbeiten, beschäftige mich mit dem Kater Schrammmel, schreibe, lese oder recherchiere im Internet.

Immer wieder kann es zu Kopfschmerzattacken kommen, die ich mit 400 mg Ibuprofen bekämpfen, aber selten ausschalten kann.

Ich bin bemüht, Ibuprofen nicht regelmäßig zu nehmen.

Manchmal verschwinden die Kopfschmerzen bei einem Einkaufsbummel oder einer guten Tasse Kaffee.

Am Abend bringen 30 mg Oxazepam Erleichterung und ich kann kurz nach Mitternacht relativ leicht einschlafen.

War der Tageskopfschmerz heftig, nehme ich 15 mg davon früher, etwa um 19h, die zweiten 15 mg eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Gestern rasierte ich mir den Kopf.

Während des peniblen Vorgangs ließen die Kopfschmerzen nach.

Ich nehme zum Frühstück ein Dragee eines Vitamin B-Komplexes und esse tagsüber einen Apfel und eine Zitrusfrucht.

Die im Sommer erfolgten Staroperationen  haben meine allgemeine Befindlichkeit nicht verbessert.

Zwar konnte verhindert werden, daß ich zunehmend erblinde, aber ich bin heute auf beiden Augen sehr empfindlich und muß, abgesehen von der Brille am Kopf,  künstliche Tränenflüssigkeit einsetzen.

Eine der verschütt’ gegangenen Errinnerungen ist, daß meine Augen mit einem Staubsauger mißhandelt wurden.

Ich weiß, daß in der Steiermark Menschen gefoltert worden sind, zum Gaudium anderer Menschen, und es wäre naiv, anzunehmen, daß es nicht anderswo in Österreich anderen Menschen ähnlich ergangen ist.

Wenn es meine Befindlichkeit zuläßt, koche ich abends für zwei Personen.

Gelegentlich trinken wir zum Essen ein Gläschen Wein.


Emotional Extortion

Austrian reality is a nightmare porn of hypocrisy.

We went out to see my wives dad, who lives in a southern federal country, yesterday.

I had been  alarmed, the old man was very sick, due to his age over 90, and needed help and care, but he was in fact in astonishing good condition.

He rejected dramatically any professional help by the Volkshilfe, a mobile care institution I propose for competence and personal confidence.

It did turn out, that the emergency call from Styria was only for his daughter, who he tries to set under emotional pressure for her claim on inheritance.

He threatens to give away his small houseground for life-annuity, if she wasn’t willing to separate from her husband - whom he’s accusing to be jewish - and return to Styria and personally care for him.

Behind stands (among  some weightlighter interest groups) the popular party and that rising shade of the catholic church that grins like Don Camillo.

Unfortunately my wife hasn’t been able to perceive what’s going on.

On the other hand, I have continousely been bugged by the STAPO for years.

This means, that I am followed by an instrument called „drug coordination“ who tries for any price  to psychologically release a suspected addiction mechanism, for some drug experiences I once made – what seems to me had happend in another life.

They even operate with street actors and bad advice suggestors, relationship corrupters, whose hissing stinks up the ventilation pipe.

One reason are predictions by an association of catholic social workers I once used to know, and who are now the backbone of the drug coordination.

They actually do  follow us by helicopters.

This may may sound pretty paranoid and unbelievable (in fact we have been suspected to grow cannabis) - and that’s actually the point.

We are human beings – people have no knackpoints like on swiss chocolate bars.

We have a right on privacy and intimacy, which becomes perpetually more and more disturbed.

This kind of psychological influence from different sides is actually called torture.

The magical spoke they take for this evil kind of political special treatment is LSD, and that dangerous flashbacks might happen, and could be released by psychological mistreatment.

Unfortunaltely, we only have here rightwing parliament parties, a political disease that leads to wellknown dangerous rotations of that awkward insane concrete mill.

Even the greens turned out to be rightwinged, while the social democrats become disassembled by the domestic media.

I report here from the middleages – and I tend to choose my words with care.

LSD had once been handed to us by the same forces that bind us to the wheels today.

I cannot witness any flashback activities or intellectual loss, despite the fact I did lots of tripping when I was young.

The pain we both have to experience has been arranged by other people.


Sprechgesang im Sägewerk.

Wie Nazis in Österreich den Sozialversicherungsträgern ans Bein ludeln. *

Die Psychiatrie ist jener Bereich der Medizin, der sich in Krisenzeiten als erster politisch zu verfärben beginnt.

Wer vermehrt Macht über Menschen begehrt, bedient sich auch perfider Mittel.

Mit der Psychiatrie wollen Leut’, gebildet und auf guten Ruf bedacht, lieber nichts zu tun haben.

Je lauter der Ruf der Psychiatrie nach Menschen, je akkordfalscher die Lobpreisung psychiatrischen Heilsvermögens, desto schlechter die Zeiten.

Wenn ein Mediziner Krankheiten nicht heilen kann, dann sollte er nicht zu deren Heilung blasen und tueten, schon gar nicht, wenn er sie nicht kennt.

Umso mehr Psychiater in die psychologische Trickkiste greifen, desto dubioser und unseriöser wird ihr Agieren, denn die Psychologie ist eine beschreibende und empirische Wissenschaft, und kein Heilverfahren.

Psychologie kann auch mißbraucht werden, um Menschen zu ängstigen, einzuschüchtern, zu demütigen, zu quälen und zu foltern.

Andererseits ist Psychologie in ihrer Anwendung ein unsicheres Terrain, man kann sie studieren, um akademisches Gewicht zuzulegen, aber zur Anwendung ihrer Erkenntnisse bedarf es keiner speziellen Psychologen, sie erfolgt in der Medien- und Leistungsgesellschaft so automatisch wie beiläufig.

Eine klassische Art von Psychologie ist die Menschenkenntnis, wiewohl fehlbar und relativ, in erster Linie von eigener Erfahrung abhängig.

Man kann Menschenkenntnis, die auf langjähriger vergleichender Beobachtung beruht, nicht mit absolvierten Psychologiekursen vergleichen, und schon gar nicht mit einer böswilligen Kartenlegerspökenkiekerei auf die sich widerstrebenden Balken einer Waage legen.

Selbst ein Kartenspieler mag über psychologische Kenntnisse verfügen, jedoch dienen sie dazu, eines Gegners Schwächen zu erkennen und ihn zu überrumpeln, und nicht dazu, jenen zu verstehen und zur Erhaltung seiner Lebensqualität beitzutragen.

Die Psychiatrie ist ein Bereich der Medizin an der Schnittstelle zur Psychologie, aber auch zu anderen Sozialwissenschaften, und es zeugt von der Kompetenz des Mediziners, Proritäten und Zielsetzungen seines Berufes zu kennen.

Das Experimentierfeld ist am Rande physiologisch bedingter Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems relativ weit, denn Depressionen und neurotische Störungen sind Alltagserscheinungen unterschiedlich deutlicher Ausprägung.

Bedenklich ist, daß Suchtkrankheiten, den Zeiten entsprechend, enorm zugenommen haben, wodurch eine vom psychologischen Standpunkt her leicht erpress- und manipulierbare Probandenschaft, oftmals bei jugendlicher Blüte mit absehbarer Ablaufzeit,vorhanden ist, um disponierten Personen als anwaltlose Versuchstiere und ideale Mißbrauchsopfer zur Verfügung zu stehen.

Es herrscht, je menschenverachtender das System, eine Psychiatrie, die auf der einen Seite bereitwillig dazu beiträgt, Abhängigkeiten und Suchtkrankheiten entstehen zu lassen, um auf der anderen Seite bei deren vorgeblicher Bekämpfung und Heilung („Therapie“) Anerkennung, Lorbeeren und bare Münze einzuheimsen.

Echte Geisteskrankheiten mit dem Risiko von Fremdgefährdung erscheinen denkbar selten, aus politischem Kalkül als psychiatrisch auffällig gebrandmarkte Personen fallen erfahrungsgemäß (?) kaum durch kriminelle Entgleisungen auf.

Daß Suchtkrankheiten kriminelle Handlungen auslösen können, hängt mit einer herabgesetzten Aggressionsschwelle und Beschaffungszwang zusammen, wobei unterschiedliche Substanzen unterschiedliche Rollen spielen, und der Alkohol als pausbäckiger, um Nachschank bettelnder Monarch hoch über Wolken aus exotischen Substanzen thront.

Das Krankhafte der Abhängigkeit ist innerhalb geklärter sozialer Verhältnisse wenig akut, wobei Aufklärung und fortgesetzte Persönlichkeitsbildung eine große Rolle spielen.

Ideen von Drogenmilieus als Familienersatz mögen bei Jugendlichen und langjährig hospitalisierten Menschen zutreffen, während die persönliche Annäherung von Fünfzigjährigen an Generationen von Jugendlichen, aus Gründen von Beschäftigungslosigkeit und Langeweile, nicht sehr wahrscheinlich ist.

Viel wahrscheinlicher ist die Wahrscheinlichkeit koordinierter Informationsbeschaffungsvereine im Vorfeld polizeilicher Ermittlungen, oft auch in deren Deckung und Windschatten, wo Spähposten des Menschenhandels, des politisch motivierten Rassismus und einer selbstbedienenden Psychiatrie Ausschau halten nach jungem Gemüse, frischem Fleisch und neuen Laboraffen, an deren Beobachtung, Irreführung und Leiden man sich erfreuen könnte.

Wenn einen ein Vertreter der Psychiatrie wissen lässt, es wäre der Wunsch politischer Entscheidungsträger, ihre ehemalige Probanden nicht mehr aus den Augen zu lassen, heisst das nicht, daß man dieser Suggestion nachzukommen hätte, indem man ständig irgendwelchen Nachwuchsnervensägemeistern mit sadomasochistischen Neigungen die Türen einrennt.

Soweit kann man sich schon selber einer Mäßigung und Selbstkontrolle unterwerfen.

 

(*) ludeln – landläufig für urinieren; wahrscheinlich von lat. ludere – spielen, steht  eher für des lustvolle, enthemmte, gemeinsame Wasserablassen früherer Zeiten.


Zwingen

„Sitzfleisch statt Buschfleisch.“

Morath gehört zu einer schwindenden Gruppe von Menschen in Österreich, die in ihrer Jugend von katholischen Sozialarbeitern als Behinderte beschrieben und als Versuchsprimaten in Drogenrehabilitationseinrichtungen geschleust worden sind.

Dies geschah in der Absicht, sie entsprechend dem bis heute kaum überarbeiteten Wissensstand der Psychologie für Sozialarbeiter ab einer gewissen Alterschwelle in die Psychiatrie und ihre Dependancen zu pfeifen.

Anderenteils haben sich weder Prognosen über die Entwicklung angeblicher Suchtkrankheiten bestätigt, noch ist es gelungen, den mit der öffentlichen Degradierung verbundenen Rufschaden zu löschen und durch Maßnahmen Menschen erhaltungsfähig zu schmieden.

Wenn man ihm heute eine Psychotherapie aufzwingen will, offenbart sich nichts anderes als der wiederholte Versuch, den aufgrund des vorliegenden Weblogs als unbequem eingestuften Zeitgenossen in Kontakt mit dem Drogenmilieu bringen zu wollen, einen typischen Rückfall zu provozieren und auf diese Weise einen Streichholzinformanten gegen Afrikanische Drogenhändler vom Heftchen zu brechen.

Der Versuch, ihn auf die Geleise der Drogenkoordination zu treiben, ist ein sinnloses Unterfangen, weil inzwischen dreissig Jahre vergangen sind.

Die Erfüllung dieser Erwartung hinter dem System ist weiter von ihm entfernt als der Urkontinent Pangea, was hoffnungsvoll nicht der Wirkung eines bislang noch nicht als abhängigkeitserzeugend eingestuften Antidepressivums zuzuschreiben ist, sondern der Gnade der anwachsenden Gleichgültigkeit durch eine natürliche mentale Dämmerung.

Lieber verbringt er eine Zeit ohne besondere Vorkommnisse, als sich durch den angewendeten faulen Zauber aus der Reserve locken zu lassen.


Kaufmännisch Denken.

Im Würgegriff der Nud’lhand (*): Alles Burschi.

Ich fühle mich heute krank, als würde eine Nadel durch meine linke Schläfe bis in den Augapfel getrieben, mir ist ein wenig übel und ich habe schlecht geschlafen.

Es ist ein bekannter Schmerz, der hinter das linke Schulterblatt ausstrahlt und lange andauert.

Es könnte ein grippaler Infekt sein.

Ereignisse reihen sich wie schwarze Perlen an einer Schnur, die ich zwischen zwei Fingern halte, und die mir entgleiten, während ich sie betrachte.

Daß meine Eltern sich an lauen Sommerabenden wie Seeelefanten gegeneinanderwarfen, mit verschränkten Armen, klatschende Menschenleiber, die schwitzend darum kämpften, welches ihrer beiden Leben das wichtigere wäre, davon habe ich schon erzählt.

Es wurde aus tiefster Brust gebrüllt und gegröhlt, und Hass und Wut wie aus aus Eimern geschüttet, Türen wurden zugeschlagen, Fenster aufgerissen, und die Mutter im cremefarbenen Mieder, mit lose baumelnden Strapsen, drohte wieder hinunterzuspringen.

Auf der Suche nach Ablenkung von dieser bitteren Wirklichkeit gelangte ich auch in den Club Toleranz, ein Kellerlokal, zuvor Stardust geheissen.

Dort waren Leute allerlei, Glams und Vamps, frühe Liberale, späte Hippies, Leute in Sneakers und Jeans, und solche in Samt oder Seide, vom Sehen bekannt, aus anderen Lokalitäten, mit einer Dose Dortmunder Aktienbräu in der Hand.

Sie saugten an Zigaretten, und lauschten dem unvergleichlichen Sound der Gruppe Boston, kristallklar und höchst fidel - brandneuer Aufnahmetechnik mit vielen, vielen Spuren zu verdanken.

In der Nähe eines düdelnden, knackenden Flipperautomaten saß unter anderem der Jungbürger Peter Frankowitsch, genannt Burschi, wohlgenährter Sohn einer Delicatessengreisslerfamilie in der Stadt Graz, umgeben von einem Dutzend guter Freunde, vor sich einen aufgebundenen Lederbeutel, ein Feuerzeug, zerbröselte Zigaretten, ein daumengroßes Stück Haschisch der Sorte Blonder Libanese, und stopfte eine Schillum-Pfeife, an der er ein paarmal tief sog - und sie dann umgehen ließ.

Es fällt mir nicht leicht, ihn aus solcher Ferne zu beschreiben – er hatte ein wenig markantes Gesicht, rund, wie geschwämmt, trug das Haar tagsüber glatt nach hinten frisiert, stets freundlich und nett.

Ein modischer, offen getragener Staubmantel zu flachen Schuh’n und lichter Hose, mit locker um den Hals geworfener Gebetsfahne, wirkte dagegen verwegen, und mag manche Zeitgenossen an einen Kaftan erinnert haben.

Es sah aus, als erschiene er an diesem Orte – tapsig und schnell gerührt - um Menschen um sich versammelt zu sehen und großzügig zu sein.

Wenn man an einem Tisch neben ihm zu sitzen kam, konnte es sein, daß man ein karottenförmiges Räuchergefäß in die Hand gedrückt bekam und kräftig mitinhalierte.

Rauchschwaden wurden vor Lichtquellen und Projektionen geblasen, man lehnte sich zurück, um mit der treibenden Musik zu verschmelzen, und vergaß eine Zeitlang, woher man kam und womit man sich befassen könnte.

Dort war eine Zeitlang das Zentrum vergleichbarer privater Zirkel, in denen mit Drogen experimentiert wurde, während Leute derselben Generation sich lieber anderen Studien widmeten oder Sport betrieben.

Nachdem ich an einer Schule versagt hatte, und an einer anderen nicht mehr Fuß fassen wollte, verbrachte ich ein Jahr als Voluntär in der Fahrzeugindustrie, in mittelbarer Nähe zu meinem Vater.

Ich praktizierte den Beruf eines Bürokaufmanns im Exportverkauf, jedoch ohne Ziel vor Augen, und gab zuhause vor, die Abendmatura zu absolvieren, während ich nichts anderes im Sinn hatte, als das bißchen Geld, das ich bei dieser Tätigkeit verdiente, schnell wieder auszugeben.

Für Puntigamer Bier im Cafe Schloßberg, wo ich dem Gymnasialschüler Morath auf Nimmerwiedersehen Lebewohl gesagt hatte, für ein paar Pieces Haschisch und Brettchen Captagon-Pillen, um immer öfter bis in die frühen Morgenstunden im Club zu sitzen,  auf  meiner Lebensfreude zu hocken wie auf einem schrumpfenden Gummiball,  Musik und Visualisierungen durch mein Gehirn zu drücken, ziellos meine Substanz zu verfeuern, zuerst geschwätzig, später verschlossen und schweigsam.

Abgesehen von meiner Jugend hatte ich keine besonderen Eigenschaften.

Ich wußte nicht viel und taugte zu nichts, auf Augenhöhe mit ähnlich orientierungslosen jungen Leuten, und solchen an der Kante zur Zerstörtheit.

Die scheinbare Lässigkeit des Peter Frankowitsch, die schauspielische Noblesse seiner Gesten als rastlose Eitelkeit und verhängnisvollen Selbstbetrug zu durchschauen, war ich nicht imstande.

Einmal betrat ich mit einem Bekannten den Edelgreissler mit Sandwichbuffet in der Innenstadt.

Burschi stand hinter der Wurstvitrine mit leicht wässrigen Augen, bediente uns, g’schamster Diener, und händigte nach kurzem, geschickten Hantieren mit singender Schneidescheibe und Zweispitz anstandslos zwei krosse Lachsschinkenbrötchen mit Alpen-Emmentaler und filetierten Cornichons, in Wachspapier und Tüte des Hauses aus.

Viel fiel mir nicht auf.

Vielleicht erinnerte mich sein Blick unterbewußt an den meiner Mutter, die mich anflehte, wenn ich schon nicht wüßte, wofür ich zu funktionieren hätte, es wenigstens für sie zu tun.

Ich dachte nicht nach über das renommierte Haus Frankowitsch, seine altösterreichischen Wurzeln und interurbanen Verwandtschaften, nicht über die Sorgen der alten Frau Frankowitsch um ihren mißratenden Sohn.

Ich war nur ein Statist am Bühnenrand, hinter mythologischen Styroporkulissen aus aller Welt versteckt, bereit, bei Gelegenheit herauszuspringen, eine Runde mit den in der Handlung erstarrten Mimen zu drehen, mit großen Augen herumzuschauen und wieder zwischen den Requisiten zu verschwinden.

Einblendungen, die von der Zensur aus dem Tagesgeschehen herausgeschnitten wurden, und die ich heute, zur Pflege der Geduld und zum Zeitvertreib, zu Geschichten zusammenzusetze.

Als ich fähig war, die Qualen selber zu verspüren, denen der junge Herr Frankowitsch tagtäglich ausgesetzt gewesen sein muß, war es für jenen bereits zu spät:

Er starb an einer Überdosis Morfium.

Bis zum heutigen Tag sind die verbliebenen Bekannten uneins, ob er – ohnehin – Selbstmord begangen hätte, oder von einem gemeinen und rücksichtslosen Kumpan mit Vorsatz oder aus Nachlässigkeit getötet worden ist.

(*) “Der beste Druck ist der Händedruck“ - Österreichische Volkspartei.

 

Nachschau-Tipp: Ted Nugent – Stranglehold


Euthanasia

How the drug coordination fools the health insurances and abuses their patients like secret lab monkeys.

One more from the front of Austrias war against  austrian people.

I’ve been used to take a  prescription medication against depression, one part contains Oxazepam*, a benzodiazepine.

I usally took 30 mg in the evening, which helped me to prevent a typical headache caused by a cervical vertebra arthrosis (…), as well as it would help me to relax and improve sleep.

Instead of prescribing to my personal demands neither to scientific findings, I was handed out a box of effectless placebos.

This never happened when I got the prescription by my general physician, but I’ve already made the same experience with another psychiatrists leaf – one year ago.

I am able to tell if the dose works or not.

There is no information available about out-of-clinic trials and studies with un-volunteers.

My monthly supply had been recently prescribed by another specialist.

I didn’t check the prescription for marks nor was the box broken or the med exceeded.

To me it’s one more hint it makes no sense to consult psychiatrists/neurologists.

Such happens, because the  drug coordination here determines who has to be a drug addict, and efforts to destroy confidential relationships between medical doctors and patients.

I’ve been an observed person at least since summer 2003.

I wouldn’t go out and get me illegal drugs instead, as well as I’m able to stand a few minor withdraw effects.

Proven risks of sudden benzodiazepine stops are in worst case attempts of epilepsy and a gain of suicide disposition.

 This is only one of many aspects of the infame malicious austrian way to fight drugs.

The lame excuse of the observance is the executor of laws needs to protect  life-partners.

Me and my wife have been sharing lives for 22 years.

I wouldn’t commit suicide for this foul trick, nor would I attack my spouse.

But I am able to highlight this and underline once more, that the drug coordination is a tool of a corrupt and mendacious systemt, that has been tending to force, torturize and extinct people.

A gestapo-like instrument influences lives and partnerships of average citizens by re-executing peoples pre-past.

The explaination for such a scandalous situation is a fascistic shadow government democracy, practicing sytematical legacy-hunting.

Drug policy in Austria means they actively speed up the erasure of people causing costs.

I call that euthanasia.

 

Affected are substances manufactured and distributed by Meda.


Italienisches Vorbild.

In Österreich strudeln Demokratie und Kultur eines geplanten Europa ab.

Nach wie vor plagen den österreichischen Durchschnittsmenschen kleine Ängste aus dem vergangenen Jahrhundert.

Stereotypen, die alptraumhafte Begleitbilder hervorrufen sollen, sind:  Neonazis, Horden von Skinheads, Hells Angels, zähnefletschende Kampfhunde; Synonyme für organisiertes Verbrechen wie Camorra, Cosa Nostra, Ndrangetha, ferner eine korrupte Regierung sowie Polizei und Justiz, die Augen, Ohren und Mund verschließen. *

Zu den Einnahmequellen mafioser Organisationen gehören traditionell Glückspiel, Prostitution und Schutzgelderpressung, weiters Drogenhandel und Sondermüllentsorgung.

Tatsächlich gibt es in Österreich seit Beginn dieses Jahrhunderts vermehrt Tendenzen, bislang regional kleinwüchsige Mißstände auf internationales Niveau zu bringen.

Dazu gehören die Auftragsentsorgung konfiszierter illegaler Rauschgifte ebenso wie die systematische Ausklaubung abgelaufener Medikamente und deren Wiederverkauf sowie einschlägige Import/Exportschwindelgeschäfte im größeren Stil.

Daß in diesem Bereich Österreichs Behörden wegschauen und Eckpfeiler der Korruption wie die urbanen Drogenkoordinationen ein sozialpsychologisches Verwirrspiel unterstützen, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein.

Daß Schutzgelderpressung nur in Verzahnung mit anderen kriminellen Überträgern funktioniert, und was Schutzgelderpressung für den einzelnen Staatsbürger bedeutet, offenbart sich erst in Krisenzeiten.

Man assoziiert dieses Thema mit beflissenen kleinen südländischen Restaurantbesitzern, denen bei Nichtbezahlung von Schutzgeld Brandsätze ins Lokal geworfen werden.

Betroffen sind in Österreich vor allem Behinderte, Mindestrentner und Bezieher kleiner Einkommen - sowie alle, die noch irgendetwas besitzen, dessen Wert 500 Euro übersteigt.

Die Erpresser verstecken sich gerne hinter Organen der Republik Österreich, welche ihnen gelegentlich Tips über laufende Verfahren zuwerfen.

Immer öfter kommt es zu Forderungen seitens dubioser Inkassodienste, die sich z.B. aufgrund von Informationen ehemaliger Bankangestellter auf längst getilgte Schulden berufen, uneinbringlich hohe Summen vorschreiben und im Kalkül der Ängste hilfloser Menschen monatliche Teilzahlungen einfordern.

Ihre realen Firmensitze liegen zwischen Österreich und Europa.

Sie betiteln sich stolz wie belanglos als  behördlich konzessionierte Dienstleistungsunternehmen und unterbreiten ihre Forderungen mittels bedrohlich spitz formulierter Zahlungsbefehle, untermustert von Kaskaden scharfzackiger Unterschriften, beiliegend höchst offiziell anmutende Fragebögen zu persönlichen Besitzverhältnissen usw. usw. usw.

Ein Beispiel am Rande:

Familie Vetter hatte im vorigen Jahrhundert bei einem steiermärkischen Bankinstitut ausstehende Kreditschulden in der Höhe von ca. 110.000 Euro.

Im Dschungel undurchsichtiger Unterzeichnungsmodalitäten gab es drei nicht bürgschaftsfähige Haftende.

Nachdem die Nettosumme zunächst zweckentfremdet beiseite geschafft und aufgrund persönlicher Verstrickungen in kriminelle Handlungen anonym zur Abdeckung der ursprünglichen Forderung dem Bankinstitut zurückerstattet worden sind, besteht die seinerzeitige Schuld nicht mehr.

Das Bankinstitut kann keine Kontoauszüge mehr ausweisen.

Im Hintergrund wurden Informationen über Schulden samt Zinsen, inzwischen auf 200.000 Euro angewachsen, von Rechtsanwalt zu Rechtsanwalt zu Rechtsanwalt portiert, und so werden heute unter Androhung von Haushaltspfändungen insgesamt 600.000 Euro von den seinerzeit Haftenden einverlangt.

Der Rechtsanwalt des Inkassodienstes am Schluss dieser Informationskette bietet schließlich – es sind 15 Jahre vergangen, Kreditnehmer und Mithaftende pflegen keine persönlichen Kontakte mehr -  drei Kulanzlösungen, indem er von den Beteiligten je 25.000 Euro verlangt und für die großzügig reduzierte Summe private Kredite anbietet.

Er verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Einschüchtern einfältiger Menschen, die das böse Spiel nicht durchschauen, sondern ein Schuldgeständnis unterschreiben und sich noch einen Kredit aufdrängen lassen.

„Mein Auftraggeber zahlt nämlich Ihre Zinsen.“ sagte der Mann an der Tür.

Es wird ein Problem offensichtlich, das in Österreich um sich greift wie Schweinepest.

Als psychologische Druckmittel werden systematisch bösartige gefälschte Informationen in das Verwirrspiel eingespeist,wie im Fall von Frau Vetter – eine der drei ehemaligen Kreditschuldner.

Sie wäre drogenabhängig und würde deshalb ihre Schulden nicht bezahlen.

Sie soll dazu genötigt werden, eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen, die die Schutzgelderpresser unterstützt.

Dazu erhält sie neuerdings Hausbesuche von der Fürsorgestelle des Magistrats ihrer Heimatstadt, wo Anzeigen über ihre angebliche Suchtkrankheit und einen heruntergekommennen Lebenswandel eingegangen sind.

Frau Vetter lebt heute in großer Angst, man könnte ihr die Kinder, deren Alleinerzieherin sie ist, wegnehmen.

Sie leidet an Depressionen und trinkt, um einschlafen zu können, mehr Alkohol, als ihr guttut.

Ein österreichisches Schicksal 2009.

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… und einen goldenen Meix’  für die Matura in Wien.

 

 * Es zählt zu den Eigenarten des menschlichen Bewußtseins, Wahrnehmungen, die mit dem eigenen Weltbild unvereinbar sind, einfach auszublenden.  Das führt dazu, daß selbst kritische Politiker nur im Wahrnehmungsfeld der eigenen Kaste kramen. Die Welt, in der ein Großteil der Menschen gefangen ist, befindet sich außerhalb des goldenen Käfigs.


Drogenkoordination vor Absturz.

Die hohe Zeit des „dynamischen Duos“ David und Dressel läuft aus.

Nach wie vor wiederholen sich die Nachsperrungen unserer Wohnung, wobei, wie ich mehrfach beklagt habe – auch manche Gegenstände verschwinden, um nach einiger Zeit auf mysteriöse Weise wieder auftzuauchen.

Zwei Tuben mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln für Katzen (braune Pasten) bleiben aus.

Das heutige Interesse galt wohl einigen CD-Roms und DVDs, sowie wie immer unserer Hausapotheke, wobei jedesmal verschreibungspflichtige und rechtmäßig erworbene Medikamente mit einer Offensichtlichkeit entnommen werden, die wohl eine Art bösartiger Signatur andeuten soll.

Sie zeigen mir,  daß sie es können.

Ich wurde kürzlich an beiden Augen operiert – es ist ein Skandal, Behälter mit sterilen Flüssigkeiten, die im Kühlschrank lagern, mit den Zähnen zu öffnen (!) zu öffnen und möglicherweise durcheinanderzuschütten.

Fahren sie auch mit dem Finger in unseren Kartoffelschmarren?

Das ist Psychoterror, das ist untergriffigste Prokokation, das ist etwas, was es in Österreich nicht geben darf.

Eine unserer Katzen ist im Verlauf einer Nachsperrung, wie ich mehrfach erwähnt habe, einem grausamen Übergriff ausgesetzt gewesen und qualvoll verendet.

Leider kann ich weiterhin nichts anderes tun, als auf die Vorfälle, die auch von anderen Menschen beobachtet werden, hinzuweisen.

Hier überschreiten alle Beteiligten ihre Kompetenzen.

Tragen Sie das locker mit, Frau Innenminister Fekter?

Und was hält Frau Justizminister Bandion-Ortner davon?

Vielleicht findet sich ja früher oder später jemand, der die beiden Damen offiziell zu dieser Angelegenheit befragt.

Der stets wohlinformierte professionelle Aufdecker Herr Pilz ist wahrscheinlich überlastet.

Die Nachsperren, die nach wiederholtem Austausch des Schlosses inzwischen wieder locker von der Hand zu gehen scheinen, ereignen sich fast immer Freitag nachmittags, wenn auch die Firma Attensam im Haus ist.

Ich sehe von der wenig aussichtsreichen Anzeige gegen Unbekannt ab – wir klären die seit Jahren kumulierenden Fragen besser auf dem bereits eingeschlagenen Weg.

NARCANON - eine Deflexion.

Hula

 

 

 

 

 

 

 

 

Hula, our little cat. She’s 16 years old, suffering from a kidney disease, so we treat her with isotonic infusions.

enface

 

 

 

 

 

 

 

 

A view from the puppetstage we have to exhibit our naked lives, bugged and cabled ready for an „Operation Spring“ showoff.  I knew people from A’


Lochstopfen oder: Rechtswählen für 20 Euro.

Soziale Schutzgelderpressung oder nachvollziehbare Erwartung des vom großen Glück verschont gebliebenen Österreichers?

Worum es geht, will ich gern erklären:

Wäre meine Mindestsicherung nicht befristetet durch eine Invaliditätspension abgedeckt, wäre ich beim Stand meiner Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigung als österreichischer Staatsbürger aufgrund eines Lecks im System ganz und gar von der Großmütigkeit meiner lieben Frau, der Bezieherin eines hart verdienten Einkommens, allein abhängig.

Das theoretische Anrecht auf Sozialhilfe bei Einkommenslosigkeit beider Ehepartner ist dabei kein Trost.

Daß Ähnliches in -zigtausend ähnlich gelagerten Fällen tragisch zu enden droht, liegt auf der Hand:

Auch die Seele ist nur begrenzt belastbar.

Die Menschen leben in Existenzangst, und man sollte darüber keine Witze reissen.

Österreich heute, das ist auch mein Schicksal mit sechs Nullen.

Es gibt Abertausende von weniger oder mehr behinderten Menschen, die hat man über Jahrzehnte man nicht zu beflissen funktionierenden, hyperflexiblen oder abgedreht geschäftstüchtigen Leuten schmieden können, und die sind heute, aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes, nicht auf blankpolierten Schienen in einem schrumpfenden, persönliche Ressourcen verschlingenden Arbeitsmarkt unterzubringen.

Man könnte tief in die Kiste mit den gußeiserrnen Sprüchen greifen und sagen – ja, ja – jeder wäre allein seines Glückes Hämmerer, die Augen verschließen, die Arme verschränken und den Drehsessel um 180° Karrussell fahren lassen.

Soziale Probleme mittels kommunalpolitischer Frühstücksxperimente durch behördlich verordnete Hausstandsauflösungen mit anschließendem Therapiezwang – weit gefehlt – persiflieren zu trachten, zeugt von der überstrapazierten Lust an persönlicher Machtausübung seitens einer Gruppe, die sich durch soziale Kompetenz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, auszeichnen wollte, und nicht durch Einmischung in anderer Leute Privatleben, bei gleichzeitiger ungenierter Verstricktheit in Geschäfte und unpassende Verschwisterungen aller Art.

Ich erinnere einmal mehr an seriös anmutende Jobangebote bei „Fix und Fertig“, die in österreichischen Tageszeitungen geschaltet werden und dazu dienen, als „politisch“ markierte Menschen in die Mangel der Wiener Drogenkoordination als Instrument der Wohnraumbeschaffung für Kommunalpolitiker, des Psychoterrors und der allerniederträchtigsten Einmischung in Privatangelegenheiten – als Versuch der Vertreibung – zu befördern.

Wer aber, der prophylaktischen Bestrafung des Weichenmüssens nach nirgendwo, um des lieben Friedens willen ausgesetzt, könnte noch auf eine positive Zukunft setzen, und weiter dieser Republik als gesetzgebendes Elternland Verständnis und Respekt entgegenbringen?

Wer würde noch die Hausordnungen einhalten und seinen Staatsbürgerpflichten nachkommen – können?

Wieviel Zehntausende Österreicher müssen sich bis zu den nächsten vorgezogenen Nationalratswahlen ein Dasein in Obdachlosencamps und die Ausspeisung durch wohltätige Vereine vorstellbar machen?

Es geht jetzt darum, ein phänomenal psychosoziales Disaster zu verhindern, das der österreichischen wie der gesamteuropäischen Bevölkerung enormen Schaden zufügen und der epidemischen Ausbreitung von Extremismus durch käufliches Wählerverhalten Vorschub leisten würde.

Wer die Hoffnung hinter die Explosion verdonnert, tut seiner Heimat nichts Gutes.

Die Österreicher meiner Generation sind auch an der Kante des erwerbsfähigen Daseins durchschnittlich besser gebildet und weitaus auffassungsfähiger, als behördliche Standesbezeichnungen ausweisen und eine herrschsüchtige Politikerkaste wahrhaben will.

Dieses Land darf kein Alpen-Adria-Waldwurzelpatriarchat mit totgeschwiegender Breitenarmut werden.

Das ist die Erwartung politisch mündiger wie verdrossener österreichischer Menschen an ihre Volksvertreter.


Österreich Heute.

Faschistischer Terror, Selbstmorde als Nebenwirkungen.

Sie werden kaum von mir verlangen, daß an einer einer derart belastenden Studie teilnehme, wenn ich auf der anderen Seite tagein, tagaus von der Staatspolizei terrorisiert werde.

Ich werde gezielt von Personen aus dem rechtsextremen Milieu provoziert, wobei die Reizung über eine Beeinflussung des Privatlebens – es handelt sich um eine Form von Stalking, die Ausführenden sind zum Teil einschlägig bekannte Agitatoren.

Davon abgesehen steht man als Teilnehmer an der Studie unter Generalverdacht, schon deshalb, weil Hepatitis C bei uns als Randgruppenkrankheit wie AIDS betrachet wird.

Man könnte die Studie als Ersatztherapie interpretieren.

Bei der Behandlung mit Interferon und Ribavirin kann Selbstmord als Nebenwirkung auftreten.

Gründe, die mediale Verfälschungen begünstigen würden.

Theoretisch könnte man mich überwältigen, aus dem Fenster schmeissen, und dann behaupten, ich hätte aufgrund der mit der Behandlung verbundenen Depressionen und angesichts meiner Lebensgeschichte plausibel Suizid begangen.

Aufgrund der geänderten Bestimmungen für Obduktionen wäre ein vorsätzlicher Mord leicht zu vertuschen.

Ich weiß von mehreren Fällen, als mir persönlich bekannte Personen durch Überdosen und Fenstersprünge zu Tode kamen, welche als gruppenspezifisch absehbar eingestuft worden sind, sodaß keine nachfolgenden Aufklärungsmaßnahmen unternommen wurden.

Meine Bedenken werden verständlicher, wenn man bedenkt, daß das Appartement, das ich mit meiner Gemahlin bewohne, ihr während eines längeren Auslandaufenthalts als ideal suggeriert worden war, während man sie gleichzeitig davon überzeugen wollte, ich würde vielleicht gar nicht oder nur als völlig veränderter Mensch aus der Fremde zurückkehren.

Es handelt sich um eine seit der Operation Spring überwachte und für Deeskalationseinsätze präparierte Wohnung.

Der Grund des für mich unfreiwilligen Umzugs ist auf einen Zug der bis zum heutigen Tag (2003) von den Ideen und Strategien des Mag. R. Horngacher beeinflussten Wiener Drogenkoordination zurückzuführen, wo man davon überzeugt gewesen war, meine Frau und ich hätten Kontakte zu Drogenhändlern (afrikanischer Abstammung).

Wir haben inzwischen beschlossen, noch einmal bei Wiener Wohnen um eine Gemeindewohnung anzusuchen, obwohl mein (zweiter) Antrag mit einem grünen Pickerl versehen und mit der knappen wortwörtlichen Begründung, es läge keine Überbelegung vor, abgelehnt worden war.

Mein Einwand, es handle sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung bzw. der Wohnraum wäre kleiner als die im Mietvertrag angeführten 40 m², war nicht gehört worden und auch nicht die Tatsache, daß meiner Frau ein Mietvertrag mit einer angeblichen Pflicht-Wohnungsversicherungsklausel angedreht worden war, welcher angesichts wiederholter Nachsperrungen und gesetzeswidriger Hausdurchsuchungen (inkl. Sachbeschädigungen und Tierquälerei) einen den Gipfel moderner austrofaschistischer Mitbürgerverhöhnung darstellt.

Sind Menschenrechtsverletzungen in Österreich schon alltäglich geworden?


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